Doppelte Kürzung

6 Antworten

Nein, das ist keine doppelte Bestrafung. Die 12 Wochen Sperre würden ja nichts bringen, wenn dann jemand über Hartz IV doch volle Leistungen erhält. Ganz ohne Leistungen kann man Leute ja aber auch nicht lassen, man hat ja eben gewisse Ausgaben. Daher hier nur eine Kürzung um 30 %. Wenn die fristlose Kündigung nicht gerechtfertigt sein sollte, dann geht gerichtlich dagegen vor. Ansonsten bleibt nur, dass Dein Mann sich so schnell es geht eine andere Arbeit sucht und bis dahin könntet ihr wenigstens was suchen, um ein paar Euro dazu verdienen zu können.

Nein, das ist keine doppelte Bestrafung, weil sonst jeder, der eine Alg I-Sperre hat, den Differenzbetrag einfach mit Alg II "auffüllen" könnte. Deshalb hat der Gesetzgeber hier eine Sanktion vorgesehen. Aber dein Mann dürfte da ja einen Anspruch auf Warengutscheine (für Nahrungsmittel) haben. Müsste dann im Bescheid stehen, ob er welche erhält. Die kann er sich dann wöchentlich abholen, falls ihr mit dem vorhandenen Geld nicht auskommt.

Das mit dem Differnzbetrag auffüllen, das stimmt nicht ganz, denn das ALG I kann wesentlich höher ausfallen als Hartz IV (je nachdem, was man vorher verdient hat). Vor der Hartz-IV-Einführung habe ich auf dem Arbeitsamt einmal mitbekommen, wie man jemandem, der eine Sperre bekam, riet, einen Antrag auf Sozialhilfe zu stellen. Nur durfte damals das Existenzminimum nicht unterschritten werden, mit den Hatz-IV-Gesetzen dagegen sehr wohl. Ich denke aber, die 30% Kürzung werden erst einmal ausreichen, Lebensmittelgutscheine sind wirklich der letzte Ausweg (und diese bekommt man auch erst nach 100% Kürzung)

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Wenn es gar keine Sanktion gäbe, würden es ja viel mehr Leute einfach darauf ankommen lassen. Im Übrigen kommt eine fristlose Kündigung ja nicht aus heiterem Himmel

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LG

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Arbeitsuchende mit multiplen Vermittlungshemmnissen wird von Jobcenter eingeschüchtert-wie kann ich Sie aufmuntern?

Eine bekannte meiner Schwester wohnt in einer abgelegen, ländlichen Region und ist Arbeitsuchend. Sie ist 23, ohne Führerschein und bei Ihren Eltern wohnhaft. Weiterhin ist sie schwerbehindert, kann aufgrund einer schweren Augenerkrankung momentan keinen Führerschein machen. Folglich ist sie auf den Bus angewiesen, welcher das Dorf nur ein paar mal am Tag anfährt. Aufgrund der vorgenannten Behinderung hat Sie auch nur eine "Sonderberufsschule" besucht und ist nicht hochqualifiziert. Entsprechend erhält Sie nur sehr wenig Rückmeldung zu Ihren Bewerbungen. Von den wenigen Rückmeldungen kann Sie viele Jobs nicht annehmen, da es Ihr aufgrund der schlechten Verkehrsanbindung unmöglich ist am Wochenende oder Spät- und Nachtschichten zu Arbeiten.

Ich machte den Vorschlag, das sie ja einige Angebote aus umliegenden Städten hatte, den Antrag auf Zustimmung einer eigenen Wohnung unter 25 beim Jobcenter zu stellen. Durch ein Umzug in die Stadt würde zumindest die Situation der Verkehrsanbindung erheblich gebessert und Sie wäre "näher" an Ihren potenziellen Arbeitgebern dran.

Das Sozialgesetzbuch II sagt ja nach §22 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 deutlich aus, das ein Umzug unter 25-Jähriger zugestimmt werden muss, wenn dies zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt erforderlich ist. Dies sehe ich hier gegeben.

Die Nette Dame von Jobcenter verneinte dies aber und betonte, dass ausschließlich schwerwiegende soziale Gründe, die Ihre Ursachen im Elterlichen Wohnhaus haben, zum Umzug berechtigten. Auf die Eingliederung in den Arbeitsmarkt wurde nicht eingegangen. Ist gab kein Antragsformular, keine formelle Ablehnung.

Ich bot meiner bekannten Unterstützung an, rechtliche Schritte gegen das Jobcenter einzuleiten. Ich bin mit den rechtlichen Aspekten im Sozialbereichs aufgrund beruflicher Erfahrung bestens vertraut. Jedoch hat Sie Angst, dass das Jobcenter die Leistungen komplett streicht, wenn Sie rechtliche Schritte einleitet. Ich versuchte Ihr zu erklären, das auch das Jobcenter nicht machen kann was es will und den Gesetzen unterliegt. Jedoch ließ Sie sich davon nicht ermuntern.

Wie kann ich Ihr noch helfen?

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Fristlose Kündigung wegen Zerrüttung des Mietverhältnisses?

Hallo,

ich wohne seit Juni 2015 in einer neuen Wohnung.

Leider musste ich sehr schnell Mängel feststellen, wie verkehrt montierte Herdplatte, Rolläden defekt, Warmwasserzufuhr unterbrochen, Sprechanlage defekt im 3. OG, DG, bei 720 Euro WM, 3 Zimmer, 80 qm.

Leider musste ich auch sehr schnell feststellen, dass die Anzeige dieser Mängel der Vermieterin, die hier im Hause direkt unter mir wohnt mit ihren 3 Kindern, nicht behagte. Sie begann, mich deswegen zusammen mit ihren Kindern und ihren Nachbarn sehr übel zu mobben, zu schikanieren. Permanente Beobachtung, Türen zuschlagen so dass das ganze Haus erschüttert, permanente Aufdringlichkeit, Klingelattacken sind an der Tagesordnung. Dieses alles obwohl oder gerade weil sie wusste, dass ein Umzugsunternehmer, mit dem sie bekannt ist, wie sich nun herausstellt, mir einen Fast-Totalschaden bereitet hat durch Veruntreuung sehr wertvoller Sachen, fast aller meiner Sachen, so dass ich hier ohnehin gar nicht richtig wohnen kann.

Einige Mängel wurden nach Aufforderung von Anwälten murrend beseitigt, und in Anwesenheit von einem Elektrodienst und meinem jetzigen Anwalt wurde zuletzt im März 2016 zugesagt, dass im kommenden Monat eine neue Sprechanlage eingebaut würde. Dieses ist bisher nicht geschehen. Es ist alles nur leeres Gerede.

Auf Geheiss eines Anwaltes hatte ich für Dezember 2015 und Januar 2016 je 70 Euro Miete gekürzt wegen der defekten Sprechanlage und der Warmwasserunterbrechung. Dieses Problem hat sich dann gegeben, aber die Sprechanlage ist trotz der Versprechen einer neuen Anlage immer noch defekt.

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Danke für Antworten von

Theresa.

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