Doppelt hält besser oder steckt da mehr hinter? Frage zu Apostelgeschichte 15:29?

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5 Antworten

Lieber ManfredFS,

bei dieser Regelung handelt es sich um zwei einzelne, aber zusammengehörende Gebote. Um die Enthaltung von Blutschuld kann es allein deswegen nicht gehen, weil die Wortähnlichkeit nur im Deutschen vorhanden ist. Im Griechischen lässt sich das in der Form nicht wiederholen. Daher geht es hier tatsächlich um das Essen von Blut im Fleisch und somit um das Gebot des Schächtens, das entsprechend auch für alle Heidenchristen verbindlich wurde.

Das Verbot, nichts Ersticktes zu essen, hat weniger etwas mit dem im Körper vorhandenen Blut zu tun, sondern damit, dass das Ersticken eine vergleichsweise grausame Schlachtmethode ist, die im Körper Unmengen an Adrenalin ausschüttet. Die Römer betrachteten diesen "Geschmack des Todes" (ja, Adrenalin verändert den Geschmack des Fleisches) als Delikatesse. Den Juden aber war solche Tierquälerei verboten. Daher hier die Ausweitung des Verbots der Tierquälerei, die sich schon bei Noah findet, auf eine konkrete Schlachtmethode.

Danke für den Hinweis

finde ich zumindest interessant. Bist du allerdings wirklich der Meinung, dass diese Anordnung wirklich bedeutet, Christen dürfen nur Fleisch essen, wenn die Tiere so geschlachtet werden wie es Juden tun? Ich kenne keine geschichtlichen Hinweise, dass es früher so von Christen gehandhabt wurde. 

Bzgl. Tierquälerei, auch Christen sind nie zimperlich mit Tieren umgegangen, ob der Verbot Ersticktes zu essen wirklich ausdrücken soll, Tiere nicht zu quälen - ich weiss nicht so recht.

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@ManfredFS

...ob der Verbot Ersticktes zu essen wirklich ausdrücken soll, Tiere nicht zu quälen - ich weiss nicht so recht.

Ich denke auch, dass der Umgang mit Tieren eine Variante dieses Gebotes darstellt, insbesondere keine Tiere bei lebendigem Leib zu verspeisen.

Den Juden war doch auch aus Pietätsgründen untersagt, ein Lamm in der Milch seiner Mutter zu kochen.

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Wenn ein Tier vom Blitz getroffen wird oder erwürgt wird, gerinnt das Blut in den Adern. Somit ist es nicht ausgeblutet, wie es in Gottes Gebot steht. 


1. Mose 9:1Und Gott fuhr fort, Noah und seine Söhne zu segnen und zu ihnen zu sprechen: „Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde.+ 2  Und Furcht vor euch und Schrecken vor euch wird weiterhin auf jedem lebenden Geschöpf der Erde und auf jedem fliegenden Geschöpf der Himmel sein, auf allem, was sich auf dem Erdboden regt, und auf allen Fischen des Meeres. In eure Hand sind sie jetzt gegeben.+ 3  Jedes sich regende Tier, das am Leben ist, möge euch zur Speise dienen.+Wie im Fall der grünen Pflanzen gebe ich euch gewiß das alles.+ 4  Nur Fleisch mit seiner Seele*+ — seinem Blut+ — sollt ihr nicht essen.+ 5  Und außerdem werde ich euer Blut, das eurer Seelen*, zurückfordern. Von der Hand jedes lebenden Geschöpfes werde ich es zurückfordern; und von der Hand des Menschen*, von der Hand eines jeden*, der sein Bruder ist, werde ich die Seele* des Menschen zurückfordern.+ 6  Wer Menschenblut vergießt, dessen eigenes Blut wird durch Menschen vergossen werden,+ denn im Bilde Gottes hat er den Menschen gemacht. 

Wer Blut mißbraucht, mißachtet das vergossene Blut Jesu und das Leben, das von Gott kommt. 

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@stefanbluemchen

Du gehst aber ziemlich weit zurück. Die älteren Männer in Jerusalem haben das sicher nicht getan, es ging darum, welche der Gebote aus dem mosaischen Gesetz man den Heiden auferlegen sollte. Dort gibt es allerdings auch das Gebot, kein Blut zu ESSEN. Darum ging es.

Im übrigen sieht es in Apostelgeschichte nicht so danach aus, als ob man den Heidenchristen gesagt hat, dass sind jetzt absolute Gesetze von Gott, wer diese missachtet, der ist kein Christ, der begeht eine schwere Sünde oder ist des Todes.

Man sagte ihnen lediglich "wenn ihr euch davor bewahrt, so handelt ihr recht. "

Das sieht dann wohl eher nach einer Empfehlung aus denn nach einem absoluten Gebot. Nirgends werden diese Empfehlungen in irgendeiner Weise mit Tod, Sünde oder was auch immer in Verbindung gebracht. Es sind Anweisungen, die "auferlegt" wurde, die man als nach Möglichkeit befolgen sollte. Es sind aber keine Gesetze, Gebote und es wird auch nicht gesagt, was passiert, wenn man diese Anregungen missachtet.

Wenn an anderer Stelle vor Dingen gewarnt wird, die man unterlassen soll, kommt gleich der Fingerzeig: Wer diese Dinge trotzdem tut kommt nicht ins Reich Gottes.

Lassen wir mal den Unsinn Bluttransfusionen und was auch immer außer acht. Es überrascht, wie deine Sekte diese lockeren Anweisungen interpretiert. Wenn ein ZJ Blut isst, dann gilt das als Todsünde, als schwere Sünde, die verhindert, dass man eine Auferstehung hat. Wenn ein ZJ Unzucht betreibt, was immer das sei, dann wird das ganz anders bewertet. Zwar auch als Sünde aber nicht so schlimm. Kannst du mir kurz und sachlich erklären, wie man zwei Dinge die in einem Atemzug genannt werden so unterschiedlich gewichtet?

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@ManfredFS

MFS,

unmd schon wieder ein völlige Falschdarstellung.

Aus Apg. 15:29 geht Beides hervor : Hurerei  und von anderen Dingen wie Blut, davon sollten sich Christen enthalten.

Und - wie es deine Art ist - behauptest du weiter, den Christen damals wurde etwas nur "angeraten" und sei keine Sünde...

Ja, natürlich, wenn man EINE Bibelstelle herauspickt.....

Ich erinnere an Gal.5:21....."...die solche Dinge treiben, werden Gottes Königreich nicht erben".

Die solltest du mal auch in deiner Bibel lesen.

In diesem Sinne erinnere ich an "Feindschaften und Streit" , die dort auch erwähnt werden in einem Zuge mit anderen Sünden.

Denn "anders" kann man es wohl nicht nennen, wenn das Königreich als Zukunftsperspektive auf dem Spiel steht?

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Ich denke schon, dass es dabei um das Essen von Blut geht. Deshalb esse ich persönlich auch keine Blutwurst.

Als Auslegung zu Apostelgeschichte 15,20-29 habe ich mal gelesen:

"Aber wie steht es nun mit dem Essen von Blut? Die Meinungen gehen hier weit auseinander.Worauf können wir uns stützen?

Grundsätzlich stellen wir fest, dass das Apostelkonzil die vier Anweisungen nicht als Voraussetzung für das Heil formulierte. Sie sagen (29b): ''Wenn ihr euch davor hütet, werdet ihr gut handeln.'' Zudem weist Jakobus darauf hin, dass Mose (der Pentateuch) in jeder Stadt (in der Diaspora) an
jedem Sabbat in den Synagogen vorgelesen wird (21). Offenbar wollte Jakobus verhindern, dass die Heidenchristen in grober Weise gegen die alttestamentlichen Anweisungen verstossen, die in den
Synagogen vorgelesen wurden. Sie sollten weder den Juden, noch den Gott-suchenden Griechen, die in den Synagogen die Gottesdienste besuchten, ein Ärgernis sein.

Wer aber aus Respekt vor dem Leben und weil Gott das Blut zur Versöhnung bestimmt hat (3Mo 17,11), auf das Essen von Blut verzichtet, handelt sicher auch richtig."

Dieser letzte Punkt erscheint mir relevant mit dem Hinweis auf 3. Mose 17,11.

Danke für deine Hinweise. Sehr interessant

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Meine Eltern haben mich als Kind dazu gezwungen, Blutwurst zu essen, dass war sehr schlimm wie auch ihre Erziehungsmethoden. Als meine Mutter ZJ wurde, gab es keine Blutwurst mehr. Dafür bin ich noch heute dankbar. Hat leider nichts an den Erziehungsmethode verändert. Manchmal saß ich mehrere Stunden alleine am Küchentisch weil ich mein Essen nicht essen wollte, bis meine Mutter dann mein Gesicht ins Essen drückte, mein Vater mich verprügelte und ich dann raus durfte. Alles im Namen Jehovas. Wer seinen Sohn liebt der züchtigt ihn, Man müssen mich meine Eltern geliebt haben.

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@ManfredFS

Dabei steht über Kindererziehung in der Bibel:

"Und ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern zieht sie auf in der Zucht und Ermahnung des Herrn." (Epheser 6,4)

"Ihr Väter, reizt eure Kinder nicht [zum Zorn], damit sie nicht unwillig werden!" (Kolosser 3,12)

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Vieles war auch zeitbedingt. Es gab in der Antike, bzw. Spätantike Kulte die waren einfach nur menschenverachtend (Beispiel Moloch). Müsste man sich noch einmal kundig machen.  Und mit dem Essen von Blut, liegst Du mit Deinen Gedankengängen gar nicht so daneben. Vielleicht ist damit auch die Ausübung von Gewalt gemeint. Mit den Götzenopfern kann das auch so gemeint sein, dass man sich diesen Kulten fernhalten soll. Die ersten Christen im römischen Reich verweigerten dem Kaiser auch die geforderte göttliche Verehrung. Das hat alles auch eine ganz praktische Seite. 

Sonst könnte man als Christ heute auch kein Fleisch mehr essen dürfen, wenn diese Vorschrift in letzter Konsequenz angewendet würde. Im jüdischen Glauben spielt das aber eine fast zentrale Rolle. 

Eine interessante Frage.

LA

Wie chrisbyrd zitiert und wie mir auch aufgefallen ist, sind es zumindest nur Anregungen und keine Gebote in der Art, nur wenn ihr dass macht seid ihr Christen. Interessant finde ich die Aussage, sich von Unzucht zu enthalten. Ich finde, diese Aussage ist nicht typisch zu erwarten bei einer Auswahl von "jüdischen" Gesetzen da Moral eigentlich universell ist.

Daher ist zumindest anzuzweifeln, dass die Anregungen bzgl. dem Essen von Blut so auszulegen sind, dass man alles was damit zu tun hat genauso konsequent einzuhalten hat wie die Juden es mussten. Das wäre eine große Belastung gewesen für die Heiden. 

Vielleicht soll damit nur gesagt wird, dass man Dinge, die offensichtlich Blut enthalten besser nicht essen sollte, also auf heute bezogen Blutwurst und solche Dinge und Tiere, die so getötet werden dass sie auf keinen Fall ausbluten können. "Normales" Fleisch dagegen darf man essen, dass sollte man nach eigenem Gewissen beurteilen.

Und natürlich darf man den Hintergrund nicht ignorieren. Christen würden ja heute keine Sklaven mehr "halten" auch wenn das damals üblich war und anscheinend auch nichts verwerfliches.

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Römer 14

1 Den Schwachen im Glauben nehmet auf und verwirrt die Gewissen nicht. 2 Einer glaubt er möge allerlei essen; welcher aber schwach ist, der ißt Kraut. 3 Welcher ißt, der verachte den nicht, der da nicht ißt; und welcher nicht ißt, der richte den nicht, der da ißt; denn Gott hat ihn aufgenommen. 


1.korinther 10

23 Ich habe zwar alles Macht; aber es frommt nicht alles. Ich habe es alles Macht; aber es bessert nicht alles. 24 Niemand suche das Seine, sondern ein jeglicher, was des andern ist.  25 Alles, was feil ist auf dem Fleischmarkt, das esset, und forschet nicht, auf daß ihr das Gewissen verschonet. 26 Denn "die Erde ist des HERRN und was darinnen ist."27 So aber jemand von den Ungläubigen euch ladet und ihr wollt hingehen, so esset alles, was euch vorgetragen wird, und forschet nicht, auf daß ihr das Gewissen verschonet. 28 Wo aber jemand würde zu euch sagen: "Das ist Götzenopfer", so esset nicht, um des willen, der es anzeigte, auf daß ihr das Gewissen verschonet.



 25 Alles, was feil ist auf dem Fleischmarkt, das esset, und forschet nicht, auf daß ihr das Gewissen verschonet.




Matthäus 6.25

Darum sage ich euch: Sorget nicht für euer Leben, was ihr essen und trinken werdet, auch nicht für euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr denn Speise? und der Leib mehr denn die Kleidung? 

Markus 7 ab Vers 18

18 Und er sprach zu ihnen: Seid ihr denn auch so unverständig? Vernehmet ihr noch nicht, daß alles, was außen ist und in den Menschen geht, das kann ihn nicht gemein machen? 19 Denn es geht nicht in sein Herz, sondern in den Bauch, und geht aus durch den natürlichen Gang, der alle Speise ausfegt. 20 Und er sprach: Was aus dem Menschen geht, das macht den Menschen gemein; 21 denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, gehen heraus böse Gedanken; Ehebruch, Hurerei, Mord, 22 Dieberei, Geiz, Schalkheit, List, Unzucht, Schalksauge, Gotteslästerung, Hoffart, Unvernunft. 23Alle diese bösen Stücke gehen von innen heraus und machen den Menschen gemein.

Kolosser 2
16 So lasset nun niemand euch Gewissen machen über Speise oder über Trank oder über bestimmte Feiertage oder Neumonde oder Sabbate17 welches ist der Schatten von dem, das zukünftig war; aber der Körper selbst ist in Christo

lieben Gruß


für den Fettdruck kann ich nichts. Ich habe B schon mehrmals abgeklickt, es bleibt leider Fettdruck.

Kannst du in eigenen Worte deine Meinung sagen, ich blick da jetzt nicht nicht durch.

Darf man deiner Meinung nach Blut essen. Und wenn ja, gelten dann die anderen Anordnungen der Apostel auch nicht????

Oder bist du da so wie ZJ; weil du ja sonst auch sehr viel von denen verteidigst und sagst, nein kein Blut auch keine Bluttransfusion, dass ist eine Todsünde, die nicht vergeben wird.

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@ManfredFS

Darf man deiner Meinung nach Blut essen. Und wenn ja, gelten dann die anderen Anordnungen der Apostel auch nicht????

Römer 14

1 Den Schwachen im Glauben nehmet auf und verwirrt die Gewissen nicht. 2 Einer glaubt er möge allerlei essen; welcher aber schwach ist, der ißt Kraut. 3 Welcher ißt, der verachte den nicht, der da nicht ißt; und welcher nicht ißt, der richte den nicht, der da ißt; denn Gott hat ihn aufgenommen. 

damit ist gemeint , dass es egal ist was Du isst . Und Du sollst niemanden bestimmen , was er ist .  Ausser bei Götzenfleisch, da wir keine Opfer machen sollen , wir sagen damit , Jesus sein Opfer genügt. 

Ansonsten ist alles an Essen erlaubt , nur ist nicht alles wirklich gesund. Wir essen auch kein Fliegenpilz. 

Was Bluttransfusion angeht , ist in meinen Augen vollkommen ok ,  weil Gott den Menschen die Gabe gegeben hat , wie Ärzte das heilen und ebenso  durch Blutspende zu helfen.  

Bei uns in der Gemeinde isst man auch Blutwurst .  Obwohl im alten Testament steht ,  man soll es nicht .  Aber Jesus erklärte , was reingeht  , kommt auch wieder raus. 

Würden wir anfangen und sortieren , was dürfen wir essen???

dann wären wir  aufjedenfall so schwach , dass wir uns an die erste Lösung von Gott halten müssten. 

Nämlich nur vegetrarisch zu leben, denn dann müssten wir am Anfang anknüpfen. Dann könnten wir nicht schauen,  naja , aber ab Kain und Abel war das Opfer , Noah sollte sogar viel opfern , und  eigentlich ist Schwein Unrein. Wenn Gott sagt: es ist alles Rein und  Jesus sagt , wir sollen uns da gar keine Gedanken machen , dann mach ich  mir auch keine. 

Wenn wir überlegen und zweifeln , wo ist dann der Glaube, dass Jesus die Wahrheit ist ? 

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@Sternfunzel

Nun dann wird das mit dir und den ZJ nichts mehr, nach deren Glauben hast du eine Todsünde begangen wenn du Blut zu dir nimmst, ob gegessen oder als Bluttransfusion.

Also ich halte es schon für sinnvoll, das Christen kein Blut ESSEN sollten. Blutwurst usw. wäre in meinen Augen definitiv falsch. Allerdings würde ich dann sage, ich halte das für falsch, aber du musst das mit Gott abmachen. Was aber seltsam ist um gleichen Satz wird Unzucht erwähnt, da sind Christen auch deiner Gemeinde dann wieder nicht so locker oder?

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@ManfredFS

A
Also ich halte es schon für sinnvoll, das Christen kein Blut ESSEN sollten. Blutwurst usw. wäre in meinen Augen definitiv falsch. 

 Was aber seltsam ist um gleichen Satz wird Unzucht erwähnt, 

erklär mal .

Wenn bei uns jemand Blutwurst ist , ist er nicht ein schlechterer Mensch, als Du der keine Blutwurst ist , und er ist nicht besser. 

Römer

 3 Welcher ißt, der verachte den nicht, der da nicht ißt; und welcher nicht ißt, der richte den nicht, der da ißt; denn Gott hat ihn aufgenommen. 

und dann schreibe mal , wo ich geschrieben habe, dass ich Blutwurst esse.

genau so liest Du nämlich die Bibel . Du interpretierst und hast so gut wie nichts verstanden. 

Es ist erlaubt.  Aber nicht alles ist gut .   Und wenn ich sehe, dass Menschen durch eine Bluttranfusionn gerettet werden konnten, weiß ich , Gott hat es gegeben.  

Kannst du in eigenen Worte deine Meinung sagen, ich blick da jetzt nicht nicht durch.

Du blickst nie durch..  wenn ich mit meinen eignen Worten rede,  blickst Du noch weniger durch. Lies doch einfach was dazu geschrieben steht , als mich wieder mal meisterhaft zu verurteilen. 

Oder lies die Bibel 

Wenn Du Dich daran hältst  , Ich schaffe es locker keine Blutwurst zu essen , Juchhu.., ich bin gut . Und andere die essen , sind nicht gut , weil das in Deinen Augen falsch ist , Manfred, dann solltest Du gar kein Fleisch essen und Dich auf die Erste Kost beziehen, die Gott gab. 

Und nicht ich picke mir Rosinen aus den Geboten die ich halten kann, die halte ich doch auch an das allererste was Gott gebot. 

Du vergißt , dass Jesus , sagte: Wer das Kleinste im Gesetz gebrochen , der hat das Ganze Gesetz gebrochen. Also halte Dich nicht besser, als andere Menschen, ganz Gleich was sie essen, oder trinken. 

Kraut und Obst  und Gemüse. Denn das war das Erste was Gott gebot. 

Und Gott sprach: Seht da, ich habe euch gegeben allerlei Kraut, das sich besamt, auf der ganzen Erde und allerlei fruchtbare Bäume, die sich besamen, zu eurer Speise,

wer hält sich denn daran außer Vegetarier? 

das ist zuviel verlangt oder? ..

dann sucht man sich lieber einen Mix aus. 

Ja Fleisch schon :-)  , aber  nein keine Blutwurst .. , 

aber Jesus sagte: wir sollen uns da gar keine Gedanken machen, was wir essen sollen. 

und genau das mache ich . Ich mache mir keine Gedanken, ich gehe davon aus, dass ich geführt werde, und Gott in mir Entscheidungen gibt, was es heute zu essen gibt und was nicht .

Aber Du hast die Bibel kein Stück verstanden. Bitte geh in eine Gemeinde, damit Du Dich nicht so hier immer wieder blamierst .

LG

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@Sternfunzel

Bei Operationen sterben mehr Menschen, die Blut bekommen als solche, die Blut ablehnen und keines bekommen. Und nicht nur Jehovas Zeugen lehnen Bluttransfusionen ab. 

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Denn der heilige Geist und wir selbst haben es für gut befunden, euch keine weitere Bürde aufzuerlegen als folgende notwendigen Dinge: 29 euch von Dingen zu enthalten, die Götzen geopfert wurden, sowie von Blut und von Erwürgtem und von Hurerei. Wenn ihr euch vor diesen Dingen sorgfältig bewahrt, wird es euch gutgehen. Bleibt gesund!“
(Apostelgeschichte 15:29)

Als ehemaliger Zeuge Jehova müsste ManfredFS die naheliegende Antwort eigentlich kennen.

Der Apostel Paulus und die Leitende Körperschaft (damals noch in Jerusalem) hatten durch Heiligen Geist entschieden, dass Blut in jeglicher Form für einen Christen etwas verabscheuigendes ist! Eben wie Hurerei eine Christliche Sünde, die denn Ausschluss einer Person bei den Ersten Christen rechtfertigte. Genau das würde einen Christen gesund halten!

Anders herum, Fremdblut würde der Gesundheit schaden! Das ist heute ja nach >1950 Jahren ja Medizinisch gut belegt.

Das Christliche Gebot in Apostelgeschichte 15:28, 29 gehört zu folgenden Christlichen Gesetzen:

- Gesetz des Christus (auch Gesetz des Glaubens)

Wer dieses Verbot nicht befolgt, hat keinen Glauben und ist somit kein Christ (Jakobus 2:17-26)

Wird ausgeschlossen und von Jesus gerichtet (Römer 3, 4, 9)

- Gesetz Gottes (Römer 7:21 - 8:13)

- Gesetz der Sünde und des Todes (1. Mose 8:21; Römer 5-8; Galater 3:19; 1. Korinther 15:56)

Also kein Gebot/Verbot von Zeugen Jehovas. Sondern durch die Bibel für alle Christen bindend. Ein Christ der trotzdem Blut zu sich nimmt, ist kein Christ mehr, außer er bereut gemäß 1. Korinther vor den Ältesten.

Unter Heiden im alten Rom und in Babylon war es üblich Blut zu trinken, als Medizin zu benutzen und zu inizieren oder es im Essen zu verabreichen. Christen, die ja eine solche Einnahme ablehnten, waren dafür bekannt und wurden dafür verfolgt. Noch heute unterscheidet die Einnahme von Blut, Christen von Heiden bzw. Scheinchristen. Scheinchristen sind Personen, die lediglich vorgeben Christlich zu sein, aber Christliche Gebote wie zum Beispiel Apostelgeschichte 15:28-29 nicht einhalten.

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Laut Apostelgeschichte 15 (hier von ManfredFS) zitiert, stellt neben der Einnahme von Blut (Bluttransfusion), die Einnahme von Erwürgtem ein eigenes Verbot dar.

Tiere die schlecht oder unfähig geschlachtet werden, enthalten Blut. Bestes Beispiel heutige Chlor Hühnchen. Wird ein Tier nicht ordentlich betäubt bzw. schnell geschlachtet, ist es ähnlich wie bei Erwürgtem möglich, dass Tierblut im Fleisch verbleibt.

Verglummtes Blut stellt beim Verzehr nicht nur ein Gesundheitsrisiko dar. In Bayern gibt es zum Beispiel die Kesselsuppe, in die absichtlich noch blutende Organe und teils Blut beigemischt werden. Christen essen sowas ned. Dieses Ritual rührt aus Heidnischen Ritualen her, ist aber heute vor allem ein Gesundheitliches Risiko.

Durch den Konsum von Blut und gewissen Nervenzellen wird Krebs, Tumore, Alzheimer, Schizophränien und ähnliches, auch Herzkreislauf Erkrankungen gefördert. Deshalb gilt Blut in Bayern als Delikatesse.

Genauso wie der Kugelfisch in Japan. Das Essen eines verbotenen, vielleicht tödlich machenden Tieres ist hierbei das Ziel. Da Christen das Leben lieben und als Heilige Gabe Gottes sehen, enthalten wir uns von so etwas! Das ist auch der Grundsatz hinter dem Mosaiischen Verbot Blut zu essen.

Da kann man nur mit dem Kopf schütteln, weder gab es damals eine leitende Körperschaft noch ging es um Menschenblut also Bluttransfusionen noch waren es Gesetze noch wurde jemand ausgeschlossen. Also im Kernpunkt, nicht ein Wort von dem was du schreibst stimmt.

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@OhNobody

Danke nobody. In Korinth kam es übrigens tatsächlich zu Ausschlüssen weil sich Personen an Heidnischen Blutritualen beteiligten. (Mehrzahl^^). Man sollte die Bibel halt kennen...

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