Doppelspaltexperiment - Messung

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4 Antworten

Bitte lies mal die Seite http://greiterweb.de/spw/QuantenRadierer.htm

Dort ist recht schön beschrieben, dass das Auftreten oder Nicht-Auftreten von Interferenz hinterm Doppelspalt wirklich rein gar nichts damit zu tun hat, ob jemand hin sieht oder nicht.

Interfenz tritt genau dann NICHT auf, wenn die beiden aus den Spalten kommenden Teilstrahlen senkrecht zueinander polarisiert sind. Um sog. "Weginformation" zu bekommen, muss man sie senkrecht zueinander polarisieren -- und allein deswegen denken viele Leute, das Interferenzverhalten im Experiment hätte etwas mit dem Fehler oder Vorhandensein von Weginformation zu tun.

Im übrigen: Auch ein einzelnes Photon kommt IMMER durch beide Spalten (sofern sie offen sind).

Die Messung heißt ja nicht, dass da ein Diplomphysiker hinterm Messgerät sitzen muss. Eine "Messung" in dem Sinne ist auch eine Mattscheibe, die "misst" ob sie nun Laserlicht reflektiert oder nicht.

Wenn das Resultat nach der Messung vernichtet wird, dann tritt kein Interferenz­muster auf. Allerdings muß die „Vernichtung“ passieren, so­lange das ganze noch den Gesetzen der QM gehorcht, also bevor irgend­welche makro­skopi­schen Systeme ins Spiel kommen.

Google nach „Quantenradierer“ bzw. “quantum eraser”.

Insofern beobachtet wird, durch Welchen Spalt das Teilchen geht, gibt es kein Interferenz Muster. Der „Beobachter“ kann hierbei ein anderes Teilchen sein das nur ein Kontakt herstellt.

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