Doppelmoral in Afd usw, warum?

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Bei islamischen Terroristen ist es ähnlich wie bei rassistischen Terroristen. Sie legen ihre Überzeugungen extrem aus und sie sind nicht die Mehrheit der Gruppe.

Aber zu diesen Verbrechen gehören Brandstifter, die Terroristen erst aufgehetzt haben. Hier sehe ich den Unterschied. Die überwältigende Mehrheit der Muslime und Imane in Deutschland hetzen nicht gegen Deutsche. Auch Frau Merkel hat aus humanitären Gründen Menschen geholfen, sie ist nicht für die Taten islamischer Terroristen verantwortlich. Verantwortlich sind wenige Hassprediger, oft im Ausland.

Wenn Gauland den Holocaust zum Vogelschiss klein redet und türkischstämmige Politikerinnen "entsorgen" will, ist er dagegen für den Mord an Lübke und den Terror von Halle mitverantwortlich. Als Sprecher und Fraktionsvorsitzender einer Partei im Bundestag und gemeinsam mit vielen Anderen.

Der rechte Terror ist in der Hetze der AfD verankert. Und damit unterscheidet er sich grundlegend von islamistischen Terror. Geschweige denn von dem, was der AfD als "Terroristen" dargestellten Klimaaktivisten machen, wenn sie eine Kreuzung blockieren.

Es ist doch klar, dass die AfD über das Thema nicht diskutieren möchte.

Dankeee!!

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da müsste sie ja gegen sich selbst diskutieren.

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ja, genauso wie die Juden früher und bei manchen Extremisten ja immer noch, sind sie Sündenböcke.

Und ja, ich warte immer noch auf den Schweigemarsch der AfD und ihrer Anhänger durch Halle. Kommt aber nix. Das nennt man dann "beredtes Schweigen."

Die AfD hat ja bei antifeministischen und antisemistischen Rassisten und Rechtsextremisten einen großen Teil ihrer Wählerbasis. In weiten Teilen des Rechtsextremismus ist es "klar", dass "die Umvolkung" das Werk der Juden ist (Soros).

Daher möchte man natürlich diesen großen und wichtigen Teil der eigenen Wählerschaft nicht verprellen.

Danke!!

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@Getin

Deine Frage verschärft sich praktisch noch weiter! Ich lese gerade, dass Meuthen erklärt, jüdisches Leben gehöre zu Deutschland. Weiß man, dass die Afd die Zugehörigkeit des Islam zu Deutschland bestreitet, leistet sie noch in ihrer Kommentierung dieser rechtsterroristischen Tat ihres Gesinnungsgenossen der Delegitimierung muslemischen Lebens in Deutschland Vorschub!

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@atzef

Danke. Ich bin der Meinung das DE seit 2013 gleiche Fehler wie 1920er bzw 30er gemacht hat. AfD ist da und hetzt . Man musste eine breite Aktion gegen AfD als Notwendigteit machen . diese Partei ist kein Spass

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@Getin

Nein. Nicht "eine breite Aktion", sondern viele kleine überall da, wo sie sich zeigt. :-) In meiner Heimatstadt Osnabrück wiederum zeigt sie sich fast nie. Hier faulen die auch unter 5 % vor sich hin.

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Antifaschismus, Linksradikalismus, Linksextremismus?

Ich habe in meinem Freundeskreis sehr sehr viele (also fast alle) Linke bzw der Antifa-Angehörige (wobei die Antifa sich ja grundsätzlich aus vielen verschiedenen autonomen Gruppierungen zusammensetzt und quasi eher so eine Art Oberbegriff für diese alle ist, wenn ich das richtig verstanden habe??)

Ich habs nicht so mit Politik und kann deshalb auch nie wirklich Teil an solchen Gesprächen nehmen. Aber ich möchte wenigstens für mich versuchen, das alles zu verstehen. An sich möchte die Antifa bzw die "Linke Seite der Politik" doch, dass alle gleich sind oder? Das ist eine gute Sache für die man einstehen sollte, mit Recht. Aber warum auf Demos in schwarz, steinewerfend und beleidigend unterwegs? Klar, die Nazis sind nicht besser aber sie "verstecken" sich nicht hinter einem schwarzen Schal oder so. Ich will niemanden angreifen, wirklich nur verstehen! Natürlich ist die Polizei bei Demos bei, natürlich merken sie sich deren Gesichter aber...warum Gewalt in Wort und Tat? Warum sein Gesicht, seine Person verstecken, wenn man mit allem was man ist hinter dieser Sache steht? Bevor ich in diesem Freundeskreis war, war beides für mich negativ, weil es nach außen hin einfach negativ wirkt - links wie rechts.

Ich beschäftige mich schon seit einer Weile damit und versuche mich mit dem Thema auseinander zu setzen. Mal heißt es, es gibt keinen Linksextremismus, keinen Rechtsradikalismus, dann gibt es doch wieder Radikalismus und Extremismus auf beiden Seiten - egal wie ich es drehe und wende, ohne links oder rechts klingt beides negativ, es klingt nach Gewalt.

Kann mir vielleicht jemand einfach erklären, was ich hier versuche darzustellen? Ich bin komplett durcheinander, weil ich gerade wieder mal im Internet geguckt habe und da auf einmal auf einer Seite gelandet bin, auf der es heißt, die Antifa wäre einfach nur die akutelle Version der damaligen SA. Und das ist totaler Quatsch, weil sie ja gegen alles sind was die Nazis sind, wobei der Text an sich für mich logisch klingt aber trotzdem falsch. Aaaaaarg, ich versteh's nicht, es ist zu vieles was sich ständig widerspricht, sich ausschließt usw..

Bitte, Hilfe! :D

Ich hoffe jemand weiß sich durch meinen Wortbrei zu kämpfen und kanns mir irgendwie verständlich erklären!

Danke :)

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Herrscht Kriegsgefahr in Europa?

Hallo Leute,

zunächst einmal an die MODS: Mir ist bewusst, dass GF eigentlich eine Ratgebercommunity ist, dennoch bitte ich darum, die Frage nicht zu löschen, weil ich als "Jungspund" vor allem von den älteren Nutzern eine realistische Einschätzung der heutigen weltpolitischen Lage möchte. besonders im Vergleich zu den Zeiten des Kalten Krieges, die ich selbst nicht bewusst miterlebt habe.


Liebe User, Ich mache mir große Sorgen, weil ich zurzeit den Eindruck habe, dass wir seit ca. 2 Jahren so viele Konflikte, Krisen und Kriege in der Welt haben wie schon lange nicht mehr. Jedenfalls wirkt die Situation auf mich heute weit bedrohlicher als nach dem 11. September oder während des Irakkrieges, einfach weil es zurzeit fast überall zu brennen scheint:

  1. Krieg in der Ukraine und wachsende Konflikte zwischen der NATO und Russland

  2. Massive Aufrüstung, Militarisierung und Radikalisierung in Osteuropa (da ich ursprünglich aus Polen komme und sehr sprachgewandt bin, kann ich euch sagen, dass die polnischen Medien hetzen, als wäre Polen mit Russland im Krieg)

  3. Islamischer Staat in Syrien, im Irak und inzwischen wohl auch Libyen sowie ein schwebender Konflikt zwischen der Türkei + Amerika vs. Syrien; immer noch keine Lösung in der Kurdenfrage

  4. Totales Chaos in Ägypten (Anschläge, Tote usw.)

  5. Ein schwebender Konflikt zwischen dem Iran und Israel/USA, der jederzeit in einen Krieg führen kann

  6. Angeblich massive Aufrüstung in Südkorea und Japan, wachsende Konflikte zwischen China und allen umliegenden Staaten + USA

  7. Ethnisch-religiöse Konflikte in Mitteleuropa (Charlie Hebdo etc.)

  8. Absolut einseitige und parteiische Berichterstattung in deutschen Medien, die teilweise echt an Volksverhetzung grenzt (z.B. in der Zeitung mit den vier Buchstaben)

Da ich mich sehr für Politik und Geschichte interessiere, würde ich die älteren Nutzer gerne fragen, wie sie die heutige Situation im Vergleich zu den Zeiten des Kalten Krieges einschätzen. Ich bin erst 28 und habe nicht einmal den Mauerfall bewusst miterlebt, aber mit dem, was ich über Geschichte weiß (z.B. über die Ursachen für den 1. und 2. Weltkrieg), habe ich den Eindruck, dass der gesamte Nahe Osten, Nordafrika und Osteuropa zurzeit ein echtes Pulverfass sind und die Kriegsgefahr auch in Deutschland zurzeit so hoch ist, wie schon lange nicht mehr. Stimmt ihr mir da zu, oder übertreibe ich total? Ich habe wie gesagt aus eigener Erfahrung noch nicht so viele Vergleiche...

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