Dominante Reitbeteiligung, was tun?

Das Ergebnis basiert auf 2 Abstimmungen

Abgeben 50%
Behalten und viel üben 50%
Behalten und abwarten 0%

7 Antworten

Hallo,

ich schließe mich meinen Vorrednern an. Deine Reitbeteiligung kennt dich noch nicht gut und hat beschlossen erst einmal selber auf sich aufzupassen bzw. möchte das andere Pferde auf ihn aufpassen.

Bodenarbeit ist auf jeden Fall das Mittel der Wahl um Vertrauen aufzubauen und einander kennen zulernen.

Wenn er alleine in der Halle unruhig ist, mache am Anfang lieber kürzer als zu lang. Wichtig ist es eine Übung positiv abzuschließen. Zum Beispiel könntest du eine Plane auf den Boden legen und wenn er mit dir drüber marschiert, kannst du ihn ausgiebig loben und für den Tag aufhören.

Auf jeden Fall wird sich das Problem nicht von alleine lösen, ihr müsst zusammen daran arbeiten. Solltest du dir unsicher sein oder dir die Ideen fehlen, ist ein Trainer sicher sinnvoll.

Liebe Grüße

du musst lernen, "pferdisch" zu sprechen.

vermittle dem pferd durch gestik und mimik und deine stimme sicherheit.

du gibst dem pferd nicht die sicherheit, die in jeder situation "alles gut" vermittelt. in situationen, die das pferd als kritisch einstuft, kommt auf seine "frage" kein positives feedback. also tut das pferd, was es für richtig hältst.

das wird dir, wenn du nicht mit hilfe eines trainers lernst, wie du einem pferd diese sicherheit vermittelst, mit jedem pferd passieren. also ist es wichtig, dass du es lernst.

am allerbesten mit diesem pferd. denn das kennst du ja schon. 

das training läuft unter unterricht. du musst also geld in die hand nehmen. 

Abgeben

Wenn du das nicht mit Hilfe des Besitzers noch eines Reitlehrers vor Ort klären kannst, so dass du völlig fremde Leute um Rat fragen mußt, sehe ich da nicht viel Sinn drin.

Das Pferd ist offensichtlich ein Kleber, und kann dich am Strick genauso niederreißen wie es dich aus dem Sattel katapultiert. „Dominante“ Pferde sind im Grunde meist sehr ängstliche Pferde, die es nun mal gewohnt sind, immer selber auf sich aufpassen zu müssen, weil es ja scheinbar kein anderer kann. Um ein solches Pferd davon zu überzeugen, dass es bei Dir gut aufgehoben ist, auch wenn kein anderes oder gar ein total nervöses Pferd in der Nähe ist, mußt du schon einiges können.

Also stelle entweder sicher, dass du immer Begleitung hast ( durch ein anderes ruhiges Pferd oder jemand, der Dich anleiten und dir helfen kann), oder lass es sein. So auf dich gestellt ist das Ganze eher gefährlich als vielversprechend.

Klingt hart? Ein Unfall wäre härter...

Ich wünsch dir angemessene Umterstützung oder eine bessere Reitmöglichkeit 🤓

Dazu muss ich sagen das die Probleme nur beim Reiten auftreten. Beim Spaziergang ist es zum Beispiel kein Problem. Ich dachte dabei auch schon daran daß er mich beim Spazieren gehen ja sieht und sich somit nicht allein fühlt und weniger bis gar keine Angst hat

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