Dolmetscher - Eine sichere Berufswahl?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Als Dolmetscher musst du praktisch selbständig sein. Als übersetzer wirst du eher eine Anstellung finden.

Die gefragteste Sprache ist englisch, aber als Muttersprache (was du wahrscheinlich nicht hast), dann kommt Französisch/Spanisch/Eu-Sprachen.

Als Dolmetscher hättest du bei der EU ev. mit einer Sprachkombination Englisch, französisch, Litauisch -> Deutsch eine Chance. (am besten noch Spanisch oder Italienisch dazu, japanisch, chiniesisch, etc. ist dort irrelevant). da musst du aber wirklich sehr gut und sehr schnell auf deutsch sein. ev. könntest du auch Litauisch als Muttersprache versuchen, da ist aber die Nachfrage nicht so gross...

Die Kombination Koreanisch-deutsch, japanisch-Deutsch scheint mir nicht wahnsinnig gefragt, aber mit übersetzen kann es gehen (dolmetschen eher nicht).

Um Übersetzen oder Dolmetschen zu studieren, musst du deine Muttersprache sehr gut beherrschen. d.h. wenn du gelegentlich Grammatikfehler/Rechtschreibfehler auf Deutsch machst und Deutsch deine Muttersprache ist, dann ist das nicht gut.

Als Dolmetscher brauchst du dazu noch einen breiten Wortschatz und du musst geistig agil sein (schnell verstehen, schnell reproduzieren können, gutes Gedächtnis, komplexe Vorgänge leicht verstehen).

Hallo,

ein Studium zum Übersetzer/Dolmetscher kann man z.B. an der Uni Heidelberg (uebersetzer-studium.de/html/unis.htm) absolvieren. Ob dort ostasiatische Sprachen angeboten werden, müsstest du erfragen.

Das gilt auch für die weiteren Universitäten in Deutschland, an denen man Übersetzer/ Dolmetscher studieren kann

unter folgendem Link von Aniello Scognamiglio:

proz.com/forum/german/12702-dolmetschen _ %C3%9Cbersetzen _ studieren_in_deutschland.html.

Man muss aber nicht studiert haben, um Übersetzer/Dolmetscher zu werden. Zumindest nicht, wenn es um gängigere Sprachen, wie Englisch, Französisch und Spanisch geht. Auch Sprachschulen und Dolmetscher-Institute bieten Kurse / Ausbildungen zum Übersetzer/Dolmetscher an. Diese schließen i.d.R. mit einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer ab. Man darf sich dann staatl. geprüfter Übersetzer/Dolmetscher nennen und wird auch als solcher beim BDÜ anerkannt.

(siehe: duesseldorf.ihk.de/Weiterbildung/Weiterbildung_pruefungen/Weiterbildungsabschluesse/1287516/Uebersetzer.html;jsessionid=11637118785330AD1336816156621B81.repl1)

Beim Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (bdue.de) sowie beim Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke (VdÜ) (literaturuebersetzer.de) findest du Informationen rund um den Beruf des Dolmetschers/Übersetzers, auch zur Ausbildung und zum Studium.

Im Allgemeinen ist mir um den Beruf des Übersetzers/Dolmetschers nicht bange. Immerhin versucht man schon lange vergeblich einen Blechtrottel dafür zu entwickeln und das wird wohl auch noch lange so bleiben. Wenn es überhaupt je gelingen wird.

Tatsache ist aber bereits jetzt, dass der Markt schwer umkämpft ist und die Branche mit Dumpingpreisen zu kämpfen hat. Mit den Einkünften eines selbstständigen Übersetzers lässt sich nur schwerlich eine Familie ernähren.

Dazu kommt, dass man dem Beruf des Übersetzers - so man geistig fit bleibt - bis ins hohe Alter von daheim aus nachgehen kann. Somit sind viele Übersetzerstellen auf lange Sicht belegt und der Nachwuchs bekommt nur schwer einen Fuß in die Tür.

Die besten Chancen hat man, wenn man sich eine Nische (seltene Fachgebiete) sucht und weniger verbreitete und aufstrebende Sprachen beherrscht (Chinesisch, Japanisch, Russisch, Spanisch).

AstridDerPu

Wenn Du vereidigter Dolmetscher bist, dann wirst Du auch von Behörden und Gerichte angefordert.

Du könntest zum Beispiel bei der Staatsanwaltschaft oder bei einem Anwalt arbeiten ich  meine die haben ja auch ab und zu Ausländer als Klienten.

eine gute option-schau mal in die zukunft,soviele fremde die nicht deutsch können,vor allem würde ich  auch chinesisch lernen.........

Was möchtest Du wissen?