do khyi (tibetdogge)

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7 Antworten

Hallo H4ll0989

Du möchtest also zu deinem typischen Tibet Terrier einen Tibetischen Wächter dazunehmen?

Mit drei Jahren ist der Altersunterschied zu einem Welpen genau richtig. Es ist durchaus möglich, dass kleine Tibeter erfolgreich helfen einen Tibet Doggen Welpen mit aufzuziehen!

Allerdings darfst Du nicht beim Do Khyi das Wesen eines Tibet Terrorhundes erwarten ;) Der Tibet Terrier ist zwar ebenfalls "geistig unabhängig" und mit einem liebevoll konsequentem Händchen "zur Erziehung zu überreden" dieses wird aber beim Do Khyi noch durch das Medidativ, eisern konsequente ausforschen des Menschen erweitert.

Wenn beide sich dann verbünden kann das für einen Menschen dann schon schwierig werden ausreichend graue Zellen, bei gleichzeitig medidativer Ruhe zu zeigen.

Zu deiner Frage - Nein, wenn ihr den älteren TT Rüden gut erzieherisch im Griff habt spricht nichts dagegen, dass dieser einen Do Khyi Rüden aufziehen hilft - Die Beiden werden ein Gentlemen Agreement finden.

Lediglich kann es passieren, dass der Tibet Terrorhund zum Krieg bläst (bellen) und die Tibet Dogge in den "Krieg ziehen lassen" würde.

Das bedeutet auf eine exzellent gute Prägung und Sozialisierung des Do Khyi auf alle Umweltgeschehnisse ist genau zu achten.

http://www.tibimaxe.business.t-online.de

Hier kannst Du dir Wissen zum Wesen und Verhalten des Do Khyi/ Tibet Dogge anlesen. Unser Maxe hat Tibet Flokatis, egal ob Männlein oder Weiblein immer gerne gesehen und - geachtet. Sie scheinen sich - auf Anhieb zu verstehen, weil Do Khyi, wie auch die Tibet Terrier die Individualdistanz generell achten.

Lediglich sollte man beim Erwerb eines Do Khyi Welpen darauf achten, dass nicht schon zu viel Vermischung mit Westlichem Hundewesen statt gefunden hat. Denn das verfälscht den Charakter und kann zu einer nicht mehr so guten Wesensübereinstimmung mit dem Tibet Terrier führen

Wann immer Du also Fragen hast - gern bin ich bereit aus dem Nähkästchen zu plaudern.

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Kommentar von H4ll0989
06.12.2013, 13:33

danke dir..

wenn ich mir einen zulegen würde könnte ich den problemlos bei uns im wald oder feld freilaufen lassen denn so habe ich das direkt schon mit meinem tibet terrier gemacht

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Hallo,

das sollte kein Problem sein. Ein Do Khyi liebt alles womit er groß wird. Auch euren kleinen Tibet Terrier wird er Knuddeln. Sie werden bald ein gutes, Lautes Teams sein. Ich selber habe 2 Do Khyis. Einen Rüden und eine Hündin. Und die beiden sind schon ein sehr lautes Gespann. Wenn sie erst mal bellen kann es Stunden dauern bis wieder still ist. Wenn man nicht einsam genug wihnt kann das stressig mit den Nachbarn werden. Wichtig ist auch das dir bewusst sein muss, das ein Do Khyi sehr zerstörerisch ist. Ich kann gar nicht alles aufzählen was meine beiden schon alles ,,klein,, bekommen haben. Und wenn sie einmal im Jahr haaren, dann haaren sie auch. Und das nicht wenig. Und der Gehorsam lässt auch zu wünschen übrig... Ein gutes Sprichwort : Ein Do Khyi nimmt es auf aber später erst wahr,,. Ansonsten sind sie die liebsten Tiere die ich je kennen lernen durfte. Soooo tolerant zu Mensch und Tier. Das sind bei richtiger handhabung ganz tolle Hunde. Ich wünsche dir ganz viel spaß mit deinem Welpen :-) Liebe Grüße Takihashan

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Also zu Anfang erst einmal solltet Du bei Deinem 1. Hund davon abkommen, dass es ein Alphamännchen ist, denn das ist er nicht und das kann ich guten Gewissens sogar ohne ihn gesehen zu haben, behaupten!

Auch sind Tibetdoggen nicht sehr dominant, tretet ihr Eurem Hund gegenüber aber, egal welcher Rasse, dominant entgegen, dann braucht es niemanden zu wundern, dass ihr den Hund als "dominant" oder gar als "Alphamännchen" benennt.

Dominanz und Alpha sind Begriffe, die dem menschlichen denken entsprechen, leider aber nichts mit der gefühlten Realität von Hunden zu tun haben und diese sind weit ab davon, die Weltherrschaft zu übernehmen.

Möchte man einen 2. Hund in eine Familie integrieren, sollte man das über Sozial Walks machen, sind diese effektiv gut durchdacht und werden vernünftig durchgeführt, wird eine Vereinigung von 2 Hunden kaum Probleme bereiten.

Einen 2. Hund aber einfach in eine Familie zu setzen und zu sagen:"Ach die regeln das schon unter sich!" bekommt man oftmals hinterher Problematiken, die man sich vielleicht gar nicht erklären kann.

Einerseits kann es passieren, dass einer der Hunde sich zurück zieht, sich kaum noch traut überhaupt gesehen/gehört zu werden, darunter leiden Hunde, genauso wie ein Mensch darunter zu leiden hätte.

Es kann aber auch zu verbitterten Kämpfen kommen, welche aber eben auch nicht auf dominantes oder Alphagehabe zurückzuführen wären.

Somit halte ich es für extrem wichtig, dass man behutsam einen 2. Hund in eine Familie integriert, man Sozial Walks arrangiert und in Eurem Fall mit einem gut ausgebildetem Trainer.

Ob sich aber Euer Hund mit einem anderem versteht und da ist es vollkommen egal welcher Rasse der andere entspringt, liegt zu 99% in dem Umgang mit Eurem Hund.

Wenn ihr ihn als dominant oder gar Alpharüden bezeichnet, dann gehe ich davon aus, dass er Probleme mit anderen Hunden zeigt, diese aber von Euch nicht so behandelt werden, wie sie es sollten, denn wenn ihr sagt Euer Hund ist dominant und ein Alpha, geh ich davon aus, dass ihr Euch nicht gerade viel an Informationen über Hunde angeeignet habt, denn Dominanz und Alphamännchen sind Begriffe die man früher nutzte um hündisches Verhalten zu erklären, neuzeitlich aber hinken diese Begriffe nicht nur um Jahrzehnte hinterher, sondern sind komplett überholt und lange durch wissenschaftlich fundierte Trainingsmethodiken ersetzt worden.

Einfach sich mal Bücher wie von Bradshaw Hundeverstand, James O'Heare Die Dominanztheorie bei Hunden: Eine wissenschaftliche Betrachtung oder Anders Hallgreen Das Alpha-Syndrom über Führung und Rangordnung bei Hunden, was das ist und was nicht besorgen, sich informieren und dazu lernen und dann über die Anschaffung eines 2. Hundes nachdenken... ;-)

Liebe Grüße Anda

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Kommentar von YarlungTsangpo
05.12.2013, 20:46

Hallo Anda,

DH & ja es gibt "Dominanzbestrebungen" in der oft gebräuchlichen, negativen Form nur seitens des Menschen.

Tibetische Hunde, wie der Lhasa Apso, Tibet Spaniel, der Tibet Terrier und der Do Khyi werden als "dominant" beschrieben, das wird oft falsch verstanden.

Tibetische Hunde haben eine "natürliche Autorität" sind oft anderen Hunden gegenüber "souverän" Man findet unter den Tibetern viele Kopfhunde.

Dass Tibetdoggen - nicht "natürlich dominant" wären würde ich so nicht unterstreichen. Es sind und bleiben Herdenschutzhunde mit einem "eigenen Kopf" unter den HSH sogar besonders "geistig unabhängig" aber dabei gleichzeitig unglaubliche Mimöschen.

Wer sich Beides anschaffen will muss sich gut mit dem Thema artgerechte Erziehung durch Positives Motivieren bei Konsequenz - beschäftigen. Es gibt sicher "einfachere Hunderassen" als Tibet Terrier und Tibet Doggen, ein Interessent muss deren Wesen und Charakter schon mögen !

Einfach zu erziehen und zu motivieren ist eine Tibetdogge jedoch nicht. Vor allem kann man sie - nicht wie den Tibet Terrier frei - ohne Leine springen lassen.

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das ist eine frage fuer unseren yarlung - kannst ihn auch unter personeliche nachrichten /kommntare eerreichen...

an eine 2. hund sollte man erst denken -enn der erste hund sehr gut erzogen ist und vertraeglich mit anderen hunden...

die kombination ruede/ruede kann problematisch sein, da ist oft ein gemischtes doppel einfacher...

vor allem muss dein hund die auswahl treffen - und wenn er zeitweilig keine anderen hunde mag -wurde ich es nicht machen!

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naja egal welche Rasse, aber wenn ich lese:

" lässt sich von anderen hunden auch nicht unbedingt viel sagen...(ein rüde und ich wollte mir einen 2. rüden zu legen)"

dann kann ich Dir von Deiner Idee nur abraten! was willst Du denn machen, wenn der neue zweite Rüde geschlechtsreif ist und sich von dem anderen nichts mehr sagen lässt?? abgegeben/verkaufen wegen: vertragen sich nicht (mehr)???

Man sollte sich IMMER NUR DANN einen Zweithund anschaffen, wenn der Ersthund absolut zuverlässig erzogen und freundlich gesinnt ist. Der Neue wird sich sonst alle Eigenschaften abschauen - die Guten wie die Schlechten......

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Kommentar von H4ll0989
05.12.2013, 15:42

war wahrscheinlich ein wenig unglücklich formuliert er lässt sich nicht von allen bzw von wenigen unterwerfen fängt deswegen aber keinen streit mit denen und immerhin gibt es in jedem rudel immer einen "boss" und dieser will er halt sein verträgt sich jedoch mit jedem hund.. zur erziehung ich glaube wenn er perfekt auf mich hört und ich ihn auch an der straße ohne leine laufen lassen kann komm ich wohl bestens klar mit ihm :)

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Kommentar von H4ll0989
05.12.2013, 15:42

war wahrscheinlich ein wenig unglücklich formuliert er lässt sich nicht von allen bzw von wenigen unterwerfen fängt deswegen aber keinen streit mit denen und immerhin gibt es in jedem rudel immer einen "boss" und dieser will er halt sein verträgt sich jedoch mit jedem hund.. zur erziehung ich glaube wenn er perfekt auf mich hört und ich ihn auch an der straße ohne leine laufen lassen kann komm ich wohl bestens klar mit ihm :)

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Kommentar von froeschliundco
06.12.2013, 11:13

@adventuredog,da stimm ich dir zu 100% zu!!!

...früher oder später wirds krachen zwischen den zwei rüden, (wen der welpe nicht ein sehr ängstlich unterwerfender hund ist,ein omega-tierchen der auch schon von seinen wurfgeschwister unterdrückt wird (und ein solcher hund sollte ein guter züchter niemals in ein bestehendes rudel geben)den er wird sich so nie entfalten können und sich wohl und geborgen fühlen)

wen ein zweiter hund,dann eine hündin,was aber auch wieder zu revier-/ressourcenverhalten beim rüden führt,was nicht nur für dich ,sondern auch für die hunde echt stress bedeuten kann...

@H4II0989 ich würde deshalb keinen zweiten hund nehmen...wen du den kleinen terrorzwerg irgendwann nicht mehr hast,kannst du dich ganz ungezwungen auf den neuen hund einstellen...den zwei hunde bedeuten nicht nur mehr freude,sondern (vorallem in einer solchen konstelation) verdam*t viel arbeit MIT den hunden, geduld, ausdauer, arbeiten im haushalt, dreck u.haare, grösseres auto,evtl.wohnung,geld,kosten für tierarzt und futter,steuer,versicherung,ect.ect und das hoch zwei undvorallem wirds dich sehr viele nerven und geld bei der hundeschule kosten

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Wenn dein wirklich Dominat ( was nur wenige Hunde sind)ist und der andere Hubd auch. Dann kannst du dich auf schöne Machtkämpfchen freuen, denn dann kracht es.

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Kommentar von MiraAnui
05.12.2013, 15:21

Ein richtiger Alpha ist mega selten. Wie äußert sich die Dominaz deines ersten Hundes?

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Dann nimm am besten mit dem User http://www.gutefrage.net/nutzer/YarlungTsangpo Kontakt auf sie hält Tibet Doggen und kennst sich wirklich mit diesen Hunden aus.

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Kommentar von niska
05.12.2013, 15:02

Jepp, empfehle ich auch. Sie kennt sich generell extrem gut mit Hunden aus.

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