DJ Dasein beginnen?!

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3 Antworten

Okay :) Danke erstmal für das teasing 212 :)


Also:

Wie 212 schon richtig erwähnt hat, kannst du nicht kontinuierlich voll auf die Moppe hauen. Wichtig ist die (wie ein Paar Kumpel & Ich sie immer nannten ) "Pull & Push"-Technik anzuwenden.


Ich übersetze einmal:

Pull: "Ziehen"

Das bedeutet, dass du die Meute mit der Musik die du spielst auf die Tanzfläche ziehst. Sie feiern, suchen Partner des anderen Geschlechts und so weiter.

Nach einer gewissen Zeit kommt dann die "Push-Phase" also die "Drückphase".Das bedeutet, dass du den Leuten eine Verschnaufpause gönnst und sie von der Tanzfläche lässt. AUFPASSEN: Es werden nicht alle die Tanzfläche verlassen, da es ja immer noch diese gibt, welche sie gerade betreten haben, deswegen immer das Verhältniss beobachten: wieviele haben die Tanzfläche soeben betreten, wieviele schon länger da?Also wichtig ist auch ruhigere Phasen einzubauen und von 130 BPM vlt. mal auf 125 BPM runterzuschrauben und von Dur auf Moll gehen.

Während sie von der Tanzfläche sind machen sie wohl was? Richtig: Saufen!

Das bringt dem Clubbesitzer Kohle und dem DJ gleich mehrere Dinge:

A) Die Leute gehen stärker auf die Musik ein, und lassen sich auch auf unbekannterer Musik ein

B)Wenn ihr an einem Abend den Umsatz erheblich in die Höhe gesetzt habt, erhöht das auch die Wahrscheinlichkeit, dass ihr ein erneutes Mal gebucht werdet

C)Betrunkene Menschen hören nicht 100% auf die Struktur und Harmonie der Musik. Das heißt, dass leichte Patzer von eurer Seite vlt. von dem größten Teil überhört wird (trotzdem solltet ihr es aufkeinen Fall darauf ankommen lassen).

D)Der "Spannereffekt". (Aufpassen hier kommt ein unqualifizierter Kommentar): Teilweise sehr angenehm betrunkene Menschen zu beobachten und ihr Handeln zu bewundern (Freund kotzt seine Freundin an, i.wer tanzt in 20m Abständen und weitere merkwürdige Tanzstile)


Abgesehen davon ist es nicht nur die Charts rauf und runterspielen. Unbekanntere gute Musik soltle genauso gespielt werden. Dabei aber Acht geben in was für einem Club ihr spielt. In Clubs in dem hauptsächlich Mainstream gespielt wird und werden soll, sollte man natürlich weniger unbekanntere Musik als in einem Szeneclub spielen.


Den technischen Teil überlasse ich dann mal DJ Raymond :)

Grüße Utzutz

Für das nächste mal, bitte ich dich die Suchfunktion zu nutzen! Denn jede 5te Frage hier, handelt von diesem Thema....

Ein brauchbares Equipment kostet zwischen 1200-1600 EUR. Alles andere macht keinen Sinn, da ansonsten die Soundqualität massiv leidet und Defekte und Latenzen deine besten Freunde werden... Die detailierte Ausführung, welches Equipment geeignet wäre, können vielleicht die üblichen Verdächtigen übernehmen... ;-)

Ein DJ hat eine Menge Aufgaben und es ist nicht immer Fame. Ein DJ muss frühzeitig gute Tracks erkennen. Das heißt, dass ein DJ in der Woche z.B. 100 Tracks probehören muss und die richtigen daraus auszuwählen, um ein anständiges Set vorzubereiten. Dies kann man schon als Talent auszeichnen, denn nicht jeder besitzt dieses Gehör. Desweiteren sollte ein DJ auch genau sein Publikum im Blick haben. Denn es herrscht eine Dynamik und auf die muss man ständig reagieren können. Mann kann nicht 2 Std. Vollgas geben, denn dann ist die Meute müde, einige gehen nach Hause und der Veranstalter verdient nichts mehr. Also muss man ruhigere Phasen einbauen, nicht geplante, sondern muss man diese Phasen spüren. Wieder ein Talent!

Ausserdem brauchst Du ein gehörige Portion Taktgefühl und musst erkennen können welche Tracks miteinander funktionieren. Nicht jede Nummer harmoniert und dieses muss auch sofort bemerkt werden. Denn wenn Du das nicht merkst, merken es auf jeden Fall deine Hörer!

Dann gibt es noch Punkte, wie Du am besten anfangen solltest (ohne Software) und wie man drauf kam und wie man angefangen hat.... Nur habe ich jetzt keine Zeit mehr, denn meine Frau hat das Frühstück fertig.

"DJ Raymond" und/oder "Utzutz" werden den Rest bestimmt gerne ergänzen oder ich kann es später machen......

Beste Grüße... 212....

Kommen wir jetzt nur noch zum: "Wie fange ich am besten an?" Analog oder Digital? Als Anfänger ganz klar mit einem analogen Setup. Es werden all die o.g. Attribute nicht erlernt, da die Software es einem zu einfach macht. Thema Beatmatching: Das angleichen von 2 Tracks, mit unterschiedlicher BPM wird einfach per Sync-Taste vollzogen. Durch diese gemütlichkeit gehen einem Eigenschaften wie z.B. die Analyse eines Tracks und dessen Aufbau flöten. Man muss ja dann nicht mehr "die Scheibe" bis zum passenden Stück drehen, wo man den Übergang einleiten will, sondern klickt sich durch die mp3 und wenn es passt... "Sync"!

Die Genauigkeit was die Auswahl der Tracks betrifft, wird auch nicht erlernt. Denn eine nicht gegebene Harmonie, wird beim Digitalen-Setup innerhalb von 2 Sek. erkannt. Beim Analogen dauert es ein wenig länger, daraus resultiert eine gezieltere Auswahl und vorallem genauere. Also lernt man beim Analogen-Setup die Musik besser kennen!

Software legt auch die Messlatte, was das Talent angeht, ziemlich niedrig. Denn "jeder" kann mit einer "Sync-Taste" umgehen, aber einer der dies alles auf einem Analogen Setup erlernt hat, überdauert länger... auch nur Privat!

Jetzt brauchst Du echt nur noch das Equipment... Also, Ray it's your turn!

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@zwoeinszwo

Man, ihr drei seid echt das ideale Team für solche Fragen. ;-)

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Ok, dann komm ich nun noch mit dem Equipment, und dann kannst du loslegen... ;-)


Also wie schon gesagt wurde, man soll mit Equipment anfangen, und nicht mit Software, von daher bekommst du nun eine detaillierte Liste mit den Teilen.

  • 1x Pioneer DM-400 oder Pioneer DJM-350

  • 2x Reloop RP-4000 M3d

  • 1x Traktor Scratch Duo 2 (besser wäre, wenn du dir normale Platten kaufst, da dies aber sehr teuer wird, kannst du dann auch diese Software benutzen)

  • 1x Pioneer HDJ-1000

  • 1x Numark NPM-5

Falls du mehr Geld zur Verfügung hättest und du sofort mit CD Player anangen möchtest, was NICHT empfehlenswert ist, dann kauf dir die Pioneer CDJ-350.


Warum ist CD nicht empfehlenswert?

Also da CD Player wesentlich mehr Funktionen haben, konzentrierst du dich nicht mehr auf das Mixen, und das ist nicht gut, da du dann irgentwann ganz gut mixen kannst, bis auf die Übergänge, und das ist das wichtigste.

Also am Besten mit richtigem Vinyl und Turntables auflegen, Software und CD-Player kann man immer noch kaufen.... ;-)

Und nun viel Spass....

Was kosten die Equipmentteile auf deiner Liste ca?

Und wo kaufst du dir deine Sachen?

Wäre hilfreich wenn du mir das noch schnell beantworten könntest.

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@Chibo

Also es kostet so um 1500€, und wie schon oft gesagt, da drunter kann man wirklich alles vergessen... Unbrauchbarer Sperrmüll!!!

Ich kaufe mein Equipment immer bei Musicstore in Köln, 3 Jahre Garantie, 30 Tage Money Back, super Kundenservice, gute und ehrliche Beratung, sowie viele gute Produkte.

Und ab 25€ kostenloser Versand in Deutschland, und ab 100€ in die Nachbarländer, wenn ich mich nicht irre.

Ich hoffe ich konnte dir helfen...

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