Dividenden sind irrelevant?

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6 Antworten

In der Tat ist es so, dass bei Ausschüttung einer Dividente kursschwankungsbereiningt der Aktienkurs um den Wert der Dividente sinkt.

Es ist also immer ein Null-Summen-Spiel für den Aktionär.

Wenn meinenthalben eine Aktie vor der Ausschüttung mit 100 EUR notiert und 5 EUR Dividentenzahlung ansteht, reduziert sich am Tag der Ausschüttung kursschwankungsbereinigt der Kurs auf 95 EUR und der Aktionär bekommt 5 EUR Dividente.

Also er hatte vor der Ausschüttung 100 EUR und danach auch.

Für mich ist wichtig, ob das Unternehmen beständig Gewinne schreibt. dabei ist es mir egal, ob das Unternehmen ein Dividente ausschüttet oder nicht.

Günter


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Ich verstehe nicht so ganz wo du mit deiner Frage hinwillst. Kapital ist gleich, ob es nun thesauriert wird oder ausgeschüttet.

Die Frage für den Aktionär ist auch immer was will er denn. Möchte er eine Art passives (Zusatz)Einkommen, dann sollte er Unternehmen kaufen, die die Gewinne ausschütten.

Will er eine möglichst schnelle Wertsteigerung und Wachstum, dann sucht er Unternehmen die die Gewinn reinvestieren (thesaurieren).

Gilt für Fonds und ETFs analog.

Ich bin zwar nicht 100% von der Effizienzmarkthypothese überzeugt aber eine Dividendenausschüttung preist sich in den Aktienkurs sofort ein.

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Diwidenden sind erwirtschaftete Gewinne, die an die Aktionäre ausgezalt werden. Gleichzeitig werden aber auch Rückstellungen gemacht. Wenn das Unternehmen Verluste macht, wird die Diwidende gestrichen (siehe RWE) Der Kurs der Aktie inkt um die Diwidendenzahlung, erholt sich aber schnell wieder; nur wer sofort verkauft, hat ein Nullsummenspiel.Telekom hat die Diwidende in bar oder in Aktien angeboten.

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Die These ist zum Teil richtig. Das ausgezahlte Geld muss dem Unternehmen aber nicht zwangsläufig fehlen. Wenn es nichts zu investieren hat, kann es ja auch ausschütten.

Gewinne können auch gut auf dem Papier geschrieben werden. Eine Dividende stellt in gewissen Umfang sicher, dass die Gewinne real sind und nicht durch irgendwelche abstrusen bewertungstricks zustande gekommen sind. Und was nützt eine Aktie, wenn sich hinter ihr ein ungeheurer Buchwert verbirgt, es aber niemals Geldeingänge gibt?

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Als Aktionär habe ich ja erstmal nichts von dem Kapital, das im Unternehmen steckt. Wenn ich ein Unternehmen besitze, dann will ich auch Anteil am Gewinn haben. Unternehmen, die keine Dividenden zahlen, sind mir suspekt. Kurzfristigen Zockern mag die Dividende egal sein, aber für einen langfristigen Anleger ist sie von grösster Wichtigkeit. Nur über eine vernünftige Dividende kann man ein vernünftiges Einkommen durch sein Kapital erzielen.

Der Aktienkurs drückt nur die Meinung der Allgemeinheit aus. Die Dividende zeigt, wieviel das Unternehmen erwirtschaftet.

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Insofern nicht irrelevant, als dass der Aktionär nach der Auszahlung die Dividendensumme besitzt sowie seinen Aktien, in die die Auszahlung eingepreist ist, die jedoch das Potenzial haben können, in Zukunft weitere Auszahlungen zu garantieren.

Irrelevant sind sie natürlich dann, wenn man nach der Auszahlung seine Aktien verkauft und dadurch mit dem Verkaufserlös und der Dividende auf die selbe Summe kommt wie bei einem Verkauf vor der Auszahlung.

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