Diversity: Was für einen James Bond könnt ihr euch am ehesten vorstellen?

Das Ergebnis basiert auf 81 Abstimmungen

einen Homosexuellen 43%
einen Dunkelhäutigen / Afrikaner 37%
eine Frau 12%
einen Transgender 5%
einen Behinderten (z. B. im Rollstuhl) 2%

26 Antworten

James Bond ist ein Franchise, eine Marke. Als solche hat er bestimmte Attribute, genauso wie alle anderen Marken, die sich um einen einzelnen Charakter drehen.

Schauen wir mal: James Bond ist ein Frauenheld, damit fällt Homosexueller schon mal weg, geschweige denn eine Frau. Dunkelhäutig wiederrum könnte er schon sein, ich denke dabei z.B. an jemanden wie Idris Elba. Transgender könnte er auch sein, wobei das ein wenig forciert wirken würde. Also ich meine, es könnte zwar ein Transgender in der Realität sein, im Film wüsste ich aber nicht, wie man das in den Vordergrund rücken will, ohne mit sämtlichen klassischen Attributen zu brechen.

Und behindert? Würde ich per se nicht ausschließen, wobei auch Action-Szenen zu einem "James Bond" gehören und diese stelle ich mir mit Rollstuhl schwierig vor.

Habe es erst jetzt gesehen. Elba ist mir auch in den Sinn gekommen,-)

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Gleichzeitig keins davon und alle.

Keins davon, weil James Bond eben eine ganz bestimmte Figur ist, die unter anderem eben geborener Brite ist. Er ist sogar einer echten Figur nachempfunden (John Dee), und der ist ebenfalls hellhäutiger Brite.

Alle davon, weil natürlich jeder ein derart begabter Spion sein könnte. Und, ich kann mir ziemlich gut vorstellen, wie die alle aufgehen könnten. Es muss ja nicht unter demselben Titel laufen.
Aber, stell dir vor, ein schwuler Agent. Der Feind versucht, ihn durch eine heiße Frau in die Falle zu locken, aber es geht nicht auf.
Naja, Dunkelhäutige und andere Ethnien muss ich wohl nicht erklären. Die haben ja sogar eigene Filme, und es würde keinen Unterschied in der Storyline machen.
Stell dir vor, eine Frau als Spionin. Ich hab jetzt Ruby Rose in einem Anzug im Kopf. Sie setzt sich gegen die Feinde durch, weil diese falsches von ihr erwarten. Sie erwarten Schwäche, aber sie ist eine durchtrainierte Kampfmaschine mit Köpfchen. Vielleicht kriegt sie trotzdem das heiße Bondgirl, vielleicht will sie stattdessen etwas von einem Mann, wer weiß.
Stell dir vor, eine Person mit körperlicher Behinderung. Ein Rollstuhl mit eingebauten Extras, eine Prothese für ein Arm oder ein Bein mit Zusätzen, die den Helden aus schweren Situationen retten. Eine Flucht aus dem Gefängnis, bei der der Rollstuhlfahrer ohne seinen Rollstuhl fliehen kann, indem er nur die Kraft seiner Arme benutzt. Vielleicht dann sogar einige Comedyclips, welche Dinge er als Rollstuhl zweckentfremdet?
Einen Transmann, der ein Versteckspiel abzieht, und der sich wahnsinnig gut als beide Geschlechter ausgeben kann, um so der perfekte Doppelagent zu sein. ZB, im Quartier des Feindes ist er der Mann, der er ist- für die Treffen mit seinen tatsächlichen Verbündeten tarnt er sich aber als Frau. Weil er eben Jahrelang als Frau leben musste, kriegt er die Maskerade hin- auch wenn es ihn natürlich belastet.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich selbst und Freundeskreis fallen unter LGBT

Danke für die Ideen. Die Rolle könnte so viel spannender sein.

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Schon nach Sean Connerys Nachfolger Roger Moore hat diese Filmreihe massiv an Atmosphäre und Interresse für mich verloren.

Genau DAS war halt "James Bond" mit Connery und Moore.

Ein weißer Brite mit stark extrovertierter Persönlichkeit und unglaublichen Gimmicks .

Nach der letzten Verfilmung mit Roger Moore hätte man die Filmreihe "James Bond" eigentlich schon einstellen müssen unter diesem Titel .

Mir geht es dabei nicht mal um das Verhalten der beiden Hauptakteure gegenüber Frauen , sondern nur um den Charakter und die Atmosphäre dieser Filme bis da hin.

einen Homosexuellen

Homosexuelle sind nicht selten überdurchschnittlich intelligent und achten stark auf ihr Äußeres, Sport inklusive. Das würde noch-solange der Schauspieler echt männlich wirkt und es nicht mit der Schminke übertreibt-auf die Rolle des James Bond passen.

Allerdings passt Daniel Craig als durchschnittlich großer, sportlicher, heterosexueller, blonder, blauäugiger und weißer Mann hervorragend auf die Rolle. Nur dass er blond ist macht ihn etwas auffällig, sind doch weniger als 2% der Weltbevölkerung blond. Ansonsten passt er perfekt auf die Rolle des Agenten, da er so "normal" wirkt. Grade diese Anpassungsfähigkeit an jede Umgebung, die Daniel Craig verkörpert, macht einen guten Agenten aus. Er ist total normal, aber gleichzeitig alles andere als normal.

einen Transgender

Hallo barfussjim,

mit denletzten Filmen hat die Figur schon ein paar Veränderungen bekommen, vor allem etwas mehr gefühl, siehe Quantum Trost. In den Filmen war er sicher auch der Frauentyp, aber zeigte auch eher Emotionale Seiten.

Den Behinderten könnte man später n einen der fime integrieren wenn er mal Verwundet wird und somit vielleicht einen Bleibenden Schaden zurück behält.

Transgender und Homosexualität könnte man zusammen integrieren, dann könnte es vielleicht mit seinem Matchoverhalten passen, was er bisher an den Tag legte. Als Spion sollte es für ihn kein Problem sein das was er ist zu seinen Vorteil zu nutzen und sein Verhalten öffendlich anzupassen.

Frau und Dunkelhäutiger passt gar nicht, da Bond eine bestimmte Figur verkörpert. Zugegeben es gäbe wohl einen Weg die Hellhäutigkeit in den Filmen Glaubhaft zu machen, siehe Michael Jackson. Jedoch gäbe das en aufschrei wie bei den anderen Beispielen, allein der letzte Darsteller wurde schon von den Fans zerrissen. Ich selbst hatte auch anfangs eher enig übrig, finde ihn aber doch ganz gut. Jetzt finde ich es schade das er aufhört.

MfG PlueschTiger

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