Disziplin in Kinder-Sportunterricht. Ein Sonderfall.

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Ich kann mich gut in deine Situation reinführen, am besten müsstest du mit den Eltern des störenden Kindes reden und ihnen klarmachen, dass ein derartiges Verhalten nicht zu akzeptieren ist und ihnen sogar mit Ausschluss drohen

Mit den Eltern, bzw. dem Vater, habe ich sogar schon gesprochen. Ich habe die Probleme jedoch nur zwischen den Zeilen durchblicken lassen, da ich keine Möglichkeit hatte, mit ihm unter vier Augen zu reden.

Aus dem Gespräch wurde allerdings deutlich, dass er sich am Ende des Camps nicht nur eine tennisspielende, sondern auch eine disziplinierte Tochter wünscht. Ich soll ruhig hart zu ihr sein. Diese Erwartung werde ich wohl kaum erfüllen können, zumal ich ja auch wie gesagt gar nicht die Zeit habe, ihr zu viel Aufmerksamkeit zu schenken. Meiner privaten, stammtischtauglichen Meinung braucht dieses Kind wohl bald mindestens eine Schelle; aber das kommt ja selbstverständlich nicht in Frage.

Ausschluss wird echt das letzte Mittel sein, da das ja meine persönliche Aufgabe/ Niederlage manifestieren würde und ich dieses Kind unbedingt an den Start bringen will. Aber danke dir!

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@Lozzi

Du bist ein Tennislehrer und kein Erzieher!! Was hat der den für Vorstellungen, kann er nicht selber sein Balg erziehen?!? Also dem würde ich was geigen

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Hast du schon mal mit dem Mädchen unter vier Augen geredet?

Für mich klingt das nach einem völlig überforderten Kind, das den abstrusen Leistungsanforderungen seiner Eltern nicht entsprechen kann und deshalb verweigert.

Mein Rat wäre, dir die Zeit zu nehmen, sie zu einem Eis einzuladen und sie vollkommen vorwurfsfrei anzusprechen. Du könntest ihr sagen, dass dir auffällt, dass sie wohl nicht viel Spaß beim Tennis hat und dass du es schade findest, dass sie anscheinend etwas machen muss, wozu sie gar keine Lust hat.

Wenn sie dazu noch deutlich schwächer als die anderen Kinder ist, bleibt ihr vor lauter Frustration vermutlich gar kein anderer Weg mehr, als querzutreiben.

Frag' sie mal, was sie lieber täte als Tennis spielen und lass sie sich ihren Frust von der Seele quatschen. Wenn du ihr wirklich zuhörst, verstehst du anschließend möglicherweise, warum sie sich so verhält, wie sie es tut.

Du kannst versuchen, sie zu deiner Verbündeten zu machen. Wenn sie aus dem Tenniskurs nicht raus darf, kannst du sie fragen, wie ihr beide das hinkriegen könntet, dass die Zeit trotzdem für euch beide angenehm werden kann. Hör dir ihre Ideen an und handle mit ihr einen für euch beide tragbaren Kompromiss aus.

Und vielleicht wünscht sie sich ja sogar, dass du sie rauswirfst. Auch das könntest du sie fragen. Dabei solltest du ihr aber unbedingt versichern, dass du dir eigentlich wünscht, dass sie bleibt und Spaß hat. Sie darf nicht das Gefühl kriegen, dass du sie loswerden willst.

Wenn sie den Wunsch nach Rauswurf äußert, frage noch mal nach, wie es denn dann für sie weitergeht. Mit 7 überschaut sie die Konsequenzen vermutlich nicht wirklich. Wenn sie allerdings eine für sie taugliche Alternative hat, solltest du darüber nachdenken :).

Was immer du tust wird dir vermutlich den Unmut des Herrn Papa einbringen. Nimm's gelassen und melde ihm zurück, dass Eltern eigentlich das Ziel haben sollten, glückliche Kinder zu haben und dass es vielleicht andere Optionen gäbe, die dem Mädchen mehr Freude machen würden. Idealerweise hat dir das Mädchen diese schon verraten und du kannst sie gleich weitergeben.

Wenn sie dabei bleibt, finde mit ihr zusammen einen Weg, sie einzubeziehen ohne sie ständig Frust erleben zu lassen.

Ganz einfach: Wird vom Training ausgeschlossen und "darf" zuschauen, wenn sie sich nicht benimmt.

Das werde ich auch früher oder später tun müssen. Schließlich haben die anderen Kinder ja ihr gutes Recht auf ein störungsfreies Training. Allerdings hatte ich gehofft, dass es noch andere Wege gibt bevor ich diesen Schritt gehe. Ein Rauswurf würde ja bedeuten, dass ich versagt und sie aufgegeben habe.

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Genau diese Haltung ist es, die immer wieder Kindern grundlegend die Freude an Bewegung und Sport verdirbt.

Natürlich ist Sport immer auch ein Stück Wettbewerb, und braucht eine gewisse Disziplin, damit das Ganze funktioniert.

Und doch gilt für den Sport mit Kindern für mich der Inhalt dieser Weisheiten Antoine de Saint Exupery:

Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.

Begeisterung wecken, Spielfreude entdecken, sich akzeptiert und wertgeschätzt fühlen ist in der Hinführung auf sportliche Aktivität um vieles wichtiger und wertvoller, als Leistungsgedanke und Ausgrenzung. Ein Kind, das Lust an dem hat, was es tut, wird ganz zwangsläufig auch leistungsbereit sein.

Wenn ich mir so anschaue, was am Rand (Eltern) und auf dem Spielfeld (Trainer/ Lehrer) so an profilneurotischen und leistungsbesessenen Leuten unterwegs ist, wundert mich nicht, warum eine Menge Kinder ihre gesamte Schulzeit hindurch Horror vor dem Sport entwickeln.

Das Kind im UP ist 7 Jahre alt und bereits auf dem besten Weg, genau diesen Mist erleben zu müssen. Ein einziger Trainer, der sich die Mühe macht, diesen Knoten aufzudröseln, könnte jetzt vielleicht noch ein paar Weichen anders stellen.

In meinen Augen ein lohnenswerter Versuch.

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