Diskrepanz zwischen Wissen und Denken?

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5 Antworten

Guten Morgen!

Man sollte wirklich nicht alles glauben, was man so denkt!  ;-)
Also ich finde das toll, dass du deine Denke hinterfragst! Das bringt dir sicherlich noch recht viel Erfolg!

Wenn du also nicht für dein Bedürfnis ausreichend Bestätigung von anderen erhältst, so wirst du schnell unsicher.
Dir mangelt es also an Sicherheit.
Sicherheit kannst du dir auch selbst geben, indem du z.B. öfter deine Aufmerksamkeit auf das lenkst, was du bereits geschafft hast, was toll an dir ist, was du gut kannst.....
Du aber lenkst hierbei deine Aufmerksamkeit gerne auf Mangel und suchst regelrecht danach (fehlender Smiley). Ok, such weiter danach, aber nutze es dann eher dazu, dir selbst Fehlendes zu geben, und nicht, um mies über dich zu denken. ;-)
Wenn du dir selbst Sicherheit gibst, so wirst du damit automatisch von anderen unabhängiger und natürlich selbstsicherer.
Wenn du dir bewusst machst, was du drauf hast, dass du durchaus liebenswert bist, so machst du dich selbst selbstsicherer.

Andererseits ist es natürlich auch ganz realistisch, dass andere Menschen zwar vieles an uns mögen, sich aber auch an einigen Dingen stoßen.
Weht also mal ein kritischer Wind, so kannst du ihn gerne zum angenehmen und leichteren Vorwärtskommen nutzen, indem du deine Segel so stellst, dass sie den Wind nutzen.  ;-)
Und Schwächen und Fehler haben wir natürlich alle. Erlaube sie dir und anderen! Nur mit ihnen sind wir wirklich perfekt!

Das Mädchen mag dich. Aber irgendwann wirst du ihr, natürlich unbewusst, Seiten zeigen, die sie stören werden. Und umgekehrt ist es natürlich genauso. Und mit anderen Menschen ist dies natürlich auch genauso.

Solange wir uns selbst dann damit hinterfragen und etwas daraus lernen wollen, ist das alles recht nützlich und weiterführend und vor allem lösbar, problematisch wird es erst, wenn wir diese Umstände dazu nutzen, anderen Vorwürfe zu machen, an ihnen rumnörgeln..... Dann wird es ekelhaft und schwierig. Oft führt dies zur Ausweglosigkeit, und man trennt sich.

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Kommentar von Chakly
05.10.2016, 08:25

Habe vielen Dank, für deine ausführliche Antwort. Wie du gesagt hast, suche ich oft nahc Mangel und wenn ich es recht überdenken schaue ich meisten viel mehr auf das was schlecht ist als auf das was gut ist.

Gewiss wäre es gut mehr Slebstsicherheit aufzubauen woran ich auch arbeite unter anderem mit meditation und spazieren gehen, aber scheinbar ist es noch nicht genug bzw. braucht wohl eifnach dann auch noch seine Zeit.

Gerade beim Antworten merke ich beispielsweise wiede rwie ich darüber nachdenke wie ich was schreibe, da ich bei einer falschen Formulierung meiner Sätze es sein könnte das ich dich verstimme und du mir deshalb nciht mehr helfen möchtest, was ja total schwachsinnig ist.

recht möchte ich dir nochmals geben das es nie gut ist anderen einen Vorwurf zu machen, sondern stattdessen immer schauen was man selbst besser machen kann.

PS: Mir fällt gerade noch ein das ich in der Gesellschaft von anderen sehr oft anfange Verhaltensweise anzunehmen welche ich über die Jahre mir angeeignet habe, obwohl sie total kontraproduktiv sind, wie beispielsweise das ich lache oder Krinse wenn jemand was sagt bei dem ich denke das sollte jetzt witzig sein obwohl ich es gar nicht verstanden habe was er meinte oder ich es schlicht und ergreifent nciht witzig fand nur um nicht nicht ausgeshclossen zu werden. Da ich großeren Menschengruppe ich meist nie mitrede da ich da nir zu Wort komme und denke es interessiert eh keinen oder man lässt mich eh nicht ausreden. Warscheinlich hängt das alles zusammen.

PPS: Ich merke es gibt noch viel zu tuen....

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Du solltest an deinem Selbstwert arbeiten. Du kannst nicht WISSEN was sie denkt oder fühlt. Sprich: Das Problem liegt bei dir. Du interpretierst weiters Dinge die du nicht wissen kannst. Interpretieren ist oft schlecht. Letztendlich kramt der Kopf in dem Moment Dinge hervor, die mit der Situation selbst wenig zu tun haben.

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Bin mir nicht ganz sicher was deine Frage ist. Geht es darum, wieso ein Unterschied zwischen Wissen und Denken (Gefühlen) besteht?

Was du geschrieben hast klingt für mich so, als ob dein Selbstwertgefühl bzw. dein Selbstvertrauen eher gering ist. Ich denke von da kommt der Unterschied.

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Kommentar von Chakly
05.10.2016, 07:59

Woran das genau liegen kann und was man dagegen tun kann, das wäre meine Frage.

In meiner Teenagerzeit hatte ich zwar ein geringes Selbstvertrauen, da ich auch schon immer große Probleme mit zwischenmenschliche Kontakte habe,  jedoch im laufer der Zeit habe ich eigentlich viel Selbstbewusstsein hinzugewonnen. Laut meinen Freunden habe ich auch ein großes Selbstvertrauen.

Bitte frage mich wenn noch was unklar ist & danke für deine antwort.

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Geht mir genau so. Was dagegen helfen kann weis ich leider nicht aber es ist keine schlechte Charaktereigenschaft die man hat. Manche Handeln ohne zu denken. stell dir mal vor du erst so.
Glaub mir... Andere haben viel größere Probleme und wissen es nichtmal. 😉

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Kommentar von Chakly
05.10.2016, 08:31

Manchmal is nichtwissen wohl auch angenehmer, wobei nur indem man etwas erkennt kann man auch daran arbeiten, daher lieber erkenne ich auch meine Probleme (Herausforderungen) und kann dann etwas ändern als ewig die selben Probleme zu haben. :)

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Kommentar von Feliin
05.10.2016, 08:56

Dieses Denken ist Fluch und Segen zugleich aber ich bin der Meinung.... Lieber permanent nen Spiegel vorgehalten bekommen als n Brett vorm Kopf. 😁

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Das klingt eventuell nach einen kleines Problem das nent mann (Verlustängste), woraus ein klammern zu andere Personen entstehen kann.

Das Klammern an Menschen, die einem bereits sehr nahe stehen. Man hat zu ihnen eigentlich schon ein enges Verhältnis hat aber eine übersteigerte, unbegründete Angst, sie zu verlieren.

Das andere betrifft das Selbstwertgefühl.Klar machen wir uns alle mal Gedanken wie wir eigentlich auf andere wirken, aber so übertrieben dass man Glaubt jemand einen nicht marck, das bertift dann wohl doch das Selbstwertgefühl!.

Aber die gute Nachricht für dich, du bist 19 Jahre, ich glaube nicht dass du ein Psychisches problem hast. Akzeptiere wenn andere mal keine Zeit für dich haben, mach Sport oder  wenn du so viel zeit über hast mach was Ehrenamtlich. Aber steiger dich da nicht hinein :).

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Kommentar von Chakly
05.10.2016, 14:47

Das Wort Verlustängste beschreibt es wohl ganz gut.

Scheinbar habe ich zu viel Zeit da ich schon seit 5 Jahren ehrenamtlich in der Freiwilligen Feuerwehr bin ^^

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