Diskont bei Auszahlung des Bausparguthabens?

3 Antworten

es gibt Bausparkassen, da kommst du jederzeit an dein Geld auch vor Abluaf von 7 Jahren. Die 7 Jahre sind nur wichtig wenn man Wohnungsbauprämie bekommen hat und diese nicht zurückzahlen möchte. Natürlich bekommt man den vollen Zinssatz meist erst wenn der Vertrag in der Zuteilung ist. Kündigen muß man einen Bausparvertrag eigentlich gar nicht. Der Rest von deinen Angaben ist recht wirr und verstehe ich nicht ganz. Bei welcher Bausparkasse bist du denn?

Hallo leaengel,

auch wenn Deine Frage fast schon 6 Jahre her ist, Dein Problem demnach schon lange geklärt ist, möchte ich Dir gerne hierauf noch eine ordentliche korrekte Antwort geben.

Die ABB gehören zu jedem Vertragsabschluss dazu. ABB beim Bausparvertrag ist dasselbe wie bei anderen Rechtsgeschäften die AGB. Das heißt die ABB sind fester Bestandteil deines Vertrages.

Dass Du einen Freistellungsauftrag gestellt hast, war völlig richtig. Hättest du keinen gestellt, hättest du für die angefallenen Zinsen Steuern bezahlen müssen.

Die schlechte Nachricht ist allerdings, dass es für einen Bausparvertrag immer feste Kündigungsfristen gibt. Eine vorzeitige Kündigung ist immer mit einer Gebühr verbunden. Je nach Bausparvertragsanbieter dauert die Auszahlung dann allerdings trotzdem noch 1-2 Wochen.

Problem an der ganzen Geschichte ist hier, dass die Bindungsfrist den Kunden immer als Verkaufsargument aufgedrängt wurde. Damit meine ich nicht das eine Falschberatung vorliegt, denn oftmals hat man damit ganz gute Renditen erzielt, sondern viel mehr, dass der Kunde glaubt, dass der Bausparvertrag nach 7 Jahren automatisch ausläuft.

Bitte beachte, dass meine Information nur über das Recht bei Abschlüssen vor 2009 dienen. Für Abschlüsse ab 2009 gelten neue vom Gesetzgeber festgelegte Bedingungen zum Erhalt der Wohnungsbauprämie.

Toni Schönherr - gelernter Bankkaufmann und Finanzbuchhalter -

Da solltest Du noch mal das Kleingedruckte von damals lesen. Bestimmt steht irgendwo was von Kündigungsfristen.

Wenn Du Dein Sparbuch vorzeitig kündigst, mußt Du auch einen Abschlag hinnehmen. Genau so ist es auch mit dem Bausparguthaben.

Naja, wirklich vorzeitig kündige ich ja nicht, meine sieben Jahre sind ja um. Das mit dem Kleingedruckten hab ich mir schon fast gedacht, obwohl ich wirklich jeden Sch.. aufhebe (hab ja auch die Sachen von damals noch). Danke für Deine Hilfe.

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@leaengel

Du kündigst vorzeitig, wenn Du die Kündigungsfrist nicht einhalten willst.

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Hallo,

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Am 1.03.2015 bin ich in die Ausbildung eingestiegen, also da 1/2 Jahr später als normal. Ich mache eine Ausbildung zur Bäckereifachverkäuferin und habe vorher meinen Realschulabschluss und mein Fachabitur in sozial und Gesundheitswesen gemacht. Meine zwischenprüfung habe ich mit ca 2,5 bestanden. Im Internet finde ich nichts dazu wie es aussieht mit Fachabitur und Ausbildung und Vor allem, noch ein halbes Jahr mehr zu verkürzen als mir eh schon fehlt. Ich würde gerne die Prüfung im Januar 2016 machen statt im Juni 2016. Schule habe ich erst wider in 3 Wochen, wo ich natürlich auch meine Lehrerin Fragen werde. Da möchte ich zuerst Fragen und dann meinen Chef. hat jemand Erfahrung damit oder kann mir Tipps geben ?

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Hauskauf: Sind die Kosten tragbar?

Wir planen ein Haus zu kaufen und ich würde einfach nur gerne mal 2-3 Meinungen dazu hören.

Finanzielle Situation:

  • Person A (Mann 28 Jahre jung): Selbständig und entnimmt monatlich zwischen 1.700€ und 2.000€ als Nettolohn.
  • Person B (Frau 26 Jahre jung): Angestellt und verdient ca. 1.700€ Netto. Etwas schwankend

Also Zusammen 3.400 bis 3.700 Netto (solange beide noch verdienen)

Eigenkapital:

Insgesamt ca. 45.000€ (Bausparverträge, Sparbücher, usw.)

In 22 Jahren gibt es nochmal eine Auszahlung von einer Versicherung in Höhe von ca. 30.000€. Ist für jetzt nicht relevant aber irgendwann mal.

Haus:

185.000€ Kaufpreis zzgl. 8,5% Kaufnebenkosten. Gerundet also ca. 200.000€.

Ich schätze, dass wir ca. 15.000€ investieren werden (Neue Küche (ca. 10.000€) und 5.000€ für div. Kleinigkeiten).

Das heißt doch, ich entnehme dem Eigenkapital 15.000€ und verbleibe mit 30.000€ Eigenkapital. Der Kredit beläuft sich also auf ca. 170.000€.

Das Haus ist von 1995 und macht einen soliden Eindruck.

Es wird mit Öl geheizt und die Anlage funktioniert - ist aber natürlich jetzt 23 Jahre alt und irgendwann wird da wohl noch einmal investiert werden müssen.

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Sooooo. Ich würde den Kredit gerne mit maximal 700€ Euro monatlich tilgen. Dafür mache ich dann lieber Sonderzahlungen (wenn möglich) als die monatliche Belastung dafür zuuuu hoch anzusetzen. Bei "nur" 170.000€ Kredit und den aktuellen Zinsen müsste das aber doch im Rahmen sein, oder?

Ist das realistisch? (Bankgespräch steht an - keine Sorge - es geht nur um ein paar mehr Meinungen)

Was kommt jetzt noch an weiteren Kosten dazu?

  • Strom + Wasser + Gas = ca. 200€
  • Internet = 50€
  • Grundsteuer + Schornsteinfeger + Gebäudeversicherung + Müllabfuhr + .... = 1000€ / Jahr ??? Also großzügig gerundet nochmal 100€ / Monat? Kommt das hin?

Das wären dann ca. 350€ zusätzlich zu den 700€ Tilgung.

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Das wären dann ca. 1050€ im Monat für das Haus mit allem drum und dran. Ist das realistisch gerechnet? Klar, dazu kommen dann noch monatliche Rücklagen für eventuell Schäden am Haus. Aber jetzt erstmal rein auf das nötigste gerechnet. Kommt das hin? Und vor allem: Ist das bei unseren Gehältern tragbar?

Solange wir beide arbeiten vermutlich ja. Aber es ist natürlich möglich, dass früher oder später Nachwuchs kommt und dann fällt ein Gehalt ja fast ganz weg.

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