Direktversicherung wo in der Lohnsteuererklärung eintragen?

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2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der privat gezahlte Beitrag zur Direktversicherung ist nicht abseztbar.
Es ist vollkommen unsinnig eine Direktversicherung aus privaten Mitteln zu zahlen. Die bessere Alternative ist die vorrübergehende Beitragsfreistellung.
Steuer u. Sozialabgabenvorteile ergeben sich nur, wenn die Direktversicherung aus dem Bruttogehalt gezahlt wird.
Wen man wieder ein Gehalt bezieht, mit dem man durch die Verrechnung der bAV nicht in den Minijob rutscht (Beiträge sind anpassbar), bittet man den neuen Arbeitgeber um Fortführung der bestehenden bAV. Er muss Dir eine Möglichkeit zur bAV anbieten, darf aber grundsätzlich entscheiden ob er Deinen Vertrag fortführt oder einen anderen Anbieter vorschreibt.
Besonders bei bereits länger bestehenden bAV Verträgen kann er meist kein gleichwertiges Angebot bereitstellen. Das kann aber dem Grundsatzsatz der Fürsorgepflicht des AG wiedersprechen, daher greifen die meisten AG den alten Vertrag auf um sich auch rechtlich gegen spätere Ausgleichsansprüche abzusichern.

Sollte auf längere Zeit keine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit aufgenommen werden, sollte die bAV beitragsfrei fortgeführt werden und während der Zeit je nach gesetzlichen und persönlichen Möglichkeiten / Umständen auf eine Riester oder Rürup Rente umgeschwenkt werden.

Eine Ausführliche Beratung ist auf jeden Fall erforderlich ! ! !

Warum wird die nicht über den Arbeitgeber abgerechnet? Einer Gehaltsumwandlung muss er zustimmen. Dann wäre die Direktversicherung in der Lohnabrechnung steuerfrei, so zahlt du sie aus versteuertem Einkommen. Wann wurde die Versicherung abgeschlossen?

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