Direkte Kinderpatenschaft Afrika?

5 Antworten

mein Lieblingsverein ist Abaana Afrika e.V.
1) kommen dort 100% der Spenden an

2) arbeiten sie sehr seriös, man bekommt Fotos, Infos, Videos: alles sehr transparent

3)sie arbeiten mit einem lokalen Verein zusammen, deren Leiter ein sehr engagierter Mann ist, der selbst aus armen Verhältnissen stammt und Unterstützung bekam, er will etwas für seine region tun

4)leisten sie wahre Hilfe zur Selbsthilfe

Dazu kurz ein Beispiel: Hauptsächlich kümmern sie sich um Kinder und deren Schulbildung, aber es wurde auch ein Nähkurs iniziert. Dieser Nähkurs richtete sich an bedürftige Frauen ohne Schulausbildung. Sie erlernten dort den Umgang mit der Nähmaschine, Maßnehmen,... Sie haben die Ausbildung abgeschlossen. Nun erhalten sie noch 1Jahr lang Unterstützung durch einen Existensgründungskurs: dort lernen sie den Umgang mit Geld, Buchhaltung, Umgang mit Kunden,... und sie erhalten Hilfe bei der Anmietung von Räumen um Geschäfte aufzubauen. Die Näherinnen haben nun bereits verschiedene Aufträge erhalten und bauen sich langsam einen Kundenstamm auf. Auch die Schule hat die Näherinnen bereits beauftragt: Sie nähen Kleider für die Schulkinder, die ihre Paten ihnen zu Weihnachten schenken können (und die sie auch brauchen, viele haben außer der Schuluniform keine Kleider bzw. Lumpen). Außerdem wurde eine Dame fix von der Schule angestellt um für sie die Schuluniformen zu nähen. Weiters leitet nun eine Dame aus dem ehemaligen Kurs den 2. Durchgang des Kurses für andere Frauen. Durch den Kurs wird ihnen also ein Weg aus der Armut eröffnet. es ist wichtig das die Familien sich essen und Kleidung und irgendwann dannn hoffentlich auch die Schulgebühren (eigentlich ja gratis aber von Schuluniform bis Material kommt doch einiges zusammen was sie sich nicht leisten können) selbst bezahlen können.

Sie haben schon viel geleistet: Mittlerweile gibt es einen Kindergarten und eine Primary School inkl. Boarding (Heim) für einige Schüler, einen eigenen Schulbauernhof und eine Küche für 2 Mahlzeiten am Tag für jeden Schüler, jährlich Gesundheitscheck, die Sammlung für den Bau einer Secondary School laufen, es gibt einen Nähkurs für bedürftige Frauen, außerdem Familienhilfe und Hilfe in besonders dringenden Fällen....

Man kann Briefe und Pakete schicken und die schule besuchen

Beim happy kids Programm kannst du bereits ab 1€ motatlich Patin/Dauerspenderin werden. Die Patenschaft kostet für nicht Boardingkinder 64€ für 3 Monate(Boarder mehr..)

Schau doch mal auf der Internetseite vorbei: abaana.de
LG

Ich hatte ein Patenkind in Uganda über die Organisation "World Vision". Diese ist seriös.

Es wurden verschiedene Selbsthilfeprojekte im Dorf unterstützt, an der das Kind teilhatte (z.B. Schulgebäude und Schulsachen sowie Lehrer). Ich konnte dem Patenkind Briefe schreiben und habe auch Antworten darauf bekommen. (auf englisch, jemand hat dem Kind geholfen)

Man konnte auch kleine Geschenke mitschicken, die in einen Brief passen, z.B. Postkarten, Aufkleber, Haarklammern (flache Gegenstände). Diese sind auch beim Kind angekommen, da es sich darauf bezogen und bedankt hat.

Als das Projekt für das Dorf beendet war /Hilfsmaßnahmen durchgesetzt und etabliert, bekam ich eine Info von der Organisation für andere Patenkinder. Damals hat es 50 DM im Monat gekostet.

Ich  habe dann aufgehört, weil ich selbst Kinder bekommen habe und ich das für die Zeit machen wollte, wo ich single und kinderlos bin.

Zertifizierte Hilfswerke bieten keine Patenschaften an, weil eine solche Administration finanziell unverhältnismässig wäre. Sie bieten aber Partnerschaften an, z. B. mit einem Dorf.

Nicht zertifizierte Hilfswerke täuschen manchmal Patenschaften vor, verwenden aber solche Spenden anders.

Welche Möglichkeiten bleiben mir in diesem Fall? Ich brauche keine Dankbarkeit, aber es würde mich glücklich machen einer bestimmten Person zu helfen, diese zu unterstützen und einfach für ein glücklicheres Kind zu sorgen :-/ mit dem man kommunizieren kann. Daher ist die finanzielle Unterstützung eines Dorfes zwar wenn nichts anderes bleibt eine Option, aber vllt kennt ja jemand doch eine zuverlässige und seriöse Organisation...

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@Martinmiss

Ihre 100 Euro pro Monat für 1 Kind würden 200 Euro Spenden von andern Spendern für die Administration benötigen.

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@Grammatikus

Was ist das für eine Aussage ? "Nichtzertifizierte Hilfswerke täuschen manchmal Patenschaften vor, verwenden aber solche Spenden anders." Das ist totaler Quatsch. Es gibt viele kleine, nichtzertifizierte Organisationen, welche Kinderpatenschaften vermitteln. Häufig handelt es sich dabei um Schulpatenschaften, wo die Patin / der Pate den Schulbesuch, häufig auch die Teilnahme an Schulessen mit dem Patenschaftsbeitrag finanzieren. Die Transparenz dieser kleinen Organisationen liegt dabei zumeist deutlich höher als bei größeren, zertifizierten Organisationen, ganz zu schweigen davon, dass kein großer Verwaltungsapparat zu bezahlen ist. Und das sie nicht zertifiziert sind, liegt daran, dass auch das Spendensiegel Geld kostet. Geld was viele kleinere Orgas lieber in die Unterstützung ihrer Kinder stecken.

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