Diode und Vorwiderstand?

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4 Antworten

Die Spannung über der Diode stellt sich nach dem Vorwiderstand ein, das stimmt schon. Allerdings nicht nach einem festen Verhältnis. Über den Vorwiderstand musst du sowohl die Spannung korrekt runterteilen, als auch den Strom durch die Diode begrenzen. Das rechnest du ganz einfach für jeden Fall seperat aus - ohne fixes Verhältnis.

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Kommentar von Usedefault
13.07.2017, 17:36

Ist diese Vorwiderstandsberechnung von UD immer mit sagen wir 2V angenommen wird nicht irgendwie oberflächlich?

Bei 1MOhm liegt nur mehr 1,8V an D an, wodurch RD schon 200kOhm ist.

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Wenn du es nicht umständlich allgemein berechnen möchtest (Formel für die Kennlinie=?), kannst du doch einfach grafisch mit den Kennlinien arbeiten und deine Lösung in Abhängigkeit der Steigung der Widerstandsspeisung (Wert des Vorwiderstandes) als Schnittpunkt ermitteln.... Die perfekte Bastellösung und trotzdem korrekt....

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Ist die Diode in Durchlassrichtung geschaltet,so hat sie nur einen sehr geringen Widerstand.

Eine ideale Diode hätte keinen Widerstand. Siehe Diodenkennlinie im Elektronikbuch

Es gilt das "Ohmische Gesetz" (URI)

U=R*I also Ur=Rv*I und Ud=Rd*I und weiter Ukl=Ur+Ud

Ukl ist die Klemmspannung der Spannugsquelle,wenn der Stromkreis geschlossen ist.

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Soweit ich das immer Verstanden habe haben Dioden einfach einen gewissen Spannungsabfall der aus Datenblättern rauszulesen ist. Korrigiert mich bitte falls ich Falsch liege.

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Kommentar von Usedefault
13.07.2017, 17:39

Ja, aber der hängt vom in Serie liegenden Widerstand ab.

Im Datenblatt steht nur wie viel Widerstand die Diode bei einer bestimmten angelegten Spannung ist.

Wenn also bei 2,00V 20mA fließen, werden 0,04W Energie umgesetzt. Damit 10mA fließen müssen vlt. 1,98V anliegen.

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