Dinosaurier Meteorit?

7 Antworten

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Kurzantwort: Es gibt einen Krater, der liegt in der Nähe des mexikanischen Örtchens Chicxulub und ist 180km breit, was auf einen Asteroiden von mehr als 11km Durchmesser schließen lässt. Das Alter dieses Kraters passt genau zu der Zeit, als die Dinosaurier ausstarben und die Kreidezeit endete. Aber ich würde dich gerne noch mit ein paar weiteren Informationen füttern. =)

Erst einmal zur Korrektur: Eine Eiszeit hat der Asteroid nicht ausgelöst. Eiszeiten sind mehrere Jahrtausende anhaltende Kaltperioden mit einer kompletten Vergletscherung von mindestens einem der beiden Erdpole. Zwar gab es nach dem Einschlag einen asteroiden Winter, aber der hat nur einige Monate, im höchstfall einige Jahre gedauert. Das eigentliche Eiszaltalter, das wir "känozoisches Eiszeitalter" nenen, begann erst am Ende des Eozäns vor etwa 33 Millionen Jahren, als die Antarktis vergletscherte, also etwa auf halber Strecke zwischen den letzten Dinosauriern und uns. Die Abkühlung setzte sich danach noch weiter fort, bis auch die Arktis vor etwa 2,7 Millionen Jahren gefror und die Zeit begann, die wir Pleistozän nennen: jenes Zeitalter, in denen sich Kalt- und Warmzeiten immer wieder ablösten, und in der unsere Vorfahren die spektakulären Wollnashörner und Mammuts jagten. Da beide Pole noch heute vergletschert sind, leben wir per Definition immer noch in der Eiszeit.

In vielen Köpfen herrscht die Vorstellung: Urknall - Dinosaurier - Kawumm! ein Asteroid - Eiszeit - Menschen. Aber diese Vorstellung ist falsch. Zwischen den einzelnen Ereignissen liegen viele Millionen Jahre, jedoch übersteigt dies das menschliche Vorstellungsvermögen. 

Jetzt zu deiner eigentlichen Frage: Der Meteor, der vor 66 Millionen Jahren die erde traf, war tatsächlich ungeheuer groß. Er hatte ungefähr die Größe des Mount Everest! Außerdem war er ungeheuer schnell und traf die Erde mit einer Geschwindigkeit von mehreren Zehntausend (!) km/h. Die Wucht des Aufpralls war so gewaltig, dass sie die Energie von 100 Milliarden (!) Hiroshima-Bomben auf einen Schlag frei setzte. Alles Leben im kontinentalen Maßstab wurde in einem Radius von mehr als 3000 Kilometern sofort vernichtet und verdampfte im Bruchteil einer Sekunde.

Der Einschlag löste überall auf der Welt schwere Erdbeben, Tsunamis und möglicherweise auch gewaltige Vulkanausbrüche aus. Mehrere Millionen Tonnen Gestein wurden bis weit außerhalb der Atmosphäre geschleudert. Nach einigen Stunden wurden diese von der Schwerkraft der Erde zurück gezogen und setzten bei ihrem Wiedereintritt in die Atmosphäre den Himmel regelrecht in Brand. Die ganze Welt heizte sich daraufhin um mehr als 300°C auf. Wer sich nicht in der Erde eingraben konnte oder in einer Höhle Schutz suchen konnte, wurde bei lebendigem Leib gebraten. Die Meeresbewohner, die zum Auftauchen an die Oberfläche kommen mussten, wurden bei diesem Versuch gekocht oder ertranken. Die Hitze löste überall an Land schwere Waldbrände aus, so dass beinahe alle Pflanzen vernichtet wurden.

Doch dies war erst der Anfang der Katastrophe: Viel schlimmer als all diese Ereignisse zusammen traf die Erde und ihre Bewohner nun der asteroide Winter. Die Sonne verdunkelte sich durch den aufgewirbelten Staub und die Asche der vielen Feuer über mehere Monate, so dass jede Pflanze, die das Inferno bis hierhin überlebt hatte, eingehen musste. Die Temperaturen sanken nun genauso drastisch wie sie zuvor gestiegen waren und froren die gesamte Welt ein.

Bis die Sonne wieder zum Vorschein gekommen war, war die Nahrungskette auf der ganzen Erde komplett zusammengebrochen. Beinahe jedes Tier, dass einen endothermen Stoffwechsel hatte (also viel Energie benötigte, um seine Körpertemperatur aufrecht zu erhalten), ging in der Folge zugrunde, selbst diejenigen, die der Katastrophe zuvor noch entkommen konnten.

Neben den Dinosauriern starben auch 95% der Vögel und 85% der Säugetiere aus. Nur die kleinsten von ihnen fanden noch genug Aas und gruben nach nahrhafte Wurzeln, allerdings mussten sie sich dabei durch eine dicke Schicht aus Pilzen wühlen, die nun die Erde bedeckten (Pilze wachsen auch ohne Sonnenlicht, da sie keine Fotosynthese betreiben). Die ektothermen Tiere (wie Echsen, Schildkröen, Schlangen, Lurche und Fische traf die Katastrophe nicht ganz so hart, denn sie konnten mehrere Monate in einer Kältestarre verbringen und benötigten ohnehin nur wenig Nahrung. Auch die Insekten blieben von der Katastrophe weitgehend verschont und erholten sich nach dem Einschlag rasch.

Die Einschlagshypothese (inzwischen eine belegte Theorie!) wurde im Jahr 1980 vom Physik-Nobelpreisträger Luis Alvarez aufgestellt, der auf die hohe Konzentration von Iridium in der KP-Grenze (früher KT-Grenze) hinwies. Iridium ist auf der Erde ein sehr seltener Stoff, kommt aber in Metoriten recht häufig vor. Auf der ganzen Welt lässt sich in einer dünnen, schwarzen Linie, welche die Gesteinsschichten der Kreidezeit und des darauf folgenden Paläogens (früher Tertiärs) diese Iridium-Anomalie nachweisen.

Die Einschlags-Hypothese wurde erst mehr als 10 Jahre später, in denen man fieberhaft nach einem Krater suchte, im Jahre 1991 mit einem Beleg untermauert und seither mit noch weiteren belegen zu der plausibelsten Theorie erhoben, die wir heute haben, um das Massenaussterben am Ende der Kreidezeit zu erklären. In der nähe des mexikanischen Küstenorts Chicxulub auf der Halbinsel Yucatan entdeckte man unter einer dichten Schicht aus Sedimenten einen Krater von mehr als 180km Durchmesser.

Das Alter des Kraters passte jedoch nicht ganz zu dem errechneten Datum vor 65 Millionen Jahren, der Krater war mit 66 Millionen Jahren, die dort ermittelt wurden, zu alt. Erst in jüngster Zeit hat man an verschiedenen Proben, die überall auf der Erde an der KP-Grenze gesammelt wurden, noch einmal nachgemessen und ermittelt, dass man sich dereinst verrechnet hatte und die KP-Grenze und damit das Ende der Kreidezeit 66 und nicht 65 Millionen Jahre zurückliegt. Der Chicxulub-Krater passt also doch genau in das Szenario, welches ich oben beschrieben habe.

Die Antwort ist mir nicht detailreich Genug 😂😄

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Danke!!

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Ja es gibt einen Krater Dessen Alter Passen Könte Der Meteorit der diesen Krater hinterlassen Hatt ist Dort Eingeschlagen wo heute Die Halbinsel Yucatan liegt mann Schetzt Den Meteorit auf 15 Kilometer Durchmesser Der Krater Hatt einen Durchmesser von 180 Kilometern Ich Hoffe ich Konnte Helfen

Derartige Krater gibt es, die dem folgende Eiszeit gab es auch.

Je nach Flugbahn braucht ein Meteorit nicht einschlagen, es reichte eine Explosion in der Atmossphäre.

Ist nicht wirklich wesentlich, denn das Ergebnis steht fest, die Dinos verschwanden von der Erde, nachhaltig.

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