Dinge von nichtzahlenden WG-Mitbewohner einbehalten?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das hängt davon ab, ob er dein Untermieter ist oder nicht.

Als Vermieter hast du gem. § 562 BGB an den Sachen des Mieters, die sich in der Wohnung befinden. Das Pfandrecht besteht so lange, wie die Mietzahlungen noch offen sind. Sollte dein Mitbewohner ausziehen, durftest du die Sachen dann in deinen Besitz nehmen.

Dir sollte allerdings bewusst sein, dass diese Möglichkeit sicherlich in einer Auseinandersetzung mit deinem Mitbewohner endet.

Nimm die Wertgegenstände an dich und geb sie ihn erst wieder wenn die restschuld gezahlt ist. Setz ihn eine Frist zur Zahlung. Meldet er sich nivht mehr, dann behalte die sachen als ausgleich.

Fängt ein Anwalt für einen Streit um 300 € überhaupt an zu arbeiten oder schickt der mich gleich wieder weg?

Auch schon für weniger finden sich Anwälte.

Ahja, danke! Und lohnt sich das kostenmäßig? Wenn ich z.B. 500 € Anwaltskosten habe, um 300 € nachzulaufen mache ich ja Verlust.

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Hallo liebe Juristen,

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Soweit ich das begriffen habe, ist der Untermietzuschlag ja eine Kompensation für stärkere Abnutzung des Wohnraums durch erhöhte Bewohnerzahlen. Die Bewohnerzahl steigt aber nicht wenn ein Mitbewohner geht, und ersetzt wird. Demnach macht eine weitere Mieterhöhung für mich keinen Sinn. Bin auf dem Gebiet aber überhaupt nicht bewandert und habe mir das jetzt nur ergoogelt.

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Hallo ihr lieben,

hier meine Situation in kürze beschrieben:

Ich lebe in einer WG. Der Vater meines Mitbewohners ist mein Vermieter. Ich zahle für 14qm 400€ und kann mir dies nicht mehr leisten, da ich bald die Ausbildung beende und dann studieren möchte. Das WG-Leben ist quasi nicht vorhanden. Außer Smalltalk gibt es nix und außerdem bin ich noch als private Putzfrau am start. Heißt er macht nix, pinkelt neben das Klo und ich muss um nicht im dreck zu Leben alles regeln. Da es erst durch meinen Einzug im Juni 2012 eine WG geworden ist, benimmt sich mein Mitbewohner auch nicht so als würde er in einer WG leben. Er sieht alles als sein Eigentum an und gibt mir das Gefühl, dass ich in der Wohnung nicht zuhause bin.

Das nur zum WG-Leben.

Da der bezahlbare Wohnraum in Köln sehr begrenzt ist und ich jetzt spontan ein Zimmer zum 1.3 angeboten bekommen habe. Das kostet nur 300€ und ist gleich groß... Möchte ich ausziehen. Natürlich ist in meinem Wohnraummietvertrag vom Kölner Grund- und Hausbauverein eine kündigungsfrist von 3 Monaten definiert. Was bedeuten würde, dass ich bis zum 31.05.2013 zahlen müsste. Ich habe nun mit meinem Vermieter sowie mit seinem Sohn, meinem Mitbewohner, abgesprochen, dass ich einen Nachmieter suche und dann raus bin. Die Kündigung ist erfolgt.

Natürlich und das weiß ich habe ich mich selbst in diese missliche Lage gebracht. Dazu muss hier auch keiner etwas sagen. Fakt ist, dort zu Leben ist die Hölle für mich. Ich bin sehr unglücklich.

Jetzt suche ich seit einigen Wochen einen Nachmieter. Dieser soll Berufstätigsein und jetzt auch noch 430€ für 14qm zahlen, 800€ Kaution und auch keine Lust auf WG-Leben haben.

Es gibt tatsächlich Leute die sich für die Wohnung interessieren und 2,3 wollten auch gerne einziehen. die wollte mein Mitbewohner jedoch nicht. Er lehnt sie einfach ab und argumentiert total schlecht.

Ich ziehe definitiv zum 1.3. in das neue Zimmer. Meine Eltern würden zur Not auch 2 MM von der neuen WG tragen. Das ist aber das letzte was ich will. Einige Kollegen meinten ich soll einfach ausziehen und nicht mehr zahlen. Aber so bin ich eigentlich auch nicht. Aber was würde mich theoretisch erwarten? Bei mir ist ja nix zu holen. Ich besitze nicht mal einen Laptop pder TV.

Ich weiß nicht was ich tun soll.

In einer E-mail hat mein Mitbewohner mir kommuniziert, dass seine Eltern keinen Untermieter wünschen. Ich habe gelesen, dass führt zu einem Sonderkündigungsrecht.

Findest hier irgendwer eine Lücke, ein Schlupfloch?

Ich habe echt keine Nerven mit einem 36 jährigen Luftikuss zusammen zu Leben. Ich bin 13 Jahr jünger und hab es satt das er nichts gebacken bekommt und mit den kleinsten Kleigkeiten überfordert ist.

BItte helft mir.

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WG Mietvertrag: 1 Monat Kündigungsfrist wenn Mitebewohner auszieht.

Hallo, ich wohne in einer WG in Frankfurt. Ich hab einen extra Mietrvertrag über die "halbe" Wohnung. Der Vermieter und ich verzichten in den ersten 10 Monaten auf unser Kündiungsrecht. Allerdings gibt es die Klausel dass der Vermieter mir mit 1 Monat Kündiungsfirst kündigen kann, falls mein Mitbewohner auszieht. Dies kann schnell gehen, da Vermieter und Mitbewohner verwandt sind. Welche Frist gilt nun für mich genau? Gilt der eine Monat auch schon für die Zeit in der wir auf unser Kündiungsrecht verzichten?

Viele Grüße Tim

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