Diktiergeräte in der Uni- verboten oder erlaubt?

4 Antworten

Solange die Studenten nicht nur das Diktiergerät in den Hörsaal stellen und es nach der Vorlesung wieder abholen, scheint mir wenig dagegen einzuwenden zu sein.

Schliesslich könnten sie ja auch die Vorlesung mitstenographieren - wo wäre da der Unterschied?

Ich halte die teilweise vollzogene Rechtsprechung für völligen Blödsinn, weil sich ein Professor bzw. eine eine Vorlesung haltende Lehrkraft im Beschäftigungsverhältnis einer zumeist öffentlichen Institution befindet. Demzufolge hat diese Lehrkraft keinen Anspruch auf Schutz des persönlich gesprochenen Wortes, weil Vorlesungen öffentlich sind und zumeist an öffentlichen Hochschulen bzw. Universitäten stattfinden und das, was dort gesagt wird, kein schützenswertes geheimes Werk im rechtliche Sinne darstellen würde.

Wenn es der Lehrkraft nicht gefällt, daß sie aufgezeichnet wird, könnte sie ja kündigen oder sich der Veranstaltung auch fernhalten, da sie sich im Dienste der Einrichtung befindet und die Studenten die Kunden-Clientel repräsentieren..

Man ist als eingeschriebener Student Teil einer akademischen Einrichtung und hat somit das Recht, die Lehrveranstaltungen zu besuchen. Wenn ein Student der Auffassung ist, er könnte das dort Gesagte für die persönlichen Referenzen und als Lernhilfe später einmal benötigen, so gibt es keinen plausiblen Grund, dem Mitglied der Lehreinrichtung dies zu verweigern, da das öffentlich gesprochene Wort in der Vorlesung keine Informationen enthält, die als besonders schützenswert gelten könnten und die Lehrkraft mit der Mitgliedschaft an der akademischen Einrichtung auch keinen Anspruch auf persönlichen Wortschutz inne hat, solange sie sich öffentlich äußert, was im Falle einer Vorlesung nunmal der Fall ist. Wenn die betreffende Person das beanspruchen möchte, sollte sie ins eigene Zimmer gehen und dort einen Privatvortrag halten.

Es macht praktisch gesehen doch keinen Unterschied, ob man sich das dort Wiedergegebene persönlich anhört und im Kopf verinnerlicht oder ob man als Teil der Hochschule eine Aufnahme anfertigt und diese als Lernhilfe nachträglich nutzt. Man hat als Student das Recht, die Lehrveranstaltung und das dort gesprochene Wort zu verfolgen. Dabei ist es völlig unerheblich, ob man die Inhalte aufnimmt oder in Form der persönlichen Anwesenheit verinnerlicht. Man hat in jedem Fall das Recht, den Lehrstoff zu konsumieren und zu verarbeiten in jeglicher Form, die keinen kommerziellen bzw. gewerblichen Interessen zugute kommen könnte.

Vermutlich dürfte die gewerbliche Aufzeichnung (Skripten wortgetreu verfassen und verkaufen) nicht zulässig sein.

Exmatrikulation zu Semesterende, weiterhin BAföG ohne Unibesuch?

Hey Leute,

Ich habe dieses Jahr mein Abi gemacht und habe dann vor einem Monat (WS 2015) angefangen Wirtschaftsrecht (1. Semester) an der Uni Kassel zu studieren. Eigentlich bin ich sehr motiviert in das Studium gegangen, da ich im Abitur das Seminarfach Recht gewählt hatte und dort auch eine Seminararbeit verfasst habe, was mir großen Spaß gemacht hat. Allerdings musste ich nun nach den 4 Wochen in denen ich diverese Vorlesungen in den Rechts Fächern besucht habe feststellen, dass ich mir dieser Bereich einfach überhaupt nicht liegt. Der Lehrstoff geht einfach komplett an mir vorbei, ich sitze in den Vorlesungen und quäle mich letztlich nur durch. Ich habe mir von Anfang an eingeredet, es würde sicherlich besser werden und dass ich es einfach durchziehen muss. Allerdings bin ich mir mittlerweile sicher, dass es die beste Entscheidung ist, das Studium zum Ende des Semesters zu beenden und zurück in meine Heimatstadt Berlin zu ziehen um mir dort ein Studium im Bereich Wirtschaft zu suchen, da mich die wirtschaftlichen Fächer hingegen total angesprochen haben und ich sehr gern tiefer in diese Richtung gehen würde.

Soviel zur derzeitigen Situation und nun zur eigentlichen Frage:

Ich bekomme natürlich BAföG und würde dieses natürlich gern weiter bekommen, sprich bis zur Exmatrikulation zum Semesterende. Allerdings habe ich wirklich keine Motivation mehr die Vorlesungen, besonders in den Rechts-Fächern, zu besuchen, geschweige denn irgendwelche Prüfungen zu schreiben, da ich ja wie gesagt zum Ende des Semesters sowieso exmatrikulieren werde. Deshalb wäre eben die Frage ob es dann irgendwelche Komplikationen mit dem BAföG-Amt geben kann, wenn ich nicht mehr zu Uni gehe und trotzdem bis zum Semesterende weiter Bafög erhalte ? Kennt sich jemand in dem Bereich aus und weiß, ob das BAföG-Amt das irgendwie nachprüft ? Anwesenheitspflicht herrscht bei keiner meiner Vorlesungen. Jetzt werden vielleicht einige sagen ich soll doch sofort exmatrikulieren und mir einen Job suchen, allerdings wohne ich erst seit einem Monat hier in Kassel und bin ja auch in ca 3 Monaten wieder weg, das lohnt sich meines Erachtens einfach nicht für einen so kurzen Zeitraum. Versteht mich also nicht falsch, ich möchte hier nicht mehrere Semester ein Schein-Studium betreiben, sondern nur das Erstsemester mit Hilfe des BAföGs überbrücken, ohne regelmäßig die Uni zu besuchen.

LG Johnny

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Kann man ein langes Video (Online-Seminar) speichern?

Hallo,

ich bin an der Uni und schaue mir öfters die Vorlesungen online an (kein Live-Stream, sondern Aufzeichnungen). Nun bin ich sehr oft unterwegs (Bahn, Auto, Flugzeug), auch öfters im Ausland und würde mir gern einige Seminare anschauen, auch wenn ich grade keine Internetverbindung habe. Kann man diese Videomitschnitte mit irgendeinem Programm speichern? Bisher kenn ich nur Orbit- Downloader, aber das geht nur für relativ kurze Videos. Ich möchte die Videos auch nicht veröffentlichen oder gar irgendwelche Filme kopieren, es geht mir nur darum meinen Zeitverlust zu bewältigen.

Kurz: Gibt es irgendeine Software die lange Videos aufzeichnen und so speichern kann, dass das Datenvolumen nicht zu gross wird?

Ich hoff auf deine Hilfe :)

liebe Grüsse

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