Diktatur-Diskussionsfragen

3 Antworten

Hm... Um eine Diskusion zum laufen zu bringen ist manchmal eine etwas provokantere Aussage nicht schlecht. Versetzt dich doch mal ins unterdrückte Volk hinein und versuche Vorteile zu finden; man muss nicht mehr gross denken, man hat immer ein Lebensziel (dem Diktator dienen) ect. Und dann kannste ja so ein Bisschen ironisch sagen, du fändest Diktatur gar nicht so schlecht und zählst dann die Vorteile auf. Dann werden die Anarchisten unter euch sicher gleich gegen argumentieren ;) Lg

Ist es gerechtfertigt, einen Diktator zu ermorden, um die Diktatur zu beenden? Wie viele andere Todesopfer (Angehörige, Mitarbeiter, Passanten) darf es geben, wenn man z.B. den Palast bombardiert?

Was ist, wenn absehbar ist, dass sich die, die nach dem Sturz des Diktators um die Macht kämpfen werden, untereinander kaum weniger spinnefeind sind als sie es gegenüber dem Diktator waren?

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Die Frage hat man sich vor 70 Jahren noch gestellt. Heutzutage wird erst geschossen, dann drueber nachgedacht.

Definitive moralische Abstumpfung des Gewissens, evtl. hervorgerufen durch Hollywood, wo es bis auf wenige Ausnahmen immer darum geht die Boesen zu toeten, und nicht ordnungsgemaess vor Gericht zu stellen und zu verurteilen...

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Wie könnte die Diktatur in Nordkorea beendet werden? (darauf weiß niemand eine Antwort, aber es könnte eine Diskussion anregen)

Angenommen Kim Jong-un würde durch das Ausland gestürzt- was würde das für das nordkoreanische Volk bedeuten? Du sprichst ja darüber, wieso sich das Volk manipulieren lässt, also wahrscheinlich auch über den Führerkult und die hermetische Abschirmung des Landes und die Atmosphäre von Angst und Misstrauen, weil jeder ein Spitzel sein könnte... wie würde ein Volk, das seit Jahrzehnten unter diesen Umständen lebt, mit dem Ende der Diktatur zurecht kommen? Und welche Aufgaben kämen da auf Südkorea zu, wenn es zur Wiedervereinigung käme?

Vergleich Nordkorea- drittes Reich...

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