Digitales Mischpult oder lieber Halbdigital mit Audio Interface

2 Antworten

Der geläufigere Begriff für "halb digitales Pult" ist in der Tontechnik ist wohl "Hybrid-Mischpult".

Digital-Pult: Das ankommende Signal wird sofort von analog in digital gewandelt und als digitales Signal bearbeitet. Dadurch kann man jetzt sehr viele Effekte, Einstellungen usw. in das Pult bauen, da es keine analoge Schaltung mehr ist, sonder nur noch ein Programm auf einem Prozessor. Nach der Verarbeitung kannst du das digitale Signal jetzt für dein PC abgreifen oder auch vom Pult wieder in analog wandeln lassen, um es z.B. auf Boxen zu legen.

Hybrid-Pult: Das Signal bleibt die ganze Zeit analog und wir auch analog bearbeitet. Über diese Schicht wird jetzt eine digitale Steuerung gelegt. Also schön mit Bildschirm, Touch-Screen, per Tablet zu steuern. Vorteil ist, dass man sich so einige Regler sparen kann und das Pult übersichtlicher wird. Auch kann man das jetzt per PC oder eben Tablet steuern. Da das Signal aber immer analog bleibt, kannst du es jetzt nicht so einfach in digitaler Form für deinen PC abgreifen, sondern brauchst erst noch ein Interface, dass dann von analog auf digital Wandelt.

Mein Vorschlag: Kein Mischpult, nur ein Interface. Sowohl digitale, als auch Hybrid-Pulte, die eine ausreichende Quali fürs Aufnehmen liefern, sind echt richtig teuer. Lieber ein gescheites Interface kaufen und die Mischerei am PC per Software machen. Wenn du was in der Hand haben willst, dann noch einen DAW-Controller dazu.

Okay danke! Hat mir echt weiter geholfen! Vorfällen sind es gute Nachrichten, da ich sowieso lieber am PC bearbeite. Kannst du mir ein Interface empfehlen das Preis Leistungsmäßig gut abschneidet? Sagen wir so zwischen 300 und 500€?

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@WageFrage2102

Wichtig ist bei so was, wie viele Eingänge du brachst. Ich hab jetzt mal nach 8 XLR-Eingängen geschaut. Dass ist so das höchste was man in dem Bereich bekommt. Und so ca. 8 Klinken-Eingänge sind da auch immer noch dabei.

Entweder von Tascam das US-1800 bzw. 16x08 oder in der Qualität besser, das Focusrite Scarlett 18i20: http://www.thomann.de/de/focusrite_scarlett_18i20.htm

Wenn du weniger Kanäle brauchst, dann kannst du Geld sparen, in dem du eine kleinere Version der Geräte kaufst.

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Ihr wollt ein " Tonstudio zum Produzieren ",nicht nur für Hobby sondern auch um Geld zu verdienen,habe ich das richtig verstanden? Ich leg auf sage dazu, für die Musik eigentlich immer das beste was geht! Aber was ist besser und was schlechter ist denke ich die falsche frage, wichtiger ist doch was macht sinn! Wie lange und ernsthaft machst du das, z.B sollte man einem Fahrschüler keinen Ferrarie oder Porsche geben! Wenn man sich zu schnell und zu hochwertige sachen zulegt kann das unter umständen in frust enden! Frag nicht was es gibt sondern wie gesagt was du brauchst bzw. ihr! Würde gerne mal was von euch hören, dann wäre es einfacher zu beantworten ! Mlg Oerne590

Hallo und danke für die schnelle Antwort!

Zu hören gibt es leider noch nichts, da ich bis jetzt nichts ins Netz Stelle. Ich produziere jetzt ca. Seit einem halben Jahr jeden Tag Fleißig. Mein Kollege ist in ner Band, der hat mit der Technik so gesehen nichts am Hut, nur mit singen etc. Wir wollen das vorerst auf jeden Fall nur aus Hobby machen, wenn wir dann mal gut genug sind vielleicht auch zum Geld verdienen. Natürlich bin ich mir bewusst das ich mit billigerem equipment eine schlechtere Qualität erzeuge, mir geht es aber in erster Linie darum ob ich wie gesagt lieber ein digitales Mischpult hole oder ein halb digitales mit Interface. Ich habe mir z. B schon das digitale von yamaha angeschaut, 01x. Weiß aber nicht ob sich das mehr lohnt als die andere Variante.

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@WageFrage2102

Ich würde mir an deiner stelle das halbdigitale mit interface holen,das reicht! Wir haben uns auch mal eins zugelegt von Motu für knapp 600 und........es fliegt ungenutzt in der Ecke rum weil es total überdimesioniert wahr und das schafft frust! Wo kommst´e denn her ?

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