Differenzbesteuerung bei innergemeinschaftlichem Erwerb?

1 Antwort

Reverse-Charge heißt nur, dass sich die Umsatzsteuerzahllast auf den Käufer verlagert. Du musst diese Umsätze im Rahmen der Umsatzsteuervoranmeldung als solche angeben und die Umsatzsteuer ans Finanzamt abführen. Gleichzeitig kannst Du Dir diese als Vorsteuer wiederholen.

Voraussetzung für die Anwendung von § 25a UStG ist aber unter anderem, dass für die Lieferung die Umsatzsteuer nicht geschuldet wurde.

Dies ist nicht der Fall, also ist § 25a UStG nicht anwendbar.

Dabei ist es gleichgültig, ob der UK-Lieferant auf das Reverse-Charge-Verfahren verweist oder nicht. Es spielt auch keine Rolle, ob der UK-Lieferant USt ausweist oder nicht.

Was möchtest Du wissen?