Differenzbesteuerung - Versand?

1 Antwort

Die Frage ergibt wenig Sinn. Wenn Du Versandgeschäfte betreibst, dann ist doch das USt-befreite Porto in jedem Fall eine zwingende Betriebsausgabe - also gehört sie natürlich zu den zu erfassenden Ausgaben.

Die eigentliche Frage wäre, ob Du auf diese Ausgaben in der Rechnung 19% USt aufschlagen und abführen musst. Antwort: M.E. ja, denn der Versand ist eine Nebenleistung, und die teilt umsatzsteuerrechtlich das Schicksal der Hauptleistung. Ergo sind auf den Gesamtbetrag 19% aufzuschlagen. Nähere Auskünfte bitte beim freundlichen StB einholen.

Also für jede Abrechnungsperiode wird eine Rechnung aufgestellt, in der 19% von allen Einnahmen abzgl. Ausgaben abzuführen sind. In diese Differenzsteuer-Überschussrechnung (so nenne ich es jetzt mal - ich meine nicht die EÜR) kommen aber nicht die Ausgaben, für die ja regulär Vorsteuer gezogen werden kann: z.B. Kauf eines Computers beim Fachhändler. Oder sehe ich das falsch?

Und da die Versandeinnahmen (dem Kunden in Rechnung gestellt) ja quasi ein durchlaufender Posten sind, müsste ich zwar 19% davon abführen, hätte bei der Post (Mehrwertsteuerbefreiung) aber keine Möglichkeit der Vorsteuer-Geltendmachung. Deswegen die Frage, ob da was geht..

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@JJ112

Du mischst Umsatzsteuer und EÜR durcheinander. So kompliziert ist es gar nicht. Grundsätzlich stellt die USt bei EÜR eine Einnahme dar; abzuführende MWST ist dagegen eine Ausgabe. Du musst also nur korrekt Deine eigene Ausgangsrechnung erstellen, in der Du die Differenzbesteuerung Deinen Kunden auflegst. Alles Weitere erledigt Deine FiBu-Software automatisch für Dich.

Was die Versandkosten angeht: Wenn Du korrekt auf Deine Versandkosten 19% Aufschlag berechnest und diese MWST an das FA abführst, ist es doch für Dich rechnerisch genau ein Nullsummenspiel. Wichtig ist, dass die 19% auf Deinen Einkaufspreis für den Versand draufgeschlagen werden. Viele machen das nicht, aber das ist m.E. nichtsdestotrotz umsatzsteuerrechtlich falsch.

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Muss ich als Privatperson die Umsatzsteuer separat abführen, wenn ich eine Rechnung von einem Kleinunternehmer ohne Mehrwertsteuer erhalten habe?

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Buchung der Umsatzsteuer bei EÜR

Bei folgender Sache komme ich nicht klar, zu verstehen wir gebucht wird. Ich mache EÜR mit IST-Versteuerung

Szenario:

Dienstleister schreibt Rechnung am 31.12.2014 Nach meinem Verständnis wäre die enthaltene Vorsteuer noch in 2014 wegen der IST-Versteuerung zu buchen.

Was aber mit dem Rest, sprich wie wird gebucht wenn der Rechnungsbetrag dann im Januar 2015 eingeht? Ich arbeite mit Excel und mir fällt da nichts brauchbares ein.

Szenario2:

Dienstleister schreibt Rechnung am 31.01.2015 Auch hier könnte ich ja die Vorsteuer noch im Janaur geltend machen, doch widerspricht das der überall zu lesenden Aussage, bei der EÜR wird erst bei Zugang / Abgang auf dem Konto gebucht.

Ich danke für konstruktive Hilfe

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Umsatzsteuer-Voranmeldung, Reverse Charge Verfahren und Umsatzsteuererklärung was ist zu tun?

Hey Leute,

erst einmal etwas zu meiner jetzigen Situation:

Ich bin Kleinunternehmer und mache auch von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch. Meine Produkte sollen auf Amazon verkauft werden, auf den Verkauf werden keine Umsatzsteuer erhoben jedoch aber auf die Dienstleistung von Amazon für Lagerkosten, Versand und Provision für den Verkauf. (Hier greift das Reverse Charge Verfahren)

Ich war nun letztens beim Finanzamt, wo die auch alle sehr nett waren, jedoch gab es dort nur eine Person die das Reverse Charge Verfahren schon einmal gehört hat.... Die Person war dann auf die Umsatzsteuer Voranmeldungen spezialisiert.

Sie meinte das ein neues Gesetz verabschiedet wurde und ich nun auch als Kleinunternehmer eine Umsatzsteuer - Voranmeldung abzugeben habe...

1. Frage: Stimmt das? Bin ich dazu verpflichtet eine Umsatzsteuer - Voranmeldung abzugeben ? (Wenn ja in welcher Zeile wird die Umsatzsteuer aus dem Reverse Charge Verfahren eingetragen? Ich denke Zeile 46 wäre richtig)

Des weiteren meinte er das ich die Umsatzsteuer (durch das Reverse Charge Verfahren) in der Umsatzsteuererklärung angeben muss (wie gesagt, er meinte das er kein Experte für die Umsatzsteuererklärung sei), in Zeile 95 in der Umsatzsteuererklärung ist dies seiner Meinung nach korrekt...

2. Fragen: Jedoch ist es doch dann so, dass mir einmal Quartalsweise die Umsatzsteuer abgezogen wird und dann noch einmal die Summe aus den jeweiligen Quartalen in der Umsatzsteuererklärung? Oder sehe ich das Falsch ?

Entschuldigung für den etwas längeren Text aber ich musste die Situation genau beschreiben:-)

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wie buche ich ausgaben (bewirtung, tanken...) als kleinunternehmer?

hallo leute, ich bin kleinunternehmer und mache meine buchhaltung alleine.... auf meinen geschriebenen rechnungen weise ich keine USt aus, also buche ich meine erlöse auch ohne USt.... jetzt eine frage zu meinen ausgaben.... z.b. habe ich einen beleg über bewirtungskosten, welche logischerweise mit USt ist.... wie buche ich das jetzt als kleinunternehmer? muss ich in der buchhaltung diese rechnung mit steuer buchen oder ohne?

LG

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Umsatzsteuer-Sonderprüfung Prüfungsbericht/Differenzbesteuerung nicht annerkannt bei Autohändler

Der Prüfungsbericht wurde mir zugesandt und nach dursicht habe festgestellt das bei 2 Fahrzeugen wurde Differenzbesteuerung §25a USTG ( bin ein kleiner Auto Händler) nicht annerkannt mit Begründung das die Aufzeichnungspflichten nach §25 a Abs. 6 USTG nicht erfüllt wurden und wurde mir Steuerpflichtige Umsätze um 19% erhöht. Da ich die beide Fahrzeuge als Händler von Privat gekauft habe nach §25 a und zum Export ohne ausgewiesene MwSt verkauft habe, habe natürlich jetzt große Sorgen das ich MwSt nachzahlen muss aus der Tasche. Wie kann ich den Prüfbericht korrigieren??? gibts da Fristen???( hat eventuell meine Buchhaltung Fehler gemacht)???bin Jungunternehmer im ersten Geschäftsjahr erst. Danke für Hilfe

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Privatverkauf wer zahlt Paypal gebühren?

Ich habe auf ebay Kleinanzeigen für meine Schwester üei Figuren zum Kauf oder Tausch inseriert.

Die Figuren wurden für 1€ auf ebay Kleinanzeigen gehandelt. Also stellte ich diese auch für 1€Vb ein. Es meldete sich jemand der 2 Figuren für 2€ inkl Versand haben wollte. Darauf lies ich mich ein. Danach fing der Käufer an, das er gern mit Paypal käuferschutz zahlen wollte. Damit war ich einverstanden, wenn der Käufer die 0,40€ Paypal Gebühren übernimmt. Damit war ich nicht einverstanden, da 2€ inkl Versand abgesprochen waren. Daraufhin meinte der Käufer nur, ich würde ja immerhin noch 0,35€ pro Figur bekommen. Damit war ich aber nicht einverstanden, da ich von den 2€ 0,70€ Einnahmen und 1,30€ Ausgaben haben würde.

Wer muss die Kosten nun übernehmen?

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