Dieselverbote - wie werthaltig ist mein KFZ noch? Klageverfahren anschieben? Wenn ja gegen wem?

13 Antworten

Hallo Hugo,

überall wird von "Panikverkäufen" abgeraten ...

Der Wert ist bereits gesunken und momentan wird das Fahrzeug wahrscheinlich sogar überhaupt niemand kaufen. Die Verunsicherung ist einfach zu groß.

das Altfahrzeug beim Käufer abzugeben und den Differenzbetrag zu erhalten

Du meinst zwar wahrscheinlich beim "Verkäufer", aber das ist totaler Schwachsinn.

Was kann der Verkäufer - selbst wenn es ein gewerblicher war - dafür, dass das dir verkaufte Fahrzeug heute warum auch immer weniger wert ist?

Um das selbst mit Anwalt und Klage durchzubekommen, hätte der Verkäufer entweder mit "daran" Schuld sein oder "es" damals schon gewusst haben müssen.

Beides trifft nicht zu ...

Viele Grüße

Michael

Ah Danke! Ja ich meinte Verkäufer! Das war eine zielführende Antwort. Dann könnte man doch aber unter Umständen bei VW klagen, da sie das doch wussten mit der Schummelsoftware oder?

Ja mein Problem ist nur, dass es kein Panikverkauf ist, sondern schon seit längerer Zeit geplant. Vor 4 Monaten hätte ich noch 4.000€ mehr bekommen. In einem 4 Sitzer passen einfach keine 5 Leute. Ich hab ein Sch...timing.

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@Hugo286

Ja, dein "Timing" ist bescheiden, denn das Thema "Diesel" ist nicht erst seit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Thema. Wenn du den Verkauf sowieso vorhattest, dann hättest du längst verkauft haben müssen.

Das Problem ist, dass sich Politik und Autoindustrie nun gegenseitig den "Schwarzen Peter" in die Schuhe schieben wollen.

Wenn "betrogen" wurde, dann kann man klagen. Fraglich nur, gegen wen, und ob man sich das als "Privatmann" überhaupt antun will.

Ich kann mir sogar vorstellen, dass selbst Rechtsschutzversicherungen sich dementsprechend vorbereiten werden, um für solche zu erwartenden Klagen nicht leisten zu müssen. Das ist ein Fass ohne Boden.

Wenn sich aber einfach nur auf Grund "neuer Erkenntnisse" ganz "neue Begebenheiten" ergeben, kann man zumindest aus meiner Sicht nicht klagen.

Und das wäre bei einem Diesel, bei dem nicht betrogen wurde der Fall.

Gegen wen sollte man wegen was klagen, wenn das Fahrzeug nach dem damaligen Wissen und Kenntnisstand wirklich alle Vorrausetzungen für eine Zulassung erfüllt hat - also nicht betrogen wurde - und sich das Wissen über die tatsächliche Umweltbelastung seitdem nun halt geändert hat?

Vor gut 30 Jahren wurden Diesel-PKW sogar subventioniert, weil sie nach damaligem Kenntnisstand angeblich so "sauber" gewesen sind.

Könnten heutige "Diesel-Besitzer" bei einem Fahrzeug "ohne Betrug" wirklich klagen, dann müsste man im Umkehrschluss von den damaligen sogar die Subvention zurückfordern ;-)

Ich weiß, das ist überspitzt und geht natürlich nicht, macht aber klar, wie drastisch stark sich das Wissen über die Schadstoffe von Dieseln von damals "gut" zu heute "böse" gewandelt hat.

Gruß Michael

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So heiß, wie es gekocht wird, wird es nicht gegessen.

Wie es in letzteren Meldungen hieß, KÖNNEN Städte / Kommunen diese Verbote verhängen. Ob und in welchem Maße das dann tatsächlich passieren wird, ist noch gar nicht raus.

Fahrzeug verkaufen:

Würde ich einfach mal bei autoscout / mobile.de reinsetzen. Ist der Wagen ok und der Preis angemessen, wird sich ganz sicher ein Käufer finden, möglicherweise überregional.

Dort kannst Du auch einen realistischen Eindruck bekommen, wieviel Du in etwa für den Wagen bekommen wirst.

Diesel werden zwar aktuell noch nicht verramscht, aber eine gewisse Abwärtsbewegung in der Preispolitik ist durch diese ganze Geschichte natürlich schon zu beobachten.

das Problem ist auch gar nicht das Verramschen, solche Autos kauft jetzt schlichtweg kein Mensch mehr.

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@PoisonArrow

kann man tagtäglich in der Presse lesen- überall stehen wohl unverkaufte Diesel rum.

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@DerJoergi

Die standen auch schon vor einem Jahr rum.

Erst in letzter Zeit kommen einige mit "Sonderangeboten", weil sie mögl.weise die Hose voll haben, auf den Kisten sitzen zu bleiben. Aber selbst DIE Preise sind noch astronomisch (Händler).

Aber von der Panikmache werden ganz sicher welche profitieren.

Wer jetzt schon durchdreht, weil die Medien die Gesetzesgrundlage bekanntgeben und sein Auto auf den nächstbesten Schotterparkplatz gurkt, damit ihm irgendein Teppichflieger den "was geht, was ist letzte Preis" Notgroschen dafür blecht, hat selbst Schuld.

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Den CC an sich oder einen Diesel?

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Ganz aktuell ist natürlich der denkbar schlechteste Verkaufszeitpunkt. Noch weiss natürlich keiner, was die nächsten Monate genau kommt. Ggf. knicken die Autohersteller jetzt bald doch noch ein und bieten bessere Nachrüstlösungen. Im jetzigen Urteil wurde aber ja auch schon beschlossen, dass Dieselbesitzer grundsätzlich finanzielle Einbußen hinnehmen müssen. Etwas anderes ist es, wenn man ein Fahrzeug mit einer "Schummelsoftware" besitzt- entsprechen die tatsächlichen Werte nicht der Normvorgabe hat man jetzt bessere Klageaussichten, denn die Hersteller haben ja bisher vor Gericht argumentiert, dass kein tatsächlicher Schaden entstanden sei, was mit Fahrverboten aber der Fall wäre. So oder so stelle dich schon mal darauf ein, dass du einen größeren finanziellen Schaden haben wirst.

Ok. Das klingt nicht toll, aber dennoch Danke!

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  • 01.06.2018: Bescheid von Behörde, Führerschein auf Probe, Empfehlung zum Verkehrspsychologen, Verwarnung nach Paragraph 2a, Abs. 2 Satz 1 Nr 1. plus 32,60 Euro Gebühren

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