Dienstwagen in Unterhaltsberechnung

2 Antworten

der Dienstwagen gehört ja durch die Anrechnung des geldwerten Vorteils zum normalen Einkommen. Dein Bruttogehalt wird ja um diese 280,00 € erhöht. Damit sparst du ja die Anschaffung und den Unterhallt eines eigenen Fahrzeugs.

Der Unterhalt wird ja nach deinem Bruttogehalt berechnet, also fließt da der geldwerte Vorteil auch in den Unterhaltsanspruch.

Was für die Besteuerung gilt, sollte auch Grundlage für andere Leistungen sein. Richtig erkannt 1% monatlich vom Neupreis des Fahrzeuges. (Jährlich 12 %)

Arbeitsvertrag Dienstwagen Mittelklasse enthalten - jetzt nur noch Golf Variant Kompaktlasse

Hallo,

es geht um Arbeitsrecht.

Im Arbeitsvertrag steht: "Die Firma stellt dem Angestellten einen Firmen-PKW der Mittelklasse (Fabrikat und Typ nach freiem Ermessen der Firma) zur Verfügung, den der Angestellte auch privat nutzen kann. Für die private Nutzung ist der Vermögenswerte Vorteil nach den jeweiligen steuerrechtlichen Vorschriften zu versteuern (entsprechender Lohnsteuerabzug).

Die ersten 2 Dienstwagen waren ein Passat Variant mit 110 PS, dann ein Passat Variant mit 130 PS und dann wollte mein Chef, dass ich einen Golf Variant nehme Passat nur für Vielfahrer. Für mich war dies damals vor 3 Jahren OK, weil ich dann für das Budget mehr Ausstattung bekam, obwohl ich Anspruch auf Mittelklasse hätte. Der Golf hat 140 PS. Nun will mein Chef aber für das neue Auto nur noch 105 PS und wieder einen Golf Variant genehmigen. Ich habe dann darauf aufmerksam gemacht, dass ich Anspruch auf einen Mittelklassewagen habe der Golf Variant aber Kompaktklasse ist und ich daher wenn ich den Golf nehme auch wenigstens die 150 PS wünsche. Dies wird strikt abgelehnt. Die Firma ist der Meinung, dass aufgrund der neuen Fuhrparkregelung ich mich daran zu halten hätte obwohl im Vertrag eindeutig ein Mittelklassewagen steht. Ich habe diese Regelung nicht ausgehändigt bekommen, sie ist auch nicht öffentlich bekannt . Alternativ wird ein Skoda Octavia mit 150 PS angeboten - dies ist aber wieder Kompaktklasse und dieser Wagen gefällt mir überhaupt nicht. Was kann ich tun? Ist es richtig, dass die Firma einfach eine Fuhrparkregelung aufstellen kann, die gilt obwohl im Arbeitsvertrag etwas anderes steht?

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Darf die private Nutzung eines Firmenwagen bei Anwendung der 1%-Regel verboten werden?

Ein Arbeitnehmer (AN) erhält beim Einstellungsgespräch die Zusage vom Arbeitgeber (AG), einen Firmenwagen zu bekommen. Nachdem der AN seine Stelle angetreten hat, bekommt er ein älteren Wagen aus dem Firmenpool. Der Wagen wird über die 1%-Regel versteuert.

(Hierzu ist anzumerken, dass ein Teil der beruflichen Tätigkeit die Wahrnehmung von Außendienstterminen beinhaltet)

Nach 14 Tagen übergibt der AG dem AN einen Dienstfahrzeug-Vertrag, der vorschreibt, dass "sich die privaten Fahrten im wesentlichen auf den Weg von der Wohnung zum Arbeitsplatz und vom Arbeitsplatz zur Wohnung zu beschränken haben." Der Vertrag sieht außerdem vor, dass der AN "bei Schäden, die bei privaten Fahrten passieren, voll haftet."

(Anzumerken ist auch, dass der AN auf den Erwerb eines eigenen PKW verzichtet hat, weil ihm die Nutzung eines Firmenwagen zugesichert wurde. Die Anzahl der privat gefahrenen Kilometer liegen DEUTLICH unter den Dienstlich gefahrenen Kilometern.)

Der AN will diesen Vertrag selbstverständlich nicht unterschreiben, zahlt er doch für den Wagen.

Dazu im Netz: Ein geldwerter Vorteil für die private Nutzung ist nicht anzusetzen, wenn dem Arbeitnehmer die Nutzung eines Dienstwagens lediglich für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte gestattet ist. Das hat der Bundesfinanzhof im Urteil vom 06.10.2011 (VI R 56/10) klargestellt. Leitsätze:

  1. Die Anwendung der 1 %-Regelung setzt voraus, dass der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer tatsächlich einen Dienstwagen zur privaten Nutzung überlassen hat (Anschluss an Senatsurteil vom 21. April 2010 VI R 46/08, BFHE 229, 228, BStBl II 2010, 848). Denn der Ansatz eines lohnsteuerrechtlich erheblichen Vorteils rechtfertigt sich nur insoweit, als der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer gestattet, den Dienstwagen privat zu nutzen.
  2. Allein die Gestattung der Nutzung eines betrieblichen Fahrzeugs für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte begründet noch keine Überlassung zur privaten Nutzung i.S. des § 8 Abs. 2 Satz 2 EStG.

Ist dieser Vertrag des AG gültig, oder nicht? Wie seht Ihr das?

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Geldwerter Vorteil- Eintritt während des Monats

Hallo zusammen,

folgende Situation: Arbeitnehmer N tritt zum 26. eines Monats ein. Er ist im Aussendienst und bekommt einen DIenstwagen zu Verfügung gestellt. Hier gilt die 1% Regelung. N war erstaunt über die Gehaltsabrechnung hier schlagen volle 253,- zu Buche (Fzg-Wert 25300,-)

Ist dies korrekt das N den vollen Monat berechnet bekommt obwohl er den Dienstwagen nur 5 Tage im März nutzen konnte aufgrund des Eintrittsdatums??

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Geldwerter Vorteil bei Dienstwagen ohne feste Arbeitsstätte

Hallo zusammen, wenn man einen Dienstwagen mit der 1%-Regel versteuert, aber den Firmensitz an maximal 2-3 Tage im Monat für eine einstündige Besprechnung anfährt, muss man dann die 0,03% ebenfalls aufschlagen? Wenn ja, für wieviele Tage - 220 AT im Jahr oder die tatsächlichen Tage (evtl. mit Bescheinigung vom AG) - und wie sieht dann die monatliche Gehaltsabrechnung aus? Danke für schnelle Antworten. Gruß, Manuela

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