Dienstfahrzeug Unfall und Selbstbeteiligung?

7 Antworten

Wenn es eine sog. Dienstfahrt war, ist es mir unerfindlich, warum der Arbeitgeber € 500,-- von Ihnen als Schadenbeteiligung verlangt.Kraftfahren ist eine Gefahren geneigte Tätigkeit. Hier könnte allenfalls bei grober Fahrlässigkeit eine Beteiligung in Betracht kommen, müsste aber i
m Arbeitsvertrag stehen

Die Gerichte sehen ein solches Verhalten des Vordermannes durchaus kritisch. Ein plötzliches Bremsen muss nicht unbedingt zu einer 100%-tigen
 des Auffahrenden führen. So jedenfalls die Rspr. des LG Siegen und LG Düsseldorf aus diesem Jahr. Das Problem in diesem Falle ist aber, dass Sie Ihren Vortrag beweisen müssten.

Am besten, Sie lassen sich durch einen Anwalt oder einen Rechtskundiger der Gewerkschaft beraten.

Eine Versicherung, die Ihnen in solchen Fällen helfen könnte, wäre eine Rechtsschutzversicherung.

Aber wer bei einer Bank Versicherungen abschließt, sollte sich über eine fehlerhafte Beratung nicvht wundern.

Dienstfahrzeug Unfall und Selbstbeteiligung?

Was steht im Arbeitsvertrag hinsichtlich der Nutzung des Dienstfahrzeugs ?

Außerdem, handelt es sich überhaupt um eine Dienstfahrt, oder um eine Privatfahrt ?

1. ich habe eine Haftpflichtversicherung bei der Bank abgeschlossen wo ich monatlich einen Betrag zahle.

Schön für dich. Nur Fahrten mit einem Kfz sind in der Privathaftpflicht ausgeschlossen.

2. ist der o. g. Fall ein leichter oder mittlerer Fahrlässigkeit?

Kann ich auf Grund der wenigen Informationen nicht beurteilen!

3. darf die AG die Kosten auf meine Rechnung tatsächlich stellen?

Kommt darauf an was vertraglich vereinbart wurde!

4. AG meint es ist ein vermeidbarer Unfall, aber was kann ich bei einer grundlose Vollbremsung machen auser selber zu bremsen?

Bedeutet, dass du den notwendigen Sicherheitsabstand nicht eingehalten hast.

1. ich habe eine Haftpflichtversicherung bei der Bank abgeschlossen wo ich monatlich einen Betrag zahle. Würden die für den Betrag aufkommen?

Nein.

2. ist der o. g. Fall ein leichter oder mittlerer Fahrlässigkeit?

Ob dies fahrlässig oder grob fahrlässig war, kommt auf die Gesamtumstände an, wird hier kaum jemand klären können.

3. darf die AG die Kosten auf meine Rechnung tatsächlich stellen?

Durchaus möglich wenn der Unfall vermeidbar war bei Einhaltung des erforderlichen Sicherheitsabstandes.

4. AG meint es ist ein vermeidbarer Unfall, aber was kann ich bei einer grundlose Vollbremsung machen auser selber zu bremsen?

Der erste Anschein beruht darauf das Du nicht genügend Sicherheitsabstand gehalten hast und oder unaufmerksam warst.

Wozu gibt es dann solch eine Versicherung wenn die bei solche Sachen nicht haften? Wozu haften die dann ?

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@undershot

Die Kfz-Haftplichtversicherung haftet doch, die SB greift nur bei dem Eigenschaden an dem Dienstfahrzeug (Kasko-Versicherung).

Deine Private Haftpflicht haftet für das was dort versichert ist, Schäden welche durch den Gebrauch eines Kfz verursacht werden sind dort ausgeschlossen (Benzinklausel). Dies ist wichtig um die Haftung zwischen PHV und Kfz-Haftpflicht zu trennen.

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Also die Selbstbeteiligung wurde meine privat Versicherung definitiv verweigern? Ist es allgemein ein so oder hängt es an Vertrag/Tarif?

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@undershot

Es geht immer wieder darum den SF-Rabatt oder die Selbstbeteiligung einzusparen. Genau deswegen gibt es die "Benzinklausel" um das zu verhindern.

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Heute hat mich die LVM Versicherung angerufen und meinte sie bekommen noch 332,- € Selbstbeteiligung vom Leihwagen .... Das macht mich gerade sehr stuzig und wütend, zumal mich da keiner aufgeklärt hat. Auf den Zettel von Europacar steht nach genauerem Hinsehen was von Selbstbeteiligung in höhe von 332,- € , da mich wie gesagt keiner darauf hingewiesen hatte dachte ich das wäre die Höhe bei einen Schaden den ich dann blechen muss...

Kann man da was machen ? oder ist das standart bei einen Leihwagen wenn man diesen durch ein Verkehrsunfall bekommt?

Ich finde es etwas dreißt, da ich zumal keine Schuld hatte und durch den Unfall viel stress habe, und nun soll ich 332,- € bezahlen für einen Leihwagen der deutlich weniger Leistung als mein Auto hat ... -> meins 200 PS --> Leihwagen 130 ps Diesel

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Arbeitsrecht - Schäden am "Firmenwagen"

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"... das ich im Falle eines von mir verschuldeten Unfalles, in Höhe der Selbstbeteiligung haftbar gemacht werden kann."

Was für Rechte habe ich als Arbeitnehmer in diesem Fall? Außerdem habe ich auch keine Rechtsschutzversicherung und kann man daher auch keinen Anwalt leisten, was die Sache noch schwieriger für mich macht. Der Rechtsanwalt meines Arbeitgebers darf sich nicht einschalten, wurde mir vom Vertreter gesagt.

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Daß es bei der sog. Unfallflucht nicht darum geht, daß der Unfall selber so verwerflich ist, habe ich verstanden. Statt dessen geht es darum, daß der Geschädigte seine berechtigten finanziellen Interessen gegen den Verursacher durchsetzen kann.

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