Dienstfahrzeug Unfall und Selbstbeteiligung?

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7 Antworten

Die private Haftpflichtversicherung hat damit natürlich nichts zu tun. Das ist DEIN eigenes Risiko, wenn du am Straßenverkehr teilnimmst.

Ein Auffahrunfall heißt zu 99 % zu wenig Sicherheitsabstand. Das gilt auch an der Ampel.

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Kommentar von undershot
01.12.2015, 20:17

Ja aber Mann versichert sich dann dadurch? Was sind denn Fälle wo die Haftpflichtversicherung einspringt ?

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1. ich habe eine Haftpflichtversicherung bei der Bank abgeschlossen wo ich monatlich einen Betrag zahle. Würden die für den Betrag aufkommen?

Nein.

2. ist der o. g. Fall ein leichter oder mittlerer Fahrlässigkeit?

Ob dies fahrlässig oder grob fahrlässig war, kommt auf die Gesamtumstände an, wird hier kaum jemand klären können.

3. darf die AG die Kosten auf meine Rechnung tatsächlich stellen?

Durchaus möglich wenn der Unfall vermeidbar war bei Einhaltung des erforderlichen Sicherheitsabstandes.

4. AG meint es ist ein vermeidbarer Unfall, aber was kann ich bei einer grundlose Vollbremsung machen auser selber zu bremsen?

Der erste Anschein beruht darauf das Du nicht genügend Sicherheitsabstand gehalten hast und oder unaufmerksam warst.

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Kommentar von undershot
01.12.2015, 19:52

Wozu gibt es dann solch eine Versicherung wenn die bei solche Sachen nicht haften? Wozu haften die dann ?

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Kommentar von undershot
01.12.2015, 20:17

Also die Selbstbeteiligung wurde meine privat Versicherung definitiv verweigern? Ist es allgemein ein so oder hängt es an Vertrag/Tarif?

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Grundsätzlich sind KFZ-Schäden von der Privathaftpflicht nicht gedeckt. Das gleiche gilt für vermietetes Eigentum. Ansonsten wäre dem Mißbrauch Tür und Tor geöffnet und die Beiträge wären nicht zu finanzieren!

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Du hast die Hauptschuld - DU zahlst. Eigentlich ganz einfach!

Die private Haftpflichtvers. zahlt Schäden die dem privaten Bereich zuzuordnen sind...

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zu 4: klar war der Unfall vermeidbar. du hättest nur ausreichend Abstand halten müssen. du kannst ja nicht wissen ob dein Vordermann plötzlich bremsen muss, daher musst du immer ausreichend Abstand halten.

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Kommentar von undershot
01.12.2015, 19:51

Keine Idee zu den anderen fragen? Vermeidbar klar aber wenn ein Mensch anfährt geht man davon aus das er fährt und abstand war genug da aber bei einer Vollbremsung steht das Auto ja nicht in Sekunden und der Boden war ja auch nass.

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Kommentar von undershot
01.12.2015, 19:57

Bei leichte Fahrlässigkeit Heist es ja Unachtsamkeit, wenn ich sehe wie er Anfährt und selber Anfrage dabei auf die Vorfahrtsstraße schaue ob jemand kommt und er macht eine Vollbremsung ist das dann nicht Unachtsamkeit?

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Kommentar von undershot
01.12.2015, 20:20

Hmm also zu Sachlage. Ich habe ihn anfahren gesehen in die Vorfahrtsstraße und habe mich leicht Vorran getastet und dabei auf die Vorfahrtsstraße geschaut ob jemand kommt und leicht Gas gegeben. Dabei sah ich plötzlich eine Vollbremsung und stoßte ihn an. Ich meine seit wann darf man ohne Grund Vollbremsung machen? Und liegt da kein Teilschuld vor?

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Dienstfahrzeug Unfall und Selbstbeteiligung?

Was steht im Arbeitsvertrag hinsichtlich der Nutzung des Dienstfahrzeugs ?

Außerdem, handelt es sich überhaupt um eine Dienstfahrt, oder um eine Privatfahrt ?

1. ich habe eine Haftpflichtversicherung bei der Bank abgeschlossen wo ich monatlich einen Betrag zahle.

Schön für dich. Nur Fahrten mit einem Kfz sind in der Privathaftpflicht ausgeschlossen.

2. ist der o. g. Fall ein leichter oder mittlerer Fahrlässigkeit?

Kann ich auf Grund der wenigen Informationen nicht beurteilen!

3. darf die AG die Kosten auf meine Rechnung tatsächlich stellen?

Kommt darauf an was vertraglich vereinbart wurde!

4. AG meint es ist ein vermeidbarer Unfall, aber was kann ich bei einer grundlose Vollbremsung machen auser selber zu bremsen?

Bedeutet, dass du den notwendigen Sicherheitsabstand nicht eingehalten hast.

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Wenn es eine sog. Dienstfahrt war, ist es mir unerfindlich, warum der Arbeitgeber € 500,-- von Ihnen als Schadenbeteiligung verlangt.Kraftfahren ist eine Gefahren geneigte Tätigkeit. Hier könnte allenfalls bei grober Fahrlässigkeit eine Beteiligung in Betracht kommen, müsste aber i
m Arbeitsvertrag stehen

Die Gerichte sehen ein solches Verhalten des Vordermannes durchaus kritisch. Ein plötzliches Bremsen muss nicht unbedingt zu einer 100%-tigen
 des Auffahrenden führen. So jedenfalls die Rspr. des LG Siegen und LG Düsseldorf aus diesem Jahr. Das Problem in diesem Falle ist aber, dass Sie Ihren Vortrag beweisen müssten.

Am besten, Sie lassen sich durch einen Anwalt oder einen Rechtskundiger der Gewerkschaft beraten.

Eine Versicherung, die Ihnen in solchen Fällen helfen könnte, wäre eine Rechtsschutzversicherung.

Aber wer bei einer Bank Versicherungen abschließt, sollte sich über eine fehlerhafte Beratung nicvht wundern.

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