Dienstaufsichtbehörde Beschwerde?

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4 Antworten

Dass du Unterhalt für deinen Sohn zahlen musst, ist klar....

Die Höhe dieses Unterhaltes ist abhängig 

  1. vom Alter deines Sohnens - und steigt an, wenn er die nächste "Altersstufe" erreicht...
  2. und von deinem "unterhaltsrelevanten Einkommen" - also deinem durchschnittlichen Nettoeinkommen abzüglich bestimmter Beträge...
  • z.b. deine "berufsbedingten Aufwendungen" wie Fahrtkosten etc.... oder auch Beiträge für deine Altersvorsorge, wie z.B. Riester o.ä.). 
  • Kreditraten u.ä. werden in der Regel aber nicht berücksichtigt...

Dein Einkommen kann in der Regel alle zwei Jahre erneut geprüft werden - und der Unterhalt für das Kind dann entsprechend angepasst werden.....

Nun vor paar Tagen habe ich ein Brief erhalten dass es wieder eine Berechnung gab und dass ich 430€ zahlen sollte

Dann scheint dein Einkommen also entsprechend hoch zu sein....

Davon müssen dir zumindest 1080 Euro verbleiben (dein "Selbstbehalt"), um deine eigenen Kosten für Verpflegung, Miete, Strom, Kleidung... zahlen zu können.

Sollte es nicht mehr reichen, um auch Kredite o.ä. zurückzahlen zu können, musst du diese ggf. zurückstellen lassen oder dich entsprechend einschränken... 

Dem Kind dürfte jedenfalls wegen Kreditverpflichtungen o.ä. nicht weniger Unterhalt gezahlt werden, als ihm bei deinem Verdienst zusteht.

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Kommentar von Dungeonhunter4
04.05.2016, 08:57

Da bin ich ja einsichtig ist auch kein problem aber kann man die differenz von 140 € die extra behoben wurden nicht auf die rückläufigen schulden erstmal weiter berechnen dass ich diese abbezahle?

Ich zahle für den rückläufigen Unterhalt zur Zeit 100€ und + 250€ Unterhalt.

MIr gehts auch drum beschwerde einzureichen weil die Sachbearbeiterin von der Unterhaltskasse mir unterstellt dass ich nicht zahlen will und mir mit dem Anwalt droht.

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Lass Dir nicht so eine Angst machen. Du möchtest ja zahlen und zahlst ja auch. 

Du hast einen Selbsterhalt von ich glaube aktuell 1080 Euro, alles was da drüber ist können die sich holen.

Ich würde im Zweifel auf die Klage warten

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Kommentar von Dungeonhunter4
04.05.2016, 07:57

auch wenn ich umkosten von 1200-1300 monatlich habe?

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Mein Rat! Auch wenn es Geld kostet, gehe auf jeden Fall zum Anwalt! Ich bin mir bereits jetzt schon sicher, dass Du nur gewinnen/Geld sparen kannst!

Im Übrigen, soweit ich weiß, wird heute ein Betrag festgesetzt, darf dieser nicht rückwirkend eingefordert werden!

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Ich würde dir raten, erst mal einen Termin bei der Sozialberatung der Caritas zu vereinbaren. Die Mitarbeiter dort sind sehr kompetend und helfen dir. Beratung und Hilfe sind sogar kostenlos.

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