Diebstahl und die Konsequenzen

3 Antworten

Anzeige bei der Polizei wegen Diebstahls gegen den vermutlichen Täter. Dieser würde dann zu dem Vorwurf befragt werden durch die Polizei. Sollte ein Verdacht bestehen, wird die Staatsanwaltschaft ermitteln und evtl. zur Eröffnung eines Jugendstrafverfahrens dem Amtsgericht bzw. Landgericht bei größeren Delikten übergeben. Dort wird dann ein Straftermin zur öffentlichen Verhandlung vom zuständigen Richter festgesetzt, wozu auch jeweils die Zeugen vorgeladen werden. Sollte dem Angeklagten dann der Diebstahl ectra. nachgewiesen werden, ergeht ein entsprechendes Urteil. Sollte dieses rechtskräftig werden, kann auch zivilrechtlich wegen der 400 Euro geklagt werden, um einen pfändbaren Titel zu bekommmen. Da so ein Titel 30 Jahre wirksam ist, kann auch noch gepfändet werden, wenn der Jugendliche bereits Einkommen hat soweit die Eltern die Schuld für ihn nicht übernehmen.

Und wenn er Zeugen hat die für ihn Lügen ? Also muss nochmal extra geklagt werden um das Geld zurück zu bekommen? Desweiteren hat er 1-2 Vorstrafen im Bezug auf Gewalt, wird auch darauf gesehen?

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Also ob ihr das Geld wiede´rbekommt, weiss ich nicht, aber 400 Euro ist jetzt zwar nicht das Taschengeld, aber auch nicht so viel. Als, wenn dein Vater ihn Anzeigen will, braucht er ziemlich sicher Beweise, und wenn er beweisen kann, dass der Täter es wirklich gestohlen hat, dann kommt er ein bissl in den Knast...

Man geht zur Polizei, sagt was passiert ist, wen man für verdächtig hält und weshalb. Die Polizei ermittelt und übergibt die Ergebnisse der Staatsanwaltschaft. Geht es vor Gericht und der Dieb wird verurteilt, bekommt er eine Strafe. Das ist das Strafverfahren. In einem Zivilrechtlichem Verfahren kann man sich dann den Schaden ersetzen lassen. Man erhält einen Schuldtitel aus dem man 30 Jahre vollstrecken kann.

Wichtig ist natürlich, dass man glaubhaft machen kann, dass der Ex-Freund der Dieb ist.

Es haben in der Zeit alle geschlafen ausser mir. Er meinte er geht eben ins Bad aber hat in der Zeit das Portmonee aus der Kammer genommen, alle Scheine entwendet ( mehr als 400 €) und dann das Portmonee unter das Waschbecken gelegt in der Hoffnung das wir es nicht finden oder sonst was, keine ahnung was er sich dabei gedacht hat. Würde als Beweis reichen das alle sagen das sie in der Zeit geschlafen haben und ich den Verlauf zwischen ihm und mir zeige wo er meinte er kommt um 23:00 zu mir?

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@Youla

"Alle sagen, sie haben geschlafen" - ist kein Beweis. Hast Du oder irgendjemand alle beim schlafen beobachtet? Wenn ich etwa geklaut hätte, würde ich auch sagen, ich hätte geschlafen. Vielleicht hat er es geklaut - vielleicht ergeben die Ermttlungen auch, dass er es war. Aber wenn Ihr sagt, er war es und er wird freigesprochen - es gibt den Straftatbestand der falschen Verdächtigung. Daher niemals eine konkrete Person als Täter bezeichnen, sondern nur schildern, was tatsächlich passiert ist: Geld ist verschwunden, Geldbörse wurde da gefunden und alle sagen, sie haben geschlafen nur Exfreund war auf Klo.

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