Diebstahl in eigener Familie

11 Antworten

Daran merkt man mal wie "stark" seine Gefühle waren. Es ist nichts, was man nicht verzeihen kann oder nicht lösen kann, aber ich glaube das dein Partner eh auf der Suche nach einem Grund war um abzuhauen. Wenn er es zugibt und auch zurück bezahlen will seh ich persönlich kein Problem darin. Geh zum Anwalt wege der Miete.

Natürlich sollte man darüber reden. Daß dein Partner sofort ausgezogen ist, sagt nach meiner Meinung eigentlich nur, daß er das irgendwie schon länger vorhatte und jetzt einen Grund gefunden hat , um zu gehen. Ich denke, du wirst jetzt alleine zurecht kommen müssen. Da dein Sohn dir die ganze Sache eingebrockt hat, sollte er dir finanziell helfen so gut er kann.

Du fragst ob ''man'' nicht zusammenhalten sollte in so einer Situation. Wer ist denn ''man''? Du hältst doch schon zu deinem Sohn, was ja auch ok ist, schließlich bist du die Mutter aber damit bist du eigentlich bereits ''belegt'', denn hier liegt nun mal ein eklatanter Konflikt zischen deinem Partner und deinem Sohn vor. Auch wenn dein Sohn immer dein Kind bleiben wird, ein Kind ist er schon lange nicht mehr und man sollte ihn auch nicht mehr so behandeln. Wenn es nicht gerade darum gehen würde sich aus der Verantwortung zu schummeln würde er das sicherlich selbst auch nicht wollen. Es kann auch gar nicht sein, dass einem 18jährigen nicht klar war, was es bedeutet jemanden mit dem man unter einem Dach lebt etwas aus dem Schlafzimmer zu stehlen.

Für Erziehungsversuche ist es natürlich längst zu spät, mal ganz davon abgesehen davon das ''Erziehung'' nicht alles richten kann aber vielleicht kannst du deinen Sohn wenigstens noch bitten ihn nicht weiter zu bedrängen. So etwas kann man nicht entschuldigen, vielleicht könnte die Zeit den Schmerz etwas lindern aber nicht wenn dein Sohn sie permanent wieder aufkratzt. Warum in aller Welt hat dein Sohn das getan? Wie sehr muss man einen Menschen hassen um ihn dies anzutun? Vielleicht solltest du erst mal an dieser Baustelle arbeiten oder du gibst die Beziehung direkt verloren, so hat das keinen Sinn.

Deine Lage ist natürlich nun unangenehm wenn du die Miete nicht alleine zahlen kannst aber ich würde dir raten, halte dich an deinen Sohn, er wird ja wohl Ausbildungsgeld beziehen, die Rückzahlung muss dann halt warten. Wenn dein Partner nicht im Mietvertrag stand kannst du leider schlecht auf Kündigungsfrist plädieren und übergangsweise auf Mietzahlung bestehen. Vermutlich hast du ihn ja genau damit er keine Kündigungsfrist hat auch nicht in den Mietvertrag genommen. Möglicherweise hat dein Partner sich auch nie so ganz bei dir Zuhause gefühlt, das würde dazu passen das er bei Auseinandersetzungen gerne ''geflohen'' ist. Dann wäre natürlich der Übergriff deines Sohnes der berühmte Tropfen der das Fass zum überlaufen brachte. Ganz verstehe ich das aber ohnehin nicht, wenn er zu dir gezogen ist, muss das mit der Miete doch schon mal geklappt haben oder wie war das?

Auch wenn ich keinen expliziten Tipp habe wie du nun vorgehen könntest, außer deinem Sohn ein Kostgeld aufzubrummen, würde ich dir gerne eine Geschichte erzählen, vielleicht kannst du dann besser verstehen was hier vorgefallen ist. Eine Arbeitskollegin erzählte mir mal die Geschichte ihrer Eltern, bei ihnen wurde eingebrochen aber das schlimmste war nicht der Verlust der Wertgegenstände, sie mussten ausziehen, ihr Haus verkaufen! Ihre Mutter war nicht mehr in der Lage in diesem Haus zu schlafen, es war unmöglich, sie konnte sich dort nicht mehr Zuhause, nicht mehr ungestört fühlen. Nehmen wir mal an dein Partner versuchte ernstaft sich - obwohl er nicht in den Mietvertrag durfte - in deiner (!) Wohnung Zuhause zu fühlen. Es wollte diese Wohnung als sein Refugium sehen, sich dort sicher fühlen. Sicher genug dort auch Wertgegenstände zu lagern, weshalb er ja jetzt in den Augen einiger selber schuld daran ist bestohlen worden zu sein, doch wo sollte man seine Wertgegenstände auch lagern, wenn nicht dort wo man ''wohnt''? Kannst du mir erklären wie er sich nun noch in deiner (!) Wohnung Zuhause fühlen soll, wie er weiterhin mit deinem Sohn unter einem Dach wohnen soll? Ich könnte es nicht, gleichzeitig wäre mir aber auch klar, dass ich von einer Mutter nicht erwarten kann, dass sie ihren Sohn vor die Tür setzt. Da kann er doch nur noch ausziehen. Klar, die wüsten Beschimpfungen hätte es nicht gebraucht aber nicht jeder denkt noch an gutes Benehmen wenn ihm gerade der Boden unter den Füßen weggezogen wurde. Aber für eine Wohnung Miete bezahlen in der man nicht mehr ''wohnen'' kann, um auf die Idee zu kommen muss man schon nen kleinen Gelddrucker im Keller haben.

Ein ''Familiendiebstahl'', noch dazu unter diesen Umständen aus dem Schlafzimmer (!) ist für mich mit das schlimmste was ich mir noch vorstellen kann, es ist wie einem guten Freund hinterrücks das Messer in den Rücken stoßen, der absolute Vertrauensverlust. Vielleicht könnte es helfen wenn du das anerkennst und aufhörst es klein zu reden. Auch wenn dein Freund finanziell besser dasteht als ihr braucht er wie alle Menschen seine Intimsphäre und die sollte das Schlafzimmer umfassen. Vielleicht könntet ihr dann in getrennten Wohnungen noch einmal von vorne anfangen. Allerdings nur zu zweit, du führst mit deinem Sohn dann eine Mutter-Sohn-Beziehung und mit ihm eine Mann-Frau-Beziehung. Das erscheint mir eh das vernünftigste wenn die ''Kinder'' bereits erwachsen sind.

Hast du eigentlich mal drüber nachgedacht ob es nicht das beste wäre wenn ihr einfach den offiziellen Weg geht? Deinem Sohn wird schon nicht gleich der Kopf abgerissen, er bekommt seine Strafe (mit der Rückzahlung allein kann es nämlich gar nicht getan sein), lernt das sein Verhalten Konsequenzen hat und deinem Freund wird von neutraler Seite klar gemacht, dass dies ja alles nicht so schlimm war. Der Rechtsanwalt deines Sohnes wird darin sicherlich geübt sein. ;)

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Nanu, was lese ich denn da diesmal von Dir? Okay, deine Sichtweise der Dinge ist halt so wie du es hier beschrieben hast. Aber partnerschaftlich betrachtet beinhaltet es hier nur vorwürfe an eine Person.

Entgegen deiner Erklärung betreffend Sicherheit zu Hause für Ihn sehe ich die Dinge ganz anders. Im Zeitalter von EC und Visakarten braucht niemand mehr große Geldbeträge zu Hause zu horten und auch keine dicken Brieftaschen!

Ich lebe mit meiner Lebensgefährtin seit über 14 Jahren zusammen, hatte immer genug Geld und nie mehr als 100 Euro am Mann dabei. Das finanzielle ist so organisiert, ich habe 5 Konten sinnvoll eingerichtet. Von einem hat die LG sowohl ne Visa wie auch EC Karte und kann über das Geld dort frei verfügen.

Ob sie davon Einkäufe für Eigenbedarf finanziert oder Lebensmittel usw, ist nebensächlich. Sie läuft auch kaum mit viel Bargeld durch die Gegend und muss nicht mit Überprüfungen usw rechnen.

Wie du sehen kannst, kann man in einer Partnerschaft vieles organisieren, wenn man will, dazu bereit ist und nicht nur immer an sich selber denkt.

Leider ist der sogenannte Egoismus in dieser Gesellschaft so gravierend geworden, dass nur noch wenige sich um partnerschaftliches Zusammensein einige Gedanken machen.

In deiner obigen Antwort hat anscheinend das Geld einen größeren Stellenwert als alles andere. Okay, in deiner momentanen Sichtweise mag das verhalten des Partners gerechtfertigt sein. In meiner Sichtweise war er meistens ein Egoist und nicht gewillt einiges besser bzw partnerschaftlicher zu regeln.

Mir ist er schon mal unsympatisch, weil er trotz genügend Geld nur eine billige Unterkunft suchte. Denn er selbst wohnte ja nirgendwo richtig. Er wohnte bei seiner vorherigen Partnerin oder bei seiner Schwester. So gesehen meist auf Kosten anderer bzw per geringer Selbstbeteiligung.

Wer sowas eigentlich nicht nötig hat und ansonsten nicht vernünftig mit Geld umgehen kann, hat meine Sympathie schon mal nicht. Ich habe mehr Sympathie für Shwächere, die ihr Leben aufwendiger organisieren müssen und dabei kaum oder wenig Hilfe erhalten.

Von einem Mann erwarte ich mehr als du. Vor allem, wenn er Partner ist oder sein will.

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@realistir

Das muss ich nun aber klarstellen, mir geht es bei dem Thema nicht um den Betrag, ob 1000.- € in bar, mit der EC-Karte und gut geübter Unterschrift eingekauft oder auch nur eine Unterhose ist mir da Jacke wie Hose. Ich habe ganz bewusst den Betrag kein einziges Mal erwähnt, ich finde ihn irrelevant. Ehrlich gesagt sind 1000.- € zwar nicht unbedingt Peanuts für mich aber durchaus eine Summe die ich einem Verwandten - wenn er mich darum bitten würde (!!!) und einen guten Grund hat - ohne zu zögern geben würde aber mich hintergehen das geht gar nicht, da reagier ich allergisch. Mein Schlafzimmer ist meine Intimsphäre und daher mein Allerheiligstes, ich erwarte das alles was da liegt weder durchsucht, noch angefasst und schon gar nicht entwendet wird. Menschen die das nicht können weil sie ihre Triebe nicht im Griff haben, mit denen kann ich nicht in einer Wohnung leben.

@lemontree1171: Ich hoffe du hast das nicht auch so verstanden, das ich dir Vorwürfe machen wollte. Erstens geht es mir nicht um irgendwelche Schuldzuweisungen oder dergleichen, die bringen keinen weiter, allenfalls um Erklärungen und Analysen wie es so weit kommen konnte und zweitens wäre hier, wenn, dann nur einem ein Vorwurf zu machen und da ist noch nicht so ganz klar welcher. Was mich allerdings wundert ist, das dich das ''warum'' überhaupt nicht zu kümmern scheint. Das ist doch kein normaler Diebstahl um sich auf die schnelle mal etwas zu bereichern, selbst wenn man das emotionale mal weg lässt, hierbei stand doch von vorneherein fest, dass es in kürzester Zeit auffliegen muss, das dann sofort auch klar ist wer der Täter war und auch das es dann zum Eklat kommt. Dein Sohn hat einen richtigen Wirkungstreffer erzielt und was für einen, diese Runde ging an ihn. Kannst du ihm wirklich die ''Scham'' abnehmen? Es war doch sonnenklar, dass er auffliegt, da hätte er sich eigentlich auch schon vorher schämen und es folglich sein lassen können, ein wenig komisch ist das doch schon.

Ich kenne deinen Partner ja nicht, kann also nur von mir und den Menschen ausgehen die ich persönlich kenne und da muss ich sagen, 4 Tage sind nichts, nicht mal ein Wimpernschlag um so einen Tiefschlag zu verdauen. Zudem zielen seine Äußerungen wie du sie zitierst nur darauf das er es derzeit nicht ertragen kann deinen Sohn bzw. den Ort des Geschehens zu sehen. Eine Beziehung mit zwei getrennten Wohnungen, bei der ihr euch nur auf neutralem Grund oder bei ihm seht wäre durchaus noch drin, dazu gibt es keine Aussagen. Dein Sohn ist auch alt genug das du ihn mal stundenweise alleine lassen kannst, das wäre also alles kein Problem.

Wenn er dir schon so offen gesagt hat, dass er keine Verpflichtungen will, ist das natürlich schon eine deutliche Ansage, da hätte ich an deiner Stelle mit seinem Mietanteil gleich gar nicht fest gerechnet, sondern ihn nur als Sahnehäubchen gesehen. Andererseits kenne ich ähnliches auch von einem Bekannten der sich in eine Dame mit pubertierender Tochter verliebt hatte. Der hatte auch seine eigene Wohnung behalten, sich zwar an der Miete beteiligt, wollte aber eine Rückzugsmöglichkeit haben falls die Tochter mal ausrastet und so weit ich weiß hat er so manches mal auswärts genächtigt. Dennoch bin ich bei ihm sicher das er es ehrlich mit der Frau (und inzwischen auch der Tochter) meint, wie das bei deinem (noch?) Liebsten ist weiß ich nicht aber ich würde zunächst mal auf die Zeit setzen und dann versuchen die beiden Beziehungen erst mal streng getrennt zu halten. Das finanzielle Ungleichgewicht scheint bei euch ja schon ein Thema zu sein aber das müsstet ihr schon unter euch ausmachen auch wenn es unangenehm ist, nicht das dein Sohn meint als moderner Robin Hood Karriere zu machen, damit macht er sich ja auch ne Menge kaputt.

@realistir: Habe ich dich da richtig verstanden, für dich ist es selbstverständlich auch schon in der Anfangsphase einer Beziehung und das ist das hier für mich denn in 10 Jahren des ''aus den Augen verloren haben'' ist ja nun mal auch viel Wasser den Rhein hinab geflossen und 18 Monate seit FB-Anfrage sind im Flug vorbei, bereits die Finanzen komplett zusammen zu schmeißen und durch zwei oder hier besser drei zu teilen? Wow! Da bin ich platt, nein das würde ich ehrlich gesagt von einem Mann nicht erwarten, ich weiß noch nicht mal ob ich mich dabei wohl fühlen würde.

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@moebi64

Wir haben die Finanzen von Anfang an streng getrennt. Ich will und war noch nie abhängig von einem Mann. Mein Sohn hat das ganze Geld in Spielautomaten geworfen. Wir haben jetzt einen beratungstermin für spielsucht. Diesen Tiefsschlag muss ich aber auch verdauen ubd das jetzt in zweierlei Hinsicht. Trotzdem ist es nicht normal von meinem Partner nichts zu hören.. Mein Sohn und er hatten auch nie ein Problem miteinander , er kennt ihn schon seit meiner Schwangerschaft . Ich arbeite sieben Tage die Woche in drei Jobs ich habe überhaupt nicht die Zeit zu ihm zu fahren und dort eine Beziehung zu führen. Ich finde es auch nicht normal mit seiner Schwester eine zwei zimmerwohnung mit 46 zu teilen. Die ganzen letzten 6 Monate im Sommer ist er jedesmal die Wochenenden bei seiner Schwester gewesen und ich wusste nie wann er kommt oder wie lange er weg bleibt. Er hat mir nicht mal seine Tel. Nr. Gegeben, und das obwohl wir zusammen wohnen. Sorry aber das kommt mir jetzt alles hoh. Diese Wohnung ist für mich sowieso ein rotes Tuch. Hinzu kommt das er auch eine Tochter von 8 Jahren hat um die er sich gar nicht kümmert. Das sollte einem schon zu denken geben. Ich habe in meiner Verliebtheit. Wahrscheinlich die Augen zu sehr verschlossen.

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@lemontree1171

Sucht ist natürlich auch eine Erklärung. Da wirst du all deine Kraft brauchen in der nächsten Zeit, das wird ein harter Weg mit einem Süchtigen in einer Wohnung und dann noch so aufwändig verdientes Geld. Auf deinen (Ex-)Partner wirst du dabei dann wohl wirklich verzichten müssen. Das ist wahrlich nicht die erste Beziehung die an so etwas scheitert, wenn auch mal auf eine neue Weise. Unverbindlichkeit und für Kinder, seien es jetzt nun kleine oder größere die in Schwierigkeiten stecken, sorgen das passt nun mal nicht zusammen.

Liebe kann uns ganz allgemein schon mal den Blick trüben. Man wird nicht über Nacht so spielsüchtig das man die Griffel nicht mehr von fremden Geld lassen kann und es wäre schon sehr seltsam wenn sich das Verhalten deines Sohnes nicht doch schon seit längerem geändert und dies bereits seit einiger Zeit das Verhältnis der beiden belastete. Als Mutter merkt man das oft als Vorletzte (als letztes der Betroffene) aber Außenstehenden springt es förmlich ins Auge. In der nächsten Zeit solltest du allerdings versuchen einen möglichst klaren Blick zu bewahren.

Vielleicht könnte es dir helfen wenn du selbst auch ein wenig an deine Wut herankommen könntest, es kann doch nicht sein das es dich kalt lässt wenn dein Sohn soviel Geld in Spielautomaten wirft, während du so mühsam für euer Auskommen sorgst. An deiner Stelle wäre ich so unendlich sauer dafür gibt es keine Worte und ich bin auch davon überzeugt, dass die Wut die dein Ex so zelebriert zum Teil auch nur dazu dient seine Enttäuschung nicht spüren zu müssen.

Wäre es nicht vielleicht doch denkbar die Wohnung gegen eine kleinere, preiswertere zu tauschen? 3 Jobs und dann noch auf deinen Sohn achten, das ist doch Wahnsinn, das schafft doch kein Mensch.

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@moebi64

Danke für deine Worte, wir haben einen Beratungstermin für mich und meinen Sohn ausgemacht. Fachstelle für präventive Suchtkranke. Es wird ein harter weg aber da müssen wir durch. Es ist eine anerkannte Krankheit und ja angehörige bekommen es erst mit wenn es soweit ist das man bestohlen wird. Ich werde da mit ihm durch gehen und alles für geben das wir da gemeinsam gestärkt wieder raus kommen. Das ist jetzt das wichtigste. Von meinem Partner habe ich nichts mehr gehört oder gesehen. Es ist unendlich schade das man in solch einer Situation wo man am meisten jemanden braucht so fallen gelassen wird. Meine Enttäuschung IST groß, aber schlisst sich eine Tür, öffnet sich die nächste. Danke das du dir immer zeit nimmst und antwortest. Das hilft mir gerade viel .

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@lemontree1171

Mach bitte nicht die üblichen Fehler einfach so mit. Versuche realistischer zu werden. Grundsätzlich hat alles gleichzeitig Vorteile und Nachteile! Es hängt immer nur von der jeweiligen subjektiven Sichtweise ab, ob jemand zuerst die Vorteile oder zuerst die Nachteile sieht, sehen will. (Optimisten, Pesimisten)

Mit relalistischer meine ich auch, du hast viel verständnis für die menschlichen Schwächen deines Sohnes, aber die menschlichen Schwächen deines Partners bewertest du völlig anders. Glaubst du, andere menschliche Dinge wären besser? Z.B. Fachstellen für präventive Suchtkranken? Das sind Institutionen, die meist nur helfen wenn -sinngemäß- ein Kind in den Brunnen gefallen ist. Sie sorgen nicht wirklich dafür dass niemand in einen Brunnen fallen kann.

Außerdem arbeiten dort Menschen, womit ich sagen will, kommen dort auch gewisse menschliche Schwächen und Fehler vor.

Oben sprachst du, du wolltest nie von einem Mann abhängig sein. Okay, okay. Aber kann man nur von einem Mann abhängig sein, oder doch von so vielem anderen? Viele geben das eigene denken doch auf, wenn Andere für sie vordenken. Sind das keine Abhängigkeiten?

Abhängigkeiten werden systematisch betrieben! Das fängt auch schon in der Schule an. Nicht jeder kann alles lernen was er/sie will, sondern nur das was gelernt werden darf! Betrachte dir mal das System der Hieraschieen. Sind das keine systematischen Abhängigkeiten?

Machen wir es mal einfacher, erklär mir mal wovon Du keineswegs abhängig bist! Angesprochenes ist kein Vorwurf, sondern Veränderung mancher Sichtweisen.

Wie angedeutet, hast du für menschliche Schwächen deines Sohnes sehr viel mehr verständnis als der deines Partners. Nun sag nicht, bei deinem Sohn gibt es eine Abhängigkeit die man Leibesverwandschaft nennt und bei einem Partner gibt es dies nicht, bzw sollte keinerlei abhängigkeit sein.

Ich versuche es mal anders. Manche Denker überlegen, welche Art Hilfe effektiver, sinnvoller sein würde. Macht es mehr Sinn, Geld oder Lebensmittel in arme Länder zu schicken, oder Ausbilder, die den Leuten zeigen wie man Lebensmittel anbaut, selbst produziert?

Suchtkranken ist nicht geholfen, wenn die angebotene Hilfe zum Selbstzweck -der Helfer- wird.

Nun, von deinem Partner weiß ich -anhand deiner Berichte- der war ja schon mal länger weg. Kann also sein, dass da doch nochmal was draus wird. Falls ja und es bei einigen -bisherigen- Sichtweisen und Systemfehlern bleibt, leben dann wieder zwei Menschen mit einigen menschlichen Schwächen und -fehlern wieder zusammen.

Was dann? Ändert sich dann vieles wesentlich, oder ist nur die jeweilige Sichtweise der Dinge anders, idealisierter, traumhafter, wünschenswerter?

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@moebi64

Du hast hier eben ein Problem angesprochen. Gut und schön, aber auf mich hat das einen ähnlichen Eindruck wie das, was man so unter political Correctness versteht. Nur ja die Dinge so ansprechen wie das von "Oben" gewollt ist.

Mir ist das zu einseitig, wenn man nur von bzw über Süchtige spricht. All diejenigen, die diese Süchte produzieren, fürstlich daran verdienen oder sonstwie davon profitieren werden nie angesprochen.

Ähnliche Schieflagen gibt es bezüglich Täter und Opfer Sichtweisen.

Hätte jemand dem Sohn vernünftiges autonomes denken bei gebracht, wäre er kaum süchtig geworden! Angenommen ich baue Spielautomaten, vertreibe und betreibe diese, und ich würde den Sohn einstellen, ihn ausbilden als Programmierer.

Dann sollte er aktiv werden und diese Gerätschaften programmieren. Ich erkläre ihm nur, du hast natürlich so zu programmieren, dass nur Geld ausgezahlt werden kann, wenn auch was in der Kasse ist. Ferner hast du dafür zu sorgen dass nur 10 Prozent des Geldes in der Kasse ausgespielt werden darf. Ferner ist dafür zu sorgen, dass auch mal viel Geld in die Kasse kommt, also ein großer Gewinn für unsere Firma möglich wird.

Wenn er nun anfängt zu überlegen, wie muss sowas "organisiert" werden, damit die gewünschten Vorgaben überhaupt möglich sind, wird er einiges "begreifen".

Vor allem würde er begreifen, wie groß seine Chancen auf einen Gewinn wären und welcher Gewinn maximal zu erwarten wäre. Wenn er dann immer noch davon ausgeht, andere "Spieler" oder Spielsüchtige haben die kasse ja schon gut gefüllt, somit bestehen ja 20 Prozent Gewinnchancen, dann wird er kaum süchtig werden können. Er hat dann ja eine ganz andere Sichtweise der Realitäten und Wahrscheinlichkeiten.

Würde man ihn mal bitten sich Gedanken über übliche "Gewinnspiele" zu machen, ihm als Beispiel vor Augen führen welche "Gewinnsüchte" die Betreiber solcher Gewinnspiele betreiben, wäre einiges verständlicher.

Aus dem früheren noch halbwegs tolerablen Lotto ist was geworden? Eine Sucht! Nee, nicht für die Lottospieler, sondern die Betreiber. Vorher gabe es 6 Zahlen aus 49. Dann war das Gewinnverhältnis eh schon schlecht, weil 1 zu über eine Million. Zu gewinnen war dann was um die Million.

Spielten 20 Millionen von 50 möglichen Spielern war die rechnerische Trefferquote noch einigermaen. Die rechnerische, wohl gemerkt.

Gerechnet wurde aber vor allem mit dem zu erzielenden Gewinn für die Lottogesellschaften. Da ber sowieso die Gewinnsucht nicht nur bei Spielern wesentlich ist, überlegten sich die Gewinnsüchtigen Lottogesellschaften ähnlich wie Ackermann und Consorten, wie der Gewinn spielerisch zu steigern ist.

Man führte eine Zusatzzahl so ein, dass sich das Verhältnis eines Gewinnes um das hundertfache verschlechtert. Folglich ist mit entsprechend mehr Gewinneinnahmen zu rechnen und ausgespielt werden ja weiterhin nur ein geringer Teil.

Wie wurde darauf reagiert? politisch, juristisch? Online zu spielen wurde untersagt. Per Argument, man wolle die auswüchse gewisser Spielsüchte nicht unterstützen. Ferner wurde offen gesagt und gefordert, darauf aufmerksam zu machen dass eine Suchtgefahr bestehen kann. Das war es aber schon, mehr wurde gegen diese Art Sucht nicht präventiv unternommen.

Die Gewinnsüchtigen lässt man weiter ihre "Süchte" betreiben. Einen wirksamen Schutz für eventuelle Süchtigen unternahm man nicht. Warum wohl?

Ähnlich zu geht es bei der Alkoholsucht, der Tabaksucht. Damit für einige Leute, die das eigene denken längst schon aufgegeben haben, zumindest teilweise ersichtlich wird, man unternimmt was, richtete man Suchthilfen ein. Per Therapie kann man dort Leuten wieder einiges "vordenken" bzw veranlassen, dass das gewünschte gedacht wird.

Fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker stand da wohl Modell! Fragen soll man also diejenigen, die eh nur welche interessen vertreten?

Stell dir mal vor, man hätte Einstein in Therapie geschickt. Ginge das, oder läuft das garantiert viel leichter ab, wenn man kaum Lust an eigem Denken und hinterfragen hat?

Kennst du das Milgram-Experiment? Sagt das nicht schon sehr viel über systematische Fehler aus? Kennst du das Video und die Hintergründe die diese amerkanische Lehrerin namens Jane Eliott zu ihrer Aktion veranlasste, die bekannt wurde unter dem Namen Blue Eyed?

Sehenswert, sage ich dir und Lemmontree! Jane Eliott zeigte ihren Schulkindern und nicht nur denen, wie man gezielt manipulieren kann. Leider gibt es das Video nicht mehr in voller Länge bei Youtube zu sehen. Man machte daraus natürlich ein Geschäft. Das Video kann man kaufen. Mittlerweile hat Jane Eliott ein paar wenige hier in Deutschland und Europa ausgebildet. Die dürfen ihr System an die Frau und den Mann bringen.

Googelt mal. So manches wird dann deutlicher, verständlicher. Nicht nur eine gewisse Sucht.

Wenn hier die rede ist, von 3 Jobs und Wahnsinn und schafft kaum ein Mensch, müsste man gewisse Süchte hinterfragen! Warum muss jemand 3 Jobs ausüben, wer profitiert davon, wessen Sucht wird befriedigt?

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Also ich gebe dir da vollkommen recht, dass mein Sohn erwachsen ist und es das schäbigste ist was man einem antun kann. Er beträngt meinen partner auch nicht. Ich verstehe da auch meinen partner, dass er stinksauer ist, aber ich kann für die ganze Situation auch nichts. Und was den Mietvertrag anbetrifft, da wollte er nicht mit rein, damit er keine Verpflichtungen hat.

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