Die Zukunft macht mir Angst. Was tun?

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41 Antworten

sich vor allem nicht so viele Gedanken auf einmal machen . Jeder ist seines Glückes Schmied. Anders gefragt, muss ich mir über die Menschheit , diese oder jenes Gedanken machen , muss ich alles auf mich beziehen ? Nur noch Achterbahn im Kopf , nur weil die Welt ein wenig spinnt ? besser wäre es doch , wie kann ich , durch mich , etwas verändern , so , das ich mich nicht verändern muss ? Fragen über Fragen , da ist es verkehrt , sich über alles und jenes den Kopf zu machen , ob ich es ändern kann , ist eine andere Frage. Ich muss für mich mein Leben leben , es geniessen , mit Rechten und Pflichten . Schöne Moment erleben , schlechte aber genauso. Erfahrungen sammeln , Fehler machen zu dürfen , ist auch keine Sebstverständlichkeit. Das Leben ist eines der härtesten , aber , es macht auch Spaß.

Deine Antwort trifft meinen Nerv... Danke an dich und an alle für die rege Teilnahme und die vielen anregenden Antworten!

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Ich glaube, Du konzentrierst Dich viel zu sehr auf das Thema Liebe. Das Leben ist so komplex und vielschichtig, hat so viel zu bieten an guten und schlechten Dingen, als dass es schade wäre, alles andere links liegen zu lassen und nur von Liebe zu reden.

Liebe ist ein wundervolles Gefühl von tiefer Zuneigung, von Wärme, Geborgenheit und Zueinandergehörigkeit. Es ist schön, wenn man das erlebt -- aber auch viele andere Dinge sind schön und das eine schließt das andere nicht aus.

Du solltest das Leben genießen, und zwar in vielen Facetten, sei es das Betrachten eines Sonnenuntergangs, ein tolles Essen, ein unterhaltsames Spiel, herzhaftes Lachen mit einem Freund, vertrautes Plaudern mit den Eltern, tolle Urlaubsreisen, Sporterfolge, Wellness und Sauna genießen, Lesen eines spannenden Buches und so weiter.

Du wirst feststellen, je öfter Du neue Menschen kennenlernst, desto eher besteht die Chance, dass da auch der eine dabei ist, in den Du Dich verliebst und woraus letztlich Liebe entstehen kann. Aber Du wirst auch feststellen, dass das zwar ein toller Moment wäre, aber sich das Leben auch aus vielen anderen Gründen lohnt und schön ist und Glücksgefühle vermitteln kann.

Nichtsdestotrotz muss ich Dich warnen: Ewige Liebe gibt es selten, viele Beziehungen zerfallen, Menschen entwickeln sich weiter und verändern sich. Und denk nicht, dass das früher nicht so war! Auch früher hat man sich euphorisch verliebt und dennoch war ganz oft nach irgendeiner Zeit das Gefühl der Liebe wieder weg. Dichter mögene s verklären, der Mensch der Wirklichkeit weiß, dass Liebe kommen und leider auch wieder gehen kann, heute wie früher. Umso wichtiger, dass man dem Leben genug andere positive Facetten abgewinnt und soziale Kontakte zu vielen Menschen hat, wie Familie, Freunden, Bekannten, Kollegen, Kameraden. Man sollte nie eine einzige Sozialbeziehung dermaßen überhöhen, dass man lebensunfähig oder glücksunfähuig wäre, wenn sie entfiele.

Weise - und zutreffend. Danke für die ehrlichen Worte

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Hey Chutzpe,

du schreibst viel über Liebe, aber ich möchte in meiner Antwort etwas mehr über Glück bzw. Glücklichkeit schreiben.

Mir geht es dabei nicht um kurzfristige Euphorie oder zufälliges Glück, sondern Glücklichkeit als Lebenseinstellung, als Entscheidung, das Leben als solches zu bejahen, die Einzelheiten mögen sein, wie sie wollen. Dieser Entscheidung geht eine Frage voraus: Möchte ich glücklich sein? Wenn ich die mit Ja beantworte, muss ich handeln, dann muss ich diese Entscheidung treffen: Ich werde ab sofort glücklich sein, weil ich glücklich sein möchte. Das klingt natürlich viel zu einfach... ist es im Grunde genommen aber auch:

Ich kann einen Standpunkt einnehmen, an dem die Welt mir genau das gibt, was ich brauche. Ein bekannter Spruch dazu: Ein Wanderer: "Wie wird das Wetter heute?" Der Schäfer: "So, wie ich es gerne habe." Weil mir das Wetterbeispiel ein bisschen zu kitschig und klischeebeladen ist, mache ich es an etwas anderem fest, nämlich an einer Aussage von dir: "Ich gebe viel, was gerne ausgenutzt wird". Du könntest ja, wenn es dich unglücklich macht, sofort damit aufhören, zu geben. Du tust es aber nicht. Welchen Vorteil könnte es haben, ausgenutzt zu werden? An erster Stelle steht deine Identität- du bist der gute Mensch. Der Mensch, der für andere da ist. Der Mensch, der hohe moralische Werte hat, andere Menschen gut behandelt und sich nicht auf ihr Niveau herablässt. Diese Identität verschafft dir ein positives Selbstbild, auch wenn es manchmal wehtut. Dazu kommt, dass die Dankbarkeit der anderen, selbst wenn sie dir nichts zurückgeben, natürlich Balsam für die Seele ist und das Gefühl gibt, gebraucht und gemocht zu werden (ich kenne dieses Gefühl auch, aus der ehrenamtlichen Arbeit). Und schließlich bekommst du Anerkennung und Mitleid, z.B. in Foren wie diesen, wo wir dich alle für deinen einwandfreien Charakter loben. Wenn du deine Perspektive ändern würdest und anerkennen würdest, dass diese Interaktion zwischen dir und den anderen zu deinem Wohlbefinden und deinem Vorteil verläuft, müsstest du sie nicht mehr so negativ betrachten.

Ich gebe dir nochmal einen Perspektivwechsel: Du nutzt dich selber aus! Du könntest jederzeit damit aufhören, dich ausnutzen zu lassen, aber du tust es nicht. Du reinszenierst diese Handlung immer wieder, eben weil sie auch ihre Vorteile für dich haben, und damit bist du allein dafür verantwortlich, dass es so läuft und nicht anders. Wenn die anderen wahrnehmen, dass du diese Verhaltensweisen beibehältst und ihre nicht kritisierst, sondern mit deinem Verhalten auch noch belohnst, wieso sollten sie sich dann ändern? Du bist weder selbst bereit dazu, noch verlangst oder erbittest du das von den anderen. Und nächster Perspektivwechsel: Du nutzt deine Bekannten aus! Du bringst euch immer wieder in Situationen, in denen du mehr gibst als sie, weil du dich damit positiv fühlen kannst. Du instrumentalisierst sie dafür, deine Opferrolle zu bedienen und drängst sie damit in eine Täterrolle, die wahrscheinlich viel krasser ist, als sie selbst das eigentlich möchten. Bist du der Meinung, das stimmt nicht so ganz? Du hast schon Recht, wir Menschen sind selbstverantwortlich, d.h. sie könnten diese Täterrolle ablehnen, genauso wie du deine Opferrolle ablehnen kannst, wenn du das wirklich möchtest.

Diese Selbstverantwortung für unser Leben ist es, was uns glücklich machen kann, wenn wir die Entscheidung treffen. Dann lernen wir nämlich- es ist nicht die Aufgabe von anderen, uns glücklich zu machen. Meine Mutter hat keinen Vertrag unterschrieben, mich zu lieben, mein Vater hat sich nicht verpflichtet, mich zu respektieren, und meine Freunde sind nicht dazugezwungen, mir Anerkennung und Wertschätzung entgegenzubringen. Ich allein bin für mein Leben zu hundert Prozent verantwortlich. Wenn ich mich selber liebe, mich selbst respektiere, mich selbst anerkenne und wertschätze, dann muss ich andere Menschen nicht mehr instrumentalisieren, benutzen und manipulieren, um mir die Anerkennung zu geben, die ich mir selbst versage. Liebe ich meine Mutter bedingungslos, wenn ich sie nur liebe, wenn sie mich zurückliebt? Respektiere ich meinen Vater wirklich, wenn ich ihn nur dann respektiere, wenn er mir Respekt zollt? Wertschätze ich meine Freunde, wenn ich sie nur dann Wertschätze, wenn sie mir Wertschätzung entgegenbringen? Liebe ich jemanden aufrichtig, wenn ich ihn nur für die Gegenliebe liebe? Das Bedürfnis nach Gegenliebe ist kein Bedürfnis der Liebe, sondern der Eitelkeit, das hat schon Nietzsche erkannt. Wenn du aufhörst, die Welt, deine Mitmenschen und deinen Partner für dein Glück verantwortlich zu machen, sondern selbst dafür sorgst, dass du glücklich bist, dann kannst du auch mit anderen Menschen viel wertschätzender umgehen und wirst auch ein entsprechendes Feedback bekommen... dass du dann gar nicht mehr brauchst, aber dankend annehmen kannst.

Hallo, Du brauchst dir darum nicht so große Angst zu machen. Es stimmt, die Ehe halten heute bei vielen nicht lang, aber das ist meistens weil Menschen einfach alles schneller wollen. Geduld, ist das Wort das vielen Menschen weiter helfen wird. Du willst eine Menschen der dir lange oder am besten für immer treu bleibt? Du wirst einen finden! Es leben hier 7 mlr. Menschen auf der Welt, keine Angst. Aber wenn du erstmal einen findest dann lass erstmal alles ganz langsam und mit geduld laufen. Man muss sich beherrschen, egal was. Sag ihm/ sie wer du bist was du willst und nicht! Damit man gleich am anfang weiß was das für ein Mensch ist und ob derjenige mit die eine Zukunft teilen will. Lass alles langsam gehen. Vergiss dabei nicht Freunde und Familie. Sie sind am Anfang das aller wichtigste und auch danach, bei ihnen wirst du immer trost finden. Wichtig also: Gedul, klaren Kopf und Wissen. Was das mit den Kindern angeht: Kinder schauen von ihren Eltern ab. Wenn Eltern vor ihre Kindern schlimm streiten, besoffen weiter trinken und lachen,Rauchen und sich schlecht benehmen dürfen sie nicht viel mehr von ihren Kinder erwarten.Also, wenn man Kinder haben will oder hat sollte man wenn möglisch das trinken und rauch aufgeben, oder zu mindest dort trinken und rauchen wo sie es nicht stäöndig sehen und richen und nicht zu oft trinken und rauchen (Gesundheit der Kinder (u.s.w) , aber man sollte auch nicht sotun ob würde man sich gesun dernähren. Wenn Eltern ihre eigenen Kinder anlügen und die Kinder es merken.... oh man, das ist überhaupt nicht nett und svchön! Das verhalten des Kindes muss man dann verstehen wenn d as Kind die Lüge seiner Eltern entlarven konnte. Auch auf Wohnort, Freunde und SSchule b.z.w Kindergarten sollte man achten! Die Umgebung spielt keine kleine unwichtige Rolle auf die Entwicklung des Kindes! Aber das Kind sollte seine Gewisse Freiheit haben in Motto: Kiderrechte und Kinder Freiheit(?) Na ja, also da kann man mehr in Bücher lesen, im Internet oder Erziehungberatern. Machen sie sich keine Sorgen. Nur weil Viele Menschen in schlechten Situationen Leben heißt es lange nicht da du auch so leben wirst. Du musst selbst entscheiden wie du leben willst. Ich hoffe ich konnte weiter helfen :)

Es gibt die ware Liebe. Es ist war man muss Glück haben um seine 2te Hälfte zu finden, aber es ist machbar. Medien, Werbung Stars spielen uns ein Leben vor wie in Merschenbuch. Das ist aber nicht echt. Selbst wenn man den Menschen gefunden hat mit dem man alt werden will, ist es auch arbeit diese Bezihung aufrecht zu erhalten. Ich sage immer eine Bezihung ist wie ein Lagerfeuer, mehr Holz damit die Flamme nie ausgeht, denn ist die Flamme einmal gelöscht ist es fast unmöglich diese wieder zu entfachen. Auch in einer normalen bezihung gibt es Meinungsverschiedenheit und es ist eine Kunst oder besser gesagt Erwachsene menschen die Geistig so weit entwickelt sind dass die aus dieser Meinungsverschiedenheit eine Lösung finden. Es ist auch eine Frage der einstellung ob man mit einem Menschen ein Lebenlang bleiben möchte oder der Uhrtrieb einen dazu verleit immer wieder den Partner zu wechseln. Muss dazu sagen das voreilige etscheidungen wie z. B. nach 2 Jahren bezihung zu heieraten bestraft werden. Es ist selten das Paare die voeilige enscheidungen getroffen haben dann tatsächlich auch lange zusammen geblieben sind. Mann soll sich nich beirren lassen von der Präsents der Medien ectr. Schau zwischen den Zeilen. Das Leben ist schon es ist nur eine Frage der Gestalltung.

Also, ich kann Dir nur den Tipp aus eigener Erfahrung geben:

Es kommt erst mal darauf an, ob Du Dich selber magst, und mit Dir im Reinen bist, dann findest Du auch eher einen Partner, der Dich aufrichtig liebt.

Wenn Du mit Dir selber unzufrieden bist und anders sein möchtest, kann es passieren, dass Du in jemand anderen das siehst, was Du selber gerne hättest. Wurde ja auch schon gesagt: Erwartungen abschaffen, Selbstverantwortung übernehmen,dann klappt es auch mit dem Partner.

Kann dann trotz eigener Selbstzufriedenheit natürlich immer noch vorkommen, dass der Partner, den man dann kennen lernt, erwartet, dass er durch einen auch selbstzufriedener wird. Aber wenn er merkt, dass das nicht geht (denn es liegt an ihm selber), wird er wieder gehen (egal, ob er sich dem bewußt geworden ist oder nicht). Man sollte sich halt nie über den Partner oder andere materielle Dinge identifizieren, dann ist es nämlich umso schmerzhafter, wenn sie fehlen.

Es gibt halt Menschen, die tragen (meist unbewusst) alte Kindheitskonflikte mit den Eltern über den Rücken des Partners aus, erwarten, dass er sie GANZ macht. Aber das kann kein Partner, das kann man nur er selber. Ein Partner kann einen nicht VERVOLLSTÄNDIGEN, nur ERGÄNZEN. Man macht sich dann auch abhängig.

Ich kann zu dem Thema Bücher von Robert Betz (macht auch Paartherapien) empfehlen, z.B. "Wahre Liebe lässt frei!" oder "Willst Du normal sein oder glücklich?" Oder von Chuck Spezzano "Wenn es verletzt, ist es keine Liebe".

Hallo chutzpe

Habe deine Zeilen gelesen...mir ging es ähnlich. Da ich hörbehindert bin kam ich mir vor als sei ich nicht von dieser Welt, ich war wie ausgeschlossen von Gemeinschaften mit anderen da ich kaum was verstand. Ja ich sehnte mich so sehr nach Liebe...glaubte auch nicht daran.

Ich sage dir ich bin überzeugt das dich wer ganz bestimmt liebt...mehr als du dir vorstellen kannst.

Kennst du Jesus? kann mir vorstellen das gerade durch dein Kopf geht...oje nicht wieder so ein spinner :-) Klar nehm ich an du sagts du kennst ihn ( weil du schon oft davon gehört hast es dich aber nicht interessiert..? ) aber gehört haben und ihn wirklich kennen das sind welten. Wen du Jesus wircklich kennst dan weisst du das er dich Liebt und das dein Leben dan in eine völlig andere Richtung geht.

Wilst du Jesus Kennenlernen? Du sagst du findest keinen Platz für dich.....ich sage dir...Jesus hat schon lange einen Platz für dich bereit und wartet auf dich.

Schau einmal, wenn man sich schon chuzpe nennt, dann ist man ins Stammhaus hineingeboren und muss nicht in der Filiale einkaufen gehen...

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@CrazyDaisy

Oh man wieso kommt jetzt jeder mit dem Jesus mist :O Ich kannst schon nicht mehr hoeren.Meiner Meinung nach ist das alles nur erstunken und erlogen und mal im ernst an was zu denken was nicht existiert bringt einen auch nicht weiter!

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@CrazyDaisy

Oh man wieso kommt jetzt jeder mit dem Jesus mist :O Ich kannst schon nicht mehr hoeren.Meiner Meinung nach ist das alles nur erstunken und erlogen und mal im ernst an was zu denken was nicht existiert bringt einen auch nicht weiter!

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@ThorinsBraut

wie kommst drauf das es erlogen ist? nehme kaum an das dich mal ernsthaft damit befasst hast?

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@ThorinsBraut

Doch es kann einen weiter bringen durch den glauben an etwas was es nicht gibt kann man lebenskraft tanken,dein Kopf muss nur ja sagen dazu denn wie glücklich du bist hängt ganz allein von deinen Gedanken ab und was sich in deinem kopf rumspielt.

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Guten Tag chutzpe,

weil ich ähnliche Fragen schon mehrfach beantwortet habe, wollte ich deine hier fast übergehen. Nun bin ich aber doch da mit meiner Meinung. Bin über 75 Jahre alt, habe vor kurzem auch als Antwort auf viele ähnliche Fragen ein e-Book geschrieben. Es ist überall da zu haben, wo e-Books verkauft werden - "Kleines Buch von großer Liebe".

Daraus einige Zitate hier. Aber erst zur Antwort von 2012infrage: besser kann gute Erfahrung mit dem VerLustGefühl Liebe nicht ausgedrückt werden. Ich, zum dritten Mal verheiratet, habe mit meiner Ukrainerin vor 17 Jahren die Richtige gefunden - genauer: sie mich.

Nun wieder zu dir. Du selbst drückst Verbraucher-Mentalität der Welt aus, in der du lebst und die du beklagst. Kannst jetzt gleich böse sein. Aber schon vor vielen Jahren hat Victor Hugo formuliert: "Der Geist wird reich durch das, was er empfängt, das Herz durch das, was es gibt."

Im Zusammenhang mit dem erwähnten Büchlein habe ich von einer jungen ukrainischen Frau auf die Frage, was für sie "Liebe" ist, die Antwort bekommen: „Wärme geben, um sich gemeinsam daran zu erwärmen.“ Für mich faszinierend und poetisch dazu.

Das passt besten zusammen mit der Meinung der amerikanischen Schauspielerin Katharine Hepburn: "Liebe ist nicht das was man erwartet zu bekommen, sondern das was man bereit ist zu geben."

Aber die beste Antwort auf die Frage, wie "Liebe" praktiziert werden sollte, kommt für mich von Thomas von Aquin, weil sie alle Formen der Liebe zugleich betrifft und doch für jeden ihren eigenen Wert hat - gesagt vor rund 800 Jahren:

****"Liebe ist das Wohlgefallen am Guten. Das Gute ist der einzige Grund der Liebe. Lieben heißt: Jemandem Gutes tun wollen." ****

Das drückt ein wenig anders auch 2012infrage aus, wenn sie meint, dass Glück nicht ewige Ekstase bedeutet und Zufriedenheit mit dem Partner "erarbeitet" werden muss - das deute ich in die Antwort hinein. Denn in der Liebe steckt nach meiner Auffassung etwas, das viele Menschen übersehen. Die Verbraucher-Mentalität sagt: "Mich muss man lieben wie ich bin." Dazu antworte ich: "Nach gewisser Zeit bist auch du nur noch das älteste Modell aus der Baureihe "PartnerIn". Was tust du selbst dafür, dass dieser Oldtimer liebenswert bleibt?" Und das ist ab und an härteste Arbeit an sich selbst - aber mit welchem Erfolg! Den wünsche ich dir!

Bleibe recht gesund!

Siegfried

Hallo Siegfried,

vielen Dank, dass du dir dennoch Zeit für eine Antwort genommen hast. Mit so vielen Antworten habe ich hier wirklich nicht gerechnet - aber Liebe spricht alle an...

Das Zitat von Thomas von Aquin besitzt Tiefe, und dein letzter Absatz gefällt mir sehr. Manchmal vergisst man, sich mit sich selbst zu befassen.

Liebe Grüße
chutzpe

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ich glaube, dass du dich zu leicht beeindrucken laesst von negativem. und dass es frueher wirklich mehr leute gegeben hat, die einen aufrichtig liebenden partner/partnerin hatten, halte ich fuer fraglich. frueher war es bloss weniger ueblich und auch insgesamt schwieriger, sich aus einer beziehung zu befreien, so dass partner haeufiger als heute bis zum bitteren ende miteinander "ausgehalten" haben. ob das ein besserer zustand war, sei mal dahin gestellt.

natuerlich gibt es immer noch aufrichtig liebende menschen. aber ich kann aus eigener erfahrung sagen, dass es eine weile dauern kann, bis man angekommen ist. und wie 2012infrage geschrieben hat, stellen viele leute sich unter einer gluecklichen beziehung die ewige glueckseligkeit vor, was natuerlich unsinn ist. waere ja auch gar nicht erstrebenswert. ohne unglueck weiss man das glueck doch gar nicht zu schaetzen. und zufriedenheit, ausgeglichenheit und geborgenheit sind fuer mich die wesentlicheren werte in einer beziehung.

deine bemerkung zu ads etc. hat damit meiner ansicht nach aber wenig zu tun. es gibt krankheitsbilder. und ich glaube zwar auch, dass man heutzutage zu schnell etikette vergibt, aber es laesst sich auch nicht alles als "unsinnig" abtun. und mit psychopharmaka "vollgepumpt" finde ich stark uebertrieben.

was die medien betrifft: ich arbeite in der werbung. das ist fuer mich heutzutage vor allem entertainment und ganz ehrlich? wer sich davon so stark beeinflussen laesst, dass er seinen gesamten lebensstil danach ausrichtet, der ist dumm.

;-) DH. Und die Leute waren "früher" nicht weniger konsum"geil", sie konnten sich nur weniger leisten.

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Ich glaube du nimmst das gesamte Leben viel zu Ernst. Ein paar positive Erlebnisse würden dir gut tun. Ich hatte dasselbe Problem und mir hat es verdammt gut geholfen ein kleines bisschen positiver zu denken. Natürlich fragt sich jeder früher oder später "werde ich je jemanden finden der mich aufrichtig liebt?". Das liegt vllt auch an mangelndem Selbstbewusstsein.

Versuche positive Erfahrungen zu machen und orientier dich nicht so krampfhaft an den Dingen die überall auf der Welt geschehen. Das macht auf Dauer nur Krank.

Und es gibt so viele Möglichkeiten nette Menschen kennen zu lernen. Allein beim studieren oder durch Freunde oder Urlaub.

Es gibt bestimmt sehr viele Menschen die wie du sind und nicht nur hirnlose 'einfach gestrickte' vor sich hin vegetierende Menschen :)

Allein die Ausstrahlung verändert alles. Hör dir schöne Musik an und denk an alles was die Welt schönes zu bieten hat und daran wie viel es wert ist leben zu dürfen. Und daran dass es viele gibt die in diesem Moment genau das selbe tun. Fang an zu lächeln.

Mir hat es geholfen und hoffentlich hilft es dir auch (:

Hallo, Ich finde du solltest auch an die Vergangenheit und Gegenwart denken, das ist alles gleich wichtig, wenn die Zukunft dir Angst macht denk an 'was schönes was passiert ist / gerade passiert und hoffe, dass dir in deiner Zukunft auch etwas schönes passiert, sage dir dass du die Zukunft bewältigen wirst, komme was da wolle. Es wird dir bestimmt immer etwas gutes passieren, glaube daran und es wird klappen!

Dies ist ein Liebesbrief Gottes an dich!

Mein Kind... Vielleicht kennst du mich nicht, aber ich weiß alles über dich... (Psalm 139,1) Ich weiß, wann du dich setzt und wann du aufstehst... (Psalm. 139,2) Alle deine Wege sind mir bekannt... (Psalm 139,3) Sogar die Haare auf deinem Kopf... (Matthäus 10,29-31) Denn du bist nach meinem Bild geschaffen... (1.Mose 1,27) Ich kannte dich, noch bevor du empfangen wurdest... (Jeremia 1,4) Ich habe dich erwählt, als ich die Schöpfung plante... (Epheser 1, 11) Du warst kein Fehler... (Psalm 139,15) Ich habe festgelegt, wann du geboren werden solltest und wo du leben würdest... Apg. 17,26) Du bist wunderbar gemacht... (Psalm 139,4) Ich habe dich im Leib deiner Mutter geformt... (Psalm 139,13) Ich bin dir falsch dargestellt worden, von denen, die mich nicht kennen... (Johannes 8,41) Ich bin nicht weit weg und zornig, sondern der vollkommene Ausdruck von Liebe... (1. Johannes 4,16) Es ist mein Verlangen, dich mit Liebe zu überschütten... (1. Johannes 3, 1) Einfach, weil du mein Kind bist und ich dein Vater bin... (1. Johannes 3,1) Ich biete dir mehr, als dein irdischer Vater tun könnte...(Matthäus 7,11) Denn ich bin der vollkommene Vater... (Matthäus 5,48) Jede gute Gabe, die du empfängst kommt aus meiner Hand... (Johannes 1,17) Denn ich sorge für dich und begegne dir in allen Nöten... (Matthäus 6,31) Mein Plan für deine Zukunft ist immer Hoffnung... (Jeremia 29,11) Weil ich dich mit ewiger Liebe liebe... (Jeremia 31,3) Meine Gedanken über dich sind unzählbar, wie der Sand am Meeresufer... (Psalm 139,17) Ich singe vor Freude über dich... (Zefania 3,17) Ich werde nicht aufhören, dir Gutes zu tun... (Jeremia 32,40) Denn du bist mein wertvoller Besitz... (2.Mose 19,5) Erfreue dich an mir, und ich werde dir die Wünsche deines Herzens erfüllen... (Psalm 37,4) Denn ich bin es, der diese Wünsche in dich hineingelegt hat... (Philipper 2,13) Ich kann mehr für dich tun, als du dir vorstellen kannst... (Epheser 3,20) Denn ich bin dein größter Ermutiger .......(2. Thessalonicher 2,16) Ich bin auch der Vater, der dich in allen Nöten tröstet... (2. Korinther 1,3) Wenn du ein gebrochenes Herz hast, bin ich nah bei dir... (Psalm 34,18) Wie ein Hirte sein Schaf trägt, habe ich dich an meinem Herzen getragen... (Jesaja 40,11) Eines Tages werde ich jede Träne von deinen Augen abwischen... (Offenbarung 2 1,3) Ich bin dein Vater und ich liebe dich genauso, wie ich meinen Sohn Jesus liebe... (Johannes 17,23) Denn in Jesus ist meine Liebe zu dir offenbart... (Johannes 17,26) Er ist das vollkommene Abbild meines Wesens... (Johannes 1,3) Und er kam, um dir zu beweisen, dass ich für dich und nicht gegen dich bin... (Römer 8,31) Und um dir zu sagen, dass ich dir deine Sünden nicht anrechne... (2. Korinther 5,18) Jesus starb, damit du und ich miteinander versöhnt werden können... (2. Korinther 2,18) Sein Tod war der tiefste Ausdruck meiner Liebe zu dir... (1. Johannes 4,10) Ich gab alles hin, was ich liebe, um deine Liebe zu gewinnen... (Römer 8,32) Wenn du das Geschenk meines Sohnes annimmst, dann nimmst du mich an... (1 Johannes 2,23) Und nichts kann dich jemals wieder von meiner Liebe trennen... (Römer 8,39) Komm nach Hause und ich werde die größte Party im Himmel veranstalten... (Lukas 15,7 Ich bin immer Vater gewesen und werde immer Vater sein... (Epheser.3,14) ich frage dich: Willst du mein Kind sein?... Johannes 1, 12) Ich warte auf dich... Lukas 15,11-32)

Dein dich liebender Vater, der allmächtige Gott!

Bisserl zuviel Neues Testament für den Nicknamen des Fragestellers... ;-)))

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Hallo chutzpe, vieleicht hast Du eine sozialphobie ? Sprech mal mit einen guten Psychologen darüber. Zukunftsängste haben sehr viele Menschen in unserer stressigen Zeit. Grüsse Tom

Deine Angst ist von Deinem Blickwinkel aus berechtigt. Aber warum machst Du Dich nicht auf die Suche nach jemandem, den DU richtig lieben kannst? Diese Erwartung, dass da jemand kommt, der Dich richtig und ewig liebt, die ist sehr hoch und wird Dich über kurz oder lang enttäuschen. Das ist die Aufgabe von Erwartungen und Vorstellungen: uns zu enttäuschen.

Liebe ist allgemein ein sehr vernebelter und völlig missgedeuteter Begriff. Jemanden zu lieben, das ist auch eine bewusste Entscheidung. Wir sitzen meist aber da und warten, dass der andere uns liebt. Unsere Erwartungen und Wünsche erfüllt. Und tun wir etwas für den anderen, so merken wir uns das und zählen es auf bei Streit und Ärger. Das ist die Crux mit der Liebe: Wir wollen, dass der andere uns glücklich macht. Jeder will das, da schliesse ich mich nicht aus. Wenn aber alle glücklich gemacht werden wollen, wer ist dann da, der glücklich macht?

Letztlich bist Du selbst dafür zuständig. Ich bin seit über 30 Jahren mit meinem Mann zusammen, wir sind in der 10. Klasse zusammen gekommen. Und wir sind immer noch glücklich. Wobei ich das Wort glücklich nicht so gut finde, denn es gaukelt immerwährende Extase vor. Und Glück ist eigenltich nur ein Momentzustand. Zufrieden wäre besser. Ich möchte nichts, aber auch gar nichts in meinem Leben anders haben. Das ist Zufriedenheit und dafür bin ich sehr dankbar.

Aber dahin zu kommen, das ist ein Weg und der ist gepflastert mit Kummer und Sorgen, Leid und Tränen, Problemen und Streit und nicht mit irgendeiner Eierkuchen-Liebe. Sich kennenlernen ist der Punkt, sehen, dass niemand etwas dafür kann, dass er so ist wie er ist, wie er denkt und was er fühlt. Da sind Fehler und da sind Einsichten in die eigene Psyche, keiner ist besser, jeder nur anders. Und am Ende kann man eins sein. Darüber kann man Bücher schreiben.

Aber heute habe ich irgendwie das Gefühl, dass Partnerschaft ein auslaufendes Modell ist? Zu schnell rennt man auseinander. Und ich hoffe, ich irre mich. Aber man könnte ja auch mit jemandem zusammen sein, eine wirklich schöne Zeit haben und wenn es Zeit ist auseinander zu gehen, dann geht man in Freundschaft auseinander. Auch Kinder können glücklich sein, wenn sie zufriedene, in Freundschaft verbundene und getrennte Eltern haben. Aber so läuft das eben nicht. Wenn wir nicht (mehr) bekommen, was wir wollen, wenn wir nicht glücklich sind, dann machen wir den anderen dafür verantwortlich und nicht selten schlägt das sogar in Hass um. Dafür ist unser Ego verantwortlich.

Aber wie gesagt, hab keine Erwartungen (da steckt das Wort warten drin), geh los und liebe jemanden. Um des Liebens willen, nicht um der Erwartung willen, etwas zu bekommen. Liebe ist geben. Und eigentlich sogar bedingungslos, aber seufz.... das ist kaum möglich mit einem Ich.

Liebe Grüße

Wow, fast nie hat mich eine Antwort so inspiriert. Ich hoffe du hast nichts dagegen, dass ich mir den Text kopiert und auf meinem PC gespeichert habe, um ihn öfters einmal durchzulesen. DANKE

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@MeAmo

Ich fand sie auch sehr schön, da sprechen eine bewundernswerte Gelassenheit und viel Lebensweisheit.

Allerdings wurde falsch verstanden, dass ich warte und fordere, aber von mir nichts kommt. Ich gebe viel, was gerne ausgenutzt wird. Dabei wäre es mir lieber, man würde mich aufrichtig lieben (da haben wir's) anstatt nur von mir zu nehmen.

Den Beitrag wertet dieses kleine Missverständnis nicht ab. Wundervolle Worte.

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@chutzpe

Allerdings wurde falsch verstanden, dass ich warte und fordere, aber von mir nichts kommt.

Nein, DU hast 2012infrage's Einlassung nicht verstanden, wenn du es so interpretierst. ;)

Guckst du hier:

Ich gebe viel, was gerne ausgenutzt wird.

Genau das ist es, wovor sie dich warnt: Du tust etwas, aber du zählst mit. Du führst Strichlisten. Und wenn nicht mindestens genauso viel zurückkommt, fühlst du dich ausgenutzt.

Was 2012infrage dir rät, ist aber folgendes: Gib, solange du dich gut dabei fühlst. Nimm, wenn man dir gibt - nicht früher und nicht später. Erwarte nichts, sondern freue dich über den Moment.

Halte dich - einfach ;) - an das alte buddhistische Sprichwort: Nur wer etwas erwartet, kann enttäuscht werden.

Und vergiss die "Strichlisten". Nur - und einzig - so kannst du "zufrieden" werden. Zufrieden mit dir selbst. Und darauf aufbauend auch zufrieden mit deiner Umwelt; mit deinen Freunden, mit deiner "Liebe".

7
@chutzpe

Ich gebe viel, was gerne ausgenutzt wird. Dabei wäre es mir lieber, man würde mich aufrichtig lieben (da haben wir's) anstatt nur von mir zu nehmen. Wenn Du gerne gibst, dann kann man Dich nicht "ausnutzen". Ausgenutzt werden kann nur jemand, der Gegenleistung erwartet. Und in diesem Fall sollte man vielleicht eben das Geben bleiben lassen, wenn es auf der Erwartung einer Gegenseitigkeit basiert.

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@Unsinkable2

Liebe/r Unsinkable: Aber sowas von DH! Die Metapher mit den Strichlisten borge ich mir gerne aus, wenn ich darf!

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@Unsinkable2

Da wird zu viel in meine Person hineininterpretiert... und in dem Kommentar fehlt mir der Bezug zur Realität. Erwartungslos geht niemand durchs Leben, weder du noch CrazyDaisy noch ich. Wer gibt, im Gegenzug aber schlecht behandelt wird, ist enttäuscht. Enttäuschung setzt Erwartung voraus. Kein Mensch kann mir erzählen, dass er noch nie so gefühlt hat oder nur von sich selbst enttäuscht war, nie aber von anderen.
Das muss nichts mit Strichlisten zu tun haben - eine schöne Metapher übrigens. Wer deine Lebensenergie aussaugt, nimmt, aber nicht gibt, wird schnell aus deinem Leben verschwinden. Aber auch dann wurdest du enttäuscht.

Das Sprichwort ist ein sehr schöner Satz, an dem man sich orientieren kann. Aber ohne Erwartungen funktioniert das Leben nicht.
Wenn ich meinen jüngeren Bruder in die Disco bringe und ihn nachts abhole, schaue ich nicht auf die Uhr und stöhne, zähle auch nicht die Fahrten und erwarte nicht, dass er mich später 12345x um 5 Uhr morgens rumkutschiert. Was ich von ihm dafür erwarte, ist ein freundlicher Umgang mit mir - und an dieser Erwartung ist nichts auszusetzen. Eine zwischenmenschliche Beziehung besteht nicht daraus, dass einer unerschöpflich gibt und der andere nur nimmt. Es ist eher eine Symbiose.

Verstehe bitte, dass es schwierig ist, darüber zu reden. Im Alltag mache ich einfach, verhalte mich freundlich und diskutiere nicht aus, wie freundlich ich bin etc. - Hier steht es gerade im Mittelpunkt. Das wirkt unausgewogen und spiegelt nicht den Alltag wider.

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@chutzpe

Ja, Chutzpe, Du hast Recht. Das Schwierige ist, das auch im Alltag zu leben. Und wieder ja, jeder hat Erwartungen. Das können wir nicht ändern. Überhaupt nicht. Es ist ja auch so, dass jedes Handeln auf ein Ziel ausgerichtet ist. Wir bewegen uns, um etwas dafür zu bekommen. Das kann materialistischen Ursprungs oder auch abstrakt, wie eben Liebe oder Anerkennung, sein. Das schließt also eine Erwartung von vornherein mit ein. Wenn wir wüssten, dass wir nichts bekommen, dann würden wir uns auch gar nicht bewegen. Wir bewegen uns in der Hoffnung etwas zu bekommen. Und sind dann natürlich enttäuscht, wenn es nicht so ist. Da kann ich mich nicht ausschließen.

Es geht letztlich auch nicht darum, Erwartungen abzuschaffen, das ist nicht möglich, es geht nur darum, sie zu erkennen und bewusst wahrzunehmen. Nehmen wir das Beispiel mit Deinem Bruder. Du fährst Deinen jüngeren Bruder und erwartest dafür, dass er freundlich mit Dir umgeht. Was, wenn er das eines Tages nicht mehr tut? Dann bist Du enttäuscht und wirst ihm vielleicht doch aufzählen, was Du alles für ihn getan hast. Das ist absolut menschlich, daran ist gar nichts auszusetzen. Und doch war es nur Deine Erwartung, die Dich enttäuscht. Er kann ja freundlich sein zu wem er will. Das ist seine Sache. Du bist auch freundlich zu wem Du willst und erwartest da keine Vorschriften. Und um bei dem Beisiel zu bleiben: Du kannst ihn dann weiterhin fahren aber ohne die Erwartung, dafür Freundlichkeit zu ernten, eben weil Du selber willst, dass er heil von der Disko nach Hause kommt, oder Du entscheidest Dich für das Nicht-mehr-Fahren, weil eben nichts zurückkommt. Das eine ist nicht besser oder schlechter als das andere.

Wir können nicht ändern, wie wir denken, was wir erwarten oder ob wir was erwarten, wir können nur versuchen genauer hinzugucken, bewusster zu werden. Sehen, dass der Frust aus uns selber kommt und auch die Freude. Beides kommt aus uns und hat mit den anderen letztlich nichts zu tun.

Wie Du siehst bin ich leider keine Frau der kurzen Worte, sorry, und liebe Grüße!

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@chutzpe

Eine zwischenmenschliche Beziehung besteht nicht daraus, dass einer unerschöpflich gibt und der andere nur nimmt. Es ist eher eine Symbiose.

So ist es.

Allerdings gibt es da ein Problem: Es gibt keine schwarz/weiße Welt. Nirgendwo. Niemals. Folglich gibt es auch kein "Nur nehmen hier - nur geben dort". Tatsächlich spielt es sich in sehr viel differenzierteren Feinheiten ab. Und manches, das oberflächlich betrachtet ein reines "Nehmen" ist, enthält beides: "Nehmen UND Geben". Manches ist sogar ein "Geben", nur wird es nicht bemerkt, weil man - und da sind wir wieder - etwas anderes erwartet hat.

Das zu entdecken ist die eigentliche Kunst.

Da wird zu viel in meine Person hineininterpretiert ...

Nicht im Mindesten. ;) Für solche Gespräche braucht es ein "Du". Und es liegt bei dir, es als "rhetorisches Du", also als allgemeine Einlassung ohne spezifischen Ansprechpartner, oder eben als "persönliches Du", also du als Person, aufzufassen.

Ich empfehle dir DRINGEND, dir in solchen philosophischen Gesprächen die erstgenannte Variante anzugewöhnen; andererseits du schnell in einen egozentrischen Blickwinkel fallen und alles als Kritik an deiner Person auffassen kannst; auch - und gerade - dann, wenn es gar nicht so gemeint war.

(Hinweis: Genau diese Situation ist übrigens ein hervorragendes Beispiel für "Geben, das nicht entdeckt wird." ;))

Aber ohne Erwartungen funktioniert das Leben nicht.

Das sagt auch niemand. (Wie gesagt: Die Welt ist nicht schwarz/weiß.) Es gibt dir aber ein Halteseil, an dem du selbst ziehen kannst: Nur dort, wo du etwas erwartest, kannst du enttäuscht werden.

Das sagt das Wort selbst: ent-TÄUSCHT. ;)

Je mehr Täuschungen du also für dich aufbaust, desto eher läufst du Gefahr, dass dich eine davon kalt erwischt.

Beispielhaft sei eine deiner oben genannten Fragen herausgezogen:

Was ist, wenn ich nie einen Menschen finde, der mich aufrichtig liebt?

Allein diese Frage hat so viele Definitionen, wie es Menschen gibt. Jeder versteht ein bisschen anderes unter "aufrichtiger Liebe". Und mit zunehmender Lebenserfahrung ändert sich diese Definition ebenfalls ständig.

Wie also willst du jemals eine Lösung für ein Problem finden, das sich erstens ständig bewegt und zweitens sich auch noch gleichzeitig ständig verändert?

Wenn du dich nun quasi "von unten" herantastest (die meisten Menschen machen es allerdings "von oben", stellen also immer wieder Erwartungen auf, werden immer wieder enttäuscht, reduzieren ihre Erwartungen im Laufe der Jahre Stück für Stück und lernen so, dass nur "fehlende Erwartungshaltung" keine Enttäuschung verursachen kann), findest du die Lösung schneller: "Wahre, aufrichtige Liebe" ist das, was dir deine beste Freundin gibt; ist das, was dir deine Familie (vielleicht) gibt; ist das, was dir dein bester Freund gibt. ... (Viel) Mehr ist da nicht; obwohl es eine Eigenart der Menschen ist, das selbst herausfinden zu wollen. ;)

Und ja - Du bist eindeutig auf dem richtigen Weg:

Bin ich der einzige Mensch, der sich nach einer Bindung sehnt, die so stark ist wie eine echte Freundschaft?

Wenn du nun noch an dem anderen essenziellen Punkt feilst, wirst du auch Lösungen finden:

nichts soll lange währen

Zunächst mal ist da die Biologie. Der Mensch ist ein Säugetier. Und für solche sind "langfristige Bindungen" nur in extremen Ausnahmefällen natürlich. Die Ehen unserer Großeltern hielten nur deshalb so lange, weil es ein gesellschaftliches Diktat war: Es war "nicht schick" sich zu trennen. (Über Jahrhunderte war es sogar bei Strafe verboten.)

Es ist aber natürlich und naturgegeben. Folglich kannst du dich gegen die Natur anstemmen und wirst - wenn du lange genug suchst - vielleicht auch jemanden finden, der es ebenfalls macht und mit ihm dann Raum und Zeit teilen, solange ihr beide die Kraft dazu habt. Du kannst aber auch den "natürlichen" Weg nehmen. Und dort sind durchaus auch "enge Freundschaften" vorgesehen. Freundschaften, die vor allem halten, weil die Erwartungshaltung nicht annähernd so hoch ist, wie jene an den "Partner".

... Und da sind wir dann wieder bei ent-TÄUSCHUNGen ...

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Hey, Sehr schöne Antwort! Hat mich richtig berührt. Es wird immer schlimmer. Partnerschaften nimmt man nicht mehr ernst, man schaut nur noch auf materielle Eigenschaften und die Medien helfen noch dabei (siehe der Bachelor). Sowas nehmen viele dann als Vorbild.

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Dein text ist antürlich total spitze geschrieben keine frage aber die eine stelle sehe ich anders: ''Wir sitzen meist aber da und warten, dass der andere uns liebt. Unsere Erwartungen und Wünsche erfüllt. Und tun wir etwas für den anderen, so merken wir uns das und zählen es auf bei Streit und Ärger. Das ist die Crux mit der Liebe: Wir wollen, dass der andere uns glücklich macht. Jeder will das, da schliesse ich mich nicht aus. Wenn aber alle glücklich gemacht werden wollen, wer ist dann da, der glücklich macht?''

Das stimmt nicht ganz wenn man jemanden liebt dann tut man auch etwas für ihn weil man will das es ihm gut geht man ist selbstlos zu dem Menschen den man über alles liebt ,zumindest ist es bei mir so.

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@brianguhr

Ja, so kann man es sehen, aber in Wahrheit tut man es doch für sich, man will den anderen ja nicht verlieren. Wenn man wirklich wollte, dass es der andere gut hat, dann würde man ihm z.B. auch sexuelle Erfahrungen außerhalb gönnen, aber das ist für die meisten ein No go! Noch besser ist es, man tut es nicht für den anderen, sondern man tut es für die Beziehung, in der man leben will. Ich will in Beziehung leben und ich will eine gute Beziehung, also tue ich manche Sachen, die andere, eine Freundin von mir z.B., als Kompromiss bezeichnet. Für mich war das nie ein Kompromiss, für mich war das nur etwas, was ich für die Beziehung getan habe. Ich habe demnach auf nichts verzichtet. Ich habe nichts für meinen Mann getan, auch wenn es natürlich so aussieht. Hätte ich das nur für ihn getan, dann hätte ich es ihm irgendwann vorgeworfen. Ich kann mir allerdings dafür auch keinen Orden anstecken, es war einfach so. Das "System" was dahintersteckt, das haben wir erst viel später durchschaut. Was Du ansprichst, das wäre das Ziel: bedingungslos lieben, aber das können wir nicht mal bei unseren Kindern. Aber das ist insgesamt ein heikles Thema, weil es oft missverstanden wird. Man kann es nicht in drei Sätzen abhandeln.

Liebe Grüße

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Einfach nur eine heftige Antwort!!

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Hallo,

stimmt, viele Menschen vergessen in unserer konsumgeilen Gesellschaft die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Sie wollen immer mehr und mehr haben, mit der Masse mitschwimmen, um akzeptiert zu werden und vergessen dabei, dass Familie, Liebe und wahre Freunschaft einem doch manchmal weiter bringt. Im schlimmsten Fall bist du mit 70 allein gelassen von Familie und Partner und zählst zu den einsamen alten Menschen, die tagtäglich am Fenster stehen und Menschen beobachten. Und alleine sterben.

Ich bin selbst jemand dem bestimmte Dinge wie Treue, Ehrlichkeit und Herzlichkeit sehr wichtig sind. Viele Nutzen diese Eigenschaften auch gerne aus. Und dann überlege ich auch immer: "Ist es nicht einfacher, mit der Masse mitzuschimmen? Wenn man sich fügt, hat man weniger Probleme und ich finde mehr an Anschluss." Dann lässt es sich schneller Freunde und Partner finden. Aber werde ich mit mehr oder weniger oberflächlichen Freundschaften und schnell beendeneden Beziehungen glücklich? Nein, werde ich nicht. Und deshalb halte ich an meine Prinzipien fest.

ich gebe Trapped recht- du hörst dich wirklich sehr sympathisch an. Aber du bist mit deiner Einstellung nicht allein auf der Welt. Allein die Antworten zu deiner Frage zeigen, dass es Menschen wie dich noch gibt. Bleib dir treu und geh stets mit einem Lächeln durch die Welt. Du hast viele Gleichgesinnte und mit ein bisschen Glück (und wenn du an den richtigen Stellen suchst) findest du jemanden, der dich aufrichtig liebt.

Die frage ist ja auch warum machen das so viele Menschen,mit der Masse gehen,''schnellebeziehungen'' führen,sich anpassen und eigentlich ihren Charakter verlieren.Was genau macht die Leute an so einem Leben glücklich? oder denken die meisten über soetwas nur nicht nach,weil sie schlicht und ergreifend zu dumm sind???

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@brianguhr

Weil es heutzutage "in" ist, viele Beziehungen zu haben. Das fängt schon in der Schule an, wo man eingetrichert wird, dass es absolut uncool ist, mit 16 noch Jungfrau bzw, keine Beziehung gehabt zu haben. Je nach Schule liegt diese Grenze auch etwas niederiger... Und dann ist es für viele Menschen, die Anerkennung haben wollen, einfacher und weniger anstrengend, mit der Masse mitzuschwimmen als gegen diese.

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Wichtig ist, daß Du Dich selbst annimst, so wie Du bist. Alles Andere baut darauf auf. Für sein Glücklichsein ist zunächst jeder selbst verantwortlich. Es ist z.B. ein weit verbreiteter Irrglaube, daß es der Job des Partners sei, einen glücklich zu machen. Man kann nur glücklich sein, wenn man mit sich selbst im Reinen ist, wenn man sich selbst liebt. Das kann man nur selbst leisten, niemand anderes. Das heißt auch man sollte innerlich so stark sein, daß man in der Lage ist, seinen Weg auch alleine zu gehen. Erst dann bekommt eine Partnerschaft ihren besonderen Wert - weil man sie freiwillig eingeht und nicht aus Abhängigkeit.

Natürlich führt an einer aufrichtigen, langfristigen Partnerschaft (und an einem entsprechenden Freundeskreis) kein Weg vorbei, will man wirklich glücklich sein. Und ich denke schon, daß es viele Menschen gibt, die das auch so sehen. Insofern würde ich die Hoffnung nicht aufgeben.

Daß so viele Partnerschaften zerbrechen, ist nach Ansicht vieler Therapeuten eine Folge unserer vaterlosen Gesellschaft (beginend mit dem 1. WK) und nicht zuletzt auch des Feminismus (sh. zB. A.v.Friesen: "Schuld sind immer die anderen!"). Aber wenn man die Zusammenhänge kennt, kann man dem entgegenwirken.

Was den Konsumterror angeht hast du natürlich Recht. Aber auch hier ist die Persönlichkeit des Einzelnen, die innere Stärke gefragt. Das Konsumieren ist in seinem Belohnungsmechanismus letztendlich nichts anderes als eine Ersatzhandlung. Dessen müssen wir uns bewußt sein. Die wichtigsten Dinge im Leben sind nun mal keine Dinge.

Das klingt jetzt platt, aber vielleicht solltest Du wirklich mal einen von diesen Ratgebern zum Glücklichsein lesen. Ich würde vielleicht mal den von Leimbach/Bust nehmen. Hab ihn selbst zwar noch nicht gelesen, aber das was der Leimbach sonst so schreibt, ist sehr hilfreich und vernünftig und dabei oft auch verblüffend und abseits des Mainstreams.

Oh Ihr Mediengeschädigten...

Was Dir Angst zu mcahen scheint, ist das Bild, das die Medien vermitteln. Daher lautet mein Rat an Dich: Geh RAUS! Sprich mit wirklichen Menschen. Aus meiner Erfahrung kann ich Dir sagen, dass fast alle sich nach Liebe sehnen und irgendwo rumsitzen und darauf warten, dass die grosse Liebe an der Tür klingelt. Aber das macht sie natürlich nicht. Woher sollte der Mensch, der für Dich bestimmt ist, wissen, wo Du wohnst, wenn er Dich noch nie gesehen, nie mit Dir gesprochen, nie in Deine Augen gesehen hat?

Dieses ganze Facebook-Verhalten macht MICH krank! Es gibt keine FREUNDE auf Facebook! Man findet keinen Partner bei edarling oder wie sie alle heissen (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel).

Und wenn ich meine Kinder von klein auf vor dem Fernseher und/oder dem PC parke, ist doch klar, dass sie nicht normal sein können. Niemand hat ihnen beigebracht, wie die Welt funktioniert, oder meint Ihr, das Fernsehen ist ein Elternersatz???

Ich bin fest davon überzeugt, wenn ein Elternpaar sich um seine Kinder kümmert, sie nicht in den Kindergarten abschiebt und sie sechs oder sieben Jahre lang erzieht, liebt, mit ihnen leidet und sich mit ihnen freut, ihre Erfolge belohnt und über ihre Mißerfolge lacht (ist nicht schlimm, versuch es nochmal, DU schaffst das!), wird wunderbare, kluge und fleissige Kinder haben, die sich auch selbst beschäftigen können und sogar wissen, was ein Buch ist.

Und wenn Du jemanden zum Lieben willst, dann such danach! Tritt in einen Verein ein, der etwas macht, das Dir gefällt.

Von nichts kommt eben nichts, das war schon immer so.

Ich hoffe, ich konnte Dir einen Denkanstoß geben. Es gibt nicht nur diese Medienwelt, die Dir Angst macht, es gibt auch noch die richtige Welt (neudeutsch als "RL" (Real Life)) bezeichnet, zwecks Unterscheidung. Jaja, soweit sind wir schon gekommen, das überhaupt unterscheiden zu müssen.

Und versteht mich hier jetzt nicht falsch: Ich sehe auch mal Fernsehen, aber nur bewußt vorher ausgesuchte Filme bzw. Dokus, ich habe einen EBook-Reader und ein SmartPhone und ich bin ja auch hier. Aber mir ist klar, dass das kein Ersatz für richtige, lebende, liebende, fühlende, lachende, tanzende, aber auch trauernde, weinende, schreiende Menschen ist.

In diesem Sinne: Carpe diem!

Genau darum geht es mir ja: um Menschen, die nicht geschädigt sind, ob es sie noch gibt, ob ich jemanden finden werde. Deine Ausführungen entsprechen dem, was ich denke. Habe es in Kurzform im Fragetext ja schon bemängelt.

So scharf kann man nicht trennen zwischen RL und Internet. Jedes Gespräch wird mit einem "Haste das schon gesehen???" und einem Smartphone unter der Nase im Keim erstickt. Ich habe keine Lust darauf, aber ich sehe es so oft - im RL.

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@chutzpe

Es gibt sie, aber sie schämen sich ein bißchen (frag mich jetzt bitte nicht, warum). Vielleicht, weil man ihnen weismachen will, sie seien hoffnungslos altmodisch - pah, und wenn schon. Ich bin STOLZ darauf, wenn DAS altmodisch sein soll.

Such einfach nach ihnen und steh zu Dir, Deinem "Altmodischsein" und erzähle jedem, wie Du bist. Es ist so ähnlich wie bei einer schweren Krankheit (sorry, mir fällt gerade kein besserer Vergleich ein): Sobald Du erzählst, dass Du es hast, erzählen Dir ganz viele andere plötzlich auch, dass sie es haben/hatten :)

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@chutzpe

Ach so, chutzpe: SAGST Du denen denn auch, dass Du keine Lust darauf hast? Dass 90% von dem, was "man" aieht, für das eigene Leben irrelevant ist? Ich schon... Manchmal sind die Leute dann im ersten Moment entsetzt, unterstellen mir Gefühlskälte etc., aber am Ende sehen sie doch meistens ein, dass man nicht das Leid der ganzen Welt auf seinen Schultern tragen kann...:)

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hallo, du darfst nicht nicht zu viele Fragen im hinblick auf die Zukunft stellen, das was letztendlich passiert liegt nicht in unserer Hand, wir folgen dem, was gut für uns ist. Zu viel nachdenken kränkt das Herz, denn somit vergessen und versäumen wir unsere Gegenwart. Denke nicht so viel nach

Hallo, auch mich macht diese Welt krank. Alles geht viel zu schnell, alle wollen immer mehr von allem. Andererseits ist allen alles so egal. Vor allem die Mitmenschen. Da hilft es nur, sich auf die Familie zurückzuziehen, meine ist nicht super, aber okay. Freunde findet man aus Erfahrung, sozusagen "trial an error"

Nimm Dir nicht soviel aus der Welt "draußen zu Herzen, sondern versuche Deine Welt ein wenig besser zu machen. Dann wird Dir auch jemand begegnen, der bereit ist, dich aufrichtig zu lieben. So ist es mir ergangen, und heute habe ich Mann, Kind, echte Freunde.

ich setze mich an einen Bach und sehe das saubere fliesende Wasser., ich schaue mir den Baum an, der so alt ist und so viel überstanden hat. Ich glaube an das Gute, weil so geldgeil, wie die Menschheit momentan drauf ist auf Profit und nur noch mehr haben, haben wollen, diejenigen, die nur dieses Ziel auf nochmehr verfolgen, genau wissen, dass auch sie nichts mitnehmen. Das überzeugt mich, dass die meisten Menschen blind sind vor Habgier. Wichtig ist der innere Frieden mit sich., und zufrieden was man schon alles ausgehalten und erreicht hat. Materielles is irrelevant., wichtig ist der Weg im Guten, erst in sich, dann kann man auch geben. Geben ist schöner als nehmen.

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