Die wollen mir nicht sagen, wo die Beerdigung stattfindet?

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7 Antworten

Hallo,

das Ordnungsamt wird die Kosten nicht übernehmen, eher das Sozialamt. Die dürfen dann auch keine Auskunft geben, da haben die ihre Vorschriften. Allerdings denke ich, dass sie den Friedhof nennen müssten. Und dann ist man ja schon mal weiter. Denn jeder Friedhof hat idR nur ein anonymes Bestattungsfeld.

Sollte hier keine Auskunft stattfinden, dann schlecht. Aber: Er weiß ja, in welcher Stadt der Vater gestorben ist bzw. welches Amt die Kosten übernommen hat. Die haben meist (keine Ahnung, wie das in ganz großen Städten ist) nur einen Friedhof, den sie nutzen. Wenn man da hingeht und dem Friedhofsaufseher/gärtner etc. einen 20er in die Hand drückt und die Lage schildert, dann geht der mit einem über dem Friedhof und bleibt mal kurz an der Stelle stehen, an der der Betreffende liegt. Zumindest habe ich das so geregelt. 

Danke sehr gute Antwort <3

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@Mandrax89

.... hier bei uns werden solche Deinstleistungen ausgeschrieben und derzeit vergeben in 360 km Entfernung.

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@schleudermaxe

Puh, dann natürlich schlecht. Aber wenn Du schon rausgefunden hast, dass es 360 km entfernt ist, dann nehme ich, Du weißt auch, wo das ist. Und dann ist das Prozedere das gleiche. Nur halt mit längerem Anfahrtsweg. :-(

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@schleudermaxe

Stimmt, verbrannt wird oft schon im Ausland.

Trotzdem: Bei uns bekommt man den Friedhof, auf dem bestattet wird, idR gesagt. Liegt halt auch an den Menschen, die auf dem Rathaus arbeiten. Und wie man mit ihnen umgeht.

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.... das ist ganz einfach. Wer das Erbe ablehnt und auch für die Bestattung nicht aufkommt, ist eben raus. Was hindert ihn, eine Bestattung mit den restlichen Familienangehörigen zu ordnen? Keine Arbeit zählt für den Pastor nicht.

Und was hast Du eigentlich damit zu tun?

Warum ich? Ich sollte hier nachfragen

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Hallo.

Wenn er nicht die Beerdigung bezahlt, bekommt er nie zu erfahren.
Ein Friedhofwärter würde seinen Job verlieren wenn er es erzählen würde.
Er ist zur Geheimhaltung von dem Sozialamt und Pfarre verpflichtet.
Meistens wird das ausgeschrieben und der örtl. Friedhofgärtner wird kaum wissen wer es ist.

Nein! Das ist ja der Sinn eines anonymen Grabes. Genau wegen sowas sichert man sich zu Lebzeiten ab...

Aber warum? Wer entscheidet sowas?

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@Mandrax89

Der Verstorbene zum Beispiel oder dessen Angehörige bzw., wer es bezahlt. Zhalt also das Amt, entscheidet das eben. 

GENAU wegen sowas sollte man IMMER alles rechtzeitig regeln, also selber zu Lebzeiten Geld anlegen und/oder die Art der Beisetzung mit Angehörigen besprechen oder am besten schriftlich festahlten. Dann bekommt man solche Probleme gar nicht.

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@lewei90

Niemand hat gedacht, dass der Vater stirbt, er war an Dogenkosnum gestorben und folglich kein Testament erstellt, niemand wusste davon, warum sollte das Ordnungsamt zu solch einer schrecklichen Entscheidung stehen, haben die keine Gefühle?

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@Mandrax89

DAs hat mit Emotionen nichts zu tun! Es ist eben gesetzlich so geregelt, dass wenn Angehörige nicht zahlen können und das Erbe nicht die Kosten deckt, das Amt die Kosten trägt. Dann wird die kostengünstigste Art der Bestattung gewählt (kein Gottesdienst, kein Grabstein, kein Schmuck, nichts). In dem Fall ist das eben ein anonymes Grab.

Niemand will sich mit dem eigenen Tod auseinandersetzen. Aber das sollte man tun, da man theoretisch jederzeit sterben kann (auch wenn man jung und gesund ist!). Man sollte das allein den Angehörigen zuliebe tun, um denen eben solche schlimmen Erlebnisse zu ersparen. Wenn man Drogen nimmt, sollte man das erst recht tun!

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@lewei90

Ist da kein Grabstein sichtbar? Wird er einfach irgendwo eingegraben? Wie ist das? Gibt es kein Grabstein auf irgendeinen Friedhof? Wo ist die Leiche dann?

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@Mandrax89

In einem normalen Grab, nehme ich an. Es wird eben nur nicht gekennzeichnet mit Name und Daten des Verstorbenen. 

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@lewei90

Man weiß, dass da ein Grab ist, doch man weiß nicht wem das Grab gehört?

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Das ist Sinn und Zweck einer anonymen Beisetzung.

Das hat der Verstorbene so verfügt und deshalb wird das so durchgeführt.

Das ist leider so und entspricht geltendem Recht.
Anonym = unbenannt,ohne Namensnennung.

Darf das niemand wissen? Warum gibt es sowas? Wer hat das entschieden und warum kann das durch eine Geldsumme geändert werden?

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@Mandrax89

Wenn es jemand weiss ist es nicht mehr anonym.Wenn jemand in der Lage ist für die Kosten aufzukommen,dann kümmert man sich auch persönlich darum also weiss man bescheid.

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@Mandrax89

Da eine anonyme Bestattung die billigste Art einer Beerdigung ist,so um die 400€ je nach Friedhof kann es auch etwas mehr kosten.

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@Peter501

Richtig. Und bei einem "normalen" Grab käme noch der Grabstein dazu, der Gottesdinst (wenn man einen will), die Verpflegung der Trauergäste (man spendiert in der Regel Essen), Grabpflege usw. 

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@lewei90

Ist das Grab also nicht sichtbar? Kann nicht gefunden werden?

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@Mandrax89

Es ist schon als Grab zu erkennen aber nicht kenntlich gemacht,so dass niemand weiss wer dort begraben ist.

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@Peter501

Richtig, da gibt es spezielle Friedhöfe oder Bereiche auf Friedhöfen, in denen solche anonymen Gräber sind. Die sind schon als Gräber zu erkennen. Aber es gibt eben keinen besonderen Grabschmuck (eher einfach Gras oder so) und keinen Stein, auf dem der Name und die Daten des Verstorbenen stehen. Ansonsten ist es einfach ein normaes Grab. 

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@lewei90

So ist es leider wenn keiner in der Lage ist sich um den Verstorbenen zu kümmern.Für den Staat ist es nicht von Bedeutung.

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@Peter501

Naja, wird ja immerhin aus Steuergeldern finanziert, da ist es chon gerechtfertigt, dass die günstigste Art der Bestattung gewählt wird. Aber klar ist das dann für die Angehörigen schlimm.

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@Peter501

@Peter501: Nein, es ist kein Grab zu erkennen. Zumindest nicht bei den anonymen Beerdigungen, die ich kenne (und das sind ein paar). Anonym heißt, es ist mehr oder weniger eine Wiese, ein abgestecktes Feld innerhalb des Friedhofs, auf dem mehrere Menschen beerdigt werden. 

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Es ist sowieso völlig sinnlos eine Beerdigung zu veranstalten. Es ist völlig egal, wo die Asche von einem Verstorbenen verlocht wird, davon wird der Tote nicht wieder lebendig.

Tote leben in unserer Erinnerung weiter ..... da sind sie uns viel näher, wie auf irgend so einem Friedhof.

Ich sehe das zwar ähnlich, aber das hilf dem Betreffenden hier auch nicht weiter. Und für viele Angehörige ist das eben sehr wichtig, ein Grab bzw. einen Ort des ANdenkens zu haben.

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