Die Vorfahren der Deutschen?

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11 Antworten

Ja kann man sehr wohl, die Deutschen bestehen aus einem germanischen Grundvolk (versch. Stämme die aber eine Ethnie waren), das ihm Laufe der Jahre jedoch ein paar slawisch-keltisch-romanische Einmischungen erfuhr.

Aber dabei darf man nicht vergessen, dass es zu 99% nur mit Vermischungen anderer europäischer Völker kam, die wiederum sehr nahe mit uns verwandt sind. Besonders Slawen und Kelten sehen uns extrem ähnlich und haben den selben Ursprung wie wir.

Dennoch können wir uns sehr wohl auf die Germanen als unsere Hauptvorfahren beziehen.

du findest ein geflecht (oder nenne es eine lustvolle mischung) aus germanischen, slawischen, keltischen vorfahren, ein paar orientalische und griechische händler dazwischen, ein paar roma, juden, etliche römer (die wegen müder beine oder neu gewonnener familie nicht wieder abziehen mochten), später, als man nationalstaaten hatte, kamen engländer, franzosen, italiener, türken, vietnamesen dazu. weil durch mitteleuropa eben alle immer wieder durchziehen mussten. freu dich über den reichtum und die variationsbreite, die genetische vielfalt. dichter, denker, musiker, große und kleine geister gingen aus dieser mischung hervor......

Dass die Deutschen "reinblütige Germanen" sein sollen, ist und bleibt ein Ammenmärchen der Nazis. Es mag sein, dass die Mehrzahl der germanischen Stämme in der Antike blond und blauäugig waren - allerdings ist durch Kriege und auch Migrationsbewegung in der frühen Neuzeit (z.B. die polnischen Bergarbeiter im Ruhrgebiet Ende des neunzehnten Jahrhunderts) der Genpool der heutigen Deutschen bunt gemixt.

warum ist das denn so schwierig zu begreifen? auf grund der geografischen lage in europa war das, was heute deutschland ist, schon immer ein gebiet in dem sich menschen gern niedergelassen haben: mildes klima, fruchtbare böden und von hier aus kommt man schnell in ebenfalls interessante gegenden.die heutigen deutschen sind aus den nachkommen vieler verschiedener völker hervorgegangen. die "reinheit deutschen blutes" ist eine erfindung von durchgeknallten menschenschlachtern aus dem vorigen jahrtausend.

KarlCodeSigma 16.08.2010, 00:33

Hab ich gesagt das ich das nicht begreife..?Ich habe deine Antwort gelesen und Verstanden.... völlig überflüssig dein herrablasende Bemerkung

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Also wirkliche Deutsche gibt es offiziell erst zu Beginn des 19. Jh....:-)

Unsere eigentlichen Vorfahren waren westgermanenische Staemme ( Sachsen, Thüringer, Franken, Alemannen und Baiern). Seit der Voelkerwanderung und eigentlich bis ins fruehe Mittelalter vermischten sich diese Germanen mit Slawen, die Briten sind Angelsachsen und eigentlich deutscher als wir...:-)

Waehrend Staemme sich an ethischen Gesichtspunkten orientieren, steht der Name Deutsche fuer ein Volk, dieses besteht nicht nur aus Germanen, was bei der heftigen Bewegung in Europa auch gar nicht ginge. In Frankreich z.B. werden immernoch Babys mit dem Mongolenfleck am Hintern geboren, ein deutlicher Hinweis auf die Praesenz der Mongolen. Das gleiche gilt fuer die dunklen Augen und Haaere die man oft am Rhein und im suedlichen Deutschland findet, also wirkliche Germanen hatte wohl eher blaue Augen, blonde oder rote Haare, letzteres deutet bei den Briten und Iren auf einen weitaus hoeheren Anteil an angelsaechsischen Genen hin.

Die deutschen haben ihren Urspung in Germania, in denen viele germanische Stämme lebten und darunter gehören auch die Vorfahren der deutschen, die Westgermanen und später während der Völkerwanderung wurden diese Stämme zu Großstämme, nämlich die Sachsen, Thüringer, Franken, Alemannen und Baiern. Germanen ist aber nur ein Oberbegriff für die ganzen Stämmen die dort lebeten. Darunter zählen auch Stämme und Vorfahren der Dänen, Niederländer, Schwedische und Belgische. Germanen waren also nie deutsch, sondern waren immer schon gemischt gewesen!

Auf lange Sicht sind die Vorfahren aller Menschen Zentralafrikaner, es stimmt daher nicht, dass die einzelnen Völker schon immer unterschiedlich gewesen seien und je andere Vorfahren haben. Wer das behauptet, hört an einem völlig willkürlich gewählten Punkt einfach auf, das Abstammungsprinzip weiter anzuwenden, ohne dass es dafür irgendeinen triftigen Grund gäbe.

Piwi50 15.08.2010, 16:55

^^ Die Wickinger, Hugenotten und Hunnen sollten auch nicht vergessen werden.

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Die meisten Deutschen stammen im weitesten Sinne von den Germanen, Kelten und Römern ab. Viele Slawen sind nach Mitteleuropa eingewandert. In jüngerer Zeit - d. h. etwa ab der Frühen Neuzeit - sind viele Menschen mit ausländischer Nationalität nach Deutschland eingewandert: Vorallem Franzosen, Niederländer, Skandinavier, Schweizer, Italiener, Polen, Tschechen, Russen, Balkanesen, Griechen und Türken.

KarlCodeSigma 14.08.2010, 15:48

Danke.... Wenn man das mal so liest muss Deutschland ja Recht beliebt als Einwanderungsland sein....

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Indigo 15.08.2010, 16:23
@KarlCodeSigma

Nicht wenn du dir anschaust wie viele Deutsche in andere Länder ausgewandert sind, im Laufe der Epochen.

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Interessant wird das z.B. dokumentiert im Auswanderer Museum in Bremerhaven.

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yokohama 15.08.2010, 16:47
@Indigo

DH!! Deutschland war lange Zeit vor allem ein Land der MassenAUSwanderung!

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KarlCodeSigma 16.08.2010, 00:43
@yokohama

Hmm sehr schade das soviele es woanders schönerfinden.... ich kann es auch nicht ab wenn sich alle über Regen und Schnee aufregen das ist nunmal so.. vondemher sind es doch alles weicheier...xD

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"DEN" Deutschen gibt es nicht. Schau dir mal an, was die Völkerwanderungen alles an Stämmen in den heutigen deutschen raum gespült hat und bedenke, dass bei jedem Feldzug irgendeines Potentaten/Fürsten/Diktators gegen einen im heutigen deutschen Raum gelegenen "Konkurrenten" etliche Soldaten, Marketender(innen) und Gefangene dort blieben, wo es sie hin verschlagen hatte.

Die Mär vom "reinen deutschen Blut" hat ein gewisser schnauzbärtiger Diktator vor über 70 jahren aufgebracht und das geistert heute noch durch die Köpfe. Als "Mittelpunkt" Europas ist Deutschland der Schmelztiegel etlicher unterschiedlicher Völker gewesen.

KarlCodeSigma 14.08.2010, 16:03

Okey danke.....

das heißt niemand kann mit bestimmtheit sagen welchem Stamm oder welchem Volk er enspricht außer man veranlasse einen Gentest jedoch wäre dann wahrscheinlich eine quantitäre Nationalität festzustellen oder..? Naja ich glaube nicht an ein reinen Menschen mit Arischen Indealen jedoch finde Menschen die Nördlich gelegen sind wie die Germanen oder die Skandinarven echt reizvoll... das liegt aber eher an deren Kultur im Kriegerischem Sinne und deren Stärke durch die Körperliche überlegenheit (Körperlicheüberlegenheit nicht direkt jedoch waren die Römer einfach aufgrund der größe im einzelkampf chancenlos)

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Indigo 15.08.2010, 16:20
@KarlCodeSigma

Was ein Unsinn ! Die Waffentechnik und die Strategie hat ein Volk in der Antike stark gemacht, sowie deren zahlenmässige Überlegenheit. Wenn die Wikinger mit 200 Kriegern ein Dorf von 30 Leuten überfallen haben dann deshalb weil sie zahlenmässig überlegen waren. Du hast dir anscheinend zuviele Filme angesehen.

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Körperliche Überlegenheit einer Rasse ist dabei völliger Unsinn.

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KarlCodeSigma 16.08.2010, 00:39
@Indigo

Du hast mich da falsch verstanden.... Zum beispiel die Germanen(Germanen ist ein zusammenfassender begriff der vielen Stämme)die waren gegen die Römer im Kampf auf offenem Felde unterlegen danke deren schlauen Taktik nur waren die Römer im vergleich zu den Germanen einfach etwas kleiner und schmächtiger gebaut und waren so im kampf ohne Waffen unterlegen...das meine ich...und nich das sie Leistungsmässig in irgendeinder Form schlechter waren. Und das weiß ich nicht von vielen Filmen sonder von Dokumentationen...

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Ludwig20 11.11.2012, 12:29
@Indigo

Das ist kein Unsinn, die Germanen waren nachweislich kräftiger und größer gebaut als die Römer, diese waren auch nur durch ihre Waffen auf offenem Felde überlegen, was passiert wenn die Germanen ihr eigenes Land und ihre Stärke ausnutzen, hat man bei der Schlacht im Teutoburger Wald gesehen.

Und es ist auch lächerlich zu behaupten, es gibt keine rassischen Unterschiede, denn es ist sehr wohl so, dass der Körperbau eines Menschen aus China, Deutschland oder dem Kongo völlig unterschiedlich ist. Nicht nur die Hautfarbe ist anders.

Außerdem ist die Menschheit keine Rasse, sondern eine Spezies, die sich untereinander vermischen kann. Es gibt natürlich keine 3 oder 4 Hauptrassen, aber es gibt Rassen mit fließenden Übergängen.

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Ich denke, du hast es in deiner Frage schon beantwortet. Schau dir doch mal die geografische Lage Deutschlands an. Im Zentrum Europas mit den meisten Nachbarn (außer Russland). Ich glaube schon, dass der "Genpool" der Deutschen besonders bunt gemixt ist (gut so).

KarlCodeSigma 14.08.2010, 15:43

Naja das der Genpol gemixt ist ist nicht gut.... Genauso wie es nicht gut ist wenn es ein und derselbe wäre.... Ich finde mann sollte nicht sagen so ist es gut und so schlecht... man sollte es so akzeptieren wie es ist Und nich sagen bloß weil da ein geringerer Genpol ist das es schlecht ist...ist dann halt so wenn die mehr untereinander geblieben sind.... aber danke für deine Antwort

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Viele kommen aus Polen und Tschechien

KarlCodeSigma 14.08.2010, 15:32

Danke das wenigstens du dir ein paar Sekunden zeit für meine Frage genommen hast.....

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Mausi2548 14.08.2010, 16:25
@KarlCodeSigma

Anders kann er die vielen Punkte, die er heute bekommen hat, nicht zusammenbringen.... Quantität, statt Qualität ist bei dem wohl die Devise.

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