Die Verlängerung von Glyphosat für 18 Monaten ist von der EU genehmigt. Geht jetzt das Gerangel um die weitere Zulassung erst richtig los?

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8 Antworten

bei dieser ganzen angelegenheit ist europa das problem !!!...das

Glyphosat das grundwasser verunreinigt , meine das ist jedem klar.. es ist ein gift , wird auf die felder gebracht und dort sickert es auch ins grundwasser....wir vergiften unser grundwasser selbst !!

"""Monsanto patentierte den Wirkstoff Glyphosat in den 1970ern in den USA

und brachte ihn 1974 als Pflanzengift "Roundup" auf den Markt. Heute ist

Monsanto führender Hersteller sowohl von glyphosathaltigen Herbiziden

("Roundup") als auch von glyphosatresistenten gentechnisch veränderten

Pflanzen ("RoundupReady").

Glyphosat kann zur Schädigung menschlicher Zellen und Störungen der

Embryonalentwicklung bei Wirbeltieren führen. Es gibt Hinweise darauf,

dass es in die Hormonbildung eingreift und krebserregend ist. 

Seit
März 2015 führt die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) das
Spritzmittel Glyphosat in der zweithöchsten Gefahrengruppe 2A
(„wahrscheinlich krebserregend bei Menschen“). """"

natürlich hat monsanto eine lobby die weltumspannend ist und sie werden alles dafür tun um weiter am markt damit zu bleiben.. es muß europaweit verboten werden , sonst haben wir ein weiteres problem in D , nämlich den einkauf in den nachbarländern... es sind einige gifte schon verboten in D , aber in holland noch erlaubt.. also werden diese gifte vor allem von der landwirtschaft in den niederlanden eingekauft. die landwirtschaftlichen gespanne können nicht alle entladen und untersucht werden , wenn mal eine kontrolle sein sollte.

wenn schon europa , dann bitte auch gesetze die in allen europäischen staaten gelten und nicht schlupflöcher für grenznahe orte bieten.

dieses gift muß raus aus dem handel .. aber der arm von monsanto und mittlerweile auch anderen herstellern ( da das patent abgelaufen ist ) ist lang und mächtig.. die folgen werden unsere kinder - enkel -urenkel zu spüren bekommen

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Kommentar von zetra
02.07.2016, 10:35

Leider sehen die Pro-Leute das anders, es geht um viel Geld, die langfristigen negativen Folgen finden z.Zt. wenig Beachtung.

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Genau dafür ist diese Verlängerung gedacht, in der Hoffnung, dass endlich mal eindeutige Ergebnisse produziert werden können. Ein Blick in bisherige Studien legt offen, dass viele Hinweise in Form von z.B. verschiedenen Korrelationen vorhanden sind, aber keine eindeutig verwertbaren Ergebnisse. Daher kann auch keiner klar sagen, wie man es bewerten soll, das hat auch wenig mit Lobbyismus oder Ähnlichem zu tun.

Ein Problem ist z.B. das Wirkstoff und Handelspräparat unterschieldich wirken können und sich daher auch Studienergebnisse dahingehen unterscheiden, beides muss aber untersucht werden.

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Kommentar von Fielkeinnameein
05.07.2016, 10:06

Sry aber das ist doch ein Witz. Wenn nicht genau klar ist, ob es gefährlich ist (was mit Sicherheit schon nachgewiesen wurde) oder nicht gehört es verboten. 

das hat auch wenig mit Lobbyismus oder Ähnlichem zu tun.

Gerade bei Monsanto geht es um Lobbyismus. Ist ja nicht das erste mal .. 

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Anhand der geringen Zulassungsdauer kann man ablesen, man ist sich bewusst das Zeug ist nicht gut, aber man hat noch keinen Ersatz gefunden.

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Kommentar von zetra
02.07.2016, 10:25

Eine Fachfrau die ich konsultierte, antwortete diplomatisch: In meinem Garten kommt das Zeug nicht zum Einsatz.

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Kommentar von Agronom
02.07.2016, 12:02

Nein, daran ist nichts derartiges abzulesen, das ist nur das Ergebnis der Uneinigkeit im EU-Parlament, also die Kompromissentscheidung der Kommission. In dieser Zeit sollen nun weitere Studien durchgeführt werden, damit man endlich eindeutige Ergebnisse hat, auf deren Grundlage man dann über eine richtige Neuzulassung oder ein Verbot beschließen kann.

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Das Gerangel ist auch vorerst weiter im Gange. Neutrale Wissenschaftler gibt es kaum, seher Vieles ist eine Interessensfrage.

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danke für die auszeichnung , ... hilfreichsten frage

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Kommentar von zetra
04.07.2016, 10:47

Wer die Arbeit macht, bekommt auch den entsprechenden Lohn.

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Hallo,

Innerhalb der Europäischen Union gibt es keinen Wegzurück. Zu sehr sind die Strukturen bereits verkrustet, zu groß die Macht der Lobby, die von einer immerweiter voranschreitenden Zentralisierungund Europäisierung profitiert. Dieüber die europäischen Völker hereingebrochene Regelungsflut aus Brüssel wird die Freiheit der Bürger und diesouveränen Rechte der Mitgliedsstaatenimmer weiter einschränken. Der andauernde und offene Rechtsbruch ist dabeischon längst zum Alltag geworden. Deutschland muss daher aus der EuropäischenUnion austreten und sich für eine neueForm der Kooperation zwischen den Völkern Europas stark machen. Dieses neueEuropa sollte sich auszeichnen durch versöhne Verschiedenheit. Das neue Europabraucht aber keine Zentralregierung,kein Europäisches Parlament, keine zentrale Gesetzgebung, keine Einheitswährungund keine Transferzahlungen. j

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Es geht ja nicht nur um die Gefährdung "an sich" sondern auch um die Bewertung einer möglichen Restgefährdung. Wenn die Vorteile eindeutig die Nachteile überwiegen kann auch eine Gefährdung akzeptiert werden.

So würde auch bei entsprechender Gefährdung (Malaria, West Nil Fieber, Dengue Fieber etc) das altbekannte und verbotene DDT eingesetzt werden.

So ist es auch bei Glyphosat.........


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Die Gefährlichkeit ist hinlänglich bekannt. Gutachten, die die Gefährlichkeit verharmlosen/bestreiten, sind nur Alibi-Gutachten der Regierungen, um der Industrie (hier Monsanto) so lange wie möglich gute Umsätze bzw. Gewinne zu ermöglichen. Die Lobbyarbeit zeigt ihre Wirkung.

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Kommentar von Ursusmaritimus
02.07.2016, 10:09

Ganz sicher mit dieser Aussage? Das würde ja eine vorsätzliche Gefährdung bedeuten......

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Kommentar von Agronom
02.07.2016, 11:59

Tatsache ist, dass es keine "Gutachten", also Studien gibt, die wirklich eindeutige Ergebnisse liefern, es gibt viele Hinweise, mehr aber auch nicht, daher ist die Einschätzung durchaus problematisch.

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