Die Träume von meinen Eltern angenommen?

5 Antworten

Du fängst an, indem du dir bei den Sachen, die du machen musst (Ausbildung, Beruf) Aspekte heraussuchst, die du magst und dich besonders darauf konzentrierst und dich dafür engagierst.

Vorlieben und Interessen können sich ändern!

Du musst nicht zwingend heute das gleiche mögen wie vor 5 oder 10 Jahren!

Nimm dir in der Freizeit Leerlaufzeiten, in denen du gar nichts machst (aber eventuell spazieren gehst etc.) und Recherchezeiten, in denen du dich mit verschiedenen Themen befasst. Das kann online sein oder ein Gang durch eine Stadtbücherei oder Unibibliothek oder auch Bummeln im Zeitschriftenladen. Schreibe dir alle Themen auf, die dich ansprechen, zu denen du länger liest, Videos schaust, Blogs suchst, Foren suchst etc.

Nach einem halben Jahr sollte sich da eine Tendenz herausgestellt haben an Themen, die dich interessieren und Themen, die dich eher langweilen. Dann kannst du dir eines dieser Themen suchen, das tiefer erkunden und schauen, ob sich daraus ein Berufsinteresse ergeben könnte. Oder nur ein neues Hobby.

Wenn Deine Eltern glücklich sind, ein erfülltes Leben haben und Du eine schöne Kindheit, spricht nicht viel dagegen, wenn Du Deine Träume den Deiner Eltern angleichst. Auch das Du Deine Eltern nicht enttäuschen willst, spricht für Dich. Eins zu Eins wirst Du die Träume eh nicht verwirklichen können, sie werden immer mehr, oder weniger von denen Deiner Eltern abweichen. Keine Ahnung, wie alt Du bist. Unabhängigkeit kommt mit der Zeit und auch wenn es so weit ist, heißt das ja nicht, dass Du Dich komplett von Deinem Elternhaus abnabeln musst.

Im ersten Schritt kannst du dich einfach mal allein mit dir selbst hinsetzen und in dich reinhören, welche Wünsche und Gedanken da so auftauchen.

Nimm ein leeres Blatt Papier und schreibe alles auf, was sich für dich stimmig anfühlt. Es gibt kein richtig und kein falsch. Es gibt auch keine Grenzen.

Und wenn du das dann mal auf dem Papier siehst, kannst du ja schauen, was wie realistisch ist in der Umsetzung.

Es gibt dafür auch Profis, die dich durch Beratung/Coaching unterstützen können.

Du bist schon auf dem richtigen Weg!

Du hast keine Verpflichtung das "Traumleben" deiner Eltern zu leben, finde deinen Weg.

Aber da du bisher nur den Weg deiner Eltern gegangen bist musst du deinen Weg erst suchen, Viel Glück dabei!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

nun, wenn du gerade das gefühl hast nicht zu wissen was du willst und daß du statt dessen drauf und dran bist deinen eltern nach zu folgen, dann musst du herausfinden was du willst - bzw. als erstes was du NICHT willst! Mach dir vielleicht eine to do und not to do Liste! lass dir zeit damit und mach sie so daß du sie jederzeit erweitern kannst - vielleicht am computer!

wenn dir klar wird was auf keinen fall willst, dann wird dir währenddessen oder zu einem anderen zeitpunkt vielleicht auch deutlich was du sehr wohl willst!

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich lebe u. erlebe; beobachte, rede mit Menschen und höre zu

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