Die Tochter meines Mannes aus der vorherigen Beziehung,ist jetzt alt genug mit dem Zug zu fahren, wer muss für die Kosten aufkommen?

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7 Antworten

Der umgangsberechtigte Elternteil muss die Kosten des Umgangs allein tragen - das betrifft auch die Fahrtkosten....

  • Ausnahme: der betreuende Elternteil selbst ist mit dem Kind soweit weggezogen, dass der Umgang mit dem anderen Elternteil dadurch erschwert wurde... - nur dann müsste der betreuende Elternteil sich ggf. an den Umgangskosten beteiligen...

Ich kenne es persönlich nur so das der Partner bei dem sich das Kind NICHT für gewöhnlich aufhält dafür Sorge zu tragen hat das das Kind auch zu ihm kommt wenn er den Umgang pflegen will
Ich fahre jeder WE etwa 160km um meinen Sohn zu sehen und habe keinerlei Anspruch darauf das sie sich da an meinen Kosten beteiligt

Sie möchze ja kommen. Aber Sie bekommen eine Menge Unterhalt und da frag ich mich ob man da nicht, vielleicht 50 prozent der fahrtkosten vom Unterhalt abziehen kann?

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@Tammynoahemilia

natürlich kann man die fahrtkosten nicht vom unterhalt abziehen. die
kosten des umgangs trägt der umgangsberechtigte, dass wäre dann hier der vater. er zahlt also die fahrkarten im voraus und lässt sie der tochter zukommen, wenn er sie sehen will. oder er holt das kind ab, das wäre am vernünftigsten.

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@Tammynoahemilia Bei der Unterhaltsberechnung wird berücksichtigt, dass das Kindergeld beiden Elternteilen je zur Hälfte zusteht:

Da es aber an den betreuenden Elternteil in voller Höhe ausgezahlt wird, wird es dem barunterhaltspflichtigen Elternteil beim zu zahlenden Unterhalt entsprechend angerechnet:

Er /sie muss einen um die Hälfte des Kindergeldes geringeren "Zahlbetrag" für das Kind leisten, als es dem eigentlichen "unterhaltsrechtlichen Bedarf" des Kindes entspricht....

Von diesem angerechneten hälftigen Kindergeld könnte er/ sie dann den Umgang mit dem Kind bestreiten (zumindest teilweise)....

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Nein darfst du nicht
Der Gedanke liegt zwar nah aber so ist das nunmal nicht
Unterhalt ist Unterhalt
Fahrkosten um den Kindsvater zu besuchen sind da nicht enthalten
Die sind von Kindsvater zu tragen

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Ich glaube "wie" das Kindergeld angerechnet wird und für welchen Zweck es ist steht nicht zur Frage.

Da ich selbst Vater in ähnlicher Situation bin kann ich nachvollziehen  das entsprechender Mehraufwand als "unfair verteilt" wahrgenommen wird
Und es gibt auch genug Fälle in denen die Väter schlicht ausgenutzt werden (was ich hier jetzt zwar nicht direkt erkennen kann)
In erster Linie sollte man aber an das Kind denken
Und sind wir mal ehrlich
Wir können doch froh sein wenn der Preis unser Kind zu sehen "nur Geld" ist

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derjenige der unterhalt zahlt. Sollte das kind oft bei dem anderen Elternteil sein, kann dafür eine aufwandsentschädigung eingeforedrt werden. Da man aber als unterhaltszahlender und Mann da wenig rechte hat, bzw. sehr abhängig von der Gunst der Mutter, wird man das nicht wehement einfordern. Gesellschaftlich ist das der soziale Tot. Dann gibt es vielleicht auch garkeine besuchsregelung mehr die funktioniert. Da ist die Frau immer am längeren hebel. (Man müsste aber da auch noch genauer unterscheiden. Immerhin hat der Vater wohl nur "Besuchsrecht" - also das heißt eigentlich der Vater muss hin.)

PS: Ich kann dir das nicht mit 100% sicherheit sagen. Ich schließe daraus nur, weil ich weiß das bei Kindern in Pflegefamilien, meist die Großeltern, diese der Mutter oder dem Vater quasi eine aufwandsentschädigung gegenüber verpflichtet sind. Einfach weil die meist auf Sozialkosten  leben und keinen Jobhaben. Die haben das Geld einfach nicht, um sonst die Besuchsmöglichkeiten wahr zu nehmen. Den richtigen Eltern wird sogar, aber dann vom Staat, auch das bahnticket zum hinfahren bezahlt (unter umständen auch das Flugticket ins Ausland). Für die Kinder, wäre eher die Pflegefamilie zuständig. Das beruht aber auch wunsch des Kindes, nicht des Vaters. Aufsichtspflicht liegt bei der Mutter, wenn das Kind alleine fährt.

natürlich kann keine aufwandsentschädigung eingefordert werden. er erhält ja immerhin die hälfte des kindergeldes und darin sind solche kosten enthalten, als auch im selbstbehalt.

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@vogelstation

Das Kindergeld ist nur für das existenzminimum des Kindes gedacht. Nicht irgendwelche Besuchsfahrten des Vaters. Das wäre damit auch nicht abdeckbar. Der alleinerziehende ist für das wohl und bedarf des kindes voll verantwortlich bzw. verwalterisch verantwortlich. Allein wegen der Aufenthaltspflicht, würde ein billiges Ticket das der Vater kaufen würde, nicht mit der Aufsichtspflicht gut im Einklang stehen.

Der Elternteil, in dessen Haushalt das Kind lebt, erhält den vollen
Betrag des Kindergeldes. Dafür erhält das Kind einen um die Hälfte des
Kindergeldes reduzierten Unterhaltsbetrag von dem Elterteil, der zum
Barunterhalt verpflichtet ist. Damit hat der barunterhaltspflichtige
Elternteil seine Hälfte am Kindergeld behalten.



Quelle: https://www.vamv.de/allein-erziehen/existenzsicherung/kindergeld.html

Ich habe was deine Aussage betrifft nichts zu Selbstbehalt gefunden, wo besuchsfahrten enthalten sind. Es kommt sicher auf die Regelung an, wer die Fahrtwege/ Reisekosten steuerlich absetzen kann. Ich tippe eher auf den Alleinerziehenden Elternteil.

Ggf. kann der Vater in diesem Fall vieleicht seinen Selbstkostenbehalt anheben lassen?

Ich würde hier eher mal bei der Diakonie, Profamilia oder Charitas anchfragen. Die wissen das und ist kostenfrei ohne gleich mit Anwalt zu kommen.

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@Kingfrosch

nein er kann seinen selbstbehalt nicht erhöhen. in dem hälftigen kindergeld, dass er einbehält vom unterhaltsbetrag sind die kosten des umgangs enthalten. die aufsichtspflicht trägt nicht der betreuende elternteil während des umgangs. ab haustür hat der kv das kind abzuholen und ab da ist er in der aufsichtspflicht. - welche tickets er kauft für den zug, ist völlig irrelevant.

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Der umgangsberechtigte Elternteil ist in der Regel unterhaltspflichtig.....

Bei der Unterhaltsberechnung wird berücksichtigt, dass das Kindergeld beiden Elternteilen je zur Hälfte zusteht:

Da es aber an den betreuenden Elternteil in voller Höhe ausgezahlt wird, wird es dem barunterhaltspflichtigen Elternteil beim zu zahlenden Unterhalt entsprechend angerechnet:

Er /sie muss einen um die Hälfte des Kindergeldes geringeren "Zahlbetrag" für das Kind leisten, als es dem eigentlichen "unterhaltsrechtlichen Bedarf" des Kindes entspricht....

Von diesem angerechneten hälftigen Kindergeld könnte er/ sie dann den Umgang mit dem Kind bestreiten (zumindest teilweise)....

Sollte das kind oft bei dem anderen Elternteil sein, kann dafür eine aufwandsentschädigung eingeforedrt werden.

Ist ein umgangsberechtigter Elternteil nicht "leistungsfähig" (z.B. bei ALGII-Bezug o. ä.) .... und kommt dadurch nicht in den Genuss der Kindergeldanrechnung..., könnte er u. U. einen entsprechenden Zuschuss für den Umgang mit dem Kind beantragen und beziehen.

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@DFgen




Bei der Unterhaltsberechnung wird berücksichtigt, dass das Kindergeld beiden Elternteilen je zur Hälfte zusteht:


Wobei das Kindergeld eigentlich für das Kind ist, nur beide Eltern sind halt verwalterisch tätig. Es ist ja nur logisch das es beiden angerechnet wird um dann das wieder mit dem Unterhalt an das Kind zu verteilen (eben wo es sich aufhält). - Das klärt allerdings nicht was im Selbstbehalt berücksichtigt ist. z.B. die Bahnfahrt des Kindes alleine und wer die Aufsichtspflicht hat. Es stimmt jedenfalls nciht das der Unterhaltspflichtige ja noch Kindergeld übrig hat um damit die Fahrt zu beschreiten!!!!! Das Kindergeld ist keine Bonuszahlung an die Eltern fürs Kinderkriegen oder Ihre spesen für Kinderbesuch abzudecken. Zumal der Unterhaltspflichtige dieses Kindergeld weitergereicht hat:



Der Elternteil, in dessen Haushalt das Kind lebt, erhält den vollen
Betrag des Kindergeldes.


Wer zahlt also, wenn das Kind den Vater besuchen will? Oder ins Kino will? Oder ein Hobby nachgehen will? (Nicht das der Vater das Kind besucht! Das ist was anderes.)



Ist ein umgangsberechtigter Elternteil nicht "leistungsfähig" (z.B. bei
ALGII-Bezug o. ä.) [...]., könnte er u. U. einen entsprechenden Zuschuss für den Umgang mit dem Kind beantragen und beziehen.



Der einschub mit dem Kindergeld kam aus welcher Quelle? (Aus welchem zusammenhang? Kindergeld hat aber nichts mit Bahnfahrten zu den Eltern zu tun!!! Es steht nur im Zusammenhang mit der Leistungsfähigkeit zur beantragung von zuschüssen.)



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@Kingfrosch

was redest du eigentlich für schwachsinn? die kosten trägt der umgangselternteil. wenn er sie nicht tragen kann, kann er diese beim jobcenter als mehraufwand beantragen.  wenn er das nicht will, hat er pech gehabt. zudem trägt der unterhalt des vaters zu keiner zeit die vollen kosten des kindes. warum soll die mutter also noch irgendwelchen firlefanz bezahlen.

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Der Umgangsberechtigte trägt alle Mühen und Kosten des Umgangs.

wenn das kind zum umgang zum vater kommt, dann muss der vater die kosten auch dafür tragen.

Ja wohin muss sie denn fahren? In die Schule? Da gibt es Schülertickets die immer am Schulanfang beantragt werden.

Wenn Sie ihrem Vater besuchen möchte Fahrtweg ca 300km. Kann man das vom Unterhalt kürzen? Kann mir nicht vorstellen das seine Ex ein Cent für die Fahrt ausgibt. Hin und zurück.

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@Tammynoahemilia


natürlich kann man die fahrtkosten nicht vom unterhalt abziehen. die
kosten des umgangs trägt der umgangsberechtigte, dass wäre dann hier der vater. er zahlt also die fahrkarten im voraus und lässt sie der tochter zukommen, wenn er sie sehen will. oder er holt das kind ab, das wäre am vernünftigsten.


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Da darf man nix kürzen

Wenn er sie sehen will (Sorgerecht und so sind dabei auch egal) muss er schon selbst dafür aufkommen

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Ich versteh die frage nicht. Wohin, wieso, Urlaub, Schule? Wer soll denn momentan zahlen? Sollst du zahlen willst aber nicht? Möchte dein exmann nicht zahlen?Mehr Infos bitte

Wenn Sie ihrem Vater besuchen möchte Fahrtweg ca 300km. Kann man das vom Unterhalt kürzen? Kann mir nicht vorstellen das seine Ex ein Cent für die Fahrt ausgibt. Hin und zurück.

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@Tammynoahemilia

Warum sollte die Ex das denn auch tun. Sie hat ja nur Ärger unter Umständen davon, wenn das Kind beim Papa ist. Sie muss Koffer packen, das Kind zum Bahnhof bringen, Koffer auspacken und während sich Papa und Kind amüsieren, soll sie nachher wieder Koffer auspacken und Wäsche waschen. Im Zweifelsfall kommt das Kind auch noch müde zurück, und Mutter kann gucken, wie das Kind am montag zur Schule oder sonstwohin kommt. Und dann soll sie auch noch Bahnfahrt bezahlen.So hoch ist der Unterhalt nicht, dass man das auch noch zusätzlich zahlen könnte. Rechne bitte mal selber alles nach, und habe selber mal Kinder, dann weisst du, wie teuer Kinder wirklich sind.

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@Tammynoahemilia

warum sollte die ex das auch tun und natürlich kann man die fahrtkosten nicht vom unterhalt abziehen. die kosten des umgangs trägt der umgangsberechtigte, dass wäre dann hier der vater. er zahlt also die fahrkarten im voraus und lässt sie der tochter zukommen, wenn er sie sehen will. oder er holt das kind ab, das wäre am vernünftigsten.

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@Tammynoahemilia

Nein, dafür kann er den Unterhalt nicht kürzen.

Hast Du eine Beistandschaft beim Jugendamt? Die kümmern sich kostenlos um die Berechnung und Eintreibung des Kindesunterhalts.

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