Die Therapie hat nichts gebracht...Was tun?

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Hattest du denn das Gefühl dass dich die Therapie aufgebaut hat? Hast du die Inhalte in der Therapie als sinnvoll empfunden bzw hattest du das Gefühl dass die die Therapie geholfen hat?

Was hast du überhaupt für eine Therapie gemacht?

Eine Therapie sollte nicht unbedingt länger als ein Jahr gehen, das ist eigentlich ein Indiz dafür, dass die Therapieform oder der Therapeut oder sonst was nicht passt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von StellaMarieke
03.08.2016, 11:27

Naja. Was das genau für eine Therapie war, kann ich nicht sagen. Jede Woche bin ich einmal für ne Stunde hin gegangen und habe gesprochen. Es wurde geguckt was mir Angst macht und ich wurde damit konfrontiert. Zum Beispiel habe ich Angst vor lauten Menschen Massen und dann haben wir uns beim bahnhof getroffen und sie hat mich gefilmt wie ich zwischen Menschen stehe. Ich glaube viel hat die Therapie mir nicht gebracht außer, dass ich mich nun viel besser mit meiner Mama verstehe, da sie auch manchmal dabei war.

0
Kommentar von mexp123
03.08.2016, 14:34

Hm Probier mal eine andere Therapieform. Informier dich mal nochmal über deine Therapeutin und schau welche Therapie die anbietet (tiefenpsychologisch, psychoanalytisch, Verhaltenstherapie,...)
Und dann schau mal nach einer anderen Therapie. Informier dich vielleicht auch mal über die verschiedenen Therapieformen und schau was dich anspricht vom Ansatz.
Scheint so als hätte die Therapie deine Probleme nicht im Ansatz gepackt

0
Kommentar von mexp123
05.08.2016, 18:01

Okay super, viel Erfolg bei deiner Therapie! :)

0

Eine Therapie zu machen ist der erste und wichtigste Schritt bei einer Behandlung von mittelschwerden Depressionen. Das Problem einer Psychotherapie (sofern diese richtig gemacht wird) ist, dass es Monate, wenn nicht Jahre dauern kann bis sie wirkt.

In der Zwischenzeit werden (falls es unausweichlich ist) oft Medikamente eingesetzt. Doch Medikamente sind keine Glückspillen. Sie sind oft mit starken Nebenwirkungne verbunden und wirken nicht bei allen gleich gut.

Einerseits kann es sein, dass du einfach Zeit brauchst dich wieder an deinen Arbeitsalltag zu gewöhnen und im Moment einfach noch Vulnerabel (Anfällig/Verletzlich) bist. Es ist ja auch nicht einfach nach solchen Erlebnissen frischfröhlich wieder in den Arbeitsalltag einzusteigen.

Sprich deine Therapeutin unbedingt darauf an. Wenns nicht anders geht trefft weitere Massnahmen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von StellaMarieke
03.08.2016, 11:30

Danke für deine Antwort. Ich habe meine Therapeutin gestern angeschrieben und sie meinte, dass sie nicht mehr für mich zuständig sein kann, da ich nun 18 bin. Ich war damals bei einer Kinder und Jugend Therapeutin. Sie sagte dass es Vllt sinnvoll wäre, wenn ich irgendwo stationär aufgenommen werde. Zur Zeit guck ich mich ein bisschen im Internet um und schau was so alles möglich ist. 

0

Was möchtest Du wissen?