Die Teilungsversteigerung ist beantragt.Kann der Sohn eines Miterben bis zum Versteigerungstermin in dem Haus bei Zahlung einer Nutzungsentsch. wohnen bleiben?

2 Antworten

logisch ja !

danach gelten andere regeln , die des neuen eigentümers .

der nassauer drückt den preis .


Liebe Mechthild,

jeder der Miterben ist befugt, den gemeinschaftlichen Gegenstand (hier also das Haus) zu nutzen  (§ 743 BGB). Diese Nutzungsrecht kann einer der Miterben auch seinem Sohn überlassen.

Eine Nutzungsentschädigung wird übrigens nur geschuldet, wenn sie verlangt wird und auch nur dann, wenn aufgrund der Nutzung durch den Sohn eine gleichzeitige Nutzung durch die anderen Miterben nicht mehr möglich ist. Wenn das Haus also groß genug ist, dass alle Miterben darin wohnen könnten, sie es aber nur nicht wollen, weil sie sowieso ganz woanders wohnen und daher kein Interesse daran haben, das Haus auch zu bewohnen, dann wird also keine Nutzungsentschädigung geschuldet.

Weitere Informationen zur Teilungsversteigerung finden Sie
unter www.teilungsversteigerung.net.

Viele Grüße

Klaus Dreyer

Lieber Herr Dreyer,

vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Ab Juli ist vom Miterben die Zahlung einer Nutzungsentschädigung schriftlich gefordert. Verlangt wird sie aber auch schon für die zurückliegenden Monate (ab März 2016). Das Haus ist tatsächlich groß genug, um 2 Personen darin wohnen zu lassen. Es verfügt allerding nur über eine Küche, wobei man im Keller eine Kochgelegenheit installieren könnte.

Ist es tatsächlich so, dass die Nutzungentschädigung unter diesen Voraussetzungen nicht gezahlt werden muss, selbst wenn sie schriftlich gefordert wird?

Viele Grüße

Mechthild

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