Die Stimmen in meinem Kopf sagen mir ich soll mich umbringen. Was kann ich tun?

12 Antworten

 Hallo googleregelt.

Zunächst möchte ich mich der Empfehlung von „SedOwl“ anschließen und dir eine psychoanalytische Therapie empfehlen.

Ein psychoanalytisch ausgebildeter Arzt (oder Ärztin) ist nach meiner Eischätzung  am ehesten bereit und in der Lage, dein Erleben als sinnbezogen zu verstehen und nicht nur als krankhaftes, sinnloses Geschehen, auf das  vorrangig mit Medikamenten reagiert werden muss.

Ob eine Therapeutin für dich hilfreich ist, kannst du sicher am besten selber abschätzen. Du könntest dich u.a. fragen:

  • Wirkt diejenige auf mich einfühlsam und warmherzig?
  • Hat sie (oder auch er)  ein echtes Interesse an meiner
    Lebensgeschichte?
  • Nimmt sie sich viel Zeit, um mich und meine Lebensgeschichte zu verstehen?
  • Sind ihre Vorschläge für mich hilfreich?

Ich wünsche dir, dass du das Glück hast, eine solche Therapeutin (einen solchen Therapeuten)  zu finden.

Nun zu deinen Erfahrungen noch ein paar laienhafte Anmerkungen:

Die Stimmen halfen dir in deinen Kinderjahren die „grausame Kindheit“ besser zu bewältigen. Die Belastungen waren so groß, dass du sie so ganz alleine nicht bewältigen konntest. Da wohl keiner da war, der deiner Sehnsucht nach Geborgenheit und Liebe entgegen kam, hast du „diejenige“ in dir selbst erschaffen. Und das war ja wohl auch entlastend für dich.

Mit zu wenig Liebe aufgewachsen musstest du schon mit acht Jahren deinem Bruder Liebe und Zuwendung schenken. Ich vermute, du hast durch Deine Zuwendung zu Deinem Bruder auch die ganz unverstellte, unmittelbare Zuwendung von ihm zu dir erfahren. Du musst wohl ziemlich viel Mühe und Liebe aufgewendet und auch empfangen haben – jedenfalls lässt mich das Verschwinden der Stimmen dies vermuten.

Kann es sein, dass du aber bald von den Aufgaben völlig überfordert warst oder gab es äußerst belastende Erlebnisse?

Ich vermute, dass du viel zu viel „schlucken“ musstest. In dir wuchs ein eigentlich ja sehr gesunder Zorn auf die total überfordernden Lebensverhältnisse. Doch konntest du für deinen Zorn kein Ziel finden. Du hättest wütend sein müssen, jemanden anbrüllen!

Aber du hast alles in dich hineingefressen.

Warum die Stimmen deines Unbewussten sich plötzlich gegen dich richteten, bis hin zu der fürchterlichen Empfehlung der Selbsttötung, ist schwer zu verstehen.

Mir kommt nur die Deutung in den Sinn, das die ständige Unterdrückung deines Wunsches Gerechtigkeit einzufordern, deinen tiefen Frust nach außen zu tragen, eine so massive selbstzerstörerische Kraft entwickelte, dass deine Stimmen sozusagen die Seiten gewechselt haben – sie sich mit dem Hass statt mit der Liebe zu dir selbst verbanden.

Sollte an dieser Vermutung etwas dran sein, müssten die Stimmen ihre selbstzerstörerische Tendenz aufgeben, wenn du dich gegenüber den Menschen um dich entschiedener durchsetzt und wenn du endlich selber glaubst und erlebst, was für ein liebenswerter Mensch du bist.

Mit deinen Stimmen – wenn ich`s mal so ausdrücken darf – solltest du mal ein ernsthaftes Wort reden! Sie sollen sich doch bitte wieder mit deiner Liebe statt mit deinem Selbsthass verbinden!

Ich weiß, dass das sehr spekulative Überlegungen sind.
Wesentlich passender sind mit Sicherheit die Gedanken, die du gemeinsam mit einem guten Therapeuten entwickeln kannst.

Aber ich wäre schon sehr froh, wenn ich dir einen kleinen Eindruck vermittelt konnte, dass  deine Stimmen deine Stimmen sind, die aus deinem Unbewussten zu dir kommen.

Ich finde nicht, dass wir diese Stimmen ignorieren sollten. Aber wir sollten in Ruhe davon ausgehen, dass sie Sinn aber auch Unsinn reden können.

Die Stimmen werden sicher nicht mehr bedrohlich sein und vielleicht auch verstummen, wenn du deine so sehr belastenden Erfahrungen in deinem Leben „annehmen“ kannst und weißt, dass sie deine Gegenwart nicht mehr belasten.

Und wenn dein Unbewusstes dann unbedingt noch über die Stimmen sich mit dir austauschen will, dann wirst du ihnen lächelnd zuhören können und einen liebevollen Ratschlag auch mal gerne annehmen.

Ein fröhliches Lächeln wünsche ich dir!

Hallo googleregelt,

Menschen, die "Stimmen hören", leiden möglicherweise an einer Psychose. Daher wäre es auf jeden Fall sehr wichtig, dass Du mit Deinem Arzt/Therapeuten darüber sprichst. Sie kennen Dich und wissen am besten, wie die Sache mit den Stimmen einzuschätzen ist und was dagegen unternommen werden kann.

Auf keinen Fall aber solltest Du "den Stimmen" folgen! Es gibt ganz bestimmt einen Weg aus Deinem momentanen Zustand! Wichtig ist, dass Du Dir dabei helfen lässt.

Was auch immer der Grund für Deine Selbstmordgedanken ist, eines ist sicher: Es gibt jemanden der Deine innersten Empfindungen auf jeden Fall versteht und dem Du nicht gleichgültig bist. Ja, es ist Gott, an den Du möglicherweise nicht mehr so richtig glauben kannst. Doch in seinem geschriebenen Wort, der Bibel, hat er Gedanken aufschreiben lassen, die eindeutig sein Interesse an uns, und besonders an den Niedergedrückten, zum Ausdruck bringen.

Ein Schreiber der Bibel, der von innerer Verzweiflung geplagt wurde, schrieb einmal: "Als meiner beunruhigenden Gedanken in meinem Innern viele wurden, begannen deine eigenen Tröstungen meine Seele zu liebkosen" (Psalm 94:19). Zeigt das nicht, dass Gott sich gern derer annimmt, die im Leben keinen Ausweg mehr sehen? An ihn kannst Du Dich jederzeit, wenden, der er sich selbst als der "Hörer des Gebets" bezeichnet. Er hat versprochen, "Kraft, die über das Normale hinausgeht" zu geben, damit man den Schmerz ertragen kann.

Ich habe in meinem auch schon viel Schlimmes durchmachen müssen und kann dies nur bestätigen! Eine Freundschaft zu Gott aufzubauen ist das Sinnvollste, was man aus seinem Leben machen kann. Durch ihn steht einem eine Kraftquelle zur Verfügung, die ohnegleichen ist und von ihm wird man niemals im Stich gelassen.

Ich wünsche Dir sehr, dass Du es mit der Hilfe und Unterstützung anderer schaffst, Dein schlimmes seelisches Tief zu überwinden und Du die Entdeckung machst, dass es sich auch in Deinem Fall lohnt, weiterzuleben. Alles Gute!

LG Philipp

Du bist ein guter Mensch...
auch ich rate dir, in eine psychiatrische Klinik zu gehen, denn durch die Stimmen in deinem Kopf und durch dein schizophrenes Verhalten, ist es denke ich an der Zeit.
Durch deine traumatischen Erlebnisse hast du dir immer den Kopf zerbrochen und ich denke, dass es imminent auf dich zurückprallt. Deine Stimmen in deinem Kopf sind deine Gedanken die du von früher schon kennst, aber alles spielt sich in deinem Kopf ab. Du musst deine Vergangenheit ablegen und versuchen ein neues Leben zu beginnen und dabei könne dir Psychiater helfen. Schütze dich vor dir selbst, indem du dir helfen lässt....
In lieben Grüßen fiOna

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