Die Spendensammler sind unterwegs....

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16 Antworten

Lebende brauchen dein Geld. Tote brauchen höchstens dein kostenloses Gedenken.

Ich finde es richtig, nur für Lebende zu spenden. Denn egal was die Toten damals für uns getan haben, man kann auch ohne Geld an sie denken oder mal Blumen vors Denkmal legen. Sich Wikipedia-Artikel über die Kriege durchzulesen und mit jemandem drüber zu reden bringt mehr Gedenken als 5 EUR zu zahlen und alles zu vergessen.

Ein lebendiges Kind wird von stillem Gedenken aber nicht satt, dessen Essen und Schulbesuch müssen finanziert werden. Genauso schützen Reden und Denken keine Natur, die Umweltverbände brauchen Geld und aktive Mitarbeit für ihre Projekte.

Geld in die Zukunft der Lebenden zu investieren ist auf jeden Fall die bessere Wahl.

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Warum lässt du dich auf die Diskussion überhaupt ein? Spätestens bei dem Spruch "Nichts unter 5 Euro" hätte ich dem Herrn unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass Bettler und Hausierer nicht erwünscht sind!!!

Ich würde schon deshalb nichts bei einer solchen Sammlung spenden, weil das eine Unverschämtheit ist, einfach vorbeizukommen und einen bei der Arbeit zu stören. (Aus dem gleichen Grund lege ich am Telefon in dem Moment sofort auf, in dem ich mir sicher bin, dass es nur Werbung ist.)

Wenn ich schon etwas spende, dann z.B. an diese Organisation hier: http://www.northkoreanrefugees.com/ Da kann man die Spenden zwar nicht von der Steuer absetzen, da die Organisation nicht im EU-Raum ihren Sitz hat, sondern in Japan - aber das macht nichts.

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Kommentar von rhapsodyinblue
02.12.2013, 08:38

Ich habe die Türe einfach zu gemacht......das war sicher unmissverständlich....;)

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  • Nein, natürlich muss niemand spenden, auch nicht für die Kriegsgräberfürsorge.
  • Spenden heißen ja gerade Spenden, weil sie freiwillig sind.
  • Natürlich darf sich jeder aussuchen, ob und wofür er spenden möchte und seine eigenen Prioritäten setzen.
  • Du musst keineswegs schlechtes Gewissen haben, nicht jedem Spendensammler oder Bettler etwas zu geben.
  • Das Auftreten dieses Sammlers ist eine reine Unverfrorenheit und gewiss nicht von seiner Organisation gedeckt. Vielleicht war er sogar ein Betrüger, der gar nicht für die Kriegsgräber sammelte, sondern in die eigene Tasche. Eigentlich sollte man ihn melden und sich beschweren. Das Verhalten ist absolut inakzeptabel und bringt die an sich gute Sache in Verruf.
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Wo du was und wieviel spendest wirst du selbst entscheiden müssen, die Auswahl ist ja leider riesig.

Ich selbst gebe grundsätzlich nichts bei Türsammlungen und sage das auch so. Also ganz kurz angebunden wieder abwimmeln. Im Zweifel bei solchen Leuten sogar die Polizei informieren, wenn sie aufdringlich werden.

Solche Sammler werden von den großen Organisation oft in regelrechten Drückerkolonnen losgeschickt. Die ziehen sich dann - obwohl sie keinen Bezug dazu haben - einen weißen Kittel mit rotem Kreuz an und die Woche drauf ein schwarzes Hemd für die Kriegsgräberfürsorge. Da gehört der Fuß in der Tür zum Standardverhalten. Alleine deswegen gebe ich da nichts!

Einen Gefallen tun sich die Organisationen damit sicher nicht.

Wenn du spenden willst, such dir besser einen lokalen Bezug. Es gibt vor Ort genügend Dinge, die dein Geld gebrauchen können, wo du auch siehst, was damit passiert.

Gruß Giorgio

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Das ist eine Unverschämtheit und ich würde dem dreisten Sammler sagen, dass ich bei seiner Organisation anrufe und mich beschwere. Das solltest du auch ohne die Ankündigung tun. Es gibt öfter Leute mit gefälschten Spendenaktionen, die sammeln in ihre eigene Tasche. Ansonsten haben die Organisationen Listen, wer wo unterwegs ist. Da kann der Mensch zur Ordnung gerufen werden.

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Eine Spende ist eine freiwillige Gabe. Viele Organisationen versuchen ihre gemeinnützige Arbeit über Spendenaufrufe zu finanzieren, und es ist nachvollziehbar, dass sie möglichst erfolgreich sammeln wollen. Aber manchmal finde ich die Methoden etwas fragwürdig, um nicht zu sagen abstoßend. Ich lasse mich nicht gern unter Druck setzen. Auch nicht emotional oder moralisch. Erst recht nicht, wenn es um eine frei-willige Gabe geht. Wenn jemand so fies Druck macht, ist auch bei mir ganz schnell die Tür zu.

Es gibt einen Unterschied zwischen Überzeugungsarbeit und moralischer Manipulation.

Ja, jeder verdient Respekt, wie es in einer der Antworteh heißt. Aber auch der potentielle Spender. Es ist sein Geld und es ist seine Sache zu entscheiden, wohin er sein Geld spenden möchte.

Wenn du entscheidest, um ein Bibelwort zu zitieren, "die Toten ihre Toten begraben" zu lassen und deine Gelder woanders hin zu spenden, bist du ganz frei, das auch zu tun. Erwarten... Ja natürlich wird von dir erwartet, dass du spendest, und der Sammler für den VDK hat ganz sicher erwartet, dass du ihm was in die Dose springen lässt. Man kann und muss nicht alle Erwartungen erfüllen.

Geh deinen Weg, das Haupt erhoben, das Herz weit, die Hände bereit zu tun was jetzt und hier nötig ist.

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Ja, ja, die besinnliche Weihnachtszeit! schmunzel

Es war gut von dir, dass du dem "freundlichen" Herrn die Tür vor die Nase zugeschlagen hast. Immerhin ist es dein gutes Recht zu entscheiden wann, wem und wie viel du spendest. Es wird auch nicht erwartet, dass du dafür spendest, vor allem nicht, wenn der Mann so dreist vorgeht.

Und wenn du ihm sagst, dass vor ihm bereits der Deutsche Kinderbund, der Deutsche Tierschutzbund, das Rote Kreuz,.... da war und du dein Spendenbudget schon aufgebraucht hast, muss er das hinnehmen.

Bei mir war vor etlichen Jahren auch mal ein Herr vom vdk da. Aber der war freundlich und auch mit 3€ vollkommen zufrieden. Aber wenn der Herr so aufgetreten wäre, hätte es auch von mir kein Geld gegeben.

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Geh mal auf die Website: http://www.volksbund.de/ Das ist die Homepage der Kriegsgäberfürsorge. Ich finde, das macht einen guten Eindruck. Und wer möchte, kann dort online spenden. Vielleicht waren die Spendensammler gar nicht vom Volksbund, sondern in betrügerischer Absicht unterwegs. Gerade vor Weihnachten gibt es viele solcher Klingelaktionen, die rein gar nichts mit dem gemeinnützigen Verein zu tun, den sie als "Türöffner" benutzen, um Geld einzusammeln.

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Kommentar von rhapsodyinblue
02.12.2013, 08:40

Es geht mir darum, dass ich prinzipiell für die Kinder hier in Deutschland spende, auch gerne für Tierheime.

Für die Lebenden und nicht für die Toten

Das ist der Unterschied.

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Es ist dein gutes Recht, zu spenden, an wen du es für richtig hältst. Und es ist ebenso dein gutes Recht, nicht zu spenden. Es freundliches "Nein" sollte da reichen.

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Sammler bekommen manchmal einen Teil des Geldes als Einkommen - egal ob beruflich oder ehrenamtlich.

Für wen du spendest, entscheidest du.

Seit ich meine Eltern auf dem Friedhof pflege, sehe ich die Kriegsgräberfürsorge mit wohlwollendem Auge. Immerhin werden dabei internationale Jugendmassnahmen durchgeführt, die zum Frieden beitragen können.

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Eine Spende ist IMMER freiwillig - und so steht es Dir natürlich auch frei, für wen du was und wieviel spenden möchtest.

Die Spendenaktionen mancher Organisationen gleichen manchmal eher einem modernen Raubrittertum: Egal ob nun an der Haustür, im Briefkasten, Fernseher oder Radio.

Jedes Jahr vor Weihnachten das gleiche Spiel: Schwuppdiewupp sind auf einmal alle bedürftig - und wo kann man in der Zeit der Nächstenliebe denn besser den Hebel ansetzen als beim schlechten Gewissen (weil´s uns ja so gut geht).

ERGO: Ich nehme es mir durchaus "heraus" den ein oder anderen Bittsteller an der Tür abzuweisen - ohne schlechtes Gewissen.

Zum Thema Kriegsgräber: das Gedenken an unsere Kriegstoten ist eine Sache der Erinnerung und nicht eines Grabmals.

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Kommentar von rhapsodyinblue
02.12.2013, 08:37

Die riesigen Kränze, die Jahr für Jahr an den Gedenkstätten niedergelegt werden müssen doch bezahlt werden.....

jedenfalls habe ich noch nie für so etwas gespendet und werde es auch nicht tun. Du hast Recht, immer in dieser Zeit ist es besonders extrem. Plötzlich liegen im Briefkasten Karten von Kinder, die diese mundgemalt haben....., andere Briefe enthalten Bilder von Kinder in Afrika.....

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Immer den Ausweis zeigen lassen - und spenden musst du nicht, nur wenn du willst.

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sehe das genau so wie du, spende besser für die lebenden das die auch am leben bleiben.

die taten der soldaten wird durch die geschichte geehrt

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Am besten Unbekannten nicht aufmachen, erst recht vor Weihnachten.

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Ich finde auch, dass unsere toten Soldaten Respekt verdient haben. Aber ganz sicher nicht auf so eine penetrante, komische Weise wie der Typ an deiner Tür das "verkaufen" wollte!? Ich hätte die Tür vermutlich auch geschlossen wenn er so aufdringlich/unfreundlich (?) gewesen wäre.

Hab mit solchen an-der-Türe-klinglern sowieso schlechte Erfahrungen gemacht...

Lg

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Kommentar von SpringBrauner
02.12.2013, 10:27

Ich finde,dass jeder Respekt verdient....

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Der VDK sammelt nicht, der finanziert sich durch Mitgliederbeiträge.

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Kommentar von rhapsodyinblue
02.12.2013, 08:28

Hier sammelt der VdK! Auch für die Kriegsgräber. Schon viele Jahre lang. Meistens kommt da eine ältere Dame (ich kenne sie, lebt in der gleichen Gemeinde wie ich auch). VdK ist die Abkürzung für "Verein der Kriegsopfer"....das nehmen sie noch ernst.

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Kommentar von KeativPixie
02.12.2013, 08:31

wenn dem so ist sollte man die evtl informieren

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Kommentar von sakura09
03.12.2013, 23:49

Zeit für ein bisschen Begriffsklärung.

VDK - Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Sie pflegen unter anderem ganze Friedhöfe voller Gräber gefallener Soldaten. Sie arbeiten auf Spendenbasis. UND ja, sie sammeln.

VdK - Verband der Kriegsbeschädigten, ein Sozialverband. Er finanziert sich durch Mitgliederbeiträge. Und nein, sie sammeln nicht.

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