Die Sache mit den Nahfeldmonitoren, Kaufentscheidung, Probehören?

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2 Antworten

Die Sache ist allgemein höchst individuell. In meinem Fall war es so, dass ich zuerst Adam-Boxen probegehört habe, aber mir der Hochtöner zu direkt war, und ich letztendlich bei Klein&Hummel gelandet bin. Ich habe mir die Boxen einfach immer nach Hause bestellen lassen oder mitgenommen, denn zur Not kann man ja einfach das Rückgaberecht ausnutzen.

Die Frage ist nicht unbedingt, was du für Musik damit machst, sondern eher, wie du diese Boxen aufstellen kannst und was sie für Ausstattungsmerkmale haben.

Verfügen sie über eine Raumkorrektur, mit der man einzelne Frequenzbereiche anheben oder absenken kann? Wenn nicht, dann musst du die Boxen zwingend in deinem Raum bei deiner bevorzugten Aufstellung ausprobieren.

Wenn ja, dann hast du - bei genügend Vorkenntnis über die verbauten Komponenten und deren zu erwartender Klangeigenschaften - immerhin noch eine gute Chance, einen idealen Blindkauf zu tätigen. Allerdings in der Hinsicht: Vorsicht bei Gebrauchtangeboten, die kann man dann natürlich nicht mehr zurückgeben.

Die von dir beschriebenen Höreindrücken decken sich ziemlich mit meinen - Von den genannten Boxen würde ich am ehesten zu den Tannoy tendiere, denn da diese über eine sehr gute Bündelung verfügen, kannst du (falls vorhanden) ja die Raumkorrektur als EQ benutzen, falls nicht, einfach die Boxen nicht so stark eindrehen und zu beiden gleichermaßen "off axis" sitzen. So kannst du auch bei Bedarf Hörsituationen simulieren, bei denen die Hochtöne etwas schärfer sind.... könnte Vorteile haben.

Wie kaufen die Profis ihre Boxen? Die richtig krassen Studios haben ja entweder Boxen, die in die Wand eingelassen sind und der komplette Raum sich deren Spezifikationen unterwirft, oder eine Akustik von der man als Home-Recordler nur träumen kann.... daher würde ich am ehesten darauf achten, wie empfindlich die Boxen auf deinen Raum reagieren, wenn du dir aus Platz- und Zeitgründen solche Maßnahmen einfach nicht erlauben kannst.

Ich glaube, eine gute Beratung bekommst Du bei den Profis von http://radioforen.de. Da wurden einige der hier aufgezählten Produkte auch näher diskutiert, und man kann gut nachfragen.

Okay, ist weniger was für Musiker, aber dafür auch für Produzenten (Features!), die eine saubere Arbeit im Sender abliefern müssen.

Die Behringers, das sind doch diese Allzweckwaffen-Monis? Haben eher mittelmäßige Kritiken, vielleicht ganz nett, um den Schreibtisch zu pimpen, aber da kannst Du auch diese kleinen M-Audio AV .. nehmen - auch nur Mittelmaß.

Yamaha ist okay. Kritiken sprechen davon, dass die 50er eigentlich nur mit dem Sub Spaß machen, die 80er sollen noch runder sein (vor allem mit Sub).

Bei den Genelecs müsste ich mal einen Kollegen (auch in den radioforen vertreten) ansprechen, der hat die im Einsatz.

Wepster 30.03.2012, 11:21

Ich werds mal checken, sorry wegen den nicht genauen Bezeichnungen der monis sonst wärs spezifischer zum nachhaken...die yamaha hs 80 sind auch gut in der nutzerbewertung und guter preis. ich habe einen kleinen subwoofer in einem 5.1 system (creative audio-link unten-klinke 3,6) aber wie ich den alleine nutze ist mir noch ein rätsel. Das Setup im allgemeinen is schwierig zumal win 7 und soundkarte nicht recht funktioniert und ich meinen mac....wo der firewiremischpult mit geht nicht rumschleppen will... vorher muss ich das alles erst fixen bevor ich die boxen hole....u know

http://www.pcwelt.de/ratgeber/Creative-Inspire-5-1-5300-296816.html

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