die sache mit dem studium...?

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9 Antworten

Also wenn du dich ständig von Anderen beeinflussen lässt und nicht selbst entscheiden kannst, lass es gleich mit dem Studium. An der Uni sind Selbstständigkeit und Eigenverantwortung gefragt.

Ich habe selbst klassische Archäologie (dafür, dass es dein Traumjob ist, solltest du lernen es richtig zu schreiben) und Geschichte studiert. Es ist schwierig an den klassischen Beruf des Archäologen heranzukommen, aber mit dem Studiengang kann man ebenso u.a im Museum, der Denkmalpflege oder im Verlagswesen für Fachpublikationen arbeiten. Von unseren Absolventen hatten 80% nach einem Jahr einen Job.

Sei dir aber bewusst, dass Archäologie im warsten Sinne des Wortes ein Knochenjob ist. Während Ausgrabungen kniet man stundenlang gebückt. Es ist auch sehr forschungslastig. Sollte man an eine Festanstellung z.B beim DAI gä( Deutsches archäologisches Institut) gelangen, ist man bestenfalls 3 Monate im Jahr auf Ausgrabung und die restliche Zeit analysiert und schreibt man darüber. Oft auch mehrere Jahre lang. Du brauchst auf alle Fälle wahre Leidenschaft dafür, sonst ist das Fach nichts für dich.

Deine Eltern sind rechtlich dazu verpflichtete dich finanziell zu unterstützen, egal was du studierst, das kann man notfalls auch einklagen.

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Einiges wird als brotlose Kunst tituliert, schlussendlich bist aber du diejenige die Jahre an der Uni sitzt und nicht deine Eltern schreiben die Prüfungen sondern du, da lässt es sich leicht daherreden "studier Jura". An Leistungskursen solltest du dich nicht aufhängen denn das was in der Schule gelerht wird ist nicht ansatzweise damit zu vergleichen was an der Uni gelehrt wird. Es geht auch nicht darum was andere wollen sondern was du willst. Dein Umfeld ist scheinbar sauer weil du dich nicht entscheidest und du machst deine Entscheidung scheinbar von jedem abhängig nur nicht von dir selbst.

Ich finde es Unsinn zu studieren nur um sagen zu können, man sitzt an der Uni. Dann zieh vielleicht auch eine Ausbildung in Betracht.

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meine berufswünsche sind aarchäologin oder autorin bzw. drehbuchautorin, 

Das eine ist ja noch hanebüchener als das andere.

Komm mal wieder zurück in die Realität.

Du magst Geschichte. Aber Archäologie hat eher wenig damit gemeinsam. Es ist ein richtig harter Knochenjob, in dem man einiges abkönnen muss. Warst du schon mal auf einer Grabung? Die meisten haben eine völlig falsche Vorstellung von dem Fach und der Arbeit.

Um als Autorin seine Brötchen verdienen zu können, ist es ein weiter Weg. Drehbücher schreiben kann man auch in Summer schools oder Workshops lernen, die an guten Schulen angeboten werden. Das könntest du neben einem anderen Studium realisieren. Stellt sich dann Erfolg ein, haben sicher auch deine Eltern nichts mehr dagegen, wenn du da weitermachst.

Hör mal auf mit mimimi und suche dir Lösungen für deine Wünsche. ;)

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Wenn du gar nicht weisst, was du überhaupt studieren willst, was soll dann das Studium eigentlich? Ohne klares Ziel wird es sicherlich nicht besonders erfolgreich verlaufen. 

Hast du denn so gar keinen realistischen Berufswunsch? Wenn es keiner als Ziel nach dem Studium ist, dann vielleicht ein Beruf den du mit einer Ausbildung machen könntest und danach (falls du unbedingt studieren willst) ein Studium was auf diesen erlerten Beruf aufbaut?

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Kommentar von Kari99
08.11.2016, 21:42

meine berufswünsche sind aarchäologin oder autorin bzw. drehbuchautorin, dass realistisch ist eher subjektiv. und meine altern wollen mich dabei nicht unterstützen :(

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Wie wäre es denn erstmal mit einem Realitätsabgleich?

In der Regel haben die meisten Menschen vor Studienbeginn (so manch einer nichtmal nach Studienabschluss) eine realistische Vorstellung von der Arbeitswelt eines Archäologen. Wenn du dich hier durch die verschiedenen Fragen zu Arbeitsalltag und Perspektiven in der Archäologie klickst, bekommst du einen ersten Einblick. Ansonsten mach Praktika an möglichst vielen verschiedenen Einrichtungen, nicht nur nett im Museum, sondern auch an einer Denkmalschutzbehörde und vor allem bei Grabungsfirmen. Letzteres ist das, wo du noch am ehesten hinterher eine Stelle bekommst, bei schlechter Bezahlung und harter Arbeit.

Was die Schreiberei betrifft: Die Zahl deutscher Autoren, die allein vom Schreiben leben können, ist mehr als überschaubar. Die Mehrheit hat einen Brotjob, der sie ernährt. Von einem publizierten Werk kannst du nicht leben, nicht einmal von einem Bestseller.

Drehbuchautorin möchtest du werden? Wofür? Wahrscheinlich für Filme oder Serien. Auch da ist natürlich die Auftragslage überschaubar, noch dazu in Deutschland. Oder kannst du dir vorstellen, auch normale Sendungen zu schreiben? Fernsehbeiträge nach Vorgaben einer Produktionsfirma? Kurze Beiträge, während derer der Fernsehzuschauer mal eben pinkeln gehen, wenn sie nicht daran interessiert sind? Auch hier: Mach Praktika, schau dir an, wie die Mehrheit arbeitet.

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Du bist jetzt alt genug sein um das allein zu entscheiden. Ich habe ein dutzend studienwahltest gemacht und die haben mir ein bisschen geholfen, auch wenn ich jetzt was ganz anderes studiere. Hol dir vom Arbeitsamt den Ausbildungs- und Studienfuhrer und schau ihn dir gewissenhaft an. Nimm dir Zei,t dann wird das. Und nimm dir Zeit mal in der Bibliothek in den verschiedenen Bereichen zu lesen. Macht einen klaren Kopf und bringt dich auf Ideen was dich interessiert. Du kennst doch noch gar nicht alles, da kannst du noch nicht die beste Entscheidung treffen. Irgendwann musst du aber eine treffen. Nur eben nicht sofort.

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Jura wirst du mit der Einstellung nicht packen. Du solltest eine berufliche Ausbildung finden, mit der du sowohl Chancen auf dem Arbeitsmarkt hast als auch eine Tätigkeit, die dich interessiert. Lass dir besser Zeit mit der Entscheidung, bevor du voreilig zusagst.

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Habe selbst um ehrlich zu sein keine Erfahrung, aber Eins kann ich sagen. Studiere nichts, wozu du vollends unmotiviert bist, denn das kann man wohl kaum durchziehen. Man hört oft, das viele Jura nicht packen, da der Stress zu hoch ist und das auch bei Leuten, die unbedingt Jura studieren wollten, weil es sie interessierte. Ich würde mir an deiner Stelle erstmal für dich klar werden, wo deine Möglichkeiten liegen und mir da nicht so unglaublich viel von der Familie einreden lassen. Zumindest für den Anfang.

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Du hast doch schon Dein Wunschstudium genannt. Dafür brauchst Du aber das Abitur.Wenn Du aber dauernd auf die anderen hörst, wirst Du nicht auf einen grünen Zweig kommen. Bleibe also bei Deinen Wünschen, schliesslich ist es Deine Ausbildung und Dein  Beruf den Du ausüben wirst und nicht die anderen. Am besten informierst Du Dich über Deinen Berufwunsch, Du hast noch Zeit genug.

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