Die Sache mit dem Geld: Seit es so gut wie keine Zinsen mehr gibt müssen die Banken ja Negativzinsen bezahlen, wenn sie ihr Geld über Nacht bei der EZB "parken?

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2 Antworten

Man kann das Geld natürlich zuhause aufbewahren - und die Banken werden sicher auch zu negativen Zinsen noch genug bei der EZB deponiert lassen, um jederzeit eventuelle Spitzen aus dem Zahlungsverkehr abzudecken.

Grundsätzlich bedeutet herumliegendes Geld aber ein erhebliches Risiko - das ja einem Wert entspricht. Entweder trägt man das Risiko selbst oder man zahlt eine entsprechende Versicherung. Und da ja gerade netterweise der 500 €-Schein abgeschafft wird, bedeutet die Lagerung bankgerechter Geldsummen eben auch einen erheblichen Raumbedarf, der in Tresorform auch Geld kostet.

Insofern kann es wirtschaftlich sein, auch leichte Negativzinsen zu akzeptieren, wenn das Geld dafür "sicher" ist.

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Bargeld lässt sich relativ schnell drucken bzw. die EZB hat ja auch immer etwas vorrätig ( was nicht in der Bilanz erscheint, weil der Bargeldvorrat der EZB etwa den gleichen Stellenwert wie deren Vorrat an Kopierpapier ).

Wenn alle Sparkassen große Summen einlagern würden, käme es natürlich schon zu Problemen. Grundsätzlich ist das aber möglich.

Die negativen Zinsen bei Bundesanleihen kommen ja auch vom Negativzins. Als Alternative zu -0,40 ist eine Anlage mit -0,30 immer noch "ein Schnäppchen".

Müssen musst Du natürlich nichts. Klar kannst Du dein Geld statt zu Negativzinsen anzulegen auch in Bargeld tauschen und aufbewahren wo Du möchtest.

Aber denk dran, in 3-4 Monaten kommt auch wieder die dunkle Jahreszeit, wo die Wohnungseinbrüche wohl wieder krätig ansteigen werden.

Ich weiß auch nicht, wie eine Hausratversicherung reagiert, wenn man ungewöhnlich viel Bargeld zu Hause hatte .....

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