Die richtige Familie? Wie schaut sie denn aus? Super Nanny und co. was ist mit mir?

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17 Antworten

Kann mich gut erinnern, dass es mir auch mal so ging wie dir. Ich habe es entschieden anders gemacht mit meinen Kindern. Ja es ist normal dass man gemeinsam am Tisch sitz sich vom Tag erzählt und die Kinder mit einer Geschichte und einem Lied in die Nacht begleitet. Es ist schön die Familie zu spüren und das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Geborgenheit zu stärken. Das was ich als Kind vermisst habe, konnte ich mit den eigenen Kindern erleben. Das ist wunderschön. Zeigt aber auch wie sehr ich das vermisst habe. Es ist einfach traurig, wenn Eltern ihren Kindern das nicht geben können. Doch du hasst die Chance es auch einmal anders zu machen als deine Eltern. Übrigens stärken solche Rituale auch die Beziehung der Eltern. LG

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Es ist sehr schade, dass Du so etwas nicht erlebt hast. Ich kenne es von meiner Kindheit her und habe es auch mit meinen Kindern so gemacht und diese wiederum machen es jetzt mit ihren. Vielleicht kannten Deine Eltern es nicht von zu Hause aus und konnten es daher auch nicht weiter vermitteln. Aus meinem Umfeld konnte ich in den letzten Jahren sehr oft beobachten, dass den Kindern eine Märchen-CD oder Trickfilme eingelegt werden und das war es dann. Gemeinsame Spieleabende gibt es kaum, entweder spielen die Kinder allein oder sitzen schon im jüngsten Alter vor dem PC. Ich finde das sehr schade, denn ein Kind braucht nicht nur Technik. Man sollte immer versuchen , auch wenn man einen Job hat, genug Zeit für die Kinder zu haben. Ich kann es manchmal schon nicht mehr hören, Job , Haushalt und Kinder , wie soll man das alles schaffen. Das schafft man, ich selber habe 3 Kinder(jetzt schon lange erwachsen) bin 8 Stunden arbeiten gegangen und hatte Haus und Garten in Ordnung zu halten. Sicher ich war auch oft geschafft und manchmal hatte ich keine Lust zu spielen oder lange Geschichten zu lesen, dann wurde eben nur eine kurze "Gute Nacht -Geschichte " vorgelesen und eben nur eine kleine Runde gespielt und danach wurde dann alles andere gemacht. Sicher war es dann oft 20.00 Uhr bis ich auch fertig mit allem war, aber es war nie eine Belastung für mich, weil ich gesehen habe , wieviel Freude den Kindern die gemeinsame Zeit bereitet hat und nicht nur ihnen sondern auch uns als Eltern. Sei nicht so traurig, dass es bei Dir nicht so war, versuche wenn Du selbst einmal Kinder hast, es bei ihnen besser zu machen und ihnen diese Werte zu vermitteln. Es wird auch Dir dann Freude machen und Dir ein Stück weit etwas geben, was Du so nie erlebt hast.

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Laß Dich nicht verwirren, ganz bestimmt haben Deine Eltern Dich nicht total verdorben, weil sie ein paar Dinge nicht gemacht haben, die die Supernanny vorschreibt. Ich habe meine Kinder auch ohne Supernanny erzogen und sie sind gute und charakterstarke Menschen geworden... ;-)

Seit der Zeit der Aufklärung wird "Erziehung" als Forschungsgegenstand beackert. Dabei kamen durch die Jahrhunderte immer wieder Modelle heraus, die in einer bestimmten Zeit als Ideal angesehen wurden. Heute kritisieren wir - wie unsere Vorfahren - auch die Modelle vergangener Zeiten und entwerfen laufend neue. Der letzte große Feldversuch war wohl die "antiautoritäre Erziehung". Wie man sieht, ist nichts draus geworden, nur haben ein paar Grundsätze Eingang in die Praktiken heutiger Erziehung gefunden. Die "ideale" Erziehung gibt es nicht. Es kann sie nicht geben, weil man keinen Menschen erziehen kann, indem man immer nur Gutes, Richtiges, Schmerzfreies, Sanftes, Freiheitliches tut. Jeder Mensch muß lernen, was geht und was nicht und dieser Prozeß ist zu allen Zeiten und in jeder Gesellschaft mit Leid und Frust verbunden sowie auch mit Freude, liebevoller Zuwendung und guten Gefühlen. Sowenig wie es das ideale Erziehungsmodell gibt, gibt es auch die idealen Eltern - und das ideale Kind gibt es auch nicht, man kann es auch mit dem besten Erziehungsansatz nicht "herstellen".

Wenn Du das Geschichtenerzählen am Abend vermißt oder selbst probieren möchtest, weil Du es nie hattest, warum holst Du es nicht nach? Weih Deinen Partner ein oder lies Dir selbst vor. Nimm Geschichten auf, erzähl Dir was, hör Dir beim Zubettgehen zu. Was ist schon dabei? Du kannst Dir Deine Rituale selbst einrichten, wenn Du möchtest und ausprobieren, ob es Dir guttut. Gruß, q.

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Jede Familie hat ihre eigenen Regeln und Rituale.

In der Zeit wo sich die Elternzeitschrift etablierte, bekamen auch die Familien etwas davon mit, in denen ganz rigide erzogen wurde- es geht schließlich auch anders. Vor allem aber liebevoller.

Mein Eindruck ist allerdings der, dass Eltern, die solche Rituale leben, sich diese in ihrer Kindheit gwünscht, aber nicht bekommen haben. Umgekehrt kann ich mir voratellen, dass Eltern dies diese Rituale erlebt und gehasst haben, diese nicht nachleben werden- warum auch, sie wollen ihre Kinder ja nicht "leiden" lassen. Und natürlich die Gruppe derjeniger, die nachleben was sie erfahren und geliebt und genossen haben. Jetzt muss nur noch die Unsitte aufhören Neumenschlein in einem eigenen Zimmer einzusperren, anstatt es in Mamas Nähe zu lassen, wohin es gehört. Auch wenn es Viele nicht gerne hören: Getragene Kinder, sind zufriedene Kinder, die nabeln sich von ganz alleine ab, wenn der Abenteuerdrang groß genug und die Umgebung sicher genug sind.

Familien-Rituale, Traditionen, Gewohnheiten- sogar Kochrezepte- sind so individuell wie die einzelen Familien selber.

NUr weil in den Medien ein bestimmtes Bild vermittelt wird, ist es nicht unbedingt der Wahrheit letzter Schluss!

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also, bei mir war das schon so. Ich hab nicht immer ne Gutenachtgeschichte bekommen und wir haben auch nicht immer zusammen am Tisch gegessen. Aber grundsätzlich war das schon so, und ich muss sagen, dass ich das als was sehr Elemetares in meiner Kindheit sehe. Gerade die gemeinsamen Mahlzeiten vermitteln das Gefühl von Familie - man redet über alles Mögliche, kriegt mit, wie es allen in der Familie so geht etc. Das hat wahrscheinlich auch dazu geführt, dass ich ein super Verhältnis zu meinen Geschwistern habe. In der Pubertät war das alles für mich allerdings sehr schwierig.. ich bin auch froh, dass ich damals nicht zum gemeinsamen Sonntagsfrühstück gezwungen werde. Inzwischen bin ich längst ausgezogen und lebe mein eigenes Leben - aber das Sonntagsfrühstück gibts immer noch mit meinen Eltern :)

Aber zurück zu deiner Frage: Ich denke nicht, dass das Voraussetzungen für eine gesunde Entwicklung sind. Wenn alles andere funktioniert, sollte das kein Problem darstellen. Das sind halt die Idealbedingungen. Und wenn du schreibst, du hättest das schön gefunden.. was hindert dich daran, alle deine Familienmitglieder an einen Tisch zu bekommen? Koch einfach mal für alle oder so. Manchmal müssen die Kinder auch ihre Eltern erziehen :)

Und außerdem ist es doch gut, dass du nun ein inneres Bild hast, das dir schöner erscheint, Somit kannst du es bei deinen eigenen Kindern besser machen! :)

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Ich kann nur von mir ausgehen. Ich gehe ja nun auf die 60 zu.

Wir spielten zuhause und immer dann draußen wenn es nicht in Kübeln regnete. Unser Vater war seit spätestens Anfang der 1960-iger Jahre mindestens zu 50% an der Erziehung beteiligt. Was ihn sehr oft zum Gespött der Umwelt machte. Wir waren regelmäßig bei der Verwandtschaft. Es verstand sich von selbst gemeinsam zu essen. Es verstand sich von selbst dass bis zu einem bestimmten Alter vor dem Einschlafen etwas vorgelesen wurde, miteinander geredet wurde - eine Zeit mit einem Erwachsenenteil.

Ja. Ich denke schon dass Du was verpasst hast.

Ich erlebe es immer wieder. Es fällt mir auf. Menschen, die keine Tischmanieren haben. Menschen, die Smal-Talk nicht beherrschen. Menschen, die nicht fähig sind das Gegenüber in seinem So-Sein wahrzunehmen, anzunehmen, zu aktzeptieren. Soft-Skills heißt das in Neudeutsch. Und wird gerne durch Aggressivität erstetzt.

Übrigens lässt sich heute nachweisen dass es einen Zusammenhang zwischen sozialer Kompetenz und Intelligenz gibt. Lernfähigkeit .

Du kannst das in jedem Alter nachholen. So ist das mal nicht. Werde Mitglied in irgendeinem Verein. Sei es nun Sport, eine Lerngruppe, etwas Religiöses oder Semireligiöses. Nun ja. Für mich ist Buddhismus semireligiös da vom Ansatz her, vom Grundgedanken eine Philosophie.

Dass Dir manche dieser sozialen Handlungen unangenehm sind liegt an der fehlenden Übung. Gepaart wohl mit einer unbewussten Scham des Nicht-Könnens. Denn wir Menschen sind nun mal Herdentiere. Das Miteinander ist in unseren Genen. Du hast es nicht gelernt. Also empfindest Du es als unangenehm.

So viel Ausländisch kannst Du bestimmt:

Practice makes perfect.

Selbst der weiteste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

Jo. Du hast schon Recht:

So manche dieser Sendungen vermittelt wie es gesund ist damit wir es nachmachen.

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Kommentar von Hellfirestrike
09.10.2011, 14:06

Hm.. Ich bin meinen Mitmenschen im denken eigendlich vorraus, jedoch hast du recht. Sozial gesehn bin ich bei 0, ich bin nicht gerne in der Herde, im gegenteil, ich ziehe lieber mein Ding durch. Ich komme auch nicht mit Menschen aus. Ich kann zwar eine weile unter ihnen verbringen, jedoch stehe ich quasi unter Stress, erst alleine kann ich mich endspannen.

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Nein, die ideale Familie ist nicht die Regel. Ich könnte mir vorstellen, daß diese TV-Sendungen versuchen, den Leuten Hilfestellung und Anregung zu geben, eben weil die meisten kein "Muster" eines vernünftigen Familienlebens kennen. Allerdings kenne ich diese Sendungen nicht, und kann daher über die Qualität der Ratschläge keine Stellung nehmen. Ich gehe eher davon aus, daß - wie im Fernsehen üblich - die Quote alles ist und demnach gehandelt wird. Die Realität bleibt wahrscheinlich außen vor.

Sei nicht so traurig, weil du so vieles nicht erlebt hast. Das geht den meisten so. Wie es aussieht, ist doch etwas vernünftiges aus dir geworden. Wahrscheinlich kennen/kannten deine Eltern aus der eigenen KIndheit solche Rituale ebenfalls nicht. Falls du selbst einmal Familie haben solltest, könntest du dir vornehmen, soviel wie möglich Zeit mit den Kindern zu verbringen, sie liebevoll zu fördern. Erziehung ist eine schwierige Aufgabe. Es schadet nicht, sich vorher Gedanken zu machen, wie man vorgehen möchte/sollte.

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Hast du dich in deiner Kindheit wohl gefühlt ? Hast du deine Eltern geliebt & haben sie dich geliebt ? Wenn ja dann ist es schon eine perfekte Familie! Mach dir keine Gedanken darum das ihr nicht zusammen am tisch gegessen habt ! Sei glücklich das zu haben was du hast ! Eine Familie die dich liebt so wie du bist !

Grüße :)

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ich finde das schade, dass du all dieses dinge nicht hattes....ich meine das ist doch eig. normal zumindest bei mir und in meinem umfeld aber du kannst es ja besser machen, wenn du selbst mal familie hast!!!!

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da hast du eine gute Frage gestellt !!!!! Ich glaube auch die Perfekte Familie gibt s nur in Hollywood,wer in sich kehrt fragt sich das selbe wie du ,ich und Billionen von Menschen egal ob weiß ,schwarz ,rot oder gelb oder einer Religion angehörig,in der Seele sind alle Menschen gleich und wir sind eine Familie,bloß leider mit anderen Ansichten!

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vielleicht solltest du dir einfach nur andere Fernsehsendungen anschauen und dir nicht Gedanken darüber machen was dein Eltern falsch gemacht haben könnten . Ändern kannst du sowieso nichts mehr , nur besser machen

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das ist ganz sicher nicht die regel...

aber, da du nun begreifst, was dir gefehlt haben könnte, mache es bei deiner familie, so du eine gründest, besser!

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rituale geben einem kind halt. aber sie sind nicht alles. man kann noch so viel fördern und rituale zelebrieren, wenn die eltern zb. launisch sind und das kind heute so und morgen so behandeln, dann kann ein kind auch aus den fugen geraten.

wenn du dich bisher so wohl gefühlt hast, ist doch alles in ordnung. in deiner familie kannst du es ja anders leben, dann wirst du sehen, ob dir das befriedigung schafft.

meinem bruder sind rituale total auf den keks gegangen. als ich aus dem haus war, war es damit bei meiner familie vorbei :-). ich wiederum konnte nicht genug davon haben. so ist das im leben. es gibt viele schablonen, aber nicht alle passen rein :-).

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Die Richtige Familie! besteht aus Harmonie! Regeln sind unabkömmlich!

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man verbringt halt mehr zeit mit der familie (entwicklung zum muttersöhnchen), aber das hat ich auch nie.

und wenn du pech hast und deine familie dumm ist wirst du auch wie die.

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Kommentar von taigafee
08.10.2011, 04:27

die verbindung von "mehr zeit mit der familie verbringen" und "muttersöhnchen" ist quatsch. ein muttersöhnchen wird man, wenn mama einem alles hinterherträgt und sohnemann völlig unselbständig wird. ein familienmensch kann durchaus selbst verantwortung übernehmen, eher sogar schneller, als jemand, der zu viel allein war und immer noch etwas vermisst. so wie jemand nicht vom tisch aufsteht, der noch nicht satt ist :-).

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die richtige familie ist die wo mann sich wohl fühlt :P egal was mit der ist!

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