Die Rentenversicherung erwartet private Vorsorge, aber es gibt keine Versicherung für jeden?

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5 Antworten

Hallo,

bei einem guten Versicherungsberater gibt es doch immer wieder Möglichkeiten einen Schutz zu bekommen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten das Einkommen abzusichern.

Es ist richtig, das es immer Menschen gibt, die ein geringes Einkommen haben, oder hohe Belastungen (Ausbildung am anderen Ort, die Kosten da) aber immer habe ich eine Lösung in den Gesprächen anbieten können.

Sicherlich sind bestimmte Versicherungen (Grundfähigkeitsversicherung, Dread Drease, Erwerbsunfähigkeitsrente mit und ohne Gesundheitsprüfung, Krankentagegeldversicherung mit oder ohne Gesundheitsprüfung) nicht die erste Wahl, aber eine Möglichkeit eine Grundabsicherung zu schaffen. Das ist beratungsintensiv, wer nicht einem entsprechenden Berater der über den Markt verfügt, zusammenarbeitet, muß eben damit leben, nur auf Schmalspur der Produktwelt gehalten zu werden.

Und gehe davon bitte aus, die Zugänge zur Erwerbsminderungsrente der Deutschen Rentenversicherung werden immer schwerer.

Beste Grüße

Dickie59

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Kommentar von Dickie59
12.01.2016, 09:35

vielen Dank für den Stern und alles Gute...

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 Aber als wir ins Berufsleben eingetreten sind, gab es noch staatlichen Schutz und eine private Vorsorge war nicht unbedingt nötig.

Einen staatlichen Schutz gibt es heute auch noch. Nur reicht der Schutz heute wie auch schon damals nicht aus.

Auch heute ist nicht unbedingt eine Absicherung notwendig. Dies kommt immer auf die Vermögensverhältnisse eines jeden an.

Meine erste BU-Absicherung schloss ich mit meinem 21. Lebensjahr ab, weil ich zu der Überzeugung kam, dass auch die gesetzliche Absicherung über die BFA-Berlin im Falle einer Berufsunfähigkeit nicht ausreichte.

Und mein Geburtsjahrgang liegt vor 1962.

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Aber für ganz viele gibt es die Möglichkeit nicht.

Das stimmt so nicht ganz. Die meisten Menschen sind in jungen Jahren, wenn sie gerade aus der Schule kommen relativ gesund und damit meistens gut versicherbar.

Natürlich gibt es immer Ausnahmen, aber auch für Ausnahmen findet ein versierter Makler meistens Lösungen:

  1. Manche Erkankungen lassen sich versichern, wenn auch mit Risikozuschlägen. In manchen Situation ist es aber leider unmöglich dies so zu tun und die Leute kennen nur versichert werden, wenn sie dem Ausschluss des Krankheitsbildes vom Versicherungsschutz zustimmen.
  2. Nicht alle Versicherer bewerten alle Krankheiten exakt gleich. Erkankung A kann bei Versicherer #1 zum Ausschluss führen bei Versicherer #2 jedoch zur Annahme mit Zuschlag führen. Diese anonymen Vorabanfragen zu stellen wäre Aufgabe eines Maklers.
  3. Ist eine BUV wie auch immer aktuell nicht möglich, muss man schauen ob dies aufgrund einer chronischen oder einer aktuen Situation der Fall ist. Bei aktuen Erkankungen kann es manchmal sinnvoll sein eine Wiedervorlage zu machen nach Ablauf der Frist, die in den G-Fragen abgefragt wird (3-10 Jahre).
  4. Manchmal gibt es eine BUZ als Anhang zu einer betrieblichen Altersvorsorge. Bei Kollektivverträgen meist mit vereinfachten Gesundheitsfragen. Zwar sollte man Vorsorge und Absicherung nicht unbedingt kombinieren, aber bevor man gar keine sinnvolle Absicherung hat, sollte dies geprüft werden.
  5. Es gibt auch Alternativversicherungen, die zwar nicht dem Umfang einer echten BUV haben aber dennoch einen gewissen Schutz bieten, z.B. Grundfähigkeitenversicherung, Erwerbsunfähigkeitsversicherung, Unfallversicherung, etc.
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Kommentar von Hideaway
09.01.2016, 13:08

Stimmt. Aber was hilft das, wenn sich die Leute im Vertrauen auf "staatlichen" Schutz sich damit nicht befassen? Die so genannte Altersarmut ist eben in vielen Fällen hausgemacht. Wobei ich betonen möchte, dass ich diese Menschen, die nun in ihrer eigenen Falle sitzen, durchaus bedauere anstatt besserwisserisch auf sie herab zu schauen.

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Die RV erwartet nicht unbedingt eine private Vorsorge. Wem die staatlichen Leistungen ausreichen und sich nicht frühzeitig um eine zusätzliche private Absicherung kümmert, der muss sich halt im Alter einschränken. Es ist doch allgemein schon sehr, sehr lange bekannt, dass man nur mit der Rente alleine seinen Lebensabend nicht im Luxus bestreiten kann. Es ist aber jedem seine eigene Pflicht sich um diese Dinge zu kümmern! 

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eine private Vorsorge war nicht unbedingt nötig

Doch, die war immer schon nötig, in Form einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung, Kapitallebensversicherung und Unfallversicherung. Besonders für die Anfangsjahre, wenn noch kein anständiges Rentenpolster vorhanden ist. Leider hielten das Viele für überflüssig. Und wenn ich an die vielen Frauen denke, die sich seinerzeit nach Heirat ihre Rentenbeiträge erstatten ließen und davon die Wohnzimmereinrichtung oder ein Auto anschafften, komme ich aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus.

Wenn man die Vorsorge allzu lange hinausschiebt, bis das Haus brennt, braucht man sich natürlich nicht zu wundern, wenn sich keine Versicherung findet.

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Kommentar von FantaFanta76
09.01.2016, 12:51

Wir wussten damals nicht, dass es sowas gibt

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