Die physikalischen Gesetze, die Erde und die Eltern als Götter bezeichnen?

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16 Antworten

Die Frage, gibt/gab es einen Gott, d.h. einen Schöpfer, der alles um uns herum und auch uns geschaffen hat, hat die Menschen offenbar schon immer bewegt. Untrennbar damit verbunden war/ist die Frage, lenkt dieser Gott auch jetzt noch laufend das ganze Universum, steuert er auf der Erde  die geologischen Ereignisse (Erdbeben, Tsunamis), das Klima, das Wetter (und die Unwetter) und nicht zuletzt die Geschicke der Menschheit und sogar das Schicksal jedes einzelnen Menschen. Fast alle Menschen haben früher beide Fragen bejaht, mit dem Unterschied, dass je nach Region diesem Gott unterschiedliche Namen und unterschiedliche Handlungsweisen zugeschrieben wurden.

Auch schon früher, aber fast explosionsartig zunehmend in den letzten Jahrhunderten, ja Jahrzehnten haben bestimmte Menschen (die "Wissenschaftler") versucht, die Abläufe im Kosmos und in der Natur auf natürliche Weise, d.h. ohne das Eingreifen einer "höheren Macht", zu erklären. Inzwischen hat sich dadurch ein ungeheures Wissen angehäuft und es hat sich gezeigt, dass offenbar einige wenige physikalische Grundkräfte sowohl die Entstehung unseres Universums mit seinen Milliarden von Galaxien, die jeweils wieder Milliarden von Sonnen mit Planeten enthalten, wie auch die Entstehung und die (zeitlich befristete) Existenz der Milliarden von unterschiedlichen Lebewesen auf der Erde (und möglicherweise auch auf anderen fernen Planeten) ermöglicht haben.

Diese bisher bekannten 4 Physikalischen Grundkräfte und die daraus ableitbaren physikalischen, chemischen, biologischen Gesetze sind an jedem Ort im Universum gleich und sie haben sich nach heutigem Wissen im Lauf der schon verflossenen rund 14 Milliarden Jahre seit dem Beginn unseres Universums niemals geändert.

Daraus kann man eigentlich nur einen logischen Schluss ziehen: Es gibt keinen Gott oder er hat in den letzten 14 Milliarden Jahren niemals in den Ablauf der Welt eingegriffen..

Früher hat man gerne an "Wunder" geglaubt und diese als Beweis für das Wirken Gottes angesehen. Seit aber die Wissenschaft daran gegangen ist, solche Geschehnisse mit leblosen Kameras und Messinstrumenten zu untersuchen, sind die "Wunder" ausgeblieben. Warum? Weil sie nur durch die lebhafte Phantasie und die relativ leichte Beeinflussbarkeit des menschlichen Gehirns zustande gekommen sind.

Dass auch heute noch viele Menschen an Gott glauben, beruht einerseits darauf, dass sie schon im frühkindlichen Alter "indoktriniert" wurden, und dass sie andererseits in der Schule und im Erwachsenen-Leben die wissenschaftlichen Erkenntnisse auf den Gebieten Physik, Kosmologie, Chemie, Biologie usw. wegen deren komplizierter Vielfalt nicht durchschauen und in sich aufnehmen können (oder wollen).

Nach heutigem Wissensstand verdanke ich meine zeitlich befristete Existenz letztendlich den 4 Physikalischen Grundkräften und etwas näher gesehen der Zeugung durch meine Eltern und deren fürsorgliche "Aufzucht". Da aber auch meine Eltern wiederum durch die Zeugung und "Aufzucht" ihrer Eltern entstanden sind, erfreue ich mich immer wieder an dem Gedanken, dass ich durch eine lange, lange Kette von liebevollen und lustvollen körperlichen "Vereinigungen" meiner Vorfahren und eine eben so lange Kette von mütterlicher und väterlicher Fürsorge dieser Vorfahren für ihr heranwachsendes Kind entstanden bin.

Vielleicht liegt es daran, dass ich trotz fehlenden Glaubens an Gott und trotz meiner bereits 83 Lebensjahre immer noch so viel Freude am Leben habe.

Ja, Internetzugriff, ich denke da genauso wie Sie und das schon seit geraumer Zeit.

Wenn man also an imaginäre Götter glaubt, dann könnte man doch auch
meinen, dass die physikalischen Gesetze, die Erde und die Eltern unsere
Schöpfer sind?

In beiden Fällen würde man aus unterschiedlichen Gründen falsch liegen. Im ersten Fall, weil es die Götter nicht gibt. Im zweiten Fall, weil es zwar die Eltern und die Erde und die Physik gibt, diese aber keine Götter sind.

Den durch die physikalischen Gesetze ist die Milchstraße, unser Sonnensystem und unser Planet entstanden. Auf der Erde konnte sich Leben entwickeln. [...] Die Eltern haben uns durch Sex erschaffen.

Das rechtfertigt nicht, irgendetwas davon einen Gott zu nennen. Drachen haben Schuppen und Schlangen haben Schuppen, aber das bedeutet nicht, dass Schlangen Drachen sind, oder umgekehrt.

Es fehlen auf beiden Seiten notwendige Eigenschaften, um den Schlangen den Status als Drachen zuzuschreiben oder umgekehrt. Genauso fehlen der Erde, deinen Eltern und vielen anderen Dinge, die zu deiner Existenz führten notwendige Eigenschaften, um als Götter zu gelten. Viele sind nicht einmal Personen, nur einige deiner Ahnen sind es. Nichts davon musst du anbeten, nichts davon ist übernatürlich.

Im Gegensatz zu diesen imaginären Göttern, klingen die 4 aufgezählten Götter doch ziemlich vernünftig und logisch, oder nicht?

Im Gegensatz zu den imaginären Drachen wirken Schlangen als Drachen doch vernünftig, oder? Nein, tun sie nicht. Das Unvernünftige daran ist die Gleichsetzung, die Identifizierung des einen als etwas anderes.

Hi, ich denke das du gewisse ethische Grundsätze da vergessen hast.

für dich mit deiner Bildung, Verstand und Weltanschauung ist das schon richtig, aber der Glaube bedeutet oftmals mehr, damit werden ja auch grundsätzliche Fragen beantwortet, warum zb was passiert oder der sinn des Lebens, woher wir kommen und wohin wir gehen. Ein Philosoph würde dich nun fragen woher physikalische Gesetze kommen, wie es dazu kam,das man auf der Erde leben kann oder wie es dazu kam,das dein Vater deine Mutter geschwängert hat so das du nun exsistieren kannst. Deine genannten Götter können nicht erklären warum es leid auf der Erde gibt, die können auch niemanden die Angst vorm Sterben nehmen, deine Eltern können nur dank ihrer individuellen Erziehung und Lebenserfahrung dir den,weg des Lebens zeigen, ob das falsch oder richtig ist könnte man nicht klar definieren, da jeder seine eigenen Götter hätte, die es evtl,auch anders machen.

nicht zuletzt hat der imaginäre Gott auch den Vorteil das er für alle seine gläubigen klare Regeln und Werte definiert die ein zusammenleben in einer Zivilisation erst ermöglicht.

earnest 30.06.2017, 17:49

Nun ja, "Dein Gott", wenn ich das mal vermuten und flapsig formulieren darf, kann ja auch nicht erklären, warum es Leid auf der Erde gibt.

Oder wie es kommt, dass mein Pappi meine Mammi geschwängert hat. (Bei Maria war es ja wohl anders.)

P.S.: Könnte der Philosoph nicht auch fragen, wer den Gott geschaffen hat, der den Gott geschaffen hat, der Gott geschaffen hat...?

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jww28 01.07.2017, 08:57
@earnest

Hi Earnest, da ich keinen festen Glauben habe erlaub ich mir den Luxus Lösungen von verschiedenen Glaubensrichtungen herauszuziehen, im Buddhismus gibt es zb eine Antwort für das Leid, nämlich Karma, nach deren Glauben hat die Seele, die leidet im Vorleben was böses gemacht.

Das dein Vater deine Mutter getroffen hat würde nach christentum vielleicht eine göttliche Vorsehung sein.

und klar philosophieren kann man über alles was einen auch interessiert ;) nur bringt diese frage ja nie eine entgültige Antwort, Religionen sind da anders gestrickt wie zb im Christentum "es gibt keine götter neben mir". Das ist bisweilen einfacher für den menschlichen Geist weil das nachdenken da ein ende finden kann.

 

 

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nax11 04.07.2017, 13:07
@earnest

Nun ja, "Dein Gott", wenn ich das mal vermuten und flapsig formulieren darf, kann ja auch nicht erklären, warum es Leid auf der Erde gibt

Da kann man aber auch argumentieren, daß genau das gewollt ist, earnest. Ohne Leid, kein Selektionsdruck - das wäre eine statische Welt.

Ob Gott existiert ist die eine Frage, aber falls er existiert, dann sind die herkömmlichen Definitionen von selbigem völlig falsch.

@ jww28

wobei es in den abrahamitischen Religionen eine ganze Menge Nebengötter namens Engel gibt

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Libertinaer 30.06.2017, 18:13

nicht zuletzt hat der imaginäre Gott auch den Vorteil das er für alle seine gläubigen klare Regeln und Werte definiert die ein zusammenleben in einer Zivilisation erst ermöglicht.

Mag ja sein ...

... nein, eher doch nicht (man denke z.B. an Kants kategorischen Imperativ).

Und wenn aus irgendeinem mysteriösen Grund doch, dann ...

"Der alttestamentarische Gott ist einer der unangenehmsten Charaktere der Literaturgeschichte.
Eifersüchtig und ungerecht, ein Rassist, Schwulenhasser und Kinderkiller, ein übler Korinthenkacker, Megalomane und ethnischer Säuberer."
(Richard Dawkins, Evolutionsbiologe)

... lässt sich bestimmt ein besseres Vorbild finden, als der frauen- und sexualfeindliche Kotzbrocken der Bibel.

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jww28 01.07.2017, 09:16
@Libertinaer

Hi Libertinaer,

ich geh schlicht davon aus das Religionen immer eine bestimmte Moralvorstellung (Einteilung Gut und Böse) mit sich bringen, im Christentum zb die zehn Gebote, im Buddhismus das Karma usw. Und je nach Kultur, Religion, Erziehung und so weiter definiert man Gut und Böse anders, eine leichte Einteilung in Schubladen ist kaum möglich. Und nicht zuletzt gibt es da noch so ein tolles Zitat von Reinhard May

"Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm:
Halt du sie dumm, – ich halt’ sie arm!"

dumme Menschen sind untereinander meist 'verträglicher'.

Und klar der Gott an den geglaubt wird wurde ja irgendwann vom Mensch erschaffen, er spiegelt so die Gesellschaft wieder wie sie mal war zum Zeitpunkt wo die "heiligen Schriften" aufgetaucht sind. Heute mag das System nicht mehr ganz passen.

 

 

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Libertinaer 01.07.2017, 13:25
@jww28

Die "Moral" des Alten Testaments" ist nüchtern betrachtet eine Unmoral.

Es ist das große Elend, dass sich der Monotheismus durchsetzen konnte.

Ich verstehe warum, aber das Leid, das er gebracht hat - und immer noch bringt - ist schier unerträglich.

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Ich glaube an Gott, aber nicht an Gott als eine einzige Person. Ich denke alles was um uns rum ist und in uns ist, ist in irgend einer weise göttlich. So auch die Eltern, die Erde, Natur. Die physikalischen Gesetze  vielleicht eine Art Erklärungsweise, Funktionsweise wie Göttlichkeit sich wandeln kann, in den verschiedensten Formen, Farben, Wesen. Stichwort: Energieerhaltungssatz. Ich weiß es nicht, es ist nur meine Sicht der Dinge. 

Viele Kulturen stellen sich verschiedene Götter als Personen vor. Ich glaube es sind göttliche Aspekte vom großen ganzen, die durch diese Person repräsentiert werden, wie z.B. Im Hinduismus: Ganesh - Gott der Weisheit, im Buddhismus: Kuan Yin - Göttin des Mitgefühls, usw.

Diese "Götter" fungieren gleichzeitig als Vorbilder, Orientierungshilfen. Dadurch, dass man sich von deren Lebensweisen in den Legenden inspirieren lassen soll, das Göttliche in sich genauso zu leben und zu kultivieren & dadurch die Welt zu einem besseren Ort zu machen. 

TestBunny 30.06.2017, 13:33

Bei deinem Kommentar fällt mir eine meiner Lieblingsfilmszenen ein: "Nun ja vielleicht hebe ich eines Tages einen Stein auf und lese auf der Unterseite Made by God" xD

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Libertinaer 30.06.2017, 17:50
@TestBunny

Neulich, irgendwo in der Sahara: Seht, ein schwarzer Stein! Mitten in der Wüste! Wo es doch gar keine schwarzen Steine gibt! Der MUSS von Gott auf die Erde geschickt worden sein! Schnell, lasst uns einen Walfahrtsort bauen, damit die Menschen unentwegt darum herum laufen können.

Und das nennen wir dann "Sockel für einen ganz gewöhnlichen, popeligen Meteoriten, wie sie im Jahr tonnenweise auf die Erde fallen"!

Hah, kleiner Scherz! Wir nennen es "Würfel" (arab. "Kaaba")!

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Du beschreibts eigentlich Atheismus, indem du den Begriff des Gottes völlig entwertet: Die Erde ist ein großer gestinsbrocken mit ein bisschen Kohlenstoff ausßendrum. Und die Eltern als Götter? Da prinzipiell jedes Lebewesen zu einem Elternteil werden kann, wäre damit jedes Lebewesen ein Gott...

Wozu dann einen imaginären Gott?

Weil wir sind, wie wir sind. Der Glaube an das Übernatürliche/"Göttliche" ist in unserem Gehirn verankert. Strahlung kann das gezielt induzieren, und von halluzinogenen Drogen mal ganz zu schweigen.

Dazu kommt, dass wir evolutionär darauf getrimmt sind, Muster zu deuten, sprich: einen Sinn zu erkennen - selbst wenn es keinen gibt.

Beides zusammen, plus das Unwissen über die naturwissenschaftlichen Zusammenhänge der Welt, und schon entsteht der Wunsch nach einer Gottheit, der man zuschreiben kann, was man nicht versteht, aber doch existiert.

Sollte deine Frage aber eigentlich sein: "Wozu noch einen imaginären Gott?"

Weil er, s.o., halt für viele existiert, und sie das ggf. an ihre Kinder weitergeben: "Glaube, ohne zu hinterfragen, was immer erwachsene Bezugspersonen dir sagen. Religionsführer sind sich der Verletzbarkeit der kindlichen Gehirne voll bewusst und der Wichtigkeit, sie möglichst früh zu indoktrinieren. Unsere psychischen Dispositionen machen uns für Religion anfällig wie der Lichtkompass Motten für ihren Todesflug." (Richard Dawkins, Evolutionsbiologe)

Und "wenn ich den Glauben eines Menschen mit 8 oder 9 Jahren habe, habe ich ihn für den Rest seines Lebens.
Je früher ich damit anfange, jemandem einzuimpfen, was er glauben soll, umso eher bleibt er dem für den Rest seines Lebens treu.
Auch wenn er mal abgleitet, irgendwann kehrt er zurück.
Und wenn es zu emotionalen Entscheidungen kommt, wie: wen heirate ich, wen wähle ich, dann wird religöser Glaube mächtig."
(Dr. Michael Persinger, Neurologe)

Man sollte nicht vergessen, dass die alttestamentarischen Religionen sehr besitzergreifend sind ("Du sollst keinen anderen Gott haben neben mir") und Abweichler schlicht bestraft oder gar hingerichtet haben - bzw. es ggf. immer noch tun.

Erst die Aufklärung hat das geändert. Und die Religiosität nimmt ja auch seit Beginn des letzten Jahrhunderts in Europa stetig ab.

Wir sind halt auf einem guten Weg, aber er dauert eben länger ...

ps1980 kann dann ja die letzte übriggebliebene Kirche abwickeln. ^^

ICH brauche jedenfalls keine "Götter". Und ganz bestimmt nicht meine Eltern als solche. =:-> 

gilgamesch4711 30.06.2017, 18:19

  Was die Straßenprediger z.B. der evangelikalen Kirchen nie beachten. Wer MICH von der Existenz gottes überzeugen will, hat vier Jahre Grundschule zu widerlegen. Die können auch nur schwätzen ohne Ende; zuhören können die nicht.

   Trotzdem; zu deinem Dawkinszitat. Es greift entschieden zu kurz; der Roman

     " Dead Poets ' Society " aus dem Jahre 59 .

   Eine antiautoritäre Erziehung hat es in den USA nie gegeben; die Umerziehung ist eine freie Erfindung der amerikanischen Besatzungsbehörden hier in Deutschland, die völlig i der Luft hing . ( Hier wer kennt den Song " Free Electric Band " ; selbe Problematik wie die Society. )

   Namen kann ich mir nie merken; Hauptperson ist der Englischlehrer des Internats, der Erfinder der " Society " , nennen wir ihn Smith . Für mich völlig unfassbar: Smith wird gefeuert, weil er eine pädagogische Idea hat. Mit den Jungs unternimmt er Nachtwanderungen in irgendwelche hophlen Baumstümpfe, um ihnen - erinnert stark an den Wandervogel - das Gefühl zu vermitteln, sie seien Piraten von ausnehmender Wichtigkeit . Und in jenennächtlichen Gehölzen führen die Jungs Dramen " toter Dichter " auf ( Shakespeare u.a. )

   Der Höhepunkt; was nun den amerikanischen autoritären Charakter völlig von dem deutschen unterscheidet. Der Deutsche ist immer schmiiirig; nach Außen wohl anständig. Du merkst gar nicht, wenn ein Lehrer wegen eines Dienstvergehens suspendiert wird.

   Dagegen an dem Internat, so erfahren wir, verschickt der Direx einen rundbrief an alle eltern. Und nur diejenigen Eltern, die bereit sind zu unterschreiben, dass der Smith weg soll. Und die zusätzlich ihre Sprösslinge nötigen, die nämliche Forderung zu unterzeichnen. Die Jungs dürfen in dem Internat bleiben ...

   Warum ich das Ganze erzähle; a Propos Dawkins.  In einer Szene beklagt sich Smith über die evangelikale Erziehung; sein Kollege

    " What is your opinion? "

      " I ' m atheist ; of course. "

      " What was YOUR education? "

    " Religious of course. "

    " Thus if you want DETERMINED atheists. Give them a firm religious bring-up; WORKS EVERY TIME ... "

    Ich kann das nur bestätigen. ICH bin das deutsche Kind, gegen das ein Kreuzzug organisiert wurde -  und ich trug es mit Stolz. Der Indianer kennt keinen Schmerz ...

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  Geistesgeschichtlich wurden Jahrhunderttausende lang Götter gar nicht mal als ===> Demiurgen benötigt, sondern man opferte ihnen, weil man sie für unberechenbare Fährnisse des Schicksals verantwortlich machte. Klingt irgendwie Zweck rational; heute lebe ich. Was kümmern mich verflossene Äonen?

   " Es muss einen Gott geben " , sprach der Goldfisch, " wer wechselt mir sonst das Wasser? "

  Gottesbeweise sind übrigens ein " Alleinstellungsmerkmal " der katolischen Kirche; sämtliche anderen christlichen wie außerchristlichen Bekenntnisse halten ihre Schäfchen so klug beisammen, dass die unbesehen an die Götter glauben, welche ihre Priesterkaste im Angebot hat. Typisch der  griechisch-ortodoxe Pope

   " Wenn du nicht mit dem Herzen glauben kannst, dann lass es doch bleiben. "

   Typisch der ===> kosmologische Gottesbeweis ( KG )  wie er von den  Wachtturmpredigern der Zeugen Jehovas ( ZJ )  popolarisiert wurde.

   "  Ein jedes Geschaffene bedarf eines Schöpfers. Eine Uhr ohne ihren Uhrmacher ist schlechterdings undenkbar. "

       Du selbst bringst ja schon die erste Hälfte der Widerlegung; Tiere sind viel zu unintelligent, ihre Nachkommen zu " konstruieren " Auch menschliche Eltern sind trotz aller Genetik immer noch nicht im Stande, ihre Babies auf der Werkbank zu drehen.

    Ich meine die Menschen sind ja nicht blöd .  Dass die Verbreitung monoteistischer Bekenntnisse eher auf einem Zufall beruht, die Mehrheit ihnen so lange heftigen Widerstand entgegen setzte, liegt nicht zuletzt daran, dass ein solcher Gott, also die höchste verfügbare Intelligenz weit und breit,  selbst ja ungeschaffen wäre - im Widerspruch zum KG .

   Vielleicht intressiert dich ja das. Mein Kommilitone " Jens "

   " Du wirst immer wieder beobachten, dass etwas nicht zu wissen, für die meisten Menschen den nackten Horror darstellt. Wenn sie etwas vergessen haben, erfinden sie fiktive Ereignisse. Wenn sie einen Vorgang nicht verstanden haben, denken sie sich scheinbare Ursachen aus, statt einfach zuzugeben, dass sie es nicht wissen. "

   Genau diesen Effekt beobachtest du ja bei sämtlichen ===> Kosmogonien . Statt schlicht und ergreifend zu sagen

  " Wie ist die Welt entstanden? Niemand kann das wissen, weil ja damals keiner von uns dabei war. "

  erfinden sie dunkel raunende Epen, von denen Einstein wohl geurteilt hätte

   " Die Leute scheinen zu glauben, wenn etwas tiefsinnig klingt, müsse es auch bedeutungsschwanger sein ... "

Internetzugriff 30.06.2017, 14:43

Woher hast du den Text kopiert?

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gilgamesch4711 30.06.2017, 15:02
@Internetzugriff

  Du weißt doch; z.B. Annette Schavan wurde der Doktortitel aberkannt . Und das war der noch nicht mal peinlich; noch Jahre danach stellte sie sich einem Interview durch den Hessischen Hörfunk.

   Diese Malaise hat ja ihre Ursache darin, dass ( auch normale ) Doktorarbeiten eine Note besser bewertet werden, wenn du das Zitat nicht nur durch Fußnopten belegst ( Möge doch gefälligst jeder selber nachschlagen )  sondern ganze Passagen wörtlich abpinnst.

    Hier kennste den?

   ' Sagt derr Schmalmaulfrosch zum Breitmalmaulfrosch

   " Ich bin ein Schavan; ich bin ein Schavan; ich bin ein Schavan ... "

   " Du bist weiter nix wie'n popeliger Schmalmaulfrosch. "

   Da zieht der Schmalmaulfrosch den Slip runter; sagt der Breitmalmaulfrosch

   " Mein lieber Schavan ... " '

   Hätte z.B. Sigmund Freud seine ganzen Zitate ( nur durch Fußnoten ) belegt. Es hätte ihn den Ruhm gekostet, weil ja jeder gesagt hätte, okay, wieder so eine wissemschaftliche Arbeit ...  ( Z.B. " Moses der Ägypter " war lange vor ihm ein Gemeinplatz der Ägyptologie. )  Statt dessen erklärt man diejenigen Herrschaften, die die eigentliche Arbeit geleistetet haben wie ETA Hoffmann und Friedrich Nietzsche, in grotesker Umkehrung der physikalischen Kausalität zu seinen VORLÄUFERN

  ( Du kannst doch das Später nur aus dem Früher erklären, nie umgekehrt. )

   Und? Was soll ich denn kopiert überhaupt haben?

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Und du glaubst auch nicht an die imaginäre Rechtschreibung, oder?

Wenn du nicht einmal "den" und "denn" unterscheiden kannst, dann solltest du nicht so herablassend sein und ständig "imaginärer Gott" schreiben.

Und ohne Hochnäsig klingen zu wollen, ich bin mit ziemlicher Sicherheit um ein vielfaches Gelehrter in diesen Sachen als du, aber erklär mir mal bitte, wie der Urknall physikalisch Erklärt werden kann, wäre wirklich sehr nett von dir.

Ja, nur dass es eben keine Götter sind.

Es ist und bleibt jedem überlassen, an einen Gott zu glauben oder auch nicht. Du hast deine Meinung, andere haben eine andere Meinung und das ist auch gut und richtig so.

"Leben und leben lassen" sollte das Motto aller Menschen sein. Damit erübrigt sich deine Frage. "Toleranz" ist das Zauberwort.

Libertinaer 30.06.2017, 15:03

Dummerweise neigen unsere heutigen Weltreligionen zu Intoleranz.

Das muss man, gerade am heutigen Tag, wo der Bundestag - endlich - die Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare beschlossen hat, wohl wieder in Erinnerung rufen.

Auch, dass es die Christen waren, die damit anfingen, Homosexuelle auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen ...

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Was du vergisst: Die meisten, die an Götter glauben, glauben nicht an physikalische Gesetze als solches, sondern schreiben das auch dem Gott zu, an den sie glauben.

Es gibt ganz klar einen Schöpfer, sogar mehrere, schau mal auf einer Küchenausstellung vorbei! ;-)

Bevarian 03.07.2017, 12:20

;)))

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die 4 aufgezählten Götter

Wo hast du 4 Götter aufgezählt?

Zählen sollte vor der Vierosophie kommen, meine ich.

Wenn Du schon von "imaginären Göttern" sprichst, setzt du doch stillschweigend reale voraus: dann halte dich am Besten an die...   ;)))

Weil deine Frage nicht weit genug reicht.

Wo kommen denn die physikalischen Gesetze her? Warum hat es überhaupt einen Urknall gegeben? Warum hat sich biologisches Material entwickelt? Warum ist die Erde nicht einfach nur ein Stein- und Gashaufen wie die anderen Planeten? Warum hat sich der Einzeller, aus dem ja alles Leben entstanden sein soll, weiterentwickelt? Er war doch perfekt an die Bedingungen hier angepasst. Warum sollten sich Algen und Plankton weiterentwickelt haben und sich selbst ihre eigenen Feinde geschaffen haben? Warum funktioniert Sexualität so wie wir sie kennen? Warum sind Spermien so beschaffen, dass sie zu einer weiblichen Eizelle finden und dort neues Leben bilden können?

Wie soll sich das alles durch puren Zufall von selbst entwickelt haben? Ist es nicht logischer anzunehmen, dass es da eine höhere Intelligenz gibt (ob man sie jetzt Gott nennen will oder nicht), die all diese Entwicklungsprozesse gelenkt hat?

Wirf mal alle Bauteile für ein ganz simples Legohäuschen in eine Kiste und schüttel mal. wie lange müsstest du schütteln, bis aus den in der Kiste befindlichen Bausteinen das Haus wird? Ich kann dir versichern, dass das NIEMALS passieren wird. Aber das Universum, die Erde, das Leben, all das ist unendlich mal komplizierter als so ein Legohaus. Ohne dahinterstehender Intelligenz ist es absolut ausgeschlossen, dass sich so etwas je von selbst entwickeln könnte!

Das ist meine Meinung zu diesem Thema. Aber wenn jemand gern glauben möchte, dass alles durch einen unfassbar unwahrscheinlichen Zufalle entstanden ist, dann lass ich ihm seinen Glauben natürlich gern. Nur denke ich, dass es dafür sehr viel mehr "Glauben" benötigt, als an eine schöpferische Intelligenz zu glauben.

Internetzugriff 30.06.2017, 12:35

Hmm... Welchen "einzig wahren Gott", von den *TAUSENDEN* Göttern der Menschheit, meinst du, an den ich glauben, der eine "höhere Intelligenz" besitzen soll? Vielleicht Nephtys, Zeus, Apollon​, Osiris, Ceres, Botan, Krishna, Demeter, Janus, Kronos, Vishnu, Jesus, Durga, Aton, Ziwa, Poseidon, Enki, Allah, Ganesha, Vulcan, Aphrodite, Nergal, Jahwe, Utu, Minerva, Venus,...? Möchtest du mich auch fragen, ob ich an den Weihnachtsmann, den Osterhasen, oder dem Ungeheuer von Loch Ness glaube? Wie wärs mit dem fliegenden Spaghettimonster? Sagt dir das anthrophische Prinzip etwas? Es besagt, dass wir nur aus dem Grund existieren, weil alle Bedingungen für das Entstehen zum Leben da waren. Wir existieren, weil die Entfernung der Sonne stimmt, weil wir einen Ozonschicht haben, weil unser Planet in einer Lebenszone der Sonne (Habitable Zone) und in der richtigen Position der Milchstraße liegt, dann noch etwas mit den Aminosäuren auf Kometen / Asteroiden, die auf unser Planet zu steuerten, dann noch was mit der Atmosphäre, Treibhausgas... bla bla bla,... und auch viele andere Faktoren haben in der Entstehung eine große Rolle gespielt.

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Internetzugriff 30.06.2017, 12:36

Und das brauchte eben Zeit. Das geht nicht einfach so ruckzuck.

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ps1980 30.06.2017, 12:45
@Internetzugriff

Ja, all diese Faktoren sind zusammengetroffen. Was für ein unfassbarer Zufall. Ich glaube nicht an Zufälle. "Jemand" (keine Ahnung ob der nun Zeus, Jehowah oder fliegendes Spaghettimonster heißt, interessiert mich auch nicht) hat dafür gesorgt, dass all diese günstigen Umstände (Entfernung zur Sonne, flüssiges Wasser, Ozonschicht, Aminosäuren) hier zusammengetroffen sind. Und weil selbst bei den günstigsten Umständen sich immer noch nicht ein Stein von selbst zu einem Lebewesen entwickelt, hat dieser "Jemand" auch noch diese Entwicklungsprozesse gelenkt und gesteuert.

Und ja, das brauchte Zeit. Ich glaub 4 Milliarden Jahre ist das Universum jetzt alt (oder waren es 8 Milliarden Jahre - da bin ich grad nicht ganz sicher). Aber von allein würde sich das, was wir heute sehen, auch in 100 Milliarden Jahren nicht entwickelt haben.

Wie gesagt, das ist meine Meinung.

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dadita 30.06.2017, 12:51
@ps1980

Seufz. Und wieder sieht man, dass ein enormer Mangel an naturwissenschaftlicher Bildung notwendig ist um Kreationist zu sein. Das Universum ist mehr als 13 Milliarden Jahre alt, die Erde ca. 4 Milliarden Jahre.

Und du gehst die Fragestellung schlicht falsch an. Die Erde bzw. das Universum ist nicht so wie es ist um Leben zu ermöglichen, Leben gibt es weil die Erde/das Universum so sind. Wären die Naturgesetze anders gäbe es eben kein Leben oder anstatt den Menschen der Erde würden sich jetzt die Quartyquelpzzl vom Planeten Schraaagenal darüber wundern dass alles so perfekt ist, dass genau ihr Planet Leben ermöglicht.

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ps1980 30.06.2017, 13:03
@dadita

Ich glaube du hast mich gründlich missverstanden. Es spielt keine Rolle ob das Universum nun 4, 8, oder meintwegen 13 Milliarden Jahre als ist. Leben - egal ob es sich nur um einen einfachen Madenrohrwurm handelt, oder um einen höchstkomplexen Menschen oder um einen Quartyquelpzzl vom Planeten Schraaagenal - könnte sich niemals und unter keinen Umständen von selbst entwickeln, nicht mal wenn die Bedingungen noch so perfekt wären. Warum sollte es auch? Für einen nicht-lebenden Stein sind die Bedingungen genauso perfekt und dieser Stein hat keinerlei Gefahren zu befürchten und keinerlei Grund sich weiterzuentwickeln um sich anzupassen. Er ist bereits angepasst. Warum sollte sich also irgendwas weiterentwickeln?

Es gibt keinerlei Hinweis auf Einmischung einer Intelligenz im Universum? Oh doch, die gibt es! Wie kommt es denn, dass im gesamten Universum Ordnung herrscht und nicht Chaos? Egal ob man den Makrokosmos hernimmt (Planeten kreisen um Sterne, Sternsysteme um Galaxien, Galaxien um Galaxienhaufen, Galaxienhausen um Superhaufen ...) oder den Mikrokosmos (Elektronen kreisen um Atomkerne) - überall ist Ordnung. Aus Chaos kann aber niemals von selbst Ordnung entstehen - auch das ist ein Grundgesetz der Physik - es sei denn eine Intelligenz schafft Ordnung. Allein die Tatsache, dass überall im Universum Ordnung herrscht ist ein Beweis für die Einmischung einer schöpferischen Intelligenz.

Ich selbst sehe mich übrigens nicht als Kreationist, denn Kreationisten glauben das Universum sei in 6 Tagen entstanden. Ich glaube das Universum ist im Laufe von Milliarden von Jahren entstanden (13 Milliarden Jahre? Okay, kann sein, bin ich dabei), aber ich glaube nicht, dass es von selbst und ohne Steuerung durch eine höhere Intelligenz entstanden sein kann. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.

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dadita 30.06.2017, 21:35
@ps1980

Und wieder: Du hast offensichtlich keinerlei Ahnung wovon du sprichst. Deine Aussagen sind schlicht falsch und um ehrlich zu sein eine Anllage für unser Schulsystem. Das Leben hat sich nicht aus "Steinen" sondern aus biologischen zur Selbstreplikation fähigen Makromolekülen entwickelt. 

https://www.newscientist.com/article/mg21128251-300-first-life-the-search-for-the-first-replicator/

Und sobald sich etwas repliziert ist es den Gesetzen der natürlichen Selektion unterworfen. 

Es herrscht absolut keine Ordnung im Kosmos, im Gegenteil: Chaos ist überall anzutreffen. Und Elektronen kreisen nicht um Atomkerne, sie springen in Orbitalen. 

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dadita 30.06.2017, 12:47

Der Verglich mit einem Lego-häuschen hinkt auf sovielen Ebenen...es ist kaum auszudrücken. 

Und nein, es ist keinerlei Glaube notwendig um zu erkennen, dass es im gesamten Kosmos nicht die Spur eines Anzeichens auf die Einmischung einer wie auch immer gearteten Gottheit gibt.

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Internetzugriff 30.06.2017, 12:53

Dann bist du im wissenschaftlichen Informationsbereich, aber nicht auf dem neuesten Stand. Es kann sehr wohl aus Zufall etwas entwickeln. Daswegen ist Leben auch nicht, was man einfach so vorstellen kann. Nicht überall, worin es Wasser gibt, kann einfach so Leben entstehen. Bzw. sollte ich hier konkreter sein. Was meine ich mit Leben? Einzeller, Bakterien oder intelligente Lebewesen? Und übrigens, woher weißt den ausgerechnet du, dass es diesen hochintelligenten, imaginären Wesen gibt, während die Wissenschaft schon längst bestätigt hatte, dass es eine Evolution vom Einzeller, bis zu intelligenten Wesen gab, dass ohne einen imaginären Gott passiert ist? Doch allein, dass du nicht an Zufälle "glaubst", gibt mir das Gefühl, dass diese Diskussion sinnlos wird.

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Internetzugriff 30.06.2017, 13:09

HALT STOP!!! Was muss ich da lesen, im Universum herrscht Ordnung? 😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂 https://youtu.be/lhckuhUxcgAxcgA

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TestBunny 30.06.2017, 13:32

Hier geht es weniger um Zufall, als um Wahrscheinlichkeit ps1980. Sie ist zwar astronomisch klein, dass so etwas wie wir entstehen konnte, aber sie ist nun einmal da!!!!!!

Ist eine Wahrscheinlichkeit größer 0, dann kann sie auch eintreffen.

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ps1980 30.06.2017, 13:39
@TestBunny

Die Wahrscheinlichkeit dass eine höhere Intelligenz dahinter steht ist jedenfalls ungleich größer. Oder kann das einfach nur deshalb nicht sein, weil es nicht sein darf? Dann brauchen wir hier aber auch nicht weiter miteinander diskutieren.

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Libertinaer 30.06.2017, 14:24

Weil deine Frage nicht weit genug reicht.

Wo kommen denn die physikalischen Gesetze her?

Wo käme die Gottheit her, die das alles gemacht haben soll?

Deine Gedanken reichen nur nicht weit genug! :)

Und beim Rest deiner Antwort und Kommentare, wendet sich der Naturwissenschaftler mit Grausen ab ... 8-)

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ThomasJNewton 30.06.2017, 21:47

Du lässt also andere ...

Noch ...

Und lässt andere ...

Und Du machst dir ja nicht die Hände schmutzig.

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Wer war beim Urknall dabei? Wer war dabei, als menschliches Leben erschaffen wurde?

Ein Wissenschaftler hat einmal die gängige Hypothese zur Lebensentstehung ohne Gott damit verglichen, dass nach einer Explosion in einer Druckerei zufällig ein Duden entsteht. 

Libertinaer 30.06.2017, 15:05

Ohne jeden Zweifel, gibt es auch dumme Wissenschaftler.

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Bodesurry 30.06.2017, 16:29
@Libertinaer

Da Du scheinbar über sehr  gute Kenntnisse in diesem Bereich verfügst, wäre ich dankbar für entsprechende Links von Dir.

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Libertinaer 30.06.2017, 17:34
@Bodesurry

Tut mir leid, aber das passive wie aktive Interesse an Naturwissenschaft seit der Kindheit, der beruflicherseits reichhaltigst zur Verfügung stehende (und umfänglich genutzte) Wissensreichtum im Buchhandel und wissenschaftlichem Fachverlag, sowie der private, extensive Konsum unzähliger diverser Wissenschaftssendungen und -Zeitschriften, lassen sich nicht mit ein paar "Links" abbilden.

Ich könnte dir spontan nicht mal einen Link zeigen, wonach Wissenschaftler generell weniger gottgläubig sind, umso intelligenter und bedeutender sie sind.

Im eher atheistischen Deutschland ist das natürlich ohnehin egal. In den eher religiösen USA ist der Unterschied zw. Wissenschaftlern und Nornalbürgern hingegen signifikant.

Aber wie immer: Ausnahmen bestätigen die Regel.

Wie Leben entsteht, und wie es auch zu intelligentem Leben kommt, ist wissenschaftlich gesehen jedenfalls kein mysteriöses, unerklärliches Hexenw^w, ähm, Gotteswerk.

Lassen wir "Gott" also da, wo er hingehört: In der Fantasyliteratur.

Direkt neben "Gandalf" und "Lord Voldemort".

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