die Pfadfinder

7 Antworten

das ist nichts weiter als ein "beschäftigungsprogramm" für kinder und jugendliche: was in der ddr die "jungen pioniere" und zur nazizeit die pimpfe und später die hitlerjugend war, bieten SÄMTLICHE glaubensgemeinschaften, egal ob staatlich oder religiös, an: den nachwuchs für die eigenen ideen holt man sich möglichst früh heran. der "ursprung" des pfadfinderwesens hängt mit einem ehemaligen britischen kolonialoffizier "baden powell" zusammen. da erwachsene pfadfinder bestenfalls noch in der übergeordneten organisation tätig sind, lässt sich der "laden" nach meiner ansicht nicht mit einer sekte vergleichen.

Ganz richtig ist der Kommentar von BonniesRanch. Dem kann man hinzufügen, daß die Pfadfinderbewegung obwohl von einem englischen General gegründet die erste Pazifistische Bewegung der Welt war. Robert Baden Powell hatte während seiner Offizierslaufbahn viel darunter zu leiden, daß er um das wohl seiner Soldaten besorgt war. Er wurde von Offizierskollegen geradezu gemoppt, weil er sich auch ausser Dienst um das wohlergehen seiner Männer kümmerte. Daher schickte man Ihn und seine Männer gerne zu den schwierigsten Aufgaben. Allerdings brachte er dennoch mehr seiner Leute heil nach Hause als jeder andere. Als Major verweigerte Er sogar bewusst den Befehl die Stadt Mafeking zu verlassen und sie niedermetzeln zu lassen. Er stand mit einer kleinen Anzahl Soldaten dem gesamten Zuluheer gegenüber. Er hielt mit List die Stadt bis zum Eintreffen der Truppen, denen er sich hätte anschließen sollen. Später wollte er etwas dagegen unternehmen, daß junge Menschen zum Militär gingen um etwas zu erleben. Er zeigte Ihnen, wie man auch zuhause Abenteuer erleben kann. Für diese Tat wurde er in den Adelsstand erhoben. Er bekam Ländereien geschenkt, die er der Weltpfadfinderbewegung stiftete. Nach dem zweiten Weltkrieg, als die Pfadfinder in Deutschland verboten waren, und wieder neu gegründet wurden war es Deutschen nicht erlaubt auszureisen. Französische Pfadfinder kamen nach Deutschland gereist und bürgten persönlich für ihre Deutschen Brüder, damit diese am Weltpfadfindertreffen in Paris teilnehmen konnten. Darin lag der Beginn der Deutsch - französischen Freundschaft, die dann auch zum Frieden in Europa führte.

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