Die perfekte Leine für Amstaff?

10 Antworten

Tut mir Leid, wenn ich das alles jetzt so sagen muss, aber was soll das Ganze denn bitte? Ich meine jetzt nicht die Fragestellerin mit ihrer Frage, ich meine die Antwort und Kommentar-Geber. Bitte nicht falsch verstehen, die Ängste und Zweifel kann ich komplett nachvollziehen. Es geht hier um einen American Staffordshire Terrier. Einen Hund, der über enorme Kraft verfügt und dem endsprechend auch gut erzogen sein muss. Einen Hund, der von uns Menschen einmal durch einen Haufen Kuhdreck gezogen wurde und anschließend für den Gestank verantwortlich gemacht wurde. Einen Hund, dem keinerlei Chance gewährt wird sich von seinen VORURTEILEN los zu reißen.

Einer dieser Vorurteile ist z.B. das diese Hunde sehr schwierig zu erziehen sind. Das STIMMT zwar, aber dennoch nicht so ganz. Was die Erziehung dieser Hunde so schwierig macht, ist der Fakt, dass diese Hunde ein wirklich PERFEKTES VERHALTEN an den Tag legen müssen! Nicht weil sie sonst aggressiv oder ähnliches werden. NEIN! Sondern weil gleich wieder irgendwelche besorgten Eltern angerannt kommen mit:“ Der Hund ist aggressiv. Der will mein Kind fressen! Der hat einen Killer-Instinkt! Denk doch bitte einer an die Kinder!“, und zwar nur wenn der Hund falsch geguckt hat! Deshalb: Ja! Ich muss sagen, man sollte schon Erfahrung mit Hunden haben, wenn man sich einen Listenhund holt, aber nicht weil sie sonst aggressiv werden, sondern weil man einfach ein ganz anderes Level an Gehorsam trainieren und erreichen muss. Aggressivität kommt am Ende in den aller meisten Fällen immer noch dadurch, dass der Hund falsch behandelt wird!

So, jetzt wo alle wissen, was die Erziehung eines Listis so schwierig und problematisch macht, bitte ich inständig alle darum, mal drei Gänge runterzuschalten. Das ganze „Moralapostel“-Gelage hier bestärkt nur alle Vorurteile der Medien und alle mit dieser „Listenhunde = angeborene Aggressivität“-Haltung/Meinung umso mehr und zieht diese wundervollen Rassen nur immer und immer wieder durch den Kuhdreck. Danke dafür.

Ja - nette Ausführung. Aber es ändert nichts an der Tatsache daß ein Anfänger nicht mit einem solchen Hund durch die Gegend laufen sollte. Auch nicht mit einem anderen großen, kräftigen unerzogenem Hund. Egal ob Listenhund oder nicht. Aber es ist nun mal Tatsache daß sich die meisten Menschen auf der Straße nicht wohl fühlen wenn sie sehen wie jemand von einem solchem Kraftpaket an der Leine hinterhergezerrt wird und der Hund hinten und vorne nicht unter Kontrolle ist. Und wenn es ein Listenhund ist - umso schlimmer. Ein verantwortungsvoller Umgang mit diesen Hunden ist deshalb Pflicht. Schon im Interesse des Hundes.

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wie ein Wahnsinnigen am Hals zu zerren.

warum macht man sich denn keine Gedanken zur Erziehung?

gerade ein Listenhund sollte vorbildlich erzogen sein, der Ruf dieser Hunde ist ja auch so schon ganz unten!

ein Hund sollte "sitz", "platz", "bei Fuß" gehen können und auf Kommando auch abrufbar sein.

und wenn Du wie ein Wimpel an Leine und Geschirr, welches für Zugsport konzipiert wurde, hängst, dann wird das Chaos für Dich perfekt sein.

Hunde die ziehen, denen legt man nicht noch ein Geschirr, welches das Ziehen begünstigt, um!

Angelblich darf die Fs ihn ausführen, der Hund gehört einem Tierheim.... Als ob ein Tierheim einen Anfänger mit soeinem Hund bauftragen würde. Die ganze Story ist Quatsch.

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Wenn du möchtest, dass er seinen Quadroantrieb noch besser auf den Boden bekommt, dann kauf ihm ein Geschirr. Das wurde genau dafür erfunden, dass der Hund sich ordentlich ins Zeug legen und noch kräftiger ziehen kann.

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