Die Menschheit und das Böse

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Ich denke wir können was ändern und es ist auch nötig, so wie ich das sehe haben wir ernsthafte Probleme im Moment.

"Die Herrschenden werden aufhören zu herrschen, wenn die Kriechenden aufhören zu kriechen."
Friedrich Schiller

Ich denke die Wahrheitssuche ist hier was sehr wichtiges.

Ich denke die zwei Leute hier werden dich intressieren: 

Ken Jebsen ist Journalist und Daniele Ganser ist Historiker, wirken auf mich sehr vertrauenswürdig.

https://www.youtube.com/watch?v=PH3FnTXqGCw

Im SF-Film "Time Bandits" wird Gott gefragt warum er eigentlich das Böse erschaffen hat. Seine Antwort: "Weil ich sonst Probleme mit dem freien Willen gehabt hätte..."

Wäre alles ausschließlich nur gut, dann würde uns die Welt wohl nicht so sehr gefallen. Es gäbe ja dann auch gar nichts Gutes. Wie sollte man denn Gutes erkennen können wenn alles nur gut ist ? Die ewige Dualität gut-böse, morgen - abend, Mann-Frau, Frage-Antwort, EuStress - DisStress usw. gibt dem Leben erst einen notwendigen Kontrast ! Um eine gewisse Eigendynamik in der Welt zu haben ist auch Böses vonnöten - so herbe und ernüchternd das vielleicht auch klingen mag.

Also wenn ich mich umschaue, sehe ich genau das Gegenteil von dem, was du siehst. Weder meine Familie, Freunde oder Arbeitskollegen sind böse.

Oder ich habe eine andere Vorstellung vom Bösen als du.

Ich denke, es könnte eine Einstellungssache sein. Ich glaube aber eher, dass du dir das von Menschenhand herbeigeführte Leid in der Summe auf der ganzen Welt anschaust. Es ist klar, dass in den Schlagzeilen der Medien immer nur das Negative erwähnt wird.

Wir werden sozusagen in die Richtung manipuliert, zu glauben, die Menschheit sei böse.

 Ich bin kein Pessimist und probiere stets das ''Gute'' im Menschen zu sehen

Davon merkt man nicht viel. Aber es ist natürlich schwer, anhand weniger Sätze von dir ein Persönlichkeitsprofil aufzustellen ;)

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Wer immer Glück in seinem Leben hat, kennt die Welt und den Menschen nicht - hat mal einer gesagt. Adenauer hat es drastischer ausgedrückt: Wer noch nie Pech in seinem Leben hatte, der taugt nichts! - Du solltest mal sehen, wenn du im Leben schwach wirst, wenn du irgenwie auf die Nase fällst. Dann wirrst du merken, was du an deinen so liebenswerten, netten Freunden etc. hast. Die Menschen lieben den Starken, den Gewinner (zu sehen täglich in den Fußballstadien). Den Schwachen, Hilfsbedürftigen verachten die meisten. Sicher sind sie bereit, einige Euro's für sie locker zu machen, im übrigen aber gucken sie den Schwachen über die Schulter an. Das ist nur zu natürlich, sagte schon Nietzsche, denn der Mensch ist Wille zur Macht und nichts außerdem!

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@Haldor

Wenn es natürlich ist, dann gibt es nichts zu beklagen. Denn man müsste sich sonst wider seiner Natur stellen.

Ich kann ziemlich sicher sein, dass mich niemand aufgrund meines Erfolges mag. Ich habe nämlich nicht überdimensional viel Erfolg, zumindest nicht mehr als meine Mitmenschen. Andersherum mag ich die meisten anderen Leute nicht aufgrund ihres Erfolges.

Man umgibt sich i. d. R. mit Leuten, die auf gleichem Niveau sind.

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@Suboptimierer

Suboptimierer: "Lieben", "Mögen" darfst du nicht wörtlich nehmen. Man respektiert dich aufgrund deines Erfolges, man erkennt deine Leistung an. Du merkst das daran, wie dich die anderen anschauen. Mehr kannst du nicht erreichen. Die Liebe steht auf einem anderen Blatt.

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Mir wird oft gesagt, dass ich genervt oder böse aussehe... und das das gar nicht zu meinem Charakter eigentlich passt... aber irgenwie kann ich doch nichts dafür für mein Aussehen... irgendwie kann ich nich 24/7 lächeln... was kann ich dagegen tun?

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Zwei Fragen zu Adam Smith?

Ich lerne gerade für einen Test, und bin mir in diesen Punkten nicht mehr sicher. Ich habe es wie folgt verstanden:

Adam Smith hat zwei bedeutende Werke geschrieben, einmal "Theorie der ethischen Gefühle" und zum anderen "Wohlstand der Nationen". Im ersten geht es im Wesentlichen um die Sympathie als eine jedem Menschen angeborene Fähigkeit, mit der er richtig und falsch unterscheiden kann. "Wohlstand der Nationen" dagegen beschreibt jeden Menschen als einen sogenannten Nutzenmaximierer, also jemanden, der versucht, bestmöglich seine persönlichen Präferenzen zu befriedigen und dabei auch der Allgemeinheit hilft (unsichtbare Hand).

Das eigentliche Problem ist jetzt, wie die beiden Theorien miteinander zu vereinbaren sind, da Egoismus und die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, erst einmal sich zu widersprechen scheinen. Dieses Problem lässt sich dadurch lösen, das man die Sympathie, anders als die Nutzenmaximierung, nicht als Grund für Handlungen sieht, sondern lediglich als Bewertung dessen, was geschehen ist, ob das gut oder böse war. Ist das in soweit richtig?

So, und noch eine zweite Frage: Auf meinem Arbeitsblatt steht unter anderem auch folgendes: "Er (also Adam Smith) betrachtete die Wirtschaft vor allem aus der Sicht des Konsumenten und beobachtete deshalb Fabrikanten und Kaufleute mit großer Skepsis. Er sah in ihnen zuweilen "Verschwörer", die die Preise hochtreiben und die Löhne niedrig halten." Nun frage ich mich, ob das nicht im Gegensatz zur unsichtbaren Hand steht, da diese ja die Preise möglichst niedrig hält?

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Ich war untreu: Wie gehe ich damit jetzt um?

Was in Klammern steht, könnt ihr überspringen, wenn ihr es eilig habt.

Seit einigen Monaten bin ich(21) in einer festen Beziehung. Ich liebe ihn. Über alles. Und ich hätte es nie für möglich gehalten, aber ich habe eine Affäre mit einem anderen Mann begonnen.

(Hintergrund)

(Ihn kannte ich schon vor meinem jetzigen Freund, ich arbeite mit ihm zusammen und kurz nach unserem Kennenlernen stellte ich fest, dass ich ein bisschen verknallt in ihn war. Da er aber eine ganz andere Position hat und vom Alter her technisch gesehen mein Vater sein könnte, wehrte ich mich dagegen und unterdrückte das Gefühl. Als ich dann mit meinem Freund zusammen kam, dachte ich nur noch ganz selten an diesen Mann. Ich erfuhr schließlich, dass er das Unternehmen verlassen würde und das stimmte mich doch etwas missmutig. Ich hatte Angst, ihn aus den Augen zu verlieren.)

Nun flog mein Freund vor einigen Wochen wie so oft wegen Hobby und Beruf für einige Tage ins Ausland und zeitgleich fand in unserem Betrieb eine Feier statt. Um die Geschichte an dieser Stelle zu verkürzen, ich habe einiges getrunken und mich später mit diesem Mann unauffällig aus dem Staub gemacht. Wir verbrachten die Nacht miteinander. Dieser folgte bald eine zweite Nacht. Danach trafen wir uns oft, wenn mein Freund wieder nicht in der Stadt war. Nun aber ist dieser Mann weg, im Ausland für vier Monate und damit ist für mich diese Affäre auch beendet. Denn eigentlich bin ich glücklich mit meinem Freund.

(Meine Gefühle zu der ganzen Sache)

(Na klar, wie so viele Frauen bilde ich mir ein, dass er mich nicht so sehr liebt, und ich wünsche mir händeringend mehr Aufmerksamkeit, aber ihn deshalb betrügen? Das finde ich ganz furchtbar von mir, verabscheuungswürdig. Früher fand ich es immer absurd, von solchen Geschichten zu lesen, fand die Frauen kaltblütig, falsch, verdorben und unmenschlich. Nun bin ich plötzlich eine davon, die Böse. Ich ekel mich vor mir selbst so wie vermutlich auch einige Leser/innen jetzt gerade und würde mich abstoßendes Etwas gerne sehr, sehr schmerzhaft betrafen, doch ich weiß noch nicht wie.)

Was soll ich nun machen, meinem Freund die Wahrheit sagen, der schon oft erklärte, er würde mich beim kleinsten Fehltritt verlassen? Das Ganze totschweigen? Bisher weiß keiner außer diesem Mann und mir, dass da etwas war. Für mich hat die Affäre zwar ein bisschen etwas bedeutet, aber nicht so viel wie mein Freund es tut. Er ist der wichtigste Mensch in meinem Leben, wir haben in den letzten Monaten schon viel durchlebt und ich weiß einfach nicht, wie ich so schwach und erbärmlich handeln und seine Person so gemein mit Füßen treten konnte.

Hat einer von euch Erfahrung damit, wie man das mit sich selbst ausmacht? Wie man danach in den Alltag zurückkehrt? Wie man sich selbst dafür büßen lässt? Keine Ahnung. Ich bin so gestresst durch das alles, dass ich kaum einen klaren Gedanken zu fassen bekomme. Bitte helft mir. :-(

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Bin ich ein Misanthrop?

Hey Com,

Also, ich empfinde sehr große Verachtung für den Großteil der Menschheit. Ich hasse so ziemlich fast jeden Menschen auf dieser Erde. Ich halte die Menschheit für einen ekelhaften Pickel auf unserer Welt. Ich finde, die Menschheit ist von Grund auf einfach nur böse.

Es gibt nur wenige Menschen auf dieser Welt, die ich leide bzw liebe. Für den Rest empfinde ich einfach nur Verachtung. Es geht bestimmt anderen Menschen auch so wie mir. Aber ich will gar nicht so denken. Ich meine, ich bin selbst ein Mensch. Aber ich hasse mich selbst auch.

Bin ich wirklich ein Misanthrop ?

Wenn ja, was kann ich dagegen tun, um dieses schreckliche Denken abzulegen ?

Ist eine Therapie notwendig ?

LG

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