die mediafinanz ag fordert von mir inkassogebühren aus einer forderung die ich beglichen habe eh ich post von der mediafinanz hier ankam. ist das rechtens?

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4 Antworten

Normalerweise sollte da drin ein "Falls sie das inzwischen beglichen haben, hat dieses Schreiben keine Bedeutung" drin stehen. Ansonsten: Wende dich zur Klärung an den, der fordert und nicht an die vielen, die nichts von dir fordern.

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Gabb84 24.08.2015, 10:51

Hallo priesterlein und danke für die schnelle antwort. na mit der mediafinanz hab ich schon 2 x gesprochen und auch klar gestellt das ich das nicht begleichen werde, zur not lege ich widerspruch beim amtsgericht ein. da ging er dann nochmal um 20,- runter aber im prinzip meinen die, es stünde ihnen zu. das sehe ich nur nicht so. die frage die mich brennend interessiert ob die das überhaupt dürfen? der betrag war beglichen noch bevor die angefangen haben n brief aufzusetzen. wieso sollte ich also über 50 euro zahlen für nix?

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priesterlein 24.08.2015, 11:18
@Gabb84

Wenn das schon bezahlt war, wieso kommt dann von dir eine Aussage "Das bezahle ich nicht" statt "Das wurde schon bezahlt"? In der Frage scheinen so viele Informationen allein schon zum Ablauf zu fehlen, dass ich mich frage, was du für eine Hilfe hier erwartest, indem du den potentiellen Antwortern so ziemlich alle Informationen verschweigst?

Und noch einmal: Wenn es schon bezahlt wurde, aber du sagst ja nichts zu den einzelenen Posten der Forderung, muss nicht erneut bezahlt werden und wenn du das nicht klären kannst, wird es tatsächlich irgendwann einmal völlig sinnlos bei einem Titel und Gerichtsvollzieher enden.

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priesterlein 24.08.2015, 11:26
@priesterlein

Vergiss diesen Kommentar, denn ich hatte deine Frage wohl falsch gelesen. Du nennst Inkassogebühren und um deren Forderung geht es wohl allein in deiner Frage.

Bitte beachte den nächsten Kommentar.

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Gabb84 24.08.2015, 15:23
@priesterlein

danke priesterlein, also es handelt sich um eine forderung von 13,50 inkl. der 2,50 mahngebühr und den rückläuferlastschriftgebühren. das hat der dienstleister direkt nach dem urlaub sofort bekommen und jetzt fordert die mediafinanz 56,60€ inkassogebühren. rein um die gebühr geht es. die forderung an sich wurde bezahlt ca. 5 tage bevor ich den ersten brief von mediafinanz erhalten habe. die wollen also knappe 57€ gebühren für eine forderung von 13,50€ die ich längst beglichen habe. ich bin 2-fache mami, finanziell nicht gerade gut gestellt aber habe bisher immer alles bezahlt wenn es gerechtfertigt ist. aber DAS fühlt sich für mich nicht gerecht an.

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priesterlein 24.08.2015, 22:29
@Gabb84

Ja, das ist hart, aber die hohen Kosten, die die Inkassounternehmen in Rechnung stellen, sind schon lange ein Gesprächsthema und eigentlich nicht gerechtfertigt, denn sie schreiben nur einen Brief. Aber laut Gesetzgeber dürfen sie es, da er Gebühren in Höhe eines Anwaltsbüros zulässt.

Noch mal Zusammengefasst:

Falls die von dir bezahlte Forderung zum Zeitpunkt des Bezahlens schon im Verzug war, dürfen sie die Gebühr berechnen. Vielleicht könnte man mit einem Anwalt dagegen vorgehen, aber das wird meiner Meinung nach in keinem Fall billiger und nevrenschonender.

Falls die von dir bezahlte Forderung zum Zeitpunkt des Bezahlens noch im Limit des Termins war, ist die Forderung der Inkassogebühr nicht rechtens.

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Nein. Im einfachsten Fall, kopiere deinen Kontoauszug, schwärze alles, was mediafinanz nichts angeht und schreibe dazu, dass du überwiesen hast, bevor der Brief bei dir war. Fertig.

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Nein, das ist natürlich nicht rechtens. Es könnte aber sein, dass sich der Brief an dich und deine Zahlung gekreuzt haben. Teile dem Inkassobüro mit, dass die Forderung bereits ausgeglichen sei.

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Gabb84 24.08.2015, 10:53

das wissen die längst, haben sie sogar schwarz auf weiss das der "gläubiger" das geld 5 tage später auf dem konto hatte. jetzt, 1 jahr später, fordern die die inkassogebühren. ich hab von mediafinanz schon viel negatives gelesen und nun befürchte ich das die versuchen mich übers ohr zu hauen.

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Mignon1 24.08.2015, 11:04
@Gabb84

Ach so. Das ging aus deiner Frage nicht hervor. Ich an deiner Stelle würde noch ein einziges Mal per Einwurfeinschreiben einen Brief an dieses Inkassobüro senden, wann du die Forderung beglichen hast und dass du die Angelegenheit nunmehr als erledigt betrachtest. Das reicht.

Du wirst in der Zukunft sicherlich noch mehr Post von dieser Firma erhalten mit weiteren Mahnungen und sich steigernden Drohungen (Schufa, Gericht usw). Die brauchst du nicht mehr zu beantworten. Wenn du aber vom Gericht einen Mahnbescheid zugestellt bekommst, musst du innerhalb der darin angegebenen Frist Widerspruch einlegen. Damit ist aber nicht zu rechnen. Diese Inkassobüros suchen nur Dumme, die auf die lächerlichen Drohungen hereinfallen und Angst bekommen.

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Gabb84 24.08.2015, 15:28
@Mignon1

ich habe denen jetzt noch mal geschrieben, noch mal klar gemacht das ich die gebühren nicht tragen werde und auch widerspruch (vollumfänglich) beim amtsgericht einlegen werde, sollte von dort was kommen. dann müsse eben ein richter entscheiden ob oder ob nicht gezahlt werden muss. ich danke euch vielmals für die hilfreichen antworten, im prinzip hat sich auch in der recherche heraus gestellt das es so etwas wie die schadensminderungspflicht gibt. die haben also schlechte aussichten damit durch zu kommen.

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EXInkassoMA 24.08.2015, 16:37
@Gabb84

Vorgerichtliche Inkassogebühren werden mangels Erfolgsaussichten selbst im Verzugsfdall nicht explicit eingeklagt

Die Rechtsprechng ist diesbezüglich zu inkassounfreundlich

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