Die Matches in der WWE werden immer softer. Früher ging es wesentlich härter zur sache, sowohl verbal, als auch im Ring. Findet ihr die Entwicklung positiv?

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2 Antworten

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Aus finanzieller Sicht sicherlich. Merchandise für Kinder verkauft sich leichter als an Erwachsene und Jugendliche. Du willst einen Beweis? Schau dir einfach mal an, wie viele User vor einem PPV einen kostenlosen Stream suchen anstelle für das WWE Network zu zahlen, wie es sich gehört. Dann stell dir mal vor, ob familienfreundliche Unternehmen wie McDonalds, Mountain Dew etc. für Wrestling im FSK18 genauso freudig investieren würden als sie es jetzt tun. WWE ist schließlich auch ein Unternehmen und muss Rechnungen zahlen. Soviel zur wirtschaftlichen Sicht, die ist dahingehend nämlich nichtmal schlecht.

Aus Fansicht finde ich es natürlich schade, da ich es gerne anders sehen würde. Die Attitude Era bzw. die Zeit der Monday Night Wars war das Beste, was es jemals im Wrestling gab, da war "soft" kein Thema.

Gut find ich die Entwicklung nicht, aber wie hier schon geschrieben wurde, ist es aus finanzieller Sicht einfach besser für das Unternehmen.

Aber ein wenig mehr Gewalt, Schimpfwörter und Blut wäre auch in der jetzigen Ära nicht zu viel verlangt :)

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